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	<title>Neuhofener Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:21:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuhofener_Berg&amp;diff=1726834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaOtG: /* Beschreibung */ orthogr. Kidlerplatz</title>
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		<updated>2026-04-21T12:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; orthogr. Kidlerplatz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neuhofener Berg Muenchen-1.jpg|mini|Blick von Süden Richtung Rundpavillon am höchsten Punkt des Neuhofener Bergs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sendling Unterfeld v Neuhofener Berg.jpg|mini|rechts|Blick vom Neuhofener Berg auf Sendling-Unterfeld in Richtung Münchner Stadtzentrum]]Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuhofener Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teil des linken [[Isar]]hochufers im [[München]]er Stadtteil [[Sendling]] und der Name einer dort errichteten Parkanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Erstnennung Neuhofens geht auf den 9. Oktober 1698 zurück. Die etymologische Bedeutung ist Neuer Hof, dessen Ursprung als Schloss und Sitz im sogenannten Distelhof in Mittersendling zurückgeht. Dieser wurde 1697 an den Geheimen Rat Matheus Joner verkauft, der außerhalb des Ortes ein Landschlösschen erbaute. {{&amp;quot; |Text=Von Kurfürst Max Emanuel gemäß Entschluß des geheimen Rats vom 09. Oktober 1698 das Schlößchen mit Distelhof &amp;quot;under dem Nammen Neuhofen zu ainem adelichen Siz erhoben&amp;quot;. |Quelle= |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Stadtarchiv/Publikationen/Von-Allach-bis-Zamilapark/Einleitung-Geschichte/Bezirk6.html |titel=Sendling |werk=muenchen.de |hrsg=Portal München Betriebs-GmbH&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Co. KG |datum=2015 |abruf=2019-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}} In der frühen Neuzeit war ein Teil davon im Besitz des Adelsgeschlechts [[Zech auf Neuhofen]]. Mit Erwerb des gefreiten Sitzes Neuhofen in Sendling 1737 blieb dieser als zukünftiger namengebender Ansitz des Geschlechts bis 1840 im Besitz der Familie. Der Edelsitz Neuhofen mit barocken Gartenanlagen ist abgegangen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/change-resolution/bsb00007646_00315?resolution=2 Edelsitz Neuhofen]&amp;lt;/ref&amp;gt; als Bodendenkmal ist er im Bayerischen Denkmalatlas des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege unter der Denkmalnummer D-1-7835-0589 eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geoportal.bayern.de/bayernatlas-klassik/eV1kiT5HllCeINxmjr3ZAoE5D4kpTnlMNcRnI3-CJXpcmgf_Z1lxCjD3BFohMummJsHtiyoK0_pJCOj1QFXkefovMyuRI3OmKwnYiGgTkL9TkfLNThLZmb8sznPOVPS3/eV1af/iyode/mKwf8 Geoportal Bayern-Bayernatlas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Pett zigarettenfabrik zuban 1912.jpg|links|mini|Dieses Foto von 1912 zeigt das Gebiet des heutigen Neuhofener Bergs vom Sendlinger Unterfeld aus; die Hangkante lag direkt an dem bis heute bestehenden Wohnblock Fallstraße/Ecke Zechstraße (am rechten Bildrand).]]&lt;br /&gt;
Hier befand sich neben dem [[Oberwiesenfeld]] und dem [[Luitpoldhügel]] einer der drei großen Schuttabladeplätze für die Trümmer der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörten Häuser Münchens. Entlang des Hangs wurden 2,5 Mio. m³ Trümmer (das entspricht etwa dem Volumen der [[Cheops-Pyramide]]) aufgeschüttet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kleingartenverein-sw25-muenchen.de/Web/Festschrift.pdf |wayback=20071008120510 |text=kleingartenverein-sw25-muenchen.de |archiv-bot=2018-12-11 15:14:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wodurch die Hochfläche vorgeschoben wurde. Die [[Schuttberg|Schutthalde]] überragt die ursprüngliche Hangkante nur um wenige Meter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Auf dem Neuhofener Berg befindet sich eine [[Park]]anlage mit gepflegten Grünflächen und Baumbestand. Der Park umfasst die Hangkante der [[Flussterrasse]] zur Isar mit dem Hangfuß im Osten und wird im Westen durch die [[Plinganserstraße]] begrenzt. Im Süden ist der Greinerberg die Grenze, im Norden je nach Definition die [[Brudermühlstraße]] oder der Kiddlerplatz. Ursprünglich reichte die durchgehende Grünanlage bis in den Kern des Sendlinger Unterfelds unterhalb des [[Harras (München)|Harras]] und endete am heutigen Kidlerplatz. Als nach dem Zweiten Weltkrieg der [[Bundesstraße 2 R|Mittlere Ring]] ausgebaut wurde, entstand ein [[Höhenfreiheit|höhenfreies]] Kreuzungsbauwerk an der Brudermühl- und Plinganserstraße, das massiv in die Grünanlage einschnitt und sie in zwei Bereiche teilte. Der Nordteil wird von der Stadtverwaltung weiterhin als Teil des Neuhofener Bergs bezeichnet, andererseits &amp;#039;&amp;#039;Park an der Plinganserstraße&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neuhofener Berg ist damit Teil einer Kette von Grünanlagen an der Isar-Hangkante, die sich fast durchgehend von [[Hinterbrühl (München)|Hinterbrühl]] über den [[Gierlinger Park]] bis unterhalb des [[Harras (München)|Harras]] zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuß des Neuhofener Bergs befinden sich der [[Alter Israelitischer Friedhof (München)|Alte Israelitische Friedhof]], die [[Kleingarten]]anlage des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Süd West 25 Neuhofen-Tal e.V.&amp;#039;&amp;#039; und der [[Abfallwirtschaftsbetrieb München#Wertstoffhöfe|Wertstoffhof an der Thalkirchener Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rundpavillon mit Tempelbrunnen ===&lt;br /&gt;
Am höchsten Punkt am Nordende des Parks an der Brudermühlstraße steht seit 1955/56 ein offener Rundpavillon mit acht 4,5 m hohen [[Travertin]]-Säulen und schindelgedecktem hölzernem Zeltdach, gestaltet von [[Josef Wiedemann]], mit einer Brunnenschale aus [[Konglomerat (Gestein)|Nagelfluh]] von [[Hans Wimmer]]. Daneben erinnert eine 1969 ergänzte, metallene Bodenplatte von [[Blasius Gerg]] an die Geschichte der Anlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|162000|München}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Inschrift lautet: „Diese Anlage steht auf Schuttmassen des Bombenkrieges. Sie ist der Erinnerung an die 6000 Münchner gewidmet, die im 2. Weltkrieg den Bomben zum Opfer gefallen sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brunnenplastik „Isis“ ===&lt;br /&gt;
Auf der Wiese auf Höhe der Zechstraße befindet sich heute die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Plastik „Isis, auf den Wellen schwimmend“ von [[Emil Krieger]]. Sie war ursprünglich Teil einer Brunnenanlage am Münchener Possartplatz (heute Shakespeareplatz).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtgeschichte-muenchen.de/sehenswert/d_sehenswert.php?id=4159 |titel=Sehenswert - Isis, auf den Wellen schwimmend |werk=Stadtgeschichte München |abruf=2021-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baumhaus ===&lt;br /&gt;
2013 wurde an der Hangkante des Parks auf Anregung von und mit finanzieller Unterstützung durch Münchens Partnerstadt [[Cincinnati]] ein 32&amp;amp;nbsp;m² großes, barrierefrei zugängliches Baumhaus errichtet. Vom Hauptweg des Parks gelangt man über einen waagerechten, etwa sechs Meter langen Steg in drei halboffene, unterschiedlich gestaltete Häuschen, welche Platz für mehrere Personen, auch mit Rollstühlen, bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:0133317f-df2f-4313-b964-46b0af3174c5/baumhaus_neuhofener_berg.pdf |titel=Baumhaus am Neuhofener Berg |hrsg=Baureferat der Landeshauptstadt München |datum=2013-06-01 |abruf=2021-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rundpavillon Neuhofener Berg.jpg|Rundpavillon mit Brunnen auf dem Neuhofener Berg&lt;br /&gt;
Gedenktafel Neuhofener Berg.jpg|Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer des Bombenkrieges&lt;br /&gt;
Skulptur Neuhofener Berg Muenchen-1.jpg|Skulptur „Isis, auf den Wellen schwimmend“ von Emil Krieger (1932)&lt;br /&gt;
Baumhaus Neuhofener Berg 02.JPG|Barrierefreies Baumhaus an der Hangkante des Neuhofener Bergs&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grünflächen in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helga Pfoertner: &amp;#039;&amp;#039;Mit der Geschichte leben.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Literareron, München 2003, ISBN 3-8316-1025-8, S. 192–195 ({{Webarchiv | url=http://www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de/files/pfoertner2.pdf | wayback=20111216032832 | text=PDF; 3,8 MB}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neuhofener Berg (München)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.108549|EW=11.542468|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuttberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaOtG</name></author>
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