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	<title>Neulateinische Literatur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:35:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neulateinische_Literatur&amp;diff=607798&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-21577-6: Begrifflichkeit</title>
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		<updated>2025-07-18T09:41:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Begrifflichkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neulateinische Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die in [[Latein]] verfasste Literatur des [[Renaissance-Humanismus]] und der anschließenden Epochen der Neuzeit bis in die Gegenwart. Sie beginnt mit den Werken des Frühhumanismus in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, doch wurden noch bis ins späte 15. Jahrhundert auch Werke (vor allem Dichtungen) verfasst, die zur [[Mittellateinische Literatur|mittellateinischen Literatur]] gehören. Im 14. und 15. Jahrhundert bestanden mittellateinische und neulateinische Literatur nebeneinander; zur neulateinischen Literatur dieses Zeitraums gehören diejenigen Werke, deren Autoren sich als Humanisten betrachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Der nachfolgende Absatz ist unbelegt und sicher hier und da (in gewisser Weise) falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neulateiner entfernten sich vom Vulgär- und Mittellatein und näherten sich dem klassischen Latein an, aber sie schrieben, besonders in der frühen Neuzeit, kein klassisches Latein.&lt;br /&gt;
* Nach dem Mittelalter waren Schreibweisen unklar und so wurden weiterhin Buchstaben durcheinander gebracht, z.&amp;amp;nbsp;B. i und y durcheinander gebracht, f&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mina statt/neben f&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mina gebraucht, condi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ionalis statt condi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ionalis verwendet ...&lt;br /&gt;
* Da die klassische Grammatik nicht vollständig bekannt war oder fehlerhafte Ansichten verbreitet waren, wich die neulateinische Grammatik vom klassischen Latein ab. Dies betrifft beispielsweise die Neutra der u-Deklination, die neuzeitlich als Indeklinabilia galten, nun aber nicht mehr als Indeklinabilia gelten, oder die 2. Person Plural Imperativ Futur Passiv, die laut einigen neuzeitlichen Grammatiken auf -minor endete [vlt. nach Diom. 355, 10?], nun aber üblicherweise als fehlend angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;keine Sprachentwicklung&amp;quot;, &amp;quot;Beschränkung auf die literarischen Ausdrucksmöglichkeiten&amp;quot;:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur weil die Grammatik (theoretisch) fixiert und unabänderlich ist, folgt nicht, dass es keine Sprachentwicklung gibt und die Ausdrucksmöglichkeiten beschränkt blieben/bleiben. Im Neulatein wurden und werden zahlreiche neue Begriffe gebildet, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;bomba atomica oder bomba nuclearis = Atombombe (Nuklearbombe)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;aeroplanum = Flugzeug&amp;#039;&amp;#039; und mit den lateinischen Prä- und Suffixen gab es auch zahlreiche Neubildungen, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;postpositio = Postposition, Nachwort&amp;#039;&amp;#039;, da &amp;#039;&amp;#039;praepositio = Präposition, Vorwort bzw. im weiteren Sinne Verhältniswort&amp;#039;&amp;#039; bei einigen fremden Sprachen nicht mehr passend schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Darauf nimmt das Schlagwort von der „toten“ Sprache Bezug&amp;quot;:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist ebenfalls unbelegt und das &amp;quot;Schlagwort&amp;quot; nimmt wohl eher darauf bezug, dass es wie z.