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	<title>Neuromonitoring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:41:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuromonitoring&amp;diff=1246065&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Funktionsprinzip */ https</title>
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		<updated>2023-10-24T17:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktionsprinzip: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuromonitoring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die optische und akustische Darstellung der [[Neurophysiologie|neurophysiologischen]] Aktivität eines oder mehrerer [[Nerv]]en. Mit Hilfe des intraoperativen Neuromonitorings haben [[Chirurg]]en die fortlaufende Kontrolle über Nervenbahnen, die durch einen [[Operation (Medizin)|operativen Eingriff]] gefährdet sind. [[Makroskopische Anatomie|Makroskopisch]] nicht sicher sichtbare Nerven können mittels Neuromonitoring identifiziert werden. Die erste Anwendung beim Menschen wurde 1969 von &amp;#039;&amp;#039;Flisberg&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Flisberg, T. Lindholm: &amp;#039;&amp;#039;Electrical stimulation of the human recurrent laryngeal nerve during thyroid operation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Otolaryngol Suppl.&amp;#039;&amp;#039;, 263, 1969, S. 63–67. PMID 5269062&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuromonitoring.png|mini|Neuromonitoring während einer [[Strumaresektion]]: der [[Nervus laryngeus recurrens]] wird mit der Sonde (rechts unten) gesucht.]]&lt;br /&gt;
Die Manipulation an einem motorischen peripheren Nerven führt zur Freisetzung von [[Aktionspotential]]en, die wiederum zur Kontraktion des von diesem Nerven versorgten [[Muskel]]s führen. Diese Kontraktionen werden mittels feiner, in den oder die Muskeln eingebrachten [[Elektrode]]n anhand der dabei auftretenden elektrischen Potentiale identifiziert, elektronisch verstärkt und akustisch über einen Lautsprecher und/oder optisch auf einem Display dargestellt ([[Elektromyogramm|elektromyografische Ableitung]]). Alternativ kann der Nerv auch direkt mittels einer Sonde durch einen winzigen Stromstoß (0,2&amp;amp;nbsp;[[Ampere|mA]] bis 2&amp;amp;nbsp;mA) stimuliert werden, was bei intakten Nerven ebenfalls zu einer Muskelkontraktion führt. Das abgegebene Signal verhält sich direkt proportional zur Intensität der Nervenstimulation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;daeb&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Timmermann, Wulf Heinrich Hamelmann, Arnulf Thiede: [https://www.aerzteblatt.de/archiv/41791 &amp;#039;&amp;#039;Schilddrüsenchirurgie: Neuromonitoring zur Schonung des Nervus recurrens.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 101, 2004, S. A 1341–1345 [Heft 19]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Einsatz des Neuromonitoring ist bei Operationen dann sinnvoll, wenn aufgrund der anatomischen Komplexität des Operationsgebietes oder irregulärer anatomischer Verhältnisse die Verletzung eines bestimmten motorischen Nerven möglich erscheint. Irreguläre Verhältnisse können insbesondere bei [[Rezidiv]]operationen, in Narbengebieten oder im Bereich von Tumoren vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
* Monitoring des [[Nervus facialis]] bei der Resektion des [[Akustikus-Neurinom]]s, der Ohrchirurgie und der Eingriffe an der [[Ohrspeicheldrüse]].&lt;br /&gt;
* Monitoring der Nerven des [[Plexus brachialis]] bei neurochirurgischen Operationen in diesem Bereich oder unfallchirurgischen Eingriffen (speziell [[Nervus radialis]] am Oberarm).&lt;br /&gt;
* Monitoring des [[Nervus laryngeus recurrens]] bei Operationen an der [[Schilddrüse]] ([[Strumaresektion]], [[Thyreoidektomie]]): Die Zielmuskulatur ist hier die Stimmband-Muskulatur. Die Variabilität des Verlaufes und die oft schwere Darstellbarkeit des nur ca. 1&amp;amp;nbsp;mm starken Nerven machen hier besonders bei Operationen des [[Schilddrüsenkrebs|Schilddrüsenkarzinoms]] und der [[Struma|Rezidivstruma]] das Neuromonitoring unabdingbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;daeb&amp;quot; /&amp;gt; Eine Weiterentwicklung in diesem Fachgebiet stellt das [[Kontinuierliches Intraoperatives Neuromonitoring|Kontinuierliche Intraoperative Neuromonitoring]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apparatives Untersuchungsverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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