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	<title>Neuromodulator - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:45:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuromodulator&amp;diff=444733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-07-30T05:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt chemische Substanzen; zum gleichnamigen Gerät siehe [[Beckenbodenschrittmacher]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuromodulatoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind chemische Substanzen, die die Arbeitsweise des [[Nervensystem]]s beeinflussen. Sie können vom Körper selbst produziert werden und sind für die normale, physiologische Arbeitsweise des Gehirns unverzichtbar. Neuromodulatoren sind aber auch zahlreiche pharmakologisch aktive Substanzen, die dem Körper von außen zugeführt werden und als [[Medikament]]e oder [[Droge]]n wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/neuromodulatoren/8634 |titel=Neuromodulatoren |sprache=de |abruf=2024-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Substanzen übergeordnet ist die [[Synapse]] – eine anatomische Struktur, die die Neuromodulation erst ermöglicht. Hier werden elektrische Impulse, sog. [[Aktionspotential]]e, in eine chemische Signalübertragung umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuromodulatorische Stoffe ==&lt;br /&gt;
Neuromodulatorische Stoffe sind unter anderem:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wulf Hevers, Hartmut Lüddens, Patrick Schloss, Martin E. Keck, Rainer Landgraf, Rainer Rupprecht, Beat Lutz |Titel=Neurotransmitter und Modulatoren |Sammelwerk=Handbuch der Psychopharmakotherapie |Verlag=Springer |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2008 |ISBN=978-3-540-68748-1 |DOI=10.1007/978-3-540-68748-1_10 |Seiten=149–199 |Online=https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-540-68748-1_10 |Abruf=2024-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kotransmitter ===&lt;br /&gt;
* [[Substanz P]], ein [[Tachykinin]], das die Schmerzwahrnehmung verstärkt und im [[Magen-Darm-Trakt]] vorkommt.&lt;br /&gt;
* [[Neuropeptid Y]], ein [[Neuropeptid]], das an der Entstehung und emotionalen Verarbeitung von Hunger beteiligt ist und die Wirkung des [[Neurotransmitter]]s [[Noradrenalin]] moduliert.&lt;br /&gt;
* [[Vasoaktives intestinales Peptid]] (VIP), das die Wirkung von [[Acetylcholin]] auf den Magen-Darm-Trakt beeinflusst und in [[Neuron]]en des parasympathischen Systems vorkommt.&lt;br /&gt;
* [[Stickstoffmonoxid]] (NO), ein retrograder Transmitter, der beim Lernen im Sinne der [[Langzeit-Potenzierung]] eine wichtige Rolle spielt.&lt;br /&gt;
* [[Spurenamine]], Monoamine, die nur in geringen Mengen im Nervensystem vorkommen, deren Wirkung noch nicht vollständig aufgeklärt ist, die allerdings großen Anteil an unseren Empfindungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kotransmitter]] beeinflussen die Wirkung eines Neurotransmitters auf ein [[Neuron]]. Sie werden von zahlreichen – vielleicht von allen – Neuronen im Gehirn ausgeschüttet und reagieren wesentlich langsamer als die klassischen, schnellen Neurotransmitter. Dafür wirken sie langanhaltend von einigen Minuten (Flush) bis lebenslang ([[Erinnerungsvermögen|Erinnerungen]], [[Lernen]]) und haben eine Reichweite über große Areale des [[Zentralnervensystem]]s bis hin in die Peripherie (alle Kotransmitter findet man im Magen-Darm-Trakt). Sie haben einen Anteil an der [[Aufmerksamkeit]], dem Verhalten, der Wach- und Schlaffunktion, vegetativen Reaktionen, [[Durst]], [[Hunger]], [[Sexualverhalten]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;m. Kotransmitter sind Gegenstand aktueller Forschungen, und man beginnt erst langsam zu verstehen, wie mannigfaltig und komplex das Zusammenspiel der chemischen Signalübertragung tatsächlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Neuromodulatoren ===&lt;br /&gt;
* [[Psychopharmaka]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Antidepressivum|Antidepressiva]]&lt;br /&gt;
* [[Anästhetika]]&lt;br /&gt;
* [[Narkotika]]&lt;br /&gt;
* [[Analgetika]]&lt;br /&gt;
* [[Histamin]]&lt;br /&gt;
* Substanzen, die das &amp;#039;&amp;#039;vegetative Nervensystem&amp;#039;&amp;#039; beeinflussen&lt;br /&gt;
* [[Opiat]]e&lt;br /&gt;
* [[Amphetamin]]e&lt;br /&gt;
* [[Cannabinoide]]&lt;br /&gt;
* [[Kokain]]&lt;br /&gt;
* [[Psychedelikum|Psychedelika]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[LSD]])&lt;br /&gt;
* und viele andere [[Alkaloide]] von Pflanzen und Pilzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Droge#Klassifizierung nach Stoffklasse|Drogen, klassifiziert nach Stoffklasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Spitzer: &amp;#039;&amp;#039;Geist im Netz (Modelle für Lernen, Denken und Handeln)&amp;#039;&amp;#039;, 2000, ISBN 3-8274-0572-6&lt;br /&gt;
* Aktories u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakologie und Toxikologie&amp;#039;&amp;#039;, Urban &amp;amp; Fischer, 9. Auflage 2005&lt;br /&gt;
* Purves u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Neuroscience Including Sylvius&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage 2004, Sinauer Verlag, ISBN 0-87893-725-0&lt;br /&gt;
* Nicholls, Martin, Wallace, Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;From Neuron To Brain&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage 2001, Sinauer Verlag, ISBN 0-87893-439-1&lt;br /&gt;
* Klinke, Papge, Silbernagl: &amp;#039;&amp;#039;Physiologie&amp;#039;&amp;#039;, Thieme 2005, ISBN 3-13-796005-3&lt;br /&gt;
* Birbaumer, Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Biologische Physiologie&amp;#039;&amp;#039;, Springer&lt;br /&gt;
* Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Biological foundations of human behavior&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage 2003, Thomson/Wadsworth, ISBN 0-15-507486-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurochemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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