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	<title>Neuroästhetik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-18004-15 am 22. März 2026 um 01:35 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-22T01:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuroästhetik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein Forschungsprogramm bezeichnet, dessen Ziel es ist, die [[Neurobiologie|neurobiologischen]] Grundlagen [[Ästhetik|ästhetischer]] Empfindungen, etwa bei der Rezeption von [[Kunst]] oder [[Musik]], sowie der [[Kreativität|kreativen Prozesse]] beim Erschaffen solcher Werke zu erforschen. Der Begriff wurde 2001 von [[Semir Zeki]] geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeki2&amp;quot;&amp;gt;S. Zeki: &amp;#039;&amp;#039;Artistic Creativity and the Brain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science.&amp;#039;&amp;#039; 293(5527) 2001, S. 51–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeki sieht die Neuroästhetik als Teildisziplin der [[Experimentelle Ästhetik|experimentellen Ästhetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsansätze ==&lt;br /&gt;
Zu den methodischen Ansätzen der Neuroästhetik gehören die [[Wahrnehmungspsychologie]], die [[Evolutionsbiologie]], [[Neurologie|neurologische]] Methoden sowie die [[funktionelle Anatomie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. W. Tyler |Titel=Is Art Lawful? |Sammelwerk=Science |Band=285 |Nummer=5428 |Datum=1999-07-30 |Seiten=673–674 |DOI=10.1126/science.285.5428.673}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Ansatz innerhalb dieses Forschungsgebiets ist es, mögliche universelle Gesetzmäßigkeiten zu finden, die dem [[Schönheit]]sempfinden zugrunde liegen, und diese neurobiologisch zu begründen. Für den Bereich der [[Bildende Kunst|bildenden Kunst]] sind hier insbesondere die Mechanismen der [[Visuelle Wahrnehmung|visuellen Wahrnehmung]] von Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;technoscience&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. A. A. Salah |Titel=Technoscience art: A bridge between neuroesthetics and art history? |Sammelwerk=Review of General Psychology |Band=12 |Nummer=2 |Datum= |Seiten=147–158 |Sprache=en |Online=http://oai.cwi.nl/oai/asset/12500/12500B.pdf |Format=PDF |KBytes= }} {{Webarchiv|url=http://oai.cwi.nl/oai/asset/12500/12500B.pdf |wayback=20150529045529 |text=Technoscience art: A bridge between neuroesthetics and art history? |archiv-bot=2022-12-20 23:07:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Gesetzmäßigkeiten können auch im Bezug auf ihre möglichen [[evolution]]ären Vorteile hin untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem werden [[Bildgebendes Verfahren (Medizin)|bildgebende Verfahren]] wie die [[Funktionelle Magnetresonanztomographie]] (fMRT) und [[Elektroenzephalographie]] (EEG) eingesetzt, um [[Neuroanatomie|Gehirnstrukturen]] auszumachen, die spezifisch auf ästhetische Erfahrungen reagieren und daher als deren neuronale Grundlagen verstanden werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;technoscience&amp;quot; /&amp;gt; Auch Untersuchungen des ästhetischen Empfindens von Patienten mit spezifischen Hirnstörungen wie dem [[Savant-Syndrom]] oder [[Trauma (Medizin)|traumatischen]] Hirnverletzungen können für diesen Zweck eingesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ramachandran&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=William Hirstein, V. S. Ramachandran |Titel=The Science of Art: A Neurological Theory of Aesthetic Experience |Sammelwerk=Journal of Consciousness Studies |Band=6 |Nummer=6–7 |Datum=1999 |Seiten=15–51 |Online=[http://www.imprint.co.uk/rama/art.pdf imprint.co.uk] |Format=PDF |KBytes= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von besonderem Interesse sind auch die Werke von Künstlern mit derartigen Störungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Fragestellung der Neuroästhetik zielt darauf ab, inwieweit ästhetisches Empfinden „[[Top-down und Bottom-up|bottom-up]]“ von der Zusammenführung einfacher („[[Grafisches Primitiv|primitiver]]“) Wahrnehmungen oder „[[Top-down und Bottom-up|top-down]]“ von der Einwirkung höherer [[Kognition|kognitiver]] Prozesse abhängt. Eine Bildgebungsstudie von 2009 gibt Hinweise auf beide Verarbeitungsweisen: [[Aufmerksamkeit]]slenkung und [[visuelle Suche]] als kognitive Komponenten, sowie die aktive Konstruktion [[Bild (Psychologie)|mentaler Bilder]] mit weichen Kanten als Bottom-Up-Prozesse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cupchik&amp;quot;&amp;gt;G. C. Cupchik: &amp;#039;&amp;#039;Viewing artworks: Contributions of cognitive control and perceptual facilitation to aesthetic experience.