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	<title>Neumagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Julizwiebel am 20. März 2026 um 09:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-20T09:15:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Fluss Neumagen. Für den Ort an der Mosel siehe [[Neumagen-Dhron]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Neumagen&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Neumagen&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
** [[Münstertal/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
** [[Staufen im Breisgau]]&lt;br /&gt;
** [[Bad Krozingen]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/23364&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Möhlin (Rhein)/Möhlin/Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 83.533&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;!--Agg05--&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 25.926&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;lubw-länge&amp;quot;&amp;gt;Layer &amp;#039;&amp;#039;Gewässernetz&amp;#039;&amp;#039; bei der {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1= &amp;#039;&amp;#039;Untermünstertal&amp;#039;&amp;#039;/13.62/66.29/0.12/27.08.2003/0.31/1.72/19.8/&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref name=&amp;quot;lubw-abfl&amp;quot;&amp;gt;MNQ nach {{GeoQuelle|DE-BW|HVZ|ref=nein}}.&amp;lt;br/&amp;gt;Andere Werte aus Regionalisierung, siehe {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW-AB|ref=nein}}. Stand 1. März 2016 (MQ, MNQ), 1. März 2007 (MHQ Mündung) bzw. 3. Dezember 2013 (MHQ Pegel)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL2= //84.1///0.348/1.88/21.8/&lt;br /&gt;
| PEGEL2-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL2= &amp;amp;nbsp;an der Mündung&amp;lt;ref name=&amp;quot;lubw-abfl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Quellgebiet&lt;br /&gt;
| QUELLE= beim Weiler Obere Willnau auf dem Gebiet von [[Münstertal/Schwarzwald|Münstertal]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 1142&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE = {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 47/53/33/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 7/53/19/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-BW&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= zwischen [[Biengen]] und [[Hausen an der Möhlin]] von links in die [[Möhlin (Rhein)|Möhlin]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 205&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUBW-Höhe&amp;quot;&amp;gt;[[Digitales Höhenmodell|Digitales Geländemodell]] bei der {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 47/56/58/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 7/40/21/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-BW&lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID=Q883191&lt;br /&gt;
| BILD= Neumagen in Staufen mit Gusseisenbrücke.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Neumagen mit Gusseisenbrücke in Staufen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neumagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 26 Kilometer langer linker Nebenfluss der [[Möhlin (Rhein)|Möhlin]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]. Von seinen höchstgelegenen Quellen bis zur Mündung beträgt das Gesamtgefälle rund 940 Höhenmeter. Von den Flüssen auf der Westseite des Südschwarzwalds weist er den höchsten Gefällegradienten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Fluss wurde im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Niumaga&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|375|Neumagen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name stammt aus dem [[Kelten|keltischen]] und lautete vermutlich ursprünglich [[Noviomagus]] (ebenso wie beispielsweise der von [[Nijmegen]], &amp;#039;&amp;#039;[[Ulpia Noviomagus Batavorum]]&amp;#039;&amp;#039;). Er geht zurück auf das keltische Wort &amp;#039;&amp;#039;[[-magos|magos]]&amp;#039;&amp;#039; für „Feld“, „Ebene“ und das keltische Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;novios&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;neu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Whitley Stokes (Keltologe)|Whitley Stokes]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkeltischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt und bearbeitet von [[Adalbert Bezzenberger]], Göttingen 1894 [[iarchive:vergleichendesw02fick|online]]  (Neudruck 1979: ISBN 978-3-525-26404-1), Seite 195: &amp;#039;&amp;#039;novio-s&amp;#039;&amp;#039;, Seite 198 f.: &amp;#039;&amp;#039;magos-&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Endung wurde von -os zu -us romanisiert. Am [[Flusslängsprofil#Unterlauf|Unterlauf]] des Neumagen sind verschiedene römische Siedlungsstellen archäologisch belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oberlauf bis Spielweg wurde der Fluss ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Britznach&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dieser wird 902 als &amp;#039;&amp;#039;Brizina&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Sein Name leitet sich entweder von einem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;*Britzo&amp;#039;&amp;#039; ab oder hat als [[Keltische Sprache|keltischer]] Flussname &amp;#039;&amp;#039;*Brigetenā&amp;#039;&amp;#039; die Bedeutung „Bergbach“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|74f.|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neumagen im Stohrental.JPG|mini|links|hochkant|Oberlauf im Stohrental]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf und Tallandschaft ===&lt;br /&gt;
Das Tal des Neumagen im Schwarzwald wird &amp;#039;&amp;#039;Münstertal&amp;#039;&amp;#039; genannt und ist Namengeber für die heutige Gemeinde [[Münstertal/Schwarzwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neumagen entspringt südwestlich des [[Schauinsland]] in hochgelegenen Wiesentälern beim [[Weiler]] Obere Willnau und nimmt dann, zunächst in steilen, bewaldeten Kerben hinabstürzend, eine generell südwestliche Richtung auf. Ab der Einmündung des kaum kleineren Hörhalderbaches durchfließt der Bach eine breitere Talsohle mit Wiesen. An der Mündung des wiederum kaum kleineren Stampfebaches von Süden bei &amp;#039;&amp;#039;Spielweg&amp;#039;&amp;#039; („Wegegabel“) tritt er in die dichter besiedelte Talschaft &amp;#039;&amp;#039;Obermünstertal&amp;#039;&amp;#039; ein. Mit dieser erreicht der Neumagen unterhalb des Klosters [[St. Trudpert]] an der Stelle der ehemaligen Bergbaustadt &amp;#039;&amp;#039;Münster&amp;#039;&amp;#039; die Talschaft &amp;#039;&amp;#039;Untermünstertal&amp;#039;&amp;#039; und mit ihr den fast ebenbürtigen &amp;#039;&amp;#039;Talbach&amp;#039;&amp;#039; aus dem oberen Untermünstertal. Er stürzt von den bis zu 1000 Meter aufragenden Nordosthängen des [[Belchen (Schwarzwald)|Belchenmassivs]] herab. Das von nun an nordwestwärts gerichtete, breite Tal ist auf den folgenden 5 Kilometern auffallend geradlinig begrenzt und tritt bei der Kleinstadt [[Staufen im Breisgau]] in die [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] aus. Die Talsohle geht dort in einen ausgedehnten [[Schwemmkegel|Schwemmfächer]] über, den der Fluss über niedrige Hügel der [[Vorbergzone (Oberrheingraben)|Vorbergzone]] hinweg und in die Rheinebene hinaus geschüttet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bett des Neumagen ist bis zur Mündung in die [[Möhlin (Rhein)|Möhlin]] auf dem Gebiet der Gemeinde [[Bad Krozingen]] seit dem 18. Jahrhundert begradigt, zunächst veranlasst durch die zwischen 1708 und 1748 nachweisbare [[Flößerei]], später vor allem zum Schutz vor Hochwasser. Die ehemaligen Stromrinnen des Flusses gliedern wie auch das heutige Bett mit ihren Gehölzsäumen die weiträumige, von Ackerflächen geprägte Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neumagen und Talbach.JPG|mini|links|Mündung des Talbachs (rechts, aus dem oberen &amp;#039;&amp;#039;Untermünstertal&amp;#039;&amp;#039;) in den Neumagen (aus dem &amp;#039;&amp;#039;Obermünstertal&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet des Neumagens ist etwa 83,4&amp;amp;nbsp;km² groß und liegt, von einem nur schmalen und kleinflächigen Gebietsschlauch um den Unterlauf in der Oberrheinischen Tiefebene abgesehen, im südlichen Schwarzwald. Die größten Höhen liegen an der östlichen und südöstlichen Wasserscheide, mit einem Maximum von {{Höhe|1281.8|DE-NHN}}{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}} auf dem [[Trubelsmattkopf]] über dem Ursprung des Zuflusses Hörhalderbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das des Neumagens grenzen reihum die Einzugsgebiete der folgenden Nachbargewässer an:&lt;br /&gt;