&amp;amp;nbsp;B. beim Gotischen keine Muttersprachler mehr gibt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Von der mittellateinischen Literatur unterscheidet sich die neulateinische dadurch, dass sie sich strikt an den als klassisch betrachteten antiken Vorbildern orientiert, insbesondere am Schrifttum aus der Epoche der [[Goldene Latinität|Goldenen Latinität]]. Den [[Wortschatz]] und die [[Syntax]] dieser Vorbilder erhoben die Humanisten zu einer verbindlichen Norm. Daher kennt das Neulatein im Unterschied zum [[Mittellatein]] keine Sprachentwicklung, sondern ist fixiert. Der Begriff „neulateinisch“ ist somit irreführend, denn es handelt sich nicht um ein „neues“ Latein, sondern um eine konsequente Rückkehr zu einer bestimmten Stufe der antiken Latinität. Dies bedeutet eine bewusste Beschränkung auf die literarischen Ausdrucksmöglichkeiten, die innerhalb der dadurch vorgegebenen Grenzen bestehen, und damit weitgehend auch auf Stoffe, die sich zur Darstellung in solchem Rahmen eignen. Darauf nimmt das Schlagwort von der [[Sprachtod|„toten“ Sprache]] Bezug, einer Sprache, die sich nicht mehr fortentwickelt und neuen Bedürfnissen anpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verteilung der Inkunabeln nach Sprachen.png|mini|Der [[Inkunabel|frühe Buchdruck]] wurde von lateinischen Werken bestimmt, die Volkssprachen spielten nur eine untergeordnete Rolle.]]&lt;br /&gt;
Was ihren Umfang und die Zahl der veröffentlichten Bücher betrifft, so übertrifft die neulateinische Literatur bis ins 18. Jahrhundert die Literaturen aller anderen europäischen Sprachen. 21.123 der rund 30.000 [[Wiegendruck]]e, also etwa 70 %, erschienen in lateinischer Sprache (zum Vergleich die nächstgrößeren Sprachen: 3303 auf Deutsch, 2433 auf Italienisch, 1782 auf Französisch, 571 auf Niederländisch, 437 auf Spanisch, 240 auf Englisch, 154 auf Hebräisch).&amp;lt;ref&amp;gt;British Library: &amp;#039;&amp;#039;[[Incunabula Short Title Catalogue]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv|url=http://www.bl.uk/catalogues/istc/index.html |wayback=20110312185857 |text=online |archiv-bot=2024-03-30 21:14:12 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 22. August 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; „Es sollte Jahrhunderte dauern, bis sich dieses Verhältnis ausglich und schließlich umkehrte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Korenjak: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der neulateinischen Literatur. Vom Humanismus bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2016, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lateinische Literatur der Renaissance ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Humanistisches Latein}}&lt;br /&gt;
Die [[Renaissance]] ist auf literarischem Gebiet eine Wiedergeburt der antiken Latinität. In bewusster Abkehr von dem als unelegant empfundenen Mittellatein, insbesondere von der Fachsprache der [[Scholastik]], orientieren sich die ersten Humanisten, [[Petrarca]] und [[Giovanni Boccaccio|Boccaccio]], an den Klassikern der römischen Literatur, vor allem an [[Cicero]]. Auch nördlich der Alpen setzt sich im Verlauf der Renaissance der Stil der Klassiker durch, wobei [[Erasmus von Rotterdam]] mit seinem eleganten Latein eine wichtige Rolle spielt. Die Problematik einer nachahmenden, auf das Vorbild Cicero fixierten Literatur wird in der Kontroverse um den [[Ciceronianismus]] thematisiert, in der die Humanisten über Sinn und Grenzen des Imitierens von Vorbildern reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reformation und Gegenreformation förderten das Lateinische. Luthers Freund [[Philipp Melanchthon]] verfasste Lehrbücher und Lehrpläne für die neu errichteten evangelischen Gymnasien, deren wichtigstes Ziel eine aktive Beherrschung des Lateinischen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Briefen an [[Nicolaus Copernicus]] lässt sich ein Übergang zur neulateinischen Gelehrtensprache in den zwanziger und dreißiger Jahren des 16. Jahrhunderts verfolgen. Der [[Universität Heidelberg|Heidelberger]] Professor und Rektor [[Johannes Sculteti]] (um 1450–1526) verwendet 1521 noch ein relativ schwerfälliges mittelalterliches Latein, [[Gemma R. Frisius]] (1508–1555) schreibt 1541 bereits ein klares und bildhaftes Neulatein.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Die Edition von Briefen, Urkunden und Akten in der Münchner Nicolaus-Copernicus-Gesamtausgabe&amp;#039;&amp;#039;, [http://books.google.com/books?id=T_n09UAC0owC&amp;amp;pg=PA141&amp;amp;lpg=PA141&amp;amp;dq=%22In+remotissimo+angulo+terrae%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=NTYAYhNLZ4&amp;amp;sig=PrtBhSEv7aYhFmvv52AfJP9cn6g&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=t2UPStOIEIGusAbLoMGGCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3#PPA151,M1 S. 151], in: Hans-Gert Roloff, Renate Meincke: &amp;#039;&amp;#039;Editionsdesiderate zur Frühen Neuzeit: Beiträge zur Tagung der Kommission für die Edition von Texten