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brain and Cognition.&amp;#039;&amp;#039; 70, Nr. 16, 2009, S. 84–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurden in jüngerer Zeit die neuronalen Reaktionen auf verschiedene Stil- und Kunstrichtungen gegenübergestellt, etwa [[Abstrakte Malerei|abstrakte]] im Vergleich zu eher klassischer, gegenständlicher [[Malerei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lengger&amp;quot;&amp;gt;P. G. Lengger: &amp;#039;&amp;#039;Functional neuroanatomy of the perception of modern art: A DC-EEG study on the influence of stylistic information on aesthetic experience.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brain Research.&amp;#039;&amp;#039; 1158, 2007, S. 93–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne werden auch eher kunsthistorisch, [[Philosophie|philosophisch]] oder [[politikwissenschaft]]liche Studien der Neuroästhetik zugerechnet, die sich in ihrer Argumentation auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse beziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herrmann&amp;quot;&amp;gt;K. Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neuroästhetik. Perspektiven auf ein interdisziplinäres Forschungsgebiet. Beiträge des Impuls-Workshops am 15. und 16. Januar 2010 in Aachen.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorien neuroästhetischer Gesetzmäßigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Semir Zekis Gesetze der visuellen Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
[[Semir Zeki]] ist ein Professor für Hirnforschung am [[University College London]], der die Entwicklung der Neuroästhetik maßgeblich geprägt hat. Zeki sieht Kunst als Ausdruck der enormen Vielseitigkeit des Gehirns, bedingt durch seine schnelle Evolution.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeki2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeki3&amp;quot;&amp;gt;S. Zeki: &amp;#039;&amp;#039;Inner Vision: an exploration of art and the brain.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeki4&amp;quot;&amp;gt;S. Zeki: &amp;#039;&amp;#039;Splendours and Miseries of the Brain.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-Blackwell, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wie die Neurowissenschaft helfen kann, die Grundlagen des Kunstverständnisses aufzudecken, kann umgekehrt die Untersuchung von Kunstgenuss auch Aufschluss über Gehirnfunktionen geben. Zeki stellt die These auf, dass Künstler mit der Produktion ihrer Werke unbewusst die Funktionsweise des Gehirns erforschen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=…der Künstler ist in gewisser Weise ein Neurowissenschaftler, der das Potential und das Fassungsvermögen des Gehirns erforscht, wenn auch mit anderen Mitteln. Die Art und Weise, auf die solche künstlicherische Schöpfungen ästhetische Erfahrungen hervorrufen, kann nur auf neurobiologische Weise vollständig verstanden werden. Ein solches Verständnis ist nun durchaus in Sicht.&lt;br /&gt;
 |Autor=Semir Zeki&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Statement on Neuroesthetics&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.neuroesthetics.org/statement-on-neuroesthetics.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Statement on Neuroesthetics&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090913082254 |archiv-bot=2019-05-03 18:25:02 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 24. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zeki sind zwei Prinzipien von entscheidender Bedeutung für die visuelle Wahrnehmung: Das Prinzip der [[Konstanz]] und das der [[Abstraktion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeki2&amp;quot; /&amp;gt; Mit Konstanz ist die Fähigkeit des Gehirns gemeint, trotz ständig wechselnder visueller Eindrücke Wissen über die gleichbleibenden Eigenschaften von Objekten zu gewinnen und dabei viele andere Faktoren auszublenden. So sind wir zum Beispiel in der Lage, ein Gesicht wiederzuerkennen, obwohl es etwa von verschiedenen Blickwinkeln aus oder unter verschiedenen Lichtverhältnissen betrachtet wird. Künstlerisches Schaffen hat nach Zeki ebenfalls die Aufgabe, das Essentielle der Objekte herauszuarbeiten. Ein Beispiel dafür sind die Werke des frühen [[Kubismus]], bei dem viele der veränderlichen Aspekte wie [[Perspektive]] und