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	<title>Neulausitzisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:30:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neulausitzisch&amp;diff=1097497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: /* Entstehung */ umformuliert (es geht nicht um die menschen, die ja nicht weg sind, sondern die gesprochenen sprachen) und belegt.</title>
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		<updated>2025-11-12T16:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung: &lt;/span&gt; umformuliert (es geht nicht um die menschen, die ja nicht weg sind, sondern die gesprochenen sprachen) und belegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
| Sprache=Neulausitzisch&lt;br /&gt;
| Länder=[[Sachsen]]&lt;br /&gt;
| Sprecher=&lt;br /&gt;
| Klassifikation=&lt;br /&gt;
*[[Indogermanische Sprachen|Indogermanisch]]&lt;br /&gt;
*:[[Germanische Sprachen|Germanisch]]&lt;br /&gt;
*::[[Westgermanisch]]&lt;br /&gt;
*:::[[Hochdeutsche Dialekte|Hochdeutsch]]&lt;br /&gt;
*::::[[Mitteldeutsche Sprachen und Dialekte|Mitteldeutsch]]&lt;br /&gt;
*:::::[[Ostmitteldeutsch]]&lt;br /&gt;
| KSprache=Neulausitzisch&lt;br /&gt;
| Amtssprache=&lt;br /&gt;
| ISO1=&lt;br /&gt;
| ISO2=&lt;br /&gt;
| ISO3=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neulausitzische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die deutsche Umgangssprache im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in der [[Lausitz]]. Sie unterscheidet sich von den [[Lausitzische Dialekte|lausitzischen Dialekten]] durch den Einfluss des [[Sorbische Sprache|Sorbischen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Noch bis in die frühe Neuzeit wurden östlich von [[Saale]] und [[Elbe]] sowie im [[Hannoversches Wendland|Hannoverschen Wendland]] [[Polabische Sprache|polabische]] oder mit jenen eng verwandte [[Sorbische Sprache|sorbische]] Mundarten gesprochen, zeitgenössisch zusammenfassend als „Wendisch“ bezeichnet. Seit dem 18. Jahrhundert ist einzig in der Lausitz ein zusammenhängendes slawisches Sprachgebiet erhalten, wo Teile der [[Sorben]] bis heute ihre Sprachen sprechen: in der [[Oberlausitz]] um [[Bautzen]] die [[Obersorbische Sprache|obersorbische]] und in der [[Niederlausitz]] um [[Cottbus]] und im [[Spreewald]] die [[Niedersorbische Sprache|niedersorbische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus wirtschaftlichen und politischen Gründen waren die Sorben ab dem 17. Jahrhundert gezwungen, auch das Deutsche zu erlernen. Mit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht sowie einer Wehrpflicht und der beginnenden Industrialisierung verstärkte sich dieser Druck im 19. Jahrhundert. Bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Übergang von sorbischer Einsprachigkeit hin zu sorbisch-deutscher Zweisprachigkeit in den meisten Gegenden der Lausitz abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Marti: &amp;#039;&amp;#039;Zweisprachigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sorbisches Kulturlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Franc Šěn|Franz Schön]] und [[Dietrich Scholze]], Domowina-Verlag, Bautzen 2014, S. 548–550.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von ihnen gesprochene Deutsch ist im Wesentlichen die Umgangssprache von [[Dresden]], Bautzen und Cottbus, allerdings mit slawischem [[Substrat (Linguistik)|Substrat]]. Dieses sorbisch beeinflusste Deutsch wird &amp;#039;&amp;#039;Neulausitzisch&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für slawisches Interferenzen waren im 19. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;ich bidanke sich, wir fürchtin sich&amp;#039;&amp;#039; statt «mich», «uns» sowie &amp;#039;&amp;#039;ich hoabe seinin Stock verlorin, du hast seinin Stock verlorin&amp;#039;&amp;#039; statt «meinen», «deinen».&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wilhelm Bronisch: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der deutschen Mundart, welche inmitten der sorbischen Bevölkerung und Sprache in der Niederlausitz und in den nördlichen Theilen der Oberlausitz gesprochen wird.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Lausitzisches Magazin.&amp;#039;&amp;#039; Band 39, 1862, S.&amp;amp;nbsp;108–195, hier S.&amp;amp;nbsp;136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ponaschemu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Herausgeber=[[Erhard Agricola]], Wolfgang Fleischer, Helmut Protze unter Mitwirkung von Wolfgang Ebert&lt;br /&gt;
|Titel=Die deutsche Sprache&lt;br /&gt;
|Verlag=Bibliographisches Institut&lt;br /&gt;
|Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Jahr=1969&lt;br /&gt;
|Band=Band 1&lt;br /&gt;
|Seiten=331ff.&lt;br /&gt;
|Kommentar=Reihe: Kleine Enzyklopädie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Christian Wilhelm Bronisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der deutschen Mundart, welche inmitten der sorbischen Bevölkerung und Sprache in der Niederlausitz und in den nördlichen Theilen der Oberlausitz gesprochen wird.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Lausitzisches Magazin.&amp;#039;&amp;#039; Band 39, 1862, S.&amp;amp;nbsp;108–195 ([https://digital.slub-dresden.de/id20050498Z/114 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regiolekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektologie des Deutschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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