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	<title>Neukirchen/Pleiße - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:17:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neukirchen/Plei%C3%9Fe&amp;diff=112430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: •1 externer Link geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-02T19:12:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;•1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            =&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50.795833&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12.378611&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Neukirchen-Pleiße in Z.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Zwickau&lt;br /&gt;
|Höhe              = 250&lt;br /&gt;
|PLZ               = 08459&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03762&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14524210&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Pestalozzistraße 40&amp;lt;br /&amp;gt;08459 Neukirchen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.neukirchen-pleisse.de/ www.neukirchen-pleisse.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ines Liebald&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neukirchen/Pleiße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Zwickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die westsächsische Gemeinde liegt an der [[Pleiße]] zwischen den Städten [[Werdau]] und [[Crimmitschau]], im Westen des Erzgebirgsbeckens und im unteren Westerzgebirge. Im Gemeindegebiet werden Höhen von bis zu 330&amp;amp;nbsp;m ü. NN (Ortsteil Dänkritz) erreicht. Der Südwesten der Gemeinde wird von der [[Talsperre Koberbach]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbargemeinden Neukirchens (alle im [[Landkreis Zwickau]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Crimmitschau|Stadt Crimmitschau]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Langenbernsdorf|Gemeinde Langenbernsdorf]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Zwickau|Stadt Zwickau]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Werdau|Stadt Werdau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Neukirchen, [[Dänkritz]] und [[Lauterbach (Neukirchen)|Lauterbach]] (mit [[Nichzenhain]]). Der Ortsteil Neukirchen entstand historisch aus den Ortsteilen [[Schiedel (Neukirchen)|Schiedel]], [[Schweinsburg-Culten|Culten]], [[Schweinsburg-Culten|Schweinsburg]], [[Kleinhessen]], [[Naundorf (Neukirchen)|Naundorf]], [[Carthause]], [[Döbitzgut]] und [[Schellendrei]], sowie der Kniegasse (wobei sich selbst die Alten und Ortskundler streiten, wo diese gewesen sein soll).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Werdau. Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Geiger, Horb am Neckar 1994, ISBN 3-89264-886-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|DSC02812 Neukirchen klein.jpg|1000| Das Bild gibt einen Überblick über die Gemeinde Neukirchen im Landkreis Zwickau. Rechts neben der Kirche sind die beiden Gebäude der Grundschule und der Internationalen Oberschule Neukirchen zu sehen und darüber die Bebauung des Schiedelberges. Links über den beiden weißen Hallen von Saxa Packaging liegt in der Ferne der Ortsteil Lauterbach. Unter der Windkraftanlage ganz rechts befindet sich das Barockschloss Schweinsburg (grünspanfarbiger Dachreiter).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Neueste Grabungen im Zusammenhang mit dem Bau einer Umgehungsstraße belegen, dass sich bereits in der Steinzeit hier Siedlungen befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trichterförmige, mit Holzkohleresten gefüllte Vertiefungen im Boden des [[Pleißenland|Pleißentals]] deuten noch heute auf die Anwesenheit von Menschen bereits während der [[Kupfersteinzeit|Kupferzeit]] (etwa 3000 v. Chr.) hin. Bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. verdrängten expandierende germanische Stämme diese vermutlich keltischen, von Ackerbau, Viehzucht und Jagd lebenden Siedler. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts n. Chr. ließen sich schließlich [[Sorben]] in der dicht bewaldeten Region nieder und begannen mit der Gründung von Sippendörfern, darunter wahrscheinlich auch die späteren Neukirchener Ortsteile Culten und Schiedel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Region erfolgte im Jahre 973 anlässlich der Schenkung des Forstes zwischen den Flüssen Saala ([[Saale]]) und Milda ([[Zwickauer Mulde|Mulde]]) durch Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] Begünstigter war Bischof [[Giselher von Magdeburg|Gisiler von Merseburg]], der fortan die Herrschaftsgewalt über die [[Gau]]e „[[Gau Siusili|Siusuli]]“ und „Plisni“ ([[Pleißenland]]) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronik von Neukirchen ===&lt;br /&gt;
Um 1222 gelobte der damalige Besitzer von Schloss und Stadt Crimmitschau, Heinrich von Crimmitschau, eine Wallfahrt nach Palästina in das „gelobte Land“. Bischof [[Engelhard (Naumburg-Zeitz)|Engelhardt von Naumburg]] riet ihm, in diesen unsicheren Zeiten das Land nicht zu verlassen, stattdessen solle er besser ein Kloster gründen. Es entstand das [[Augustinerorden|Augustinerkloster]] im Martinstal bei Crimmitschau. Die schon damals vorhandene Martinskirche wurde in die Klosteranlage integriert. Die Entstehungszeit dieser ersten Martinskirche ist nicht mehr genau feststellbar. Daneben wurden dem Kloster die Kirche [[St. Laurentius (Crimmitschau)|St. Laurentius in Crimmitschau]], die Kapelle auf dem Schloss [[Burg Schweinsburg|Schweinsburg]] und die St.-Peter-Kapelle in [[Langenbernsdorf|(Klein-)Bernsdorf]] überwiesen. Die Augustinermönche sollten in diesen Kirchen die Messen lesen und Seelsorge betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1478 wurde das Kloster mit Genehmigung des Papstes [[Sixtus IV.]] in ein [[Kartause Martinstal bei Crimmitschau|Kartäuserkloster]] umgewandelt. Die Initiatoren der Umwandlung waren die Witwe des sächsischen Kurfürsten [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich des Sanftmütigen]], [[Margaretha von Österreich (1416–1486)|Margarethe]], aus Dankbarkeit über die Errettung ihrer [[Altenburger Prinzenraub|entführten Söhne]] und der Besitzer von Stadt und Schloss Crimmitschau, Hans Federangel. Da Kartäusermönche keine Seelsorge betreiben, durfte die Gemeinde die Martinskirche im Klosterbezirk nicht mehr besuchen. Es musste eine neue Kirche erbaut werden. Diese Kirche entstand unter Hans Federangel und seinem Nachfolger Kilian Schicker, wurde am 11. November 1495 geweiht und gab dem Zusammenschluss der Orte den heute verwendeten Namen Neukirchen. Der Haupteingang und die Grundmauern des Turmes sind noch heute erhalten, das baufällige Kirchengebäude selber wurde 1869 durch einen größeren Neubau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1646 wurden auch in Neukirchen einige [[Sächsische Armee|kursächsische Regimenter]] stationiert. Vier Jahre später, 1650, wurde nach über [[Dreißigjähriger Krieg|30 Jahren Krieg]] in Neukirchen am 22. Juli ein Friedensfest gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurden die Dörfer Naundorf und Schiedel nach Neukirchen eingemeindet. 1934 wurden dann die Dörfer Kleinhessen, Culten und Schweinsburg vereinigt. Die Gemeinden Neukirchen und Schweinsburg schlossen sich 1950 zu einer Großgemeinde zusammen. Zum 1. Januar 1996 wurden die Dörfer Lauterbach und Dänkritz nach Neukirchen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html &amp;#039;&amp;#039;StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, siehe 1996.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden in der heutigen Turnhalle etwa 100 russische Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren gefangen gehalten; ein Gedenkstein erinnert noch heute an dieses Verbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes „Nuenkirchen“ (sic!) aus dem Jahre 1404 ist nach Auskunft des Sächsischen Staatsarchivs nicht auf Neukirchen/Pleiße zu beziehen und ist im Original nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronik der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
1291 wurde Culten erstmals urkundlich erwähnt. 1547 lagerten bei Culten die zum Heere [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] gehörenden spanischen Truppen. Heute erinnern die Flurnamen Spaniergrund, sowie Spanierbach an das Lager. 1499 wurde erstmals urkundlich der Name Schweinsburg („swinnsburg“) als Schloss der Stadt Crimmitschau erwähnt. 1743 wurde der östliche Teil der [[Burg Schweinsburg]] von Grund auf neu gebaut. Nach der Enteignung des Rittergutes wurde 1946 die Kreisparteischule der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] im Schloss eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1445 tauchen die Namen Kleinhessen und Kniegasse zum ersten Mal in einer Urkunde auf. Im Jahr 1600 wurde Kleinhessen mit einem Rittergut von [[Langenhessen]] abgetrennt und nach Neukirchen eingepfarrt. Dieses Rittergut war bisher ein Burglehn von Schweinsburg. Die Kniegasse ist heute das Stück der Werdauer Straße zwischen Ampelkreuzung und Kreuzung Rudelswalder Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1219 wurde Naundorf erstmals als Ort erwähnt. 1305 wurde der Name Schiedel zum ersten Mal im Zusammenhang mit den Burgmannen von Trütschler „auf Schiedel“ genannt. Sie waren mit dem [[Rittergut]] und dem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Lehnswesen|belehnt]] worden. Ebenso wie Culten ist Schiedel auch eine sorbische Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwähnung des Ortsteils [[Lauterbach (Neukirchen)|Lauterbach]] erfolgte erstmals im 14. Jahrhundert und schließt den Ort &amp;#039;&amp;#039;Nichzenhain&amp;#039;&amp;#039; mit ein. Das Dorf wurde nach dem gleichnamigen Ortsbach, der in dem südöstlich gelegenen Bauerndorf &amp;#039;&amp;#039;Hartmannsdorf&amp;#039;&amp;#039; entspringt, benannt. Lauterbach wird überwiegend von Milchvieh- und Landwirtschaft geprägt. Im 18. Jahrhundert wurde das sich im Ort befindliche Rittergut an die Kaufmanns- und Fabrikantenfamilie Esche verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; caption=&amp;quot;Schweinsburg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweinsburg ,Schloß&amp;#039; 1.JPG|Schloß&lt;br /&gt;
Schloß Schweinsburg.jpg|Barockgarten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergut Bosenhof (Neukirchen/Pleiße) ===&lt;br /&gt;
Das Rittergut liegt zwischen Kleinhessen und Schweinsburg – separiert von den genannten Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich ein bemerkenswert vollständiger Gutskomplex aus schlossartigem barocken Herrenhaus und Wirtschaftsgebäuden erhalten. Teile der Wirtschaftsgebäude wurden kürzlich für Wohnnutzung renoviert, während andere noch ruinös erhalten sind. Das schon vor längerer Zeit renovierte Herrenhaus dient der Gemeinde zusammen mit einem [[Postmoderne|postmodernen]] Anbau (Nebengebäude mit Verbindungsgang zum Herrenhaus) als Kindergarten (Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen hat das Gut von der bedeutenden sächsischen Adelsfamilie [[Bose (Adelsgeschlecht)|von Bose]], die zeitweise dessen Besitzer waren. Der wohl bekannteste Vertreter ist [[Carol Bose]] (1596–1657), der hier im Bosenhof geboren wurde.&lt;br /&gt;
Etliche im Crimmitschauer Rathaus-Flur hängende Ölgemälde der Bose-Familie stammen aus dem Bosenhof. Im Heimatmuseum [[Schloss Netzschkau]] ist noch das „Bose-Zimmer“ zu besichtigen. Dort befindet sich auch ein neu geschaffener Stammbaum (Ölmalerei) der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen IV 043.jpg|Bosenhof um 1856 (Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen)&lt;br /&gt;
Bosenhof-Schweinsburg.jpg|Bosenhof, ehem. Herrenhaus&lt;br /&gt;
Bosenhof Schweinsburg (ehem. Herrenhaus).JPG&lt;br /&gt;
Carol von Bose.jpg|Carol Bose, Kursächsischer [[Oberst]] im 30-jährigen Krieg, kurfürstlich-sächsischer Landes- und [[Amtshauptmann]] der Ämter Zwickau, Werdau und Stollberg (Gemälde zwischen 1618 und 1648)&lt;br /&gt;
20071015495DR Netzschkau Schloß Stammbaum Bose.jpg|Bose-Stammbaum (vogtländischer Ast) aus dem Jahre 2007 im Heimatmuseum [[Schloss Netzschkau]]&lt;br /&gt;
2 Die Pleiße in Neukirchen vor der Deich Sanierung.JPG|Die Pleiße am Bosenhof (vor 2006)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:40%; background:#E4E0E4;&amp;quot;| Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:15%; background:#E4E0E4;&amp;quot;| Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:45%; background:#E4E0E4;&amp;quot;| Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carthause (mit Kniegasse)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| vor 1880 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Culten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Sachsenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943.&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 01.06.1934 || Eingemeindung nach Schweinsburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dänkritz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: [http://www.statistik.sachsen.de/html/825.htm &amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderungen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 01.01.1996 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleinhessen (mit Bosenhof)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 01.06.1934 || Eingemeindung nach Schweinsburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lauterbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 01.01.1996 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Naundorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 01.01.1922 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nichzenhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| vor 1880 || Eingemeindung nach Lauterbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schiedel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 01.01.1922 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweinsburg&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ministerium des Innern des Landes Sachsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere.&amp;#039;&amp;#039; 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 01.07.1950 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
1551 wurden &amp;#039;&amp;#039;5 besessene(r) Mann, 1 Gärtner, 6 Inwohner&amp;#039;&amp;#039; gezählt, 1764 waren es &amp;#039;&amp;#039;6 besessene(r) Mann, 2 Häusler, 4 1/3 Hufen je 24 Scheffel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hov.isgv.de/Neukirchen/Pleiße |titel=Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen – Neukirchen/Pleiße |hrsg=Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2012-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahresdiagramm&lt;br /&gt;
| Höhe = 140&lt;br /&gt;
| Breite = 380&lt;br /&gt;
| Maßstab = 35&lt;br /&gt;
| Intervall = 1000&lt;br /&gt;
| Säulenbreite = 10&lt;br /&gt;
| Einheit = Einwohner&lt;br /&gt;
| Start = 1998&lt;br /&gt;
| 1998 = 4501&lt;br /&gt;
| 1999 = 4547&lt;br /&gt;
| 2000 = 4580&lt;br /&gt;
| 2001 = 4541&lt;br /&gt;
| 2002 = 4551&lt;br /&gt;
| 2003 = 4522&lt;br /&gt;
| 2004 = 4462&lt;br /&gt;
| 2005 = 4413&lt;br /&gt;
| 2006 = 4364&lt;br /&gt;
| 2007 = 4322&lt;br /&gt;
| 2008 = 4295&lt;br /&gt;
| 2009 = 4290&lt;br /&gt;
| 2010 = 4217&lt;br /&gt;
| 2011 = 4168&lt;br /&gt;
| 2012 = 4094&lt;br /&gt;
| 2013 = 4076&lt;br /&gt;
| 2015 = 3988&lt;br /&gt;
| 2019 = 3872&lt;br /&gt;
| 2018 = 3863&lt;br /&gt;
| 2017 = 3920&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(ab 1960 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1960 – 5.383&lt;br /&gt;
* 1998 – 4.501&lt;br /&gt;
* 1999 – 4.547&lt;br /&gt;
* 2000 – 4.580&lt;br /&gt;
* 2001 – 4.541&lt;br /&gt;
* 2002 – 4.551&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2003 – 4.522&lt;br /&gt;
* 2004 – 4.462&lt;br /&gt;
* 2005 – 4.413&lt;br /&gt;
* 2006 – 4.364&lt;br /&gt;
* 2007 – 4.322&lt;br /&gt;
* 2008 – 4.295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2009 – 4.290&lt;br /&gt;
* 2010 – 4.217&lt;br /&gt;
* 2011 – 4.168&lt;br /&gt;
* 2012 – 4.094&lt;br /&gt;
* 2013 – 4.076&lt;br /&gt;
* 2015 – 3.988&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2017 – 3.920&lt;br /&gt;
* 2018 – 3.863&lt;br /&gt;
* 2019 – 3.872&lt;br /&gt;
* 2020 – 3.872&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;text-align:center;&amp;quot; | Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 73,1 % (2019: 65,4 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 63.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 65.4&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FWN&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 24.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 20.0&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Freie Wählergemeinschaft Neukirchen e. V.&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 2323DF&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = Für L.&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 7.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 0.0&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = Für Lauterbach&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 4545DF&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 5.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 0.0&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 14.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 15 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* CDU: 10 Sitze&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft Neukirchen e. V.: 3&lt;br /&gt;
* Für Lauterbach: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* SPD: 1 Sitz&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Gemeinderatswahlen&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;9&amp;quot; |{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float = left&lt;br /&gt;
|Land = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift = Gemeinderat ab 2024&lt;br /&gt;
|   SPD|Für L.|FWN|CDU&lt;br /&gt;
| SPD    = 1&lt;br /&gt;
| Für L. = 1&lt;br /&gt;
| FWN    = 3&lt;br /&gt;
| CDU    = 10&lt;br /&gt;
| FWN Farbe = 2323DF&lt;br /&gt;
| Für L. Farbe = 4545DF&lt;br /&gt;
|Anmerkung=Ein Sitz des Vorschlages FWN bleibt unbesetzt. Der Gemeinderat verkleinert sich entsprechend.}}&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14524&amp;amp;gemeinde=14524210&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14524&amp;amp;gemeinde=14524210&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14524&amp;amp;gemeinde=14524210&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63,2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67,1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Freie Wählergemeinschaft Neukirchen e. V.&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|24,1&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|20,0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|13,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Für Lauterbach&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|7,4&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|5,3&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|14,6&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|17,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[FDP Sachsen|FDP]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |73,1 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |65,4 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |52,9 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Bürgermeister Hubert Beier (CDU) verstarb am 11. Juni 2010 im Alter von 58 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ines Liebald |url=https://neukirchen-pleisse.de/downloads/mb_2011_16.pdf |titel=Rückblick 2011 |werk=Das Mitteilungsblatt der Gemeinde Neukirchen / Pleiße – Amtsblatt der Gemeinde Neukirchen |format=PDF; 754&amp;amp;nbsp;KB |seiten=1 |datum=2011-12-20 |abruf=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stand der Gemeinde seit 1990 als Bürgermeister vor. Am 12.&amp;amp;nbsp;September 2010 wurde Ines Liebald (CDU) zu seiner Nachfolgerin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM2001-2018/pkg_w04_bmlre0ca.html?p_bz_bzid=BM101&amp;amp;p_ebene=GE&amp;amp;p_ort=14524210 |titel=Bürgermeisterwahl 2010: Endgültiges Ergebnis der Wahl am 12. September |hrsg=Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz |abruf=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Bürgermeisterwahl am 6.&amp;amp;nbsp;August 2017 wurde sie mit 98,8 % für weitere sieben Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM2001-2018/pkg_w04_bmlr505d.html?p_bz_bzid=BM171&amp;amp;p_ebene=GE&amp;amp;p_ort=14524210 |titel=Bürgermeisterwahl 2017: Endgültiges Ergebnis der Wahl am 6. August |hrsg=Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz |abruf=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 2024 wurde Liebald wiedergewählt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2024#Landkreis Zwickau|2024]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Ines Liebald&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; |CDU&lt;br /&gt;
|98,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2017#Landkreis Zwickau|2017]]&lt;br /&gt;
|98,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2010#Landkreis Zwickau|2010]]&lt;br /&gt;
|74,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Zwickau|2008]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Hubert Beier&lt;br /&gt;
|97,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Zwickauer Land|2001]]&lt;br /&gt;
|99,3&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* Männerchor Neukirchen/Pleiße e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Neukirchen/Pleiße}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Crimmitschau Schweinsburg 7.jpg|mini|Sorbenmauer und Burggraben auf der [[Burg Schweinsburg|Schweinsburg]]]]&lt;br /&gt;
1884 wurde von Moritz Samuel Esche das [[Schloss Lauterbach (Neukirchen)|Schloss Lauterbach]] an Stelle des alten Herrensitzes errichtet und im Auftrag von Arnold Esche 1907–09 nach Plänen von [[Henry van de Velde]] umgebaut. Nach der Enteignung der Familie (1948) und Nutzung als Mehrfamilienhaus bis nach der Wende widmeten sich die neuen Besitzer einer detailgetreuen Restaurierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die romanische Kirche in Lauterbach wurde im 19. Jahrhundert wesentlich umgebaut, der Turm nach einem Brand 1630 erst 1640 wieder mit einer Haube versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Burg Schweinsburg|Barockschloss Schweinsburg]] wurde 1998 renoviert und seitdem als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Gräfenmühle&amp;#039;&amp;#039;, eine frühere Wassermühle, entstand um 1725 und war bis 1992 in Betrieb. Die vollständig erhaltene Mühlentechnik stammt aus den 1930er Jahren, eine zur Energieerzeugung genutzte Turbine von 1950. Heute dient das Gebäude als Mühlenmuseum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.graefenmuehle.de/ueber-uns/ |titel=Über uns |werk=Gräfenmühle |abruf=2024-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Neukirchen/Pleiße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Schulförderverein des Landschulzentrums Neukirchen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Modellbahnfreunde-Neukirchen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Verein zur Förderung der Beschäftigung in der Region e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Illusionswelten e.&amp;amp;nbsp;V. (Kultscheune in Lauterbach)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Heinrich Schumann (Theologe)|Christian Heinrich Schumann]] (1787–1858), evangelisch-lutherischer Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mauersberger]] (1909–1982), deutscher Ingenieur und Erfinder in der [[Textilindustrie]] ([[Malimo]])&lt;br /&gt;
* [[Angelika Rochhausen]] (1942–2017), Malerin und Grafikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist über die [[Staatsstraße (Sachsen)|Staatsstraßen]] S 289 Crimmitschau–Werdau, die S 290 von der thüringischen Landesgrenze bei [[Thonhausen]] über Dänkritz nach Zwickau und die S 294 von Neukirchen nach [[Seelingstädt]] angebunden. Der Ortsteil Lauterbach liegt an der Kreisstraße K 9372 von Neukirchen über Dänkritz zur [[Bundesstraße 93]] bei [[Mosel (Zwickau)|Mosel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neukirchen besitzt mit dem Haltepunkt des Ortsteils [[Schweinsburg-Culten]] eine von Regionalzügen und der [[S-Bahn Mitteldeutschland]] angefahrene Bahnstation an der [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]]. Dort ereignete sich am 30. Oktober 1972 ein [[Eisenbahnunfall von Schweinsburg-Culten|schwerer Eisenbahnunfall]], bei dem 28 Menschen ums Leben kamen, hierbei stieß der D 273 aus Aue nach Berlin mit dem Karola Express aus Leipzig nach Karlovy Vary (Karlsbad) zusammen. Zwischen 1908 und 1963 erschloss eine von Crimmitschau ausgehende [[Bahnstrecke Crimmitschau–Schweinsburg|Industriebahn]] den Ortsteil Schweinsburg, diese Bahn wurde im Volksmund „de Bimmelbahn“ genannt. Die Bahn wurde für die Lieferung von Kohle und Garn an die umliegenden Fabriken und Webereien errichtet. Meist wurden diese Züge von der [[DR-Baureihe V 60]] der Deutschen Reichsbahn gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Aus dem bis ins 19. Jahrhundert entstandenen [[Weber|Tuchmachergewerbe]] der Gemeinde Neukirchen entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine [[Textilindustrie]]. Das bekannteste Unternehmen dabei war die Garnfabrik Gebr. Wolf. Nach der politischen [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] 1990 wurden alle ehemaligen Textilbetriebe geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.neukirchen-pleisse.de/www/chronik_1900_heute?ts=20102012175205955971 |titel=Chronik 1900-heute |hrsg=Gemeinde Neukirchen/Pleiße |zugriff=2012-10-20 |offline=ja |archiv-url=https://archive.today/20130211181729/http://www.neukirchen-pleisse.de/www/chronik_1900_heute?ts=20102012175205955971 |abruf-verborgen=1 |archiv-datum=2013-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Produktionsbetrieb der Gemeinde war eine Zweigwerk der [[Bosch Thermotechnik]] GmbH zur Herstellung von Plattenheizkörpern für den Wohnungsbau. Das Unternehmen ging aus der Firma Mehlhorn Gewächshausbau, gegründet Anfang des 20. Jahrhunderts, hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht, firmierte es unter [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Metallverarbeitung Neukirchen und war Betrieb des [[Kombinat]]s Technische Gebäudeausrüstung Leipzig. Bedingt durch die Forcierung des Wohnungsbaus in der [[DDR]], erhielt das Unternehmen Mitte der siebziger Jahre umfangreiche Investitionen, die den Aufbau leistungsfähiger Anlagen zur Heizkörperherstellung ermöglichten. Das Zweigwerk wurde 2014 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Neukirchen befindet sich eine Grundschule und die Internationale Oberschule (staatlich anerkannte Ersatzschule). Gemeinsam bilden sie das Landschulzentrum Neukirchen/Pleiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landratsamt Werdau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis WERDAU. Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1994, ISBN 3-89264-886-7, S.&amp;amp;nbsp;67–70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Vigogne-Streichgarnspinnerei von Heinrich Hüffer in Neukirchen bei Crimmitzschau}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neukirchen-pleisse.de/ Offizieller Webauftritt der Gemeinde Neukirchen/Pleiße]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Zwickau&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Neukirchen/Pleiße&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4997593-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neukirchenpleisse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Zwickau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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