Beleuchtung eliminiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Abstraktion bezieht sich auf die Fähigkeit des Gehirns, [[Repräsentation (Psychologie)|Repräsentationen]] genereller Regelmäßigkeiten aus einer Reihe von vielen tatsächlich gesehenen Beispielen zu extrahieren, also vom Besonderen auf das Generelle zu schließen. Nach Zeki überträgt der Künstler diesen Prozess auf sein Kunstwerk, indem er ein abstrahiertes Abbild erschafft. Umgekehrt erklärt er die besondere Faszination von unfertigen oder mehrdeutigen Kunstwerken damit, dass dem Gehirn beim Betrachten solcher Werke Raum für den eigenen Abstraktionsprozess gelassen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeki2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ramachandrans acht Gesetze des Kunsterlebens ===&lt;br /&gt;
Der Neurologe [[Vilayanur S. Ramachandran]] hat zusammen mit dem Philosophen [[William Hirstein]] eine Theorie aufgestellt, in der er acht [[Heuristik]]en einführt, die für das Erleben von Kunstgenuss von Bedeutung sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ramachandran&amp;quot; /&amp;gt; Ramachandran beleuchtet dabei auch mögliche evolutionäre Vorteile, die aus der Anwendung dieser „Gesetze“ folgen, und auf ihre neurobiologische Umsetzung im Gehirn. Diese Gesetze sind die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Bereich des Unterscheidungslernens ist bekannt, dass Tiere unter Umständen stärker auf übertriebene Darstellungen eines gelernten Reizes reagieren als auf diesen Reiz selbst (&amp;#039;&amp;#039;Peak Shift&amp;#039;&amp;#039;-Prinzip).&amp;lt;ref&amp;gt;H. S. Terrace: &amp;#039;&amp;#039;Discrimination Learning, The Peak Shift and Behavioral Contrast.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Experimental Analysis of Behavior.&amp;#039;&amp;#039; 11, 1968, S. 727–741.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;N. Tinbergen: &amp;#039;&amp;#039;Curious Naturalist.&amp;#039;&amp;#039; Basic Books, New York 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sollen sie z.&amp;amp;nbsp;B. ein Rechteck von einem Quadrat unterscheiden, kann ein in eine Richtung extrem lang gezogenes Rechteck eine starke Reaktion auslösen, obwohl ein solches „Super-Rechteck“ vorher nie gezeigt wurde. Für Ramachandran bedeutet dies, dass ein Herausarbeiten und Überzeichnen der grundlegenden Eigenschaften eines Objekts eine starke Reaktion hervorruft. Dies ist auch eine zentrale Arbeitsweise vieler Künstler, etwa in [[Karikatur]]en und [[Abstrakte Kunst|abstrakter Kunst]].&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isolation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Beim Betrachten eines Bildes spielt die visuelle [[Aufmerksamkeit]] eine zentrale Rolle. Wird diese Aufmerksamkeit durch die Gestaltung des Bildes auf einen einzigen Aspekt gelenkt, kann das Gehirn mehr Ressourcen für dessen Verarbeitung bereitstellen und stärker darauf reagieren. Ramachandran spricht dabei von der Isolation eines visuellen Moduls. Er vermutet, dass künstlerisch hochbegabte [[Savant-Syndrom|Savants]] einen Extremfall der Isolation darstellen, bei dem sämtliche andere Module zugunsten des visuell-künstlerischen abgeschaltet sind.&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestalt-Gesetze:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das visuelle System ist in der Lage, einzelne visuelle Elemente zu einer Gesamtfigur zusammenzusetzen (&amp;#039;&amp;#039;perceptual grouping&amp;#039;&amp;#039;). Es benutzt dabei eine Reihe von so genannten [[Gestaltpsychologie#Gestaltgesetze|Gestalt-Gesetzen]]. Danach werden z.&amp;amp;nbsp;B. ähnliche, nahe beieinander oder in derselben Ausrichtung befindliche Objekte eher als zusammengehörig angenommen als andere. Diese Prozesse haben einen unmittelbaren Nutzen bei der Entdeckung von versteckten Objekten, etwa einem Raubtier in einem Busch. Künstler machen sich diese Gesetze seit jeher zunutze.&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrastverstärkung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aus denselben Gründen wie bei den Gestaltgesetzen ist auch die [[Kontrast]]ierung zweier visueller Einheiten als getrennte Objekte wichtig für das Überleben und wird als angenehm empfunden. Neurobiologisch wird eine solche Kontrastverstärkung durch Nervenzellen im frühen visuellen System vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David H. Hubel, Torsten N. Wiesel |Titel=Brain and visual perception: the story of a 25-year collaboration |Verlag=Oxford University Press US |Datum=2005 |ISBN=0-19-517618-9 |Seiten=106 |Online=[http://books.google.com/books?id=8YrxWojxUA4C&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;lpg=PA106&amp;amp;dq=hubel+1959#v=onepage&amp;amp;q=hubel%201959&amp;amp;f=false books.google.com]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visuelles Problemlösen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Entdecken eines Objekts oder einer anderen Regelmäßigkeit wird meist dann als besonders befriedigend empfunden, wenn das Entdecken schwierig war. Ähnlich wie bei der Kontrastverstärkung und Gruppierung kann das evolutionsbiologisch damit erklärt werden, einen Anreiz zu bieten, auch schwierige visuelle Probleme zu lösen und damit das Überleben nachhaltiger zu sichern.&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symmetrie:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die [[Symmetrie (Geometrie)|Symmetrie]] ist ein wichtiger Aspekt der Schönheit und wird wie der Kontrast schon früh im visuellen System erkannt. Ramachandran erklärt die Bedeutung der Symmetrie wiederum als evolutionären Vorteil beim Erkennen von potentiellen Fressfeinden, Beutetieren oder Sexualpartnern.&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Generischer Blickwinkel:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Verwandt mit den Gestaltgesetzen ist das Prinzip des generischen Blickwinkels (&amp;#039;&amp;#039;generic viewpoint&amp;#039;&amp;#039;). Damit ist gemeint, dass das Gehirn Schlussfolgerungen vermeidet, die nur unter einem bestimmten Blickwinkel Bestand haben. Zum Beispiel werden zwei Objekte, von denen eins nur halb zu sehen ist, stets so interpretiert, dass das eine das andere Objekt verdeckt. Im Prinzip könnte das hintere Objekte auch einfach unvollständig sein, aber dann würde diese spezifische Konstellation nur von diesem einen Blickwinkel aus möglich sein. Dies ist unwahrscheinlich und wird daher auch nicht als wahr angenommen. Kunstwerke, die diesen Regeln entsprechen (etwa unter Verwendung der korrekten [[Perspektive]]), sind angenehmer zu betrachten.&lt;br /&gt;
#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visuelle Metapher:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kunstwerke verwenden oft [[Metapher|metaphorische]] Darstellungen, also Bilder, die neben ihrer offensichtlichen Bedeutung noch eine andere, übertragene besitzen. Ähnlich wie das visuelle Problemlösen ist die Entdeckung einer solchen Metapher ein befriedigendes Erlebnis. Hinweise für eine neurobiologische Grundlage dieses Prozesses liefert das [[Capgras-Syndrom]], bei dem ein Patient glaubt, eine ihm nahestehende Person sei durch einen identisch aussehenden [[Doppelgänger]] ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gehirnareale mit Bezug zu ästhetischer Wahrnehmung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MRI of orbitofrontal cortex.jpg|mini|links|alt=Alt text|Position des orbitofrontalen Cortex im Gehirn, sichtbar gemacht durch [[Magnetresonanztomographie|MRT]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray726-Brodman-prefrontal.svg|mini|alt=Alt text| Der präfrontale Cortex ist orange hervorgehoben. Die [[Brodmann-Areal]]e sind durch Zahlen gekennzeichnet.]]&lt;br /&gt;
Um ästhetische Wahrnehmung mit bestimmten Gehirnarealen in Verbindung zu bringen, werden bildgebende Verfahren wie fMRT, EEG oder MEG eingesetzt, meistens während die Probanden Kunstwerke betrachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chatterjee&amp;quot;&amp;gt;A. Chatterjee: &amp;#039;&amp;#039;Neuroaesthetics: A Coming of Age Story.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Cognitive Neuroscience.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, Nr. 10, 2010, S. 53–62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DiDio&amp;quot;&amp;gt;C. Di Dio, V. Gallese: &amp;#039;&amp;#039;Neuroaesthetics: A review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current Opinion in Neurobiology.&amp;#039;&amp;#039; 19 (2009), S. 682–687.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird die neuronale Aktivität zwischen verschiedenen Bedingungen verglichen, etwa zwischen dem rein „pragmatischen“ Betrachten und der Betrachtung unter künstlerischen Gesichtspunkten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cupchik&amp;quot; /&amp;gt; zwischen verschiedenen Kunststilen&amp;lt;ref name=&amp;quot;kawabata&amp;quot;&amp;gt;H. Kawabata, S. Zeki: &amp;#039;&amp;#039;Neural Correlates of Beauty.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Neurophysiology.