der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, Arbeitsgemeinschaft für Germanistische Edition. Kommission für die Edition von Texten der Frühen Neuzeit. Arbeitstagung, Rodopi, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lateinische Literatur vom 17. bis zum 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Die [[Jesuiten]] begeistern mit ihrem lateinischen Schultheater auch das einfache Volk. Ein Jesuit, [[Jakob Balde]] (1604–1668), gilt als größter unter den lateinisch schreibenden deutschen [[Barockdichter]]n. Generationen von Kindern lernen seit 1658 Latein mit dem [[Orbis sensualium pictus]], dem berühmten deutsch-lateinischen Bilderbuch des großen Pädagogen [[Johann Amos Comenius|Comenius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erstarken der Nationalsprachen seit dem 17. Jahrhundert verlor Latein mehr und mehr an Boden. In Deutschland erschienen im Jahre 1681 zum ersten Mal mehr Bücher auf Deutsch als in Latein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Würgler]]: &amp;#039;&amp;#039;Medien in der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie deutscher Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 85). 2. Auflage, Oldenbourg, München 2013, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lateinische Belletristik wie der 1741 erschienene Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Nicolai Klimii iter subterraneum|Nikolai Klimii iter subterraneum]]&amp;#039;&amp;#039; des Dänen [[Ludvig Holberg]] war nunmehr die Ausnahme. Weiterhin wichtig blieb Latein aber als internationales Verständigungsmittel in den Wissenschaften: [[Nikolaus Kopernikus|Nicolaus Copernicus]], [[Johannes Kepler]] und [[Galileo Galilei]] veröffentlichten ihre bahnbrechenden astronomischen Erkenntnisse in lateinischer Sprache, auch die &amp;#039;&amp;#039;Philosophiae Naturalis Principia Mathematica&amp;#039;&amp;#039; von [[Isaac Newton]] erschien noch 1687 auf Latein. Der Philosoph [[René Descartes]] ist mit seinem Satz [[Cogito ergo sum]] aus seinen &amp;#039;&amp;#039;principia philosophiae&amp;#039;&amp;#039; berühmt geworden, und [[Arthur Schopenhauer]] verfasste noch 1830 seine &amp;#039;&amp;#039;Theoria colorum physiologica&amp;#039;&amp;#039; auf Latein. Die von dem Schweden [[Carl von Linné]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;Systema naturae&amp;#039;&amp;#039; 1735 entwickelte Methode, Lebewesen lateinisch zu klassifizieren, ist bis heute in Gebrauch. Vor allem in den Niederlanden verfassten nicht wenige Autoren wie Hieronymus de Bosch umfangreiche carmina in lateinischer Sprache bis zur Schwelle des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. und 21. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Latinitas viva}}&lt;br /&gt;
Auch im 20. und 21. Jahrhundert entstand und entsteht lateinische Literatur. Der Gymnasiallehrer und Tübinger Indologe [[Hermann Weller]] schrieb in klassischen Metren zahlreiche preisgekrönte Gedichte, die 1938 bzw. 1946 gesammelt erschienen. [[Josef Eberle (Schriftsteller)|Josef Eberle]], der langjährige Herausgeber der Stuttgarter Zeitung, verfasste vor allem für die Sonntagsbeilage seines Blatts lateinische Gedichte. Eberle wurde 1962 von der Universität Tübingen in Anlehnung an die Tradition der Frühen Neuzeit mit dem Lorbeer gekrönt. Bekannt sind auch die Satiren und Epigramme des in Berlin geborenen Amerikaners [[Harry C. Schnur]] (C. Arrius Nurus).&amp;lt;ref&amp;gt;C. Arrius Nurus (Harry C. Schnur): &amp;#039;&amp;#039;Pegasus claudus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vox Latina&amp;#039;&amp;#039;, Supplementband 1), Saarbrücken 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Göttingen verfasste [[Fidel Rädle]] lateinische Gedichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fidelis Rädle: &amp;#039;&amp;#039;De condicione bestiali vel humana. Carmina Latina. Von Tieren und Menschen. Lateinische Gedichte mit deutschen Übersetzungen&amp;#039;&amp;#039;, Sigmaringen 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dem Heidelberger Latinisten [[Michael von Albrecht]] ist 1989 der satirisch-utopische Roman „Memoiren eines Affen“ auf Latein erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael von Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;L. Simii Liberatoris commentariorum libri VII&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael von Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Scripta Latina&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1989, S. 91–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen ihrer gefühlvollen Gedichte als &amp;#039;&amp;#039;Sappho von Marburg&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist Anna Elissa Radke.&amp;lt;ref&amp;gt;Sammlungen von Gedichten Radkes: &amp;#039;&amp;#039;Musa exsul. Latina huius aetatis carmina&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 1982; &amp;#039;&amp;#039;Harmonica vitrea&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1992; &amp;#039;&amp;#039;In reliquiis Troiae. Auf den Trümmern Trojas&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1995; &amp;#039;&amp;#039;Ars paedagogica. Erziehungskunst. Lateinisch-deutsche Gedichte und Prosatexte für Schüler, Lehrer und Unterricht&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 1998 (enthält vorwiegend Gedichte Radkes mit deutscher Übersetzung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor erscheinen zahlreiche lateinische Zeitschriften. Die &amp;#039;&amp;#039;Societas Latina&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Saarbrücken gibt fünfmal im Jahr die lateinische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Vox Latina (Zeitschrift)|Vox Latina]]&amp;#039;&amp;#039; heraus. Ihr bekanntester Vertreter war [[Caelestis Eichenseer]], der sich sehr um die Pflege des Lateinischen verdient gemacht hat. Ferner erscheinen die neulateinischen Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Rumor Varius&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tiro – Zeitschrift für Latein&amp;#039;&amp;#039; (Bad Dürkheim). Seit etwa 1976 gibt der Vatikan die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Latinitas&amp;#039;&amp;#039; heraus, unter anderem mit aktuellen Nachrichten. [[Radio Bremen]] verbreitete 16 Jahre lang lateinische Nachrichten über Rundfunk und Internet, die jedoch seit Ende 2017 nicht mehr fortgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiobremen.de/bremenzwei/rubriken/latein/latein-nachrichten100.html |titel=Radio Cicero funkt nicht mehr - Finito |abruf=2018-06-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180206063033/http://www.radiobremen.de/bremenzwei/rubriken/latein/latein-nachrichten100.html |archiv-datum=2018-02-06 |offline=ja   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gibt es auch eine lateinischsprachige [[Lateinische Wikipedia|Wikipedia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Analytic Bibliography of Online Neo-Latin Texts]]&lt;br /&gt;
* [[Liste neulateinischer Autoren]]&lt;br /&gt;
* [[Liste moderner lateinischer Autoren]]&lt;br /&gt;
* [[Liste bekannter neulateinischer Philologen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textsammlungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Michael von Albrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Scripta Latina. Accedunt variorum carmina Heidelbergensia, dissertatiunculae, colloquia.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1989, ISBN 3-8204-9938-5 (enthält u.&amp;amp;nbsp;a. zahlreiche neulateinische Gedichte des 20. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
* [[Martin Korenjak]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neulatein. Eine Textsammlung.&amp;#039;&amp;#039; Lateinisch / Deutsch. Ausgewählt und herausgegeben. Reclam, Ditzingen 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dichtung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* William M. Barton, [[Stephen J. Harrison|Stephen Harrison]], [[Gesine Manuwald]], Bobby Xinyue (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;An anthology of neo-Latin poetry by classical scholars.&amp;#039;&amp;#039; (Bloomsbury neo-Latin series. Early modern texts and anthologies). New York: Bloomsbury Academic, 2024. –&amp;amp;nbsp;Rezension von Anne Mahoney, [[Bryn Mawr Classical Review]] [https://bmcr.brynmawr.edu/2024/2024.07.16/ 2024.07.16]&lt;br /&gt;
* P. A. Budik: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken der vorzüglichsten lateinischen Dichter des XV.–XVIII. Jahrhunderts, sammt metrischer Übersetzung ihrer besten Gedichte, beigefügtem Originaltext und den nöthigen Erläuterungen.&amp;#039;&amp;#039; J. B. Wallishauser, Wien 1827.&lt;br /&gt;
* Josef Eberle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Viva Camena. Latina huius aetatis carmina.&amp;#039;&amp;#039; Artemis, Zürich 1961.&lt;br /&gt;