* Im Nordosten entwässern die Hänge auf der Gegenseite letztlich zur [[Dreisam]], vor allem über deren Zufluss [[Brugga (Dreisam)|Brugga]];&lt;br /&gt;
* die Wasserscheide im Südosten verläuft zur [[Wiese (Fluss)|Wiese]];&lt;br /&gt;
* im Süden grenzt auf nur kurzem Abschnitt das Einzugsgebiet des [[Klemmbach (Rhein)|Klemmbachs]] an;&lt;br /&gt;
* im Südwesten fließt jenseits noch im Schwarzwald der [[Sulzbach (Rhein)|Sulzbach]] wie der vorige zum Rhein, während weiter abwärts in der Tiefebene Abzweige des Neumagens ihr Wasser zur [[Möhlin (Rhein)|Möhlin]] unterhalb der Neumagen-Mündung führen;&lt;br /&gt;
* im Norden konkurriert die Möhlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse und Abzweige ===&lt;br /&gt;
Von der Quelle zur Mündung. Ohne Mühlkanäle. Daten nach der amtlichen Gewässerkarte.{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Drehbächle&amp;lt;!--GKZ: 23364-112 STAT: 24.245--&amp;gt;, von links, 1,8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.759--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sägebach (Neumagen)|Sägebach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-114 STAT: 23.988--&amp;gt;, von rechts, 2,1&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 2.122--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sonnhaldenbächle&amp;lt;!--GKZ: 23364-116 STAT: 22.419--&amp;gt;, von rechts, 1,5&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.512--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hörhalderbach&amp;lt;!--GKZ: 23364-12 STAT: 21.78--&amp;gt;, von links bei Sorbaum, 3,8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 3.776--&amp;gt; und 4,0&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG: 3.965--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisengraben (Neumagen)|Eisengraben]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-132 STAT: 20.826--&amp;gt;, von links vor Spielweg, 1,0&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.967--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stampfebach&amp;lt;!--GKZ: 23364-14 STAT: 20.420--&amp;gt;, von links auf {{Höhe|541.8|DE-NHN}} in Spielweg, 4,9&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 4.947--&amp;gt; und 10,6&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG: 10.573--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gassengraben&amp;lt;!--GKZ: 23364-1912 STAT: 20.026--&amp;gt;, von rechts gegen Ende von Spielweg, 0,9&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.931--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (Bach vom &amp;#039;&amp;#039;Brandenberg&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;!--GKZ: 23364-1914 STAT: 19.870--&amp;gt;, von links am Ende von Spielweg, 0,7&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.673 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steinbrunnen&amp;lt;!--GKZ: 23364-1916 STAT: 19.244--&amp;gt;, von rechts gegenüber Wolfsgarten, 0,8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.772--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vogtslochbach&amp;lt;!--GKZ: 23364-1918 STAT: 18.377--&amp;gt;, von rechts bei Vogelsang, 1,0&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.007--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stollbächle (Neumagen)|Stollbächle]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-192 STAT: 18.312--&amp;gt;, von links nach Vogelsang, 1,4&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.4--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stollbach (Neumagen)|Stollbach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-194 STAT: 18.251--&amp;gt;, von links nahe Bühl, 2,0&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 2.042--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Laitschenbach&amp;lt;!--GKZ: 23364-1952 STAT: 17.634,02--&amp;gt;, von rechts bei Laitschenbach, 0,8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.823--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (Bach aus dem &amp;#039;&amp;#039;Lettgrund&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;!