&amp;#039;&amp;#039; 91 (1) 2004, S. 1699–1705.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder zwischen als schön oder hässlich bewerteten Bildern&amp;lt;ref name=&amp;quot;kawabata&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goel&amp;quot;&amp;gt;O. Vartanian, V. Goel: &amp;#039;&amp;#039;Neuroanatomical correlates of aesthetic preference for paintings.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;NeuroReport.&amp;#039;&amp;#039; 15 (2004), S. 893–897.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder geometrischen Formen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacobsen&amp;quot;&amp;gt;T. Jacobsen, R. Schubotz, L. Hofel, D. von Cramon: &amp;#039;&amp;#039;Brain correlates of aesthetic judgments of beauty.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuroimage.&amp;#039;&amp;#039; 29 (2005), S. 276–285.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die in einer bestimmten Bedingung besonders aktiven Hirnregionen werden dann dem jeweiligen Aspekt als zugehörig angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie weisen weniger auf eine klar umrissene Hirnregion hin, die spezifisch für Kunstempfinden wäre, sondern eher auf ein hierarchisches Netzwerk solcher Regionen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chatterjee&amp;quot; /&amp;gt; Zunächst sind die visuellen Areale unterschiedlich aktiv, je nachdem welche Art von Gemälde betrachtet wurde (abstrakte oder gegenständliche Malerei, [[Stillleben]], [[Landschaftsgemälde]] oder [[Porträt]]s).&amp;lt;ref name=&amp;quot;kawabata&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goel&amp;quot; /&amp;gt; Die Beurteilung eines Bildes als schön ging häufig mit der Aktivierung frontaler Areale einher, etwa dem orbitofrontalen Cortex,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kawabata&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacobsen&amp;quot; /&amp;gt; dem Cortex cingularis anterior&amp;lt;ref name=&amp;quot;kawabata&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goel&amp;quot; /&amp;gt; und dem dorsolateralen&amp;lt;ref name=&amp;quot;conde&amp;quot;&amp;gt;C. J. Cela-Conde u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Activation of the Prefrontal Cortex in the Human Visual Aesthetic Perception.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;National Academy of Sciences.&amp;#039;&amp;#039; 101, Nr. 16, 2004, S. 6321–6325.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ventralen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacobsen&amp;quot; /&amp;gt; präfrontalen Cortex. Speziell der orbitofrontale Cortex wird auch allgemeiner mit der Beurteilung des Belohnungswerts eines Reizes in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;U. Kirk u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Modulation of aesthetic value by semantic context: An fMRI study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;NeuroImage.&amp;#039;&amp;#039; 44, Nr. 1, 2008, S. 1125–1132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurden Aktivierungen von Arealen beschrieben, die mit Emotionen in Verbindungen gebracht werden ([[Amygdala]], [[Inselrinde]]). Cinzia Di Dio und Vittorio Gallese&amp;lt;ref name=&amp;quot;DiDio&amp;quot; /&amp;gt; betonen zudem die Bedeutung motorischer Areale wie dem Prämotorcortex und den posterioren parietalen Cortex, insbesondere bei der Betrachtung von Statuen, die bestimmte Bewegungsposen zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Di Dio, E. Macaluso, G. Rizzolatti: &amp;#039;&amp;#039;The golden beauty: brain response to classical and renaissance sculptures.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS ONE.&amp;#039;&amp;#039; 2007, 11, S. e1201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Ansätze der Neuroästhetik wurden vielfach kritisiert. Ihr wird vorgeworfen, sie [[Reduktionismus|reduziere]] den Kunstbegriff auf wenige [[Biologismus|biologistische]] Prinzipien, die nur „einige Aspekte einiger Kunstwerke“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hyman&amp;quot;&amp;gt;J. Hyman: &amp;#039;&amp;#039;Art and Neuroscience.&amp;#039;&amp;#039; In: Roman Frigg, Matthew Hunter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beyond Mimesis and Convention: Representation in Art and Science.&amp;#039;&amp;#039; Springer, New York 2010, S. 245–262.