* Vito R. Giustiniani: &amp;#039;&amp;#039;Neulateinische Dichtung in Italien 1850–1950. Ein unerforschtes Kapitel italienischer Literatur- und Geistesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 1979, ISBN 3-484-52079-5.&lt;br /&gt;
* Leo M. Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Early American Latin Verse, 1625–1825. An Anthology.&amp;#039;&amp;#039; Bolchazy-Carducci, Chicago 1984, ISBN 0-86516-029-5.&lt;br /&gt;
* James J. Mertz, John P. Murphy: &amp;#039;&amp;#039;Jesuit Latin Poets of the 17th and 18th Centuries. An Anthology of Neo-Latin Poetry.&amp;#039;&amp;#039; Bolchazy-Carducci, Wauconda (Illinois) 1989, ISBN 0-86516-214-X.&lt;br /&gt;
* Fred J. Nichols (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;An Anthology of Neo-Latin Poetry.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven 1979, ISBN 0-300-02365-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Fidel Rädle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lateinische Ordensdramen des XVI. Jahrhunderts mit deutschen Übersetzungen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1979, ISBN 3-11-003383-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebrauchsprosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Alfons Fitzek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Latein in unserer Zeit. Europäische Kulturgeschichte im Spiegel von Ehrenurkunden.&amp;#039;&amp;#039; Naumann, Würzburg 1990, ISBN 3-88567-060-7 (41 lateinische Ehrenurkunden des 20. Jahrhunderts mit deutscher Übersetzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überblicksdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Martin Korenjak]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der neulateinischen Literatur. Vom Humanismus bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-69032-7.&lt;br /&gt;
* [[Walther Ludwig (Altphilologe)|Walther Ludwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neuzeitliche lateinische Literatur seit der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Graf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die lateinische Philologie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart und Leipzig, B. G. Teubner 1997, 323–356.&lt;br /&gt;
* Terence Tunberg: &amp;#039;&amp;#039;Neo-Latin Literature and Language.&amp;#039;&amp;#039; In: Paul F. Gendler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of the Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Charles Scribner’s Sons, New York 1999, ISBN 0-684-80511-1, S. 289–294.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handbücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Philip John Ford|Philip Ford]], [[Jan Bloemendal]], [[Charles Fantazzi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill’s Encyclopedia of the Neo-Latin World.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände (&amp;#039;&amp;#039;Macropaedia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Micropaedia&amp;#039;&amp;#039;). Brill, Leiden/Boston 2014, ISBN 978-90-04-26572-1.&lt;br /&gt;
* [[Jozef IJsewijn]]: &amp;#039;&amp;#039;Companion to Neo-Latin Studies.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage, Leuven University Press, Leuven 1990–1998.&lt;br /&gt;
** Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;History and Diffusion of Neo-Latin Literature.&amp;#039;&amp;#039; 1990, ISBN 90-6186-366-X.&lt;br /&gt;
** Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Literary, Linguistic, Philological and Editorial Questions.&amp;#039;&amp;#039; 1998, ISBN 90-6186-859-9.&lt;br /&gt;
* Sarah Knight, [[Stefan Tilg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Handbook of Neo-Latin.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2015, ISBN 978-0-19-994817-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsatzsammlungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Walther Ludwig (Altphilologe)|Walther Ludwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Litterae neolatinae. Schriften zur neulateinischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Ludwig Braun (Altphilologe)|Ludwig Braun]]. München 1989 (Humanistische Bibliothek. Texte und Abhandlungen, Reihe 1, Band 35).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Petersmann]], Veronika Oberparleiter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Role of Latin in Early Modern Europe: texts and contexts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Grazer Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Supplementband 9). Berger, Salzburg-Horn 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelne Regionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Minna Skafte Jensen: &amp;#039;&amp;#039;A History of Nordic Neo-Latin Literature.&amp;#039;&amp;#039; Odense University Press, Odense 1995, ISBN 87-7492-961-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Volker Janning: &amp;#039;&amp;#039;Der Chor im neulateinischen Drama – Formen und Funktionen.&amp;#039;&amp;#039; Rhema-Verlag, Münster 2005, ISBN 978-3-930454-54-9.&lt;br /&gt;
* Jan Bloemendal, Philip Ford (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neo-Latin Drama. Forms, Functions, Receptions.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim 2008, ISBN 978-3-487-13839-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ludwig Braun: &amp;#039;&amp;#039;Ancilla Calliopeae. Ein Repertorium der neulateinischen Epik Frankreichs (1500–1700).&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 2007, ISBN 978-90-04-16242-6 (Übersicht mit Darstellung des Handlungsverlaufs der Epen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lyrik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[James W. Binns]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Latin Poetry of English Poets.&amp;#039;&amp;#039; Routledge &amp;amp; Kegan Paul, London 1974, ISBN 0-7100-7845-5.&lt;br /&gt;
* Dirk Sacré, Joseph Tusiani (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musae saeculi XX Latinae.&amp;#039;&amp;#039; Institut Historique Belge de Rome, Bruxelles 2006, ISBN 90-74461-67-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* René Hoven: &amp;#039;&amp;#039;Lexique de la prose latine de la Renaissance. Dictionary of Renaissance Latin from prose sources.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-13984-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Initienverzeichnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bertalot]]: &amp;#039;&amp;#039;Initia humanistica Latina. Initienverzeichnis lateinischer Prosa und Poesie aus der Zeit des 14. bis 16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Niemeyer, Tübingen 1985–2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Marc Laureys]], [[Karl August Neuhausen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Neulateinisches Jahrbuch]]. Journal of Neo-Latin Language and Literature.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim u.&amp;amp;nbsp;a., {{ISSN|1438-213X}}, Band 1 (1999) ff. (wissenschaftliche Zeitschrift, herausgegeben von Philologen der Universität Bonn).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Humanistica Lovaniensia]]. Journal of Neo-Latin Studies&amp;#039;&amp;#039;. {{ISSN|2593-3019}}, [[doi:10.30986/hl]] (wissenschaftliche Zeitschrift mit double-blind [[peer review]]; seit Vol. 67 [2018] [[open access]]; herausgegeben von der [[Katholieke Universiteit Leuven|KU Leuven]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikipedia|la|Latein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pantoia.de/bibliogr_intro.html Bibliographisches Verzeichnis unterhaltsamer Literatur und Dichtung in lateinischer und altgriechischer Übersetzung]&lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/roman_curia/institutions_connected/latinitas/documents/index_ge.htm Stiftung Latinitas]&lt;br /&gt;
* [http://la.bibliotheca.wikia.com/wiki/Pagina_prima Bibliotheca Latina nach Wiki-Prinzip]&lt;br /&gt;
* [http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/index.htm Analytic Bibliography of Online Neo-Latin Texts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://ephemeris.alcuinus.net/ Nachrichtendienst Ephemeris]&lt;br /&gt;
* [http://www.yleradio1.fi/nuntii/ Nachrichten] bei [[Yleisradio|Yleisradio Finnland]]&lt;br /&gt;
* [https://www.bremenzwei.de/themen/nuntii-latini-100.html Nachrichten] bei [[Radio Bremen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2019-06/nuntii-latini-die-4-mensis-junii-2019.html Nachrichten] bei [[Radio Vatikan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.voxlatina.uni-saarland.de/ Vox Latina]&lt;br /&gt;
* [http://www.beacon-verlag.de/produkte.htm#tiro Tiro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Epochen des Latein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)|!Lateinische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
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