--GKZ: 23364-1954 STAT: 16.798--&amp;gt;, von rechts bei Neubruck in einen Mühlkanal, 0,7&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.715--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pfaffenbach (Neumagen)|Pfaffenbach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-196 STAT: 16.543--&amp;gt;, von links auf {{Höhe|413.3|DE-NHN}} bei Prestenberg, 2,8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 2.823--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Münstergrundbächle&amp;lt;!--GKZ: 23364-198 STAT: 16.359--&amp;gt;, von links in Prestenberg, 1,8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.762--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gufenbach&amp;lt;!--GKZ: 23364-1992 STAT: 15.622--&amp;gt;, von links in Münster, 1,2&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.212--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Talbach (Neumagen)|Talbach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-2 STAT: 14.937--&amp;gt;, von links auf {{Höhe|372.0|DE-NHN}} bei Untermünstertal, 6,5&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 6.48--&amp;gt; mit Oberlauf Langenbach und 26,9&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG: 26.914 = 7.162 + Starkenbrunn: 2.586 + 1.284 + Gabelbächle: 2.977 + 0.363 + Muldenbach: 9.826 + 2.716--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (Bach aus dem &amp;#039;&amp;#039;Woogenbrunn&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;!--GKZ: 23364-912 STAT: 14.196,5--&amp;gt;, von links gegenüber Wasen, 1,0&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.993--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Riggenbach (Neumagen)|Riggenbach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-92 STAT: 13.933--&amp;gt;, von rechts auf {{Höhe|353.9|DE-NHN}} vor Hof, 3,0&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 2.977--&amp;gt; und 2,8&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG: 2.773--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wildsbach (Neumagen)|Wildsbach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-932 STAT: 13.811,8--&amp;gt;, von links in Hof, 1,3&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.344--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Diezelbach&amp;lt;!--GKZ: 23364-934 STAT: 12.566--&amp;gt;, von rechts bei Etzenbach, 2,1&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 2.061--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kropbach (Neumagen)|Kropbach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-94 STAT: 12.004--&amp;gt;, von links auf {{Höhe|321.3|DE-NHN}} bei Kropbach, 3,9&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 3.903--&amp;gt; und 3,7&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG: 3.742 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* →&amp;amp;nbsp;(Abgang des [[Eschbach (Sulzbach)|Eschbachs]])&amp;lt;!--GKZ: 233522 STAT: 12.004-~0,120--&amp;gt;, nach links kurz nach dem vorigen nahe Kropbach, 11,2&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 11.237--&amp;gt; und 14,9&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG-Summe: 14.908 = 0.727 +Katzenstuhlbach: 0.935 + 1.97 + Höllgraben: 8.14 + 3.136--&amp;gt;; mündet am Gewerbepark Breisgau von rechts in den untersten [[Sulzbach (Rhein)|Sulzbach]]  &lt;br /&gt;
* Tirolergrundbach&amp;lt;!--GKZ: 23364-992 STAT: 11.822--&amp;gt;, von rechts bei Porche, 1,2&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 1.232--&amp;gt; und 1,0&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG: 1.018--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sahlenbach (Neumagen)|Sahlenbach]]&amp;lt;!--GKZ: 23364-99312 STAT: 11.263--&amp;gt;, von links bei Sahlenbach nach Querung eines Mühlkanals, 3,1&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 3.108--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Höllenbergbach&amp;lt;!--GKZ: 23364-994 STAT: 10.819--&amp;gt;, von rechts nach Sägmühle, 0,7&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;!--GeNe: 0.659--&amp;gt; und über 0,2&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;!--BEZG: 0.227--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzungen ==&lt;br /&gt;
Der heute idyllische Lauf im Münstertal lässt kaum noch erkennen, wie stark die [[Wasserkraft]] des Neumagen bereits im [[Mittelalter]] durch [[Kanal (Wasserbau)|Seitenkanäle]] für den [[Bergbau]] und die Weiterverarbeitung des [[Erz]]es genutzt wurde. Als Folge dieser Nutzung weisen heute [[Lockersediment|Sedimente]] oder vom Fluss angeschwemmte Böden eine erhöhte Konzentration von [[Schwermetalle]]n auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DissThiem&amp;quot;&amp;gt;Korinna Thiem: &amp;#039;&amp;#039;Die historische Landschaftsanalyse als Methode für Fließgewässerbewertung am Beispiel des Münstertals im Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Institut für Landespflege, Freiburg im Breisgau 2006, ISBN 3-933390-33-8 [https://www.landespflege.uni-freiburg.de/ressourcen/culterra/culterra46.pdf online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 wurde auf [[Gemarkung]] [[Staufen im Breisgau|Staufen]] im Neumagen ein [[Wasserkraftwerk]] errichtet, das im Jahr 1,3 Millionen Kilowattstunden Strom produziert und zusammen ca. 400 Haushalte versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buerger-energie-suedbaden.de/anlagen/wasserkraft/ |titel=Wasserkraft, Neumagen, Staufen, Münstertal, Kaiser KG {{!}} BEGS |datum=2015-06-22 |abruf=2021-02-17 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserführung und Abflussmerkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zusammenfluss von Möhlin (links) und Neumagen.jpg|mini|links|Zusammenfluss von Möhlin (links) und Neumagen]]&lt;br /&gt;
Der Neumagen erreicht die Möhlin nach Verzweigungen und mit verminderter [[Abfluss|Wasserführung]] durch die (besonders im Sommer sichtbaren) Versickerungsverluste in den sandig-kiesigen Untergrund seines Schwemmfächers. Die Möhlin erschien so vor der Kanalisierung trotz ihrer weit geringeren Wasserführung als der [[Nebenfluss|Hauptfluss]], zumal ihr zuvor am Fuß des Neumagen-Schwemmfächers auch versickertes Wasser des Neumagen zutritt. Der Neumagen hat an der Mündungsstelle eine mittlere Wasserführung von 1,88&amp;amp;nbsp;m³/s, die Möhlin eine von 0,85&amp;amp;nbsp;m³/s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lubw-abfl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Versickerungen in den [[Schotter]]n der breiten Talsohle und besonders in der Oberrheinebene kann die sommerliche Niedrigwasserführung extrem gering sein (bis hinunter zu 0,1&amp;amp;nbsp;m³/s) im Untermünstertal; ab Oberkrozingen kann es zum vollständigen Austrocknen kommen wie in den Jahren 1976, 1983, 1989, 1990, 2003 und 2011, seit 2015 fällt das Flussbett regelmäßig für teilweise mehrere Wochen trocken&amp;lt;ref&amp;gt;Badische Zeitung, 3. August 2018 [https://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/was-der-heisse-sommer-fuer-landwirte-winzer-die-fluesse-und-den-wald-bedeutet--155443302.html online]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dagegen kann der Neumagen aufgrund des geringen Speichervermögens der Gebirgsböden und der Steilheit der Hänge in seinem Einzugsgebiet nach Gewitterniederschlägen oder im Zusammenhang mit der Schneeschmelze gefährlich schnell über die Ufer treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Wasserstände (seit 1981) am Pegel Untermünstertal wurden am 19. Mai 1994 mit 1,22 Metern und am 18. September 2006 mit 1,24 Metern gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hvz.baden-wuerttemberg.de/pegel.html?id=00069 |titel=HVZ Pegel-Info |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dreisam]] (nördlich gelegener, etwa parallel verlaufender Schwarzwaldfluss)&lt;br /&gt;
* [[Klemmbach (Rhein)|Klemmbach]] (südlich gelegenes Fließgewässer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Badische-zeitung.de]] 17. Februar 2021, Manfred Lange: [https://www.badische-zeitung.de/von-hochwasser-und-trockenzeiten--200105651.html &amp;#039;&amp;#039;Von Hochwasser- und Trockenzeiten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
** 4. Januar 2021, Frank Schoch: [https://www.badische-zeitung.de/es-pfeift-blubbt-und-blueht-am-wasser--199263309.html &amp;#039;&amp;#039;Es pfeift, blubbt und blüht am Wasser&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Fudder.de]] 18. Juli 2008, Hermann Horn: [https://fudder.de/warum-ist-die-dreisam-weiblich &amp;#039;&amp;#039;Warum ist die Dreisam weiblich?&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;quot;Warum ist der Neumagen maskulin?&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Münstertal/Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Staufen im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Krozingen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julizwiebel</name></author>
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