&amp;lt;/ref&amp;gt; erkläre, dabei aber den Anspruch einer allgemeingültigen Kunsttheorie erhebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hyman&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noe&amp;quot;&amp;gt;A. Noe &amp;#039;&amp;#039;[http://opinionator.blogs.nytimes.com/2011/12/04/art-and-the-limits-of-neuroscience/?src=tp Art and the Limits of Neuroscience].&amp;#039;&amp;#039; Opinionator (Online Commentary from the New York Times), 4. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maak&amp;quot;&amp;gt;N. Maak: [https://www.faz.net/;fitScript=0/aktuell/feuilleton/kunst/neuroaesthetik-ich-messe-das-was-du-nicht-siehst-1872671.html &amp;#039;&amp;#039;Ich messe das, was du nicht siehst: Neuroästhetik und Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 22. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Power&amp;quot;&amp;gt;C. Power: [https://www.theguardian.com/books/booksblog/2008/jun/04/thetroublewithneuroaestheti &amp;#039;&amp;#039;The trouble with neuroaesthetics.&amp;#039;&amp;#039;] The Guardian Books Blog, 4. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kulturelle und soziale Faktoren sowie die Erkenntnisse aus Jahrhunderten von Philosophie und Kunstgeschichte würden dagegen ignoriert. Ähnliche Argumente finden sich auch in einer allgemeineren Kritik an einem Übergreifen der Neurowissenschaften auf unterschiedlichste Bereiche des Lebens ([[Neuromarketing]], [[Neurotheologie]] etc.), bei der vor allem mit den eindrucksvollen Bildern aus fMRT-Scannern argumentiert würde, die aber zu wenig aussagekräftig sind, wenn sie nicht von geschulten Psychologen interpretiert würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuromania&amp;quot;&amp;gt;P. Legrenzi, C. Umilta: &amp;#039;&amp;#039;Neuromania: On the limits of brain science.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Speziell werden die Theorien von Zeki und Ramachandran als zu unspezifisch kritisiert: Sie würden nur Aussagen über die Wahrnehmung im Allgemeinen machen, aber nicht über Kunst im Speziellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hyman&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noe&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Power&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ästhetik-Professor John Hyman vom Queen’s College in Oxford, einer ihrer schärfsten Kritiker, führt Ramachandrans Beispiel einer Skulptur der indischen Göttin Parvat an, die mit überzeichneten Hüften und Brüsten als Beispiel für sein Prinzip der künstlicherischen Übertreibung dient. Hyman argumentiert, dass man diese Überlegungen genauso gut auf [[Pamela Anderson]] anwenden könnte, da sie ebenfalls als überzeichnetes Bild von Weiblichkeit gelten könnte und die Theorie keine Aussage darüber mache, ob ihr Objekt ein Kunstwerk ist oder nicht. Hyman spricht in diesem Zusammenhang sarkastisch von einer „[[Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu|Baywatch]]-Theorie der Kunst“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hyman&amp;quot; /&amp;gt; Hyman räumt zwar ein, dass die Neurowissenschaften durchaus einen Beitrag zum Verständnis der Kunst geben können, weist aber darauf hin, dass es viele Kunstwerke gäbe, die durch die neuroästhetischen Theorien nicht erklärt würden. So ist bei Weitem nicht alle Kunst Karikatur, wie es Ramachandran überspitzt ausdrückt, sondern gerade in der klassischen Malerei finden sich viele Beispiele sehr [[Naturalismus (Bildende Kunst)|naturalistischer]] Darstellungen. Auch das Element der Mehrdeutigkeit, auf dass sich Zeki bezieht, ist in der Kunst nicht omnipräsent, insbesondere steigt der künstlerische Wert einer Werkes nicht automatisch in dem Maße, in dem es verschiedene Interpretationen zulässt. Allgemein rät Hyman:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=…bezüglich des künstlerischen Wertes eines Werkes sollten wir Pluralisten sein. Es ist ein Fehler zu denken, dass Mehrdeutigkeit, oder Überzeichnung oder sonst irgendetwas in dieser Richtung alle Kunst, oder alle “große” Kunst ausmachen würde.&lt;br /&gt;
 |Autor=John Hyman&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hyman&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Kritikpunkt Hymans ist aber, dass sich die Theorien Zekis und Ramachandrans den Anstrich von Wissenschaftlichkeit und universellem Erklärungswert geben würden, dass diese aber nur an wenigen Beispielen illustriert und nicht experimentell getestet würden – ein Vorgehen, das beide Wissenschaftler bei Arbeiten in ihrem eigenen Feld sicher nicht akzeptieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semir Zeki hat in einem [[Blog]]-Eintrag mit dem Titel „The Fear of Neuroesthetics“ auf die Kritik an der Neuroästhetik reagiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeki_response&amp;quot;&amp;gt;Semir Zeki: &amp;#039;&amp;#039;The Fear of Neuroesthetics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Creativity Post.&amp;#039;&amp;#039; 23. April 2012 ([http://www.creativitypost.com/science/the_fear_of_neuroesthetics creativitypost.com]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er argumentiert, dass jede wissenschaftliche Betrachtungsweise notwendigerweise reduktionistisch sei, dies aber auch auf viele Arten des künstlerischen Schaffens und ihrer Interpretation zutreffe. Zudem bestreitet er, dass die Erklärung von Kunst das vorrangige Ziel der Neuroästhetik sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=…die Neuroästhetik ist weit davon entfernt zu versuchen, ein Kunstwerk oder ein literarisches Meisterwerk zu “erklären”, sie versucht nur, aus ihnen Einsichten zu gewinnen und etwas über das Gehirn zu lernen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Semir Zeki&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeki_response&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sei vielmehr von jeher das Feld der [[Kunstkritik]] und Kunstgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Zur Verbindung von Wissenschaft und Kunst: [[Wissenschaftsästhetik]]&lt;br /&gt;
* Zu den evolutionären Ursprüngen von Kunst und Schönheitsempfinden: [[Evolutionäre Ästhetik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jean-Pierre Changeux]]: &amp;#039;&amp;#039;Art and Neuroscience.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leonardo.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, 1994, Heft 3, S. 189–201, {{ISSN|0024-094X}}.&lt;br /&gt;
* Martin Dresler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neuroästhetik. Kunst, Gehirn, Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Seemann Henschel, Leipzig 2009, ISBN 978-3-86502-216-5.&lt;br /&gt;
* Oliver Elbs: &amp;#039;&amp;#039;Neuro-Esthetics. Mapological foundations and applications (Map 2003).&amp;#039;&amp;#039; m-press, München 2005, ISBN 3-89975-507-3 (zugl. Dissertation, Universität Lüneburg 2005, erste Dissertation über Neuroästhetik).&lt;br /&gt;
* Dirk Hensen: &amp;#039;&amp;#039;Von der Schönheit des Weltgebäudes. Zur Logik der Ästhetik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Buan, Berlin 2011, ISBN 978-3-00-035032-0.&lt;br /&gt;
* Karin Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neuroästhetik. Perspektiven auf ein interdisziplinäres Forschungsgebiet. Beiträge des Impuls-Workshops am 15. und 16. Januar 2010 in Aachen.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2011, ISBN 978-3-89958-996-2.&lt;br /&gt;
** Dazu: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=16405 Rezension in literaturkritik.de von Andreas Schuster]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Gábor Paál]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf Aphrodites Spuren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gehirn &amp;amp; Geist]]. Das Magazin für Psychologie und Hirnforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 2004, S. 66, {{ISSN|1618-8519}}.&lt;br /&gt;
* [[Vilayanur S. Ramachandran]], William Hirstein: &amp;#039;&amp;#039;The science of art. A neurological theory of aesthetic experience.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Consciousness Studies]]. Controversies in Science &amp;amp; the Humanities.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1999, Heft 6/7, S. 15–51, {{ISSN|1355-8250}}.&lt;br /&gt;
* [[Semir Zeki]]: &amp;#039;&amp;#039;Artistic creativity and the brain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 293, 2001, S. 51–52, {{ISSN|0036-8075}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.neuroesthetics.org/ Londoner „Institute of Neuroesthetics“] geleitet von Semir Zeki&lt;br /&gt;
* [https://www.association-of-neuroesthetics.org/ Association of Neuroesthetics] – eine von der Charité (Berlin) ausgehende europäische Initiative&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=1631512/sjlefw/index.html SWR2-Sendung über „Gehirn und Ästhetik“] von [[Gábor Paál]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuroasthetik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurowissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ästhetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18004-15</name></author>
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