<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Neuhaus_am_Rennweg</id>
	<title>Neuhaus am Rennweg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Neuhaus_am_Rennweg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuhaus_am_Rennweg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T15:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuhaus_am_Rennweg&amp;diff=181677&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Störfix: /* Stadtrat */ siehe Hauptsatzung der Stadt Neuhaus am Rennweg vom 01. März 2022 (3/2022)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuhaus_am_Rennweg&amp;diff=181677&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-29T18:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stadtrat: &lt;/span&gt; siehe Hauptsatzung der Stadt Neuhaus am Rennweg vom 01. März 2022 (3/2022)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Stadt&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Neuhaus am Rennweg COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/30/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 11/08/18/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Neuhaus am Rennweg in SON.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Thüringen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Sonneberg&lt;br /&gt;
| Höhe             = 830&lt;br /&gt;
| PLZ              = 98724&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 03679, 036701&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 16072013&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE NAR&lt;br /&gt;
| Adresse          = Kirchweg 2&amp;lt;br /&amp;gt;98724 Neuhaus am Rennweg&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.neuhaus-am-rennweg.de/ www.neuhaus-am-rennweg.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Uwe Scheler&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Partei           = Parteilos, unterstützt von Die Linke&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=072&amp;amp;gemnr=72013 Thüringer Landesamt für Statistik: &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterwahlen in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Erfüllende Gemeinde = für [[Goldisthal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtkirche Neuhaus.JPG|mini|hochkant|[[Stadtkirche Neuhaus am Rennweg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuhaus am Rennweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kleinstadt]] in [[Thüringen]] im [[Landkreis Sonneberg]] und staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im [[Thüringer Schiefergebirge]], unmittelbar am [[Rennsteig]]. Neuhaus ist einer der höchstgelegenen Orte [[Thüringen]]s. Als Neuhaus Kreisstadt war, galt es als höchstgelegene Kreisstadt der DDR. Der Teil südlich des Rennsteiges wird zur [[Steinach (Rodach)|Steinach]] und damit zum [[Rhein]] entwässert, während der nördliche Teil im Einzugsgebiet der [[Schwarza (Saale)|Schwarza]] bzw. der [[Elbe]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: [[Meura]], [[Saalfeld/Saale]], [[Gräfenthal]], [[Sonneberg]], [[Lauscha]], [[Steinach (Thüringen)|Steinach]], [[Frankenblick]], [[Schalkau]], [[Eisfeld]], [[Goldisthal]], [[Katzhütte]], [[Cursdorf]], [[Deesbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Gemäß Hauptsatzung der Stadt Neuhaus am Rennweg vom 14. März 2019 besteht die Stadt Neuhaus am Rennweg aus den acht Ortsteilen Neuhaus am Rennweg, [[Steinheid]], [[Limbach (Neuhaus am Rennweg)|Limbach]], [[Neumannsgrund]], [[Scheibe-Alsbach]], [[Siegmundsburg]], [[Lichte]] und [[Piesau]]. Dabei besteht der Ortsteil Neuhaus am Rennweg aus den Gemarkungen Neuhaus, [[Igelshieb]] und [[Schmalenbuche]], Scheibe-Alsbach aus den Gemarkungen [[Scheibe (Neuhaus am Rennweg)|Scheibe]] und [[Alsbach (Neuhaus am Rennweg)|Alsbach]], sowie Lichte aus den Gemarkungen [[Oberlichte (Neuhaus am Rennweg)|Lichte]], [[Bock und Teich]], [[Wallendorf (Neuhaus am Rennweg)|Wallendorf]] und [[Geiersthal (Neuhaus am Rennweg)|Geiersthal]]. Alle anderen Ortsteile bilden jeweils eine Gemarkung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/2/6/2/9/0/Hauptsatzung_Neufassung_2019.pdf |titel=Hauptsatzung der Stadt Neuhaus am Rennweg vom 14. März 2019 |werk=Stadtkurier Neuhaus. Amtsblatt der Stadt Neuhaus am Rennweg und der Gemeinde Goldisthal. Nr. 4/2019 |hrsg=Stadt Neuhaus am Rennweg |seiten=3–7 |datum=2019-03-14 |format=PDF; 114&amp;amp;nbsp;KB |abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das Klima in Neuhaus ist sehr rau mit sehr schneereichen Wintern und kalten, feuchten Sommern. Der Ort hält seit Mai 1996 mit 242 Stunden (zehn Tagen) den deutschen Rekord der längsten durchgängigen Nebelperiode.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wetterrekorde Deutschland – Wetterdienst.de |Sