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	<title>Neukloster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neukloster&amp;diff=17399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;85178abc: /* Bevölkerung */ Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-02T08:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Neukloster-Wappen.PNG&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/52//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/41//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Neukloster in NWM 2011.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Nordwestmecklenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Neukloster-Warin&lt;br /&gt;
|Höhe              = 30&lt;br /&gt;
|PLZ               = 23992&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038422&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13074057&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Hauptstraße 27&amp;lt;br /&amp;gt;23992 Neukloster&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-neukloster.de/ www.stadt-neukloster.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sabrina Bruck&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neukloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landstadt]] im Osten des [[Landkreis Nordwestmecklenburg|Landkreises Nordwestmecklenburg]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Die Stadt ist Verwaltungssitz des [[Amt Neukloster-Warin|Amtes Neukloster-Warin]], dem weitere acht Gemeinden angehören. Der Ort ist ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.westmecklenburg-schwerin.de/de/downloads/regionales-raumentwicklungs-programm-westmecklenburg/ Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg (2011)], Regionaler Planungsverband, abgerufen am 12. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Neukloster ist etwa 45 Kilometer von [[Rostock]] und etwa 20 Kilometer von [[Wismar]] entfernt. Der Ort ist Teil der [[Metropolregion Hamburg]]. Das Gebiet um Neukloster zählt zum äußersten Nordwesten der [[Sternberger Seenlandschaft]]. Neukloster liegt am [[Neuklostersee]], dessen Entstehung auf die Auswirkungen der letzten Eiszeit zurückzuführen ist. In der Nähe des Ortsteiles Ravensruh liegt der [[Selliner See (Neukloster)|Selliner See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte Neuklosters sind [[Lübberstorf]], [[Glasin]], [[Zurow]], [[Benz (bei Wismar)|Benz]] und [[Züsow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Nevern}}Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Neukloster gehören die Ortsteile Neuhof, Nevern, Ravensruh, Sellin und Rügkamp.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-neukloster.de/portal/bekanntmachungen/hauptsatzung-neukloster-900000006-28450.html § 14 der Hauptsatzung der Stadt Neukloster]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Neukloster ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Neukloster befand sich um 1170 die Kussiner Burg. Es wird vermutet, dass sie sich auf dem Gebiet der heutigen Innenstadt befunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von [[Heinrich Borwin I.]] gegründete [[Kloster Sonnenkamp]] befand sich in jener Zeit noch im kleinen Örtchen [[Biendorf (Mecklenburg)|Parchow]] in der Nähe der [[Burg Ilow]]. Das Kloster von Parchow wurde bereits acht Jahre nach seiner Gründung nach Neukloster verlegt und dort 1219 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg verfiel mit der Zeit, das Kloster entwickelte sich jedoch zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum für die Umgebung. 1235 wird die in der Nähe gelegene Ortschaft [[Bryzelaz]] (heute Wüstung) erwähnt. Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts waren Ländereien und Besitz am umfangreichsten. Das Kloster wurde 1555 aufgelöst, sein Besitz fiel an den Landesherren von [[Mecklenburg]], der es von nun an verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 fiel Neukloster wie auch Wismar an [[Schweden]]. Es wurde das [[Amt Neukloster (Schweden)|Amt Neukloster]] gebildet. Die Schwedenzeit Neuklosters war geprägt durch Armut und Not. Die schwedische Herrschaft über Neukloster und Wismar endete de facto 1803, als Schweden Neukloster mit dem [[Malmöer Pfandvertrag von 1803|Malmöer Pfandvertrag]] gegen Zahlung von 1.250.000 [[Taler]]n für 99&amp;amp;nbsp;Jahre an das Herzogtum [[Mecklenburg-Schwerin]] verpfändete. Formal fiel Neukloster durch den zwischen dem Königreich Schweden und dem [[Mecklenburg-Schwerin|Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin]] am 20. Juni 1903 geschlossenen Vertrag wieder an Mecklenburg zurück, Schweden verzichtete auf die Einlösung des Pfandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Gammelien: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm II. und Schweden-Norwegen 1888–1905. Spielräume und Grenzen eines persönlichen Regiments&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Wissenschaftsverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-8305-3122-7, S. 401–403.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neukloster (Wismar) Denkmal Friedrich Franz II (2).JPG|mini|Lehrerseminar mit Denkmal [[Friedrich Franz II. (Mecklenburg)|Friedrich Franz II.]] von [[Hugo Berwald]] (zerstört)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuklosters lokale Bedeutung stieg, als 1862 das Lehrerseminar von [[Ludwigslust]] in die Kleinstadt verlegt und 1864 die Landesblindenanstalt in Neukloster eröffnet wurde. Der Zuzug nach Neukloster nahm rasch zu; Handwerk und Gewerbe florierten. 1887 wurde Neukloster über die [[Bahnstrecke Wismar–Karow]] an das regionale Bahnnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neukloster erhielt am 1. April 1938 das Stadtrecht; die Einwohnerzahl verdoppelte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von rund 2500 auf fast 5000.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt veränderte sich und erhielt ein kleinstädtisches Aussehen. Durch Zuzug und Neubauten wurde das Stadtbild zunehmend bestimmt. Es entstanden eine Bibliothek, ein Kino, ein Altersheim, ein Stadion, Schulen, ein Kindergarten, die katholische Kirche und der Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis zum Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1990 lag Neukloster im DDR-[[Bezirk Rostock]]. Auf Kreisebene gehörte die Stadt zwischen 1952 und 1994 zum [[Kreis Wismar-Land]] und seitdem zum [[Landkreis Nordwestmecklenburg]] im Land [[Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenstadt wurde im Rahmen der [[Städtebauförderung]] seit 1991 grundlegend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ravensruh ===&lt;br /&gt;
Gut Ravensruh wurde 1787 gegründet. Das Gutshaus stammt von 1806. Die Gutsanlage dient seit etwa 1995 als soziotherapeutische Suchteinrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Neuhof bei Neukloster und Nevern eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 4743&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 4634&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 4285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 4142&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3863&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 4020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3954&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3925&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtvertretung]] von Neukloster besteht aus 15 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 61,1 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/42f14ed5c4ebda4f3d6401e3b24e083c61512/Bekanntmachung_Wahlergebnisse_2024_PDF.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg-vorpommern/nordwestmecklenburg-das-sind-die-neuen-gemeindeparlamente-RXBYRAOWH4HNXTVYOW2QNFLDWA.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;|| Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählervereinigung „Für Neukloster“ (WFN) || 25,7 % || 4 || || 24,8 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Neukloster (BfN) || – || – || || 20,3 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 25,8 % || 4 || || 17,4 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 13,0 % || 2 || || 17,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 18,2 % || 3 || || 16,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}9,4 % || 1 || || {{0}}4,3 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft (LUL) || {{0}}7,9 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–2009: Klaus Becker&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Wismar/Urgestein-der-Kommunalpolitik-wird-75 &amp;#039;&amp;#039;Urgestein der Kommunalpolitik wird 75.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2009: Frank Meier (parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.svz.de/lokales/ab-heute-neuer-chef-im-rathaus-id4625311.html &amp;#039;&amp;#039;Ab heute neuer Chef im Rathaus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweriner Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meier wurde in der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 ohne Gegenkandidat mit 81,8 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/regional/mecklenburg-vorpommern/wahlen-buergermeister-in-guestrow-neukloster-wiedergewaehlt_id_7632806.html &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister in Güstrow, Neukloster wiedergewählt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-neukloster.de/downloads/datei/NDRmZjI3NGU3NWMyZGI2Y2FmRHB5Z2txbXVTK3RjRjZoV0dxNDN2OXFqMWJ3bzZ4dkFTQzVsY2haSXdDTStQOGZVMXR1WU1wbkNOTkFnaVdCSmZ0cUVxWmNyd0FUZGttc2JHbUtvYWtOaXFYLzNRcjhicWRUODRxZnZTeEpiWnpIQ2UvT0lPRzhRNDllRXZtd3BGbUJUQWpKTkFaU1U1Q0I0NUU3eTZnMmZJT3lYWTQyTktCbW9hQ2tObz0 |titel=Hauptsatzung der Stadt Neukloster |titelerg=§ 6 |werk=stadt-neukloster.de |abruf=2024-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Neukloster-Wappen.PNG&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Neukloster&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Gespalten; vorn in Gold ein halber hersehender, golden gekrönter schwarzer Stierkopf am Spalt mit aufgerissenem roten Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener roter Zunge, in Spitzen abgerissenem Halsfell und silbernen Hörnern; hinten in Rot ein schräg gestellter silberner Äbtissinnenstab mit linksgewendeter goldener Krümme, begleitet beiderseits von einer silbernen heraldischen Lilie.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde am 16. August 1903 von Großherzog [[Friedrich Franz IV. (Mecklenburg)|Friedrich Franz IV.]] von [[Mecklenburg-Schwerin]] verliehen, 1993 im Zuge der Flaggengenehmigung neu gezeichnet und unter der Nr. 78 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{Literatur |Autor=Hans-Heinz Schütt |Hrsg=produktionsbüro TINUS; Schwerin |Titel=Auf Schild und Flagge - Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-9814380-0-0 |Seiten=173/174}}&lt;br /&gt;
|ref            = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen wurde anlässlich der Hundertjahrfeier zur Wiedervereinigung des Domanialamtes Neukloster mit Mecklenburg-Schwerin vom regierenden Großherzog verliehen. In dem Wappen soll mit dem Stierkopf als kleines landesherrliches Symbol des mecklenburgischen Herrscherhauses an die Klostergründung durch Heinrich Borwin I., Fürst zu Mecklenburg, und an die Zugehörigkeit des Fleckens zum Herzogtum, ab 1815 Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, sowie mit dem Äbtissinnenstab und den aus dem Klostersiegel von 1231 entlehnten Lilien an das einstige Nonnenkloster selbst erinnern. Mit der Tingierung der Felder soll auf das Bistum Schwerin verwiesen werden, dessen damaliger Bischof Brunward die Klostergründung bestätigte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Historisches Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Sin escudo.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Neukloster 1941–1945&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold über grünem Dreiberg eine strahlende rote Sonne belegt mit einem goldenen Hakenkreuz.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von [[Hans Herbert Schweitzer]] gestaltet. Es wurde im Frühjahr 1941 durch den Reichsstatthalter in Mecklenburg verliehen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|ref            = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen verlor schon bald nach dem Ende des II. Weltkrieges seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde von dem Wismarer &amp;#039;&amp;#039;Roland Bornschein&amp;#039;&amp;#039; gestaltet und am 25. Januar 1994 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge besteht zu einem Fünftel der Länge des Flaggentuchs aus einem schwarzen Streifen quer zur Längsachse des Flaggentuchs und zu vier Fünftel, die fünffach von Gelb und Rot längs gestreift sind. In der Mitte der sich abwechselnden Längsstreifen liegt über allem das Stadtwappen, das vier Neuntel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stadt-neukloster.de/downloads/datei/OTAwMDAwNDYxOy07L3Vzci9sb2NhbC9odHRwZC92aHRkb2NzL25ldWtsb3N0ZXIvbmV1a2xvc3Rlci9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL2hhdXB0c2F0enVuZ19kZXJfc3RhZHRfbmV1a2xvc3Rlci5wZGY%3D Hauptsatzung der Stadt Neukloster, § 1] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Stadtwappen mit der Umschrift „STADT NEUKLOSTER • LANDKREIS NORDWESTMECKLENBURG“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Neukloster}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neukloster Kirche 12.jpg|mini|hochkant|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kloster Sonnenkamp|Klosterkirche Sonnenkamp]], Sockelzone bis 1235 [[Romanik|romanisch]], Fensterzons bis 1243 [[Dendrochronologie|(d)]] bzw. Langhaus 1250 [[Dendrochronologie|(d)]]  [[Frühgotisch]], mit wertvollen Ausstattungsstücke der [[Gotik]], Marienaltar und die zweitältesten farbigen Kirchenfenster Nordeuropas. Erhalten sind zudem das  Propsteigebäude und der in den 1990er Jahren wiederhergestellte Glockenturm.&lt;br /&gt;
* Ehemaliges &amp;#039;&amp;#039;Amtsschreiberhaus&amp;#039;&amp;#039; mit  Heimatmuseum betrieben vom Museumsverein Neukloster&lt;br /&gt;
* Das Fischerhaus und der im 19. Jahrhundert erbaute, denkmalgeschützte [[Komplex der Sehschwachenschule und der Landesblindenanstalt]].&lt;br /&gt;
* Ehrenmal für die Opfer des [[Nationalsozialismus]] von 1951 am &amp;#039;&amp;#039;Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwedeneiche&amp;#039;&amp;#039; im Stadtzentrum; Erinnerung an die Zugehörigkeit zu Schweden von 1648 bis 1803&lt;br /&gt;
* Nonnenfiguren vor dem Rathaus (Klinkerskulpturen)&lt;br /&gt;
* Kloster und der Gedenkstein auf dem &amp;#039;&amp;#039;Jahrhundertberg&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* Ehrenmal für die [[Völkerschlacht bei Leipzig]] von 1813.&lt;br /&gt;
* Dorfkino der Kirchengemeinde als Einrichtung des [[Verband für Filmkommunikation#Landesverband Filmkommunikation Mecklenburg-Vorpommern|Verbandes für Filmkommunikation]] und des Filmklubs Güstrow mit regelmäßigem [[Programmkino]]programm.&lt;br /&gt;
