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	<title>Neuheim ZG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-21T10:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|ZG|Zug|Neuheim}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Neuheim&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Neuheim 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Neuheim COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2017-Neuheim.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Neuheim Dorfzentrum&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-ZG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = &amp;lt;small&amp;gt;(Zug kennt keine Bezirke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Kanton Zug&lt;br /&gt;
| BFS = 1705&lt;br /&gt;
| PLZ = 6345&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.20694&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.577783&lt;br /&gt;
| HÖHE = 665&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.90&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 21,8 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/bevoelkerungsstand/02.html |wayback=20150101162935 |text=Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde}} (Ständige Wohnbevölkerung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Daniel Schillig ([[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.neuheim.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] des [[Kanton Zug|Kantons Zug]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Neuheim liegt am nördlichen Rand des Kantons Zug, eingebettet zwischen den beiden Flüssen [[Sihl]] und [[Lorze]]. Die Nachbargemeinden sind die ehemalige Muttergemeinde [[Menzingen ZG|Menzingen]] im Süden, die Gemeinde [[Baar ZG|Baar]] im Westen, die Gemeinde [[Hausen am Albis]] im Norden und die Gemeinde [[Horgen]] im Nord-Osten, beide im [[Kanton Zürich]]. Von der Gemeindefläche sind (2013/2018; Bundesamt für Statistik, Arealstatistik) 65,0 % landwirtschaftliche Nutzfläche, 17,9 % Wald und Gehölz, 15,9 % Siedlungsfläche und 1,1 % unproduktive Flächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Neuheim-LBS H1-026366.tif|mini|Luftbild von Werner Friedli von 1966]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Neuheim als Ort wird urkundlich 1087&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Felder &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute von Neuheim/Zug und ihre Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag: Fraanz Felder, 2020, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Urkunden des [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosters St. Blasien]] im Schwarzwald greifbar, als der Edelfreie [[Adlelbold von Neuheim]] (im Dokument als &amp;#039;&amp;#039;Adelbold de niuheim&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) – ein Verwandter der Freiherrn von Sellenbüren – ausgedehnte Landgüter am Berg vermachte. Den Freiherren von Sellenbüren wird auch die Kirchengründung in Neuheim zugeschrieben. Die Kirche selber wird 1173 erstmals urkundlich erwähnt, als der Besitz der Kirche «unsere Lieben Frau von Neuheim» vom Papst Cakixtus II dem Kloster St. Blasien bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schlumpf: &amp;#039;&amp;#039;Neuheim einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; 1998, ISBN 3-9520826-1-9, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil der «Gemeinde am Berg» (heute die Gemeinden Menzingen und Zug) teilte Neuheim dessen Geschichte. Aufgrund des [[Sonderbundskrieg]]s und der eidgenössischen Besetzung kam es im Kanton Zug zu anderen politischen Verhältnissen. Der neue Bundesstaat wünschte als Verwaltungseinheit die Gemeinde anstelle der bisherigen Pfarreien. Neuheim war seit 1675 eine eigenständige Pfarrei und hatte somit das Recht, eine Gemeinde zu werden. Ein Teil der Bürger war der Meinung, weiterhin bei Menzingen zu bleiben, ein anderer Teil wollte eine eigenständige Gemeinde. Die Mehrheit war für eine Trennung von Menzingen und wollte die elfte Gemeinde des Kantons Zug werden. So entstand 1848 die neue (politische) Gemeinde Neuheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Als Teil der Gemeinde am Berg hatte Neuheim bis 1848 kein eigenes Wappen. Bei der Abtrennung 1848 wurde auch die Frage des Wappens aktuell, hierbei griff man auf einen Notbehelf zurück, indem man das Zuger Wappen abänderte. Auf den weissen Schild mit blauem Balken setzte man ein gelbes (goldenes) N. Im Jahr 1942 wurde das heutige Wappen eingeführt, es zeigt eine grüne Linde auf einem grünen Hügel, als Schildfarbe wählte man Gelb (Gold).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schlumpf: &amp;#039;&amp;#039;Neuheim einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; 1998, ISBN 3-9520826-1-9, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus fünf Mitgliedern und dem Gemeindeschreiber mit beratender Stimme und Antragsrecht. Er wird alle vier Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind (Stand Juni 2024):&lt;br /&gt;
* Daniel Schillig ([[Die Mitte]]) – [[Gemeindepräsident]]; Bau und Planung&lt;br /&gt;
* Monika Ulrich-Meier (Die Mitte) – Gemeindevizepräsidentin; Bildung&lt;br /&gt;
* Marcel Güttinger ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]) – Finanzen&lt;br /&gt;
* Andreas Bächtold ([[Schweizerische Volkspartei| SVP]]) – Sicherheit, Infrastruktur und Verkehr&lt;br /&gt;
* Martina Blättler ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]) (Stellvertretung Andreas Bächtold – Soziales und Gesundheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gemeindeschreiber]]in ist Alexandra Bischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. November 2023 kam es zu Ergänzungswahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kantonsratswahlen ===&lt;br /&gt;
Wähleranteile in Neuheim bei den [[Kantonsrat (Zug)#Parteien – Wahlergebnisse seit 1894|Kantonsratswahlen 2022]] des [[Kanton Zug|Kantons Zug]]: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 32,94 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 27,03 %, [[Die Mitte]] 18,76 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 15,36 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 4,66 % und Alternative Liste Grüne (ALG); auf Bundesebene Teil der [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 1,25 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zg.ch/dam/jcr:8fd1e01f-56ae-42a5-a0ee-a5bb0139ac7d/20221002_Formular_DPa_KR.pdf |titel=Wahlen Kantonsrat, Stimmen pro Liste und Wahlkreis |abruf=2023-09-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019]] betrugen die Wähleranteile in Neuheim: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 34,7 %, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 24,6 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 14,9 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 13,4 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 6,5 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 5,4 % und [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 0,4 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/9386461/appendix |titel=NR - Ergebnisse Parteien (Gemeinden) (INT1) |werk=Eidgenössische Wahlen 2019 {{!}} opendata.swiss |hrsg= |datum=2019-08-08 |abruf=2023-09-19 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sihlbrugg Babenwaag.jpg|mini|Die [[Babenwaagbrücke|Babenwaag]], früher die wichtigste Verbindung zwischen Zürich und Zug/Gotthard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Bei den Zählungen 1798, 1817, 1830 und 1836 waren die heutigen Gemeinden Menzingen und Neuheim noch eine gemeinsame Einheit (Gemeinde Am Berg). Die Zahlen sind deshalb nur für 1749 bis 1768 und ab 1847 aussagekräftig. Die Bevölkerungszahl der Gemeinde wuchs zwischen 1754 und 1847 stetig (1754–1847: +77,5 %). Infolge des Rückgangs der wichtigen Seidenweberei kam es zwischen 1847 und 1888 zu einem starken Bevölkerungsrückgang (1847–1888: −24,7 %). Darauf folgte eine Wachstumsphase zwischen 1888 und 1930 (1900–2022: +25,1 %). Dennoch zählte die Gemeinde 1930 weniger Einwohner als Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts. Zwischen 1970 und 2000 gab es einen starken Bevölkerungsantieg (1970–2000: +145,8 %). Nach einer Stagnation bis 2000 folgte ein weiterer Wachstumsschub. Somit hat sich die Einwohnerzahl seit 1850 mehr als verdreifacht (1850–2022: +203,6 %). Dies ist typisch für den Kanton Zug, der wegen der tiefen Steuern und der Nähe zu Zürich in den Jahren seit 1945 ein enormes Bevölkerungswachstum erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width: auto height:300 barincrement:45&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:2500&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:500 start:0&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1749 from:start till:444 text:&amp;quot;444&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1754 from:start till:444 text:&amp;quot;444&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1768 from:start till:478 text:&amp;quot;478&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1847 from:start till:788 text:&amp;quot;788&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:start till:764 text:&amp;quot;764&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1860 from:start till:688 text:&amp;quot;688&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:start till:716 text:&amp;quot;716&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1880 from:start till:656 text:&amp;quot;656&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1888 from:start till:593 text:&amp;quot;593&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:start till:605 text:&amp;quot;605&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:start till:610 text:&amp;quot;610&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1920 from:start till:691 text:&amp;quot;691&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1930 from:start till:742 text:&amp;quot;742&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1941 from:start till:659 text:&amp;quot;659&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:start till:739 text:&amp;quot;739&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:start till:721 text:&amp;quot;721&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:start till:781 text:&amp;quot;781&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:start till:996 text:&amp;quot;996&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:start till:1544 text:&amp;quot;1&amp;#039;544&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:start till:1920 text:&amp;quot;1&amp;#039;920&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:start till:1939 text:&amp;quot;1&amp;#039;939&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2020 from:start till:2240 text:&amp;quot;2&amp;#039;240&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quellen: Volkszählungen in der Schweiz vor 1850&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/25105964/master Martin Schuler, Volkszählungen in der Schweiz vor 1850]&amp;lt;/ref&amp;gt;; Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/340621/master Bundesamt für Statistik,Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000]&amp;lt;/ref&amp;gt;; 2010 ESPOP, 2020 STATPOP&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Alltagssprache ist [[Schweizerdeutsch]], eine hoch[[Alemannische Dialekte|alemannische]] Mundart. Hinzu kommen Sprachen der Zugewanderten aus anderen Sprachgebieten der Schweiz und dem Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten war die gesamte Bevölkerung Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Von den 764 Einwohnern im Jahr 1850 waren alle katholische Christen. Bei der letzten klassischen Volkszählung im Jahr 2000 waren von den 1&amp;#039;920 Bewohnern 1&amp;#039;263 oder 65,78 % katholische und 307 oder 15,99 % reformierte Christen. Daneben gab es 61 Muslime und 51 orthodoxe Christen. Bereits 136 Personen waren konfessionslos und 69 Menschen machten keine Angaben zu ihrer Konfession.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Landeskirchen verlieren rasant Mitglieder. Im Jahr 2022 gehörten (laut Berechnungen des Bundesamts für Statistik) nur noch 47,6 % der Bevölkerung zur Katholischen Kirche und 12,0 % zur Evangelisch-Reformierten Landeskirche. Die Zahl der Konfessionslosen und Muslime ist seit der letzten klassischen Volkszählung 2000 stark gewachsen. Zusammen mit Christen ausserhalb der Landeskirchen, nichtchristlichen Glaubensgemeinschaften und Konfessionslosen stellen sie 40,4 % der Einwohnerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/statistikfachstelle/themen/01bevoelkerungszahlen/konfessionen/downloads/konfessionszugehoerigkeit-statpop-2020.xlsx/download |titel=Konfessionen Zuger Gemeinden (STATPOP) |sprache=de-CH |abruf=2023-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2022 2&amp;#039;340 Personen waren 1&amp;#039;733 Schweizer Staatsangehörige und 607 (25,94 %) Menschen anderer [[Staatsbürgerschaft|Staatsangehörigkeit]]. Die grössten Zuwanderergruppen kommen aus [[Deutschland]] (92 Menschen), dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] (67), [[Italien]] (46), [[Portugal]] (43), [[Serbien]], [[Somalia]] und [[Südafrika]] (je 23), [[Frankreich]] sowie [[Österreich]] (je 22).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_104/px-x-0102010000_104/px-x-0102010000_104.px Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach demographischen Komponenten, institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit und Geschlecht] (Bundesamt für Statistik, STAT-TAB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altersstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde zählt einen hohen Anteil an Leuten im mittleren Alter. Während der Anteil der Personen unter zwanzig Jahren 22,22 % der Ortsbevölkerung ausmacht, sind 17,09 % Senioren (65 Jahre und älter). Die grösste Altersgruppe stellen die Personen zwischen 45 und 59 Jahren. Grund dafür ist die Alterung der Generation der Babyboomer (Jahrgänge bis 1965). Auf 100 Leute im arbeitsfähigen Alter (20–64 Jahre; 1&amp;#039;420 Personen) entfallen 37 Junge (520 Personen) und 28 Menschen (400 Personen) im Pensionsalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Altersverteilung zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alter || 0–6 Jahre || 7–15 Jahre || 16–19 Jahre || 20–29 Jahre || 30–44 Jahre || 45–59 Jahre || 60–79 Jahre || 80 Jahre und mehr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 177 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 242 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 101 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 213 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 476 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 586 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 474 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 71 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&amp;#039;340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anteil || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7,56 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10,34 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4,32 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9,10 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 20,34 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 25,04 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 20,26 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3,03 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 100 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;10&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Quelle: Bundesamt für Statistik, Bevölkerung nach Alter Ende 2022&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_101/px-x-0102010000_101/px-x-0102010000_101.px Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2022] (Bundesamt für Statistik, STAT-TAB)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über folgende Bildungsräumlichkeiten: Zyklus 1: (Kindergarten) Chilematt, Zyklus 1 (Unterstufe; 1. und 2. Primarschulklasse): Schulhaus Dorf 1, Zyklus 2 (Mittelschule; 3. bis 6. Primarschulklasse): Schulhaus Dorf 1, Zyklus 3 (Oberstufe; Sekundarschule): Schulhaus Dorf 2&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schule-neuheim.ch/ Schulen Neuheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberstufenschüler, die das Gymnasium der Kantonsschule besuchen, müssen dafür in die Nachbargemeinde Menzingen (KSM) oder in die Stadt Zug (KSZ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lernende mit Schulort  ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;7&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#DDDDFF&amp;quot; | Schuljahr&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2022/2023)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#EEEEFF&amp;quot; | Kindergarten&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#EEEEFF&amp;quot; | Primarschule&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#EEEEFF&amp;quot; | Sekundarstufe I&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#EEEEFF&amp;quot; | Gesamthaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |Abteilungen || align=center | 3 || align=center | 9 || align=center | 3 || align=center | 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |Lernende || align=center | 41 || align=center | 147 || align=center | 38 || align=center | 226&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Quelle: Fachstelle für Statistik Zug&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/statistikfachstelle/themen/bildung/2-volksschule-und-privatschulen/downloads/klassen-gemeindliche-schulen-nach-schulstufen-1997-2016/download Klassen nach Schulstufe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/statistikfachstelle/themen/bildung/2-volksschule-und-privatschulen/downloads/lernende-gemeindliche-schulen-nach-schulstufe-1997-2012/download Schülerinnen und Schüler nach Schulstufe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Landwirtschaft und Handwerk waren lange die Hauptwirtschaftszweige in . Zudem war als Heimarbeit bis ins späte 19. Jahrhundert die Seidenweberei wichtig. Diese ging infolge Mechanisierung unter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Sektor 3 (Dienstleistungsunternehmen) immer stärker. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitete 2021 in Dienstleistungsunternehmen (Sektor 3). Knapp danach folgte der Bereich Industrie und Gewerbe (Sektor 2). Der bis ins 19. Jahrhundert dominierende Bereich Landwirtschaft/Forstwirtschaft/Fischerei (Sektor 1) hat nur noch untergeordnete Bedeutung. Die Zahlen für die drei Sektoren sehen wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- align=center bgcolor=#fea&lt;br /&gt;
| || colspan=3 | 1. Sektor || colspan=3 | 2. Sektor || colspan=3 | 3. Sektor || colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Total&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Betriebe || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || Betriebe || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || Betriebe || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschäftigte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || 26 || 63 || 42 || 43 || 382 || 344 || 189 || 539 || 361 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;258&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;984&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;748&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anteil || 10,08 % || 6,40 % || 5,62 % || 16,67 % || 38,82 % || 46,06 % || 73,26 % || 54,78 % || 48,31 % || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=center colspan=13 | &amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Bundesamt für Statistik, STATENT&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfs.admin.ch/asset/de/px-x-0602010000_102 Bundesamt für Statistik; Statistik der Unternehmensstruktur STATENT, Arbeitsstätten und Beschäftigte nach Gemeinde und Wirtschaftssektoren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der männlichen übersteigt die Anzahl der weiblichen Beschäftigten deutlich. Der Grund dafür ist die höhere Erwerbsquote unter den Männern. Eine klar überwiegende Mehrheit der Teilzeitarbeitsverhältnisse werden von Frauen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- align=center bgcolor=#fea&lt;br /&gt;
| || colspan=2 | 1. Sektor || colspan=2 | 2. Sektor || colspan=2 | 3. Sektor || colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Total&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschäftigte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Frauen || 22 || 10 || 72 || 52 || 231 || 129 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;325&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;192&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Männer || 41 || 32 || 310 || 292 || 308 || 232 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;659&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;556&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;9&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Bundesamt für Statistik, STATENT&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfs.admin.ch/asset/de/px-x-0602010000_102 Bundesamt für Statistik; Statistik der Unternehmensstruktur STATENT, Arbeitsstätten und Beschäftigte nach Gemeinde und Wirtschaftssektoren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Neuheim ist mit der ZVB Linie&amp;amp;nbsp;31 und 32 erreichbar, wobei Linie 31 nach Sihlbrugg führt, und Linie 32 über Neuheim nach Menzingen fährt. Neuheim hat eine direkte Hauptstrassenverbindung mit [[Sihlbrugg]] (Gemeinde Baar), [[Edlibach ZG|Edlibach]] (Gemeinde [[Menzingen ZG]]) und [[Baar ZG]]. [[Zürich]] und [[Luzern]] sind mit dem Auto in je einer halben Stunde erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Neuheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2017-Neuheim.jpg|Neuheim, Zentrum&lt;br /&gt;
2017-Neuheim-Dorfplatz.jpg|Gemeindehaus, Pfarrkirche&lt;br /&gt;
2017-Neuheim-Pfarrkirche-HF.jpg|Pfarrkirche&lt;br /&gt;
2017-Neuheim-Fachwerkbau.jpg|Fachwerkbau/Blockbau&lt;br /&gt;
2017-Neuheim-Fachwerkbau-2.jpg|Fachwerkbau&lt;br /&gt;
2017-Neuheim-Schulhaus.jpg|Dorfschulhaus&lt;br /&gt;
2017-Neuheim-Quartier.jpg|Quartier Obere Rainstrasse&lt;br /&gt;
2017-Neuheim-Rueedihof.jpg|Rüedihof, Hinterburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Linus Birchler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Band I: Einleitung und Zug-Land.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neuheim|Neuheim ZG}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neuheim.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Neuheim]&lt;br /&gt;
* {{HLS|791|Autor=Renato Morosoli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Zug}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1087]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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