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	<title>Neuroinformatik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T22:24:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuroinformatik&amp;diff=93300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maxeto0910: /* Biologische Grundlagen neuronaler Netze */ siehe &quot;Wikipedia:Artikel illustrieren#Bildunterschriften&quot;</title>
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		<updated>2024-03-15T21:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biologische Grundlagen neuronaler Netze: &lt;/span&gt; siehe &amp;quot;Wikipedia:Artikel illustrieren#Bildunterschriften&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuroinformatik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teilgebiet der [[Informatik]] und der [[Neurobiologie]], das sich mit der Informationsverarbeitung in neuronalen Systemen befasst, um diese in technischen Systemen anzuwenden. Bei der Neuroinformatik handelt es sich um ein stark [[interdisziplinär]]es Forschungsgebiet im Schnittbereich zwischen [[Künstliche Intelligenz|KI]]-Forschung und [[Kognitionswissenschaft]]. In der Neuroinformatik geht es, ähnlich der neuronalen KI, um die innere Arbeitsweise des Gehirns. Dessen Arbeitsweise wird untersucht, indem man seine Grundbausteine, [[Nervenzelle|Neuronen]] und [[Synapse]]n, und deren Verschaltung simuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuroinformatik ist ein Nachbargebiet der [[Computational Neuroscience]], welche sich als Teilgebiet der Neurobiologie mit dem Verständnis biologischer neuronaler Systeme mittels mathematischer Modelle beschäftigt. Sie ist ferner zu unterscheiden von der im englischen Sprachraum als &amp;#039;&amp;#039;Neuroinformatics&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Disziplin, die sich mit der Organisation neurowissenschaftlicher Daten durch [[Informatik|informatische]] Methoden beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilgebiete der Neuroinformatik ==&lt;br /&gt;
Neuronale Methoden werden vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, aus schlechten oder [[Rauschen (Physik)|verrauschten]] Daten Informationen zu gewinnen, aber auch [[Algorithmus|Algorithmen]], die sich neuen Situationen anpassen, also [[lernen]], sind typisch für die Neuroinformatik. Dabei unterscheidet man grundsätzlich [[überwachtes Lernen]] und [[unüberwachtes Lernen]], ein Kompromiss zwischen beiden Techniken ist das [[Bestärkendes Lernen|Reinforcement-Lernen]]. [[Assoziativspeicher]] sind eine besondere Anwendung neuronaler Methoden, und damit oft Forschungsgegenstand der Neuroinformatik. Viele Anwendungen für künstliche neuronale Netze finden sich auch in der [[Mustererkennung]] und vor allem im [[Bildverstehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Universitäten ==&lt;br /&gt;
Die Neuroinformatik ist ein relativ junger und kleiner Teil der Informatik, dennoch finden sich an vielen [[Universität]]en Institute, Abteilungen oder Arbeitsgruppen für Neuroinformatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Grundlagen neuronaler Netze ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Neuronales Netz}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwei Verschiedene Neurone.png|mini|Dendritische Verzweigungen zweier Neuronen, aus deren Zellkörper jeweils ein Axon abgeht]]&lt;br /&gt;
[[Nervenzelle]]n finden sich im Körper aller [[Gewebetiere]] und werden als die funktionellen Grundeinheiten ihres [[Nervensystem]]s aufgefasst. Ein typisches Neuron besteht aus drei Anteilen:&lt;br /&gt;
* [[afferent]]e Zellfortsätze, [[Dendrit (Biologie)|Dendriten]] genannt und als Dendritenbaum verzweigt&lt;br /&gt;
* integrierender Zellkörper, [[Perikaryon]] genannt&lt;br /&gt;
* [[efferent]]er Zellfortsatz, [[Neurit]] oder auch [[Axon]] genannt, mit Abzweigungen ([[Kollaterale]]) und Aufzweigungen ([[Telodendron]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem [[Gehirn]] bilden die meist graubraunen Nervenzellkörper – als Ansammlung von Perikarya an ähnlichem Ort auch [[Nucleus (ZNS)|Kerne]] genannt – die sogenannte [[graue Substanz]], und die helleren [[myelin]]isierten Nervenzellfortsätze – als Faserbündel von Axonen mit ähnlichem Verlauf auch [[Projektion (Nervensystem)|Bahnen]] genannt – die sogenannte [[weiße Substanz]]. Die Dendritenbäume sind unterschiedlich stark verzweigt in der Nachbarschaft ausgebreitet und bilden so keinen makroskopisch auffälligen Aspekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuronen sind über [[Synapse]]n miteinander verknüpft an den Stellen, wo die Erregung von einem Neuron auf ein anderes [[Erregungsübertragung|übertragen]] wird. Das elektrische Signal wird dabei selten direkt weitergegeben, sondern meist mithilfe eines [[Neurotransmitter]]s über den 20–30&amp;amp;nbsp;[[Nanometer|nm]] [[Synaptischer Spalt|synaptischen Spalt]] getragen. Bei solchen chemischen Synapsen unterscheidet man nach der Antwort der nachgeordneten ([[postsynaptisch]]en) Zelle erregende [[Exzitatorisches postsynaptisches Potential|exzitatorische]] von hemmenden [[Inhibitorisches postsynaptisches Potential|inhibitorischen]] Synapsen. In einer Nervenzelle werden die durch verschiedene Synapsen hervorgerufenen [[Membranpotential]]veränderungen (postsynaptische Potentiale) über dem Zellkörper summiert und am Axonhügel verrechnet. Wird dabei eine bestimmte [[Reizschwelle]] überschritten, so wird im Neuron ein [[Aktionspotential]] ausgelöst, das über sein Axon [[Erregungsleitung|weitergeleitet]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellierung neuronaler Netze ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Künstliches neuronales Netz}}&lt;br /&gt;
Es gibt viele verschiedene [[Modell]]e, um [[Neuronales Netz|Neuronale Netze]] zu modellieren. Ein Ansatz ist dabei, eine Reihe [[Künstliches Neuron|künstlicher Neuronen]] zu einem Netzwerk zu verschalten. Diese Neuronen können dabei je nach Fragestellung unterschiedlich nah an den biologischen Gegebenheiten orientiert sein. Es gibt aber auch viele andere Arten künstlicher neuronaler Netze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Netze mit Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Perzeptron]] ([[Frank Rosenblatt]]) und vor allem das [[Multi-Layer-Perzeptron]] (MLP)&lt;br /&gt;
* [[Hetero-Assoziaton|Hetero-Assoziative-Netze]]&lt;br /&gt;
* [[Backpropagation]]&lt;br /&gt;
* [[RBF-Netz|Radiale-Basisfunktionen-Netze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Netze mit Konkurrenz&lt;br /&gt;
* [[Selbstorganisierende Karte]]n (werden auch als &amp;#039;&amp;#039;Kohonenkarten&amp;#039;&amp;#039;, nach [[Teuvo Kohonen]], bezeichnet)&lt;br /&gt;
* [[K-Nearest-Neighbor|K-Means Clusteranalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Lernende Vektorquantisierung]] (LVQ)&lt;br /&gt;
* [[Adaptive Resonanz Theorie]] (ART)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Rekurrentes neuronales Netz|Netze mit Rückkopplung]]&lt;br /&gt;
* [[Hopfield-Netz]]e ([[John Hopfield]])&lt;br /&gt;
* [[Auto-Assoziation]]&lt;br /&gt;
* [[Boltzmann-Maschine]] ([[Terrence J. Sejnowski]], [[Geoffrey Hinton]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Russell Beale, Tom Jackson: &amp;#039;&amp;#039;Neural Computing. An Introduction.&amp;#039;&amp;#039; Adam Hilger, Bristol u. a. 1990, ISBN 0-85274-262-2.&lt;br /&gt;
* [[Simon Haykin]]: &amp;#039;&amp;#039;Neural Networks. A Comprehensive Foundation.&amp;#039;&amp;#039; 2nd edition. Prentice Hall, Upper Saddle River NJ 1999, ISBN 0-13-273350-1.&lt;br /&gt;
* John Hertz, Anders Krogh, Richard G. Palmer: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to the Theory of Neural Computation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Santa Fe Institute Studies in the Sciences of Complexity. Lecture Notes.&amp;#039;&amp;#039; 1). Addison-Wesley, Redwood City CA u. a. 1991, ISBN 0-201-51560-1.&lt;br /&gt;
* [[Christof Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Biophysics of Computation. Information Processing in Single Neurons.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York NY 1999, ISBN 0-19-976055-1.&lt;br /&gt;
* Burkhard Lenze: &amp;#039;&amp;#039; Einführung in die Mathematik neuronaler Netze.&amp;#039;&amp;#039; 3., durchgesehene und überarbeitete Auflage. Logos, Berlin 2009, ISBN 978-3-89722-021-8.&lt;br /&gt;
* [[Raúl Rojas]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der neuronalen Netze. Eine systematische Einführung.&amp;#039;&amp;#039; 4., korrigierter Nachdruck. Springer, Berlin u. a. 1996, ISBN 3-540-56353-9 ([http://page.mi.fu-berlin.de/rojas/neural/ englische Ausgabe online]).&lt;br /&gt;
* Philip D. Wasserman: &amp;#039;&amp;#039;Advanced methods in neural Computing.&amp;#039;&amp;#039; Van Nostrand Reinhold, New York NY 1993, ISBN 0-442-00461-3.&lt;br /&gt;
* Andreas Zell: &amp;#039;&amp;#039;Simulation neuronaler Netze.&amp;#039;&amp;#039; Addison-Wesley, Bonn u. a. 1994, ISBN 3-89319-554-8 (Zugleich: Stuttgart, Universität, Habilitations-Schrift, 1994).&lt;br /&gt;
* Peter-Michael Ziegler: {{cite web|url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/IBM-will-das-Gehirn-nachbauen-217555.html|title=IBM will das Gehirn nachbauen|publisher=heise|year=2008| accessdate=2014-04-02| offline= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4655105-0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.informatik.htw-dresden.de/~iwe/StudArbeiten.html Beispiele]: HTW Dresden – eine Menge studentische Arbeiten zu verschiedenen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Teilgebiete der Kybernetik}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4655105-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuroinformatik| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computational Neuroscience]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maxeto0910</name></author>
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