* Blasorchester von 1959, als &amp;#039;&amp;#039;Klasbachtaler Blasmusik&amp;#039;&amp;#039;; sie spielt [[böhmische Blasmusik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Neukloster verfügt neben Geschäften in der Innenstadt über zwei Industrie- und Gewerbegebiete. Eines davon ist voll ausgebaut und durch Firmen bebaut, das andere ist in einer Plan- und Bauphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Neukloster ist über den gleichnamigen Autobahnanschluss an der [[Bundesautobahn 20|Bundesautobahn A 20]] erreichbar. Die [[Bundesstraße 192]] ([[Wismar]]–[[Neubrandenburg]]) führt drei Kilometer westlich an der Stadt vorbei. Die [[Landesstraße]] L&amp;amp;nbsp;14 nach Bützow durchquert Neukloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch Neukloster führende [[Bahnstrecke Wismar–Karow]] wurde 1998 stillgelegt und infolge des Baus der Autobahn&amp;amp;nbsp;A 20 zurückgebaut. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Hornstorf]] an der [[Bahnstrecke Wismar–Rostock]] und [[Bahnhof Blankenberg (Meckl)|Blankenberg&amp;amp;nbsp;(Meckl)]] an der [[Bahnstrecke Bad Kleinen–Rostock]]. Die Bahnhöfe in [[Bahnhof Wismar|Wismar]] und Blankenberg sind von Neukloster täglich mit Regionalbussen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Grundschule, Alte Gärtnerei 1&lt;br /&gt;
* [[Regionale Schule]], August-Bebel-Allee 6&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium]], August-Bebel-Allee 6&lt;br /&gt;
* Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Neukloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1957, März: [[Ernst Puchmüller]] (1897–1976), Direktor der Landesblindenanstalt bzw. des Rehabilitations-Zentrums für Blinde in Neukloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Caspar Bussing]] (1658–1732), Theologe, Mathematiker und Heraldiker&lt;br /&gt;
* [[Carl Heinrich Romberg]] (1810–1868), evangelisch-lutherischer Geistlicher und Redakteur&lt;br /&gt;
* [[Robert Hellmuth Hesse|Robert Hesse]] (1816–1885), Arzt und 1848/49 Mitglied der [[Liste der Mitglieder der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung|Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Kneebusch]] (1849–1902), Autor von Wanderliteratur&lt;br /&gt;
* [[Emil Krückmann]] (1865–1944), Augenarzt, Professor an den Universitäten [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]] und Berlin&lt;br /&gt;
* [[Hans Held (Mediziner)|Hans Held]] (1866–1942), Mediziner und Embryologe, Professor an der [[Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
* [[Paul Krückmann]] (1866–1943), Rechtswissenschaftler, Professor an den Universitäten [[Universität Greifswald|Greifswald]] und [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Münster]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Techel]] (1870–1944), deutscher  Schiffbauingenieur und U-Boot-Konstrukteur&lt;br /&gt;
* [[Albert Krohn]] (1891–1967), Politiker (SPD, USPD, KPD), Mitglied der Bremischen Bürgerschaft&lt;br /&gt;
* [[Hermann Winter (Ingenieur)|Hermann Winter]] (1897–1968), Flugzeugkonstrukteur, Professor für Flugzeugbau&lt;br /&gt;
* [[Herta Meyer-Riekenberg]] (1910–1984), Gewerkschaftsfunktionärin, Vorstandsmitglied der [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|DAG]], [[DAK-Gesundheit|DAK]] und [[Deutsche Rentenversicherung Bund|BfA]]&lt;br /&gt;
* [[Gerd Puls (Dirigent)|Gerd Puls]] (1927–2013), Dirigent, Chorleiter und Generalmusikdirektor&lt;br /&gt;
* [[Franz Havemann]] (* 1933), Bühnenbildner&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dowe]] (1928–2012), Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Asmus Dowe]] (1936–2025), Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Bernd Wittenburg]] (* 1950), Boxer, Vize-Europameister und Weltmeisterschafts-Dritter&lt;br /&gt;
* [[Christine Wernicke]] (* 1960), Politikerin (BVB/Freie Wähler), Mitglied des [[Landtag Brandenburg|Landtags Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Berger: Art: &amp;#039;&amp;#039;Zisterzienserkloster Neukloster&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Schlegel (Historiker)|Gerhard Schlegel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Repertorium der Zisterzen in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Bernardus-Verlag, Langwaden 1998, ISBN 3-910082-60-2, S. 380–384.&lt;br /&gt;
* [[Michael Buddrus]], Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte Mecklenburgs im Dritten Reich. Ein Handbuch zur Stadtentwicklung im Nationalsozialismus, ergänzt durch ein biographisches Lexikon der Bürgermeister, Stadträte und Ratsherren.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2011, ISBN 978-3-8378-4029-2. (Zu Neukloster: S. 319–323).&lt;br /&gt;
* Sabine Schöfbeck, Tilo Schöfbeck, Detlef Witt: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Sonnenkamp in Neukloster.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-385-4.&lt;br /&gt;
* [[Josef Traeger]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Maria im Sonnenkamp. Ein Beitrag zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnen-Priorates Neukloster 1219-1555.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno-Verlag, Leipzig 1970, 2. Aufl. 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-neukloster.de/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.zwillingswindmuehlen.de/muehlen/nwm/wind/neukloster1/neukloster11.htm Galerieholländer-Windmühle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Nordwestmecklenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041806-6|LCCN=no2007131360|VIAF=143448928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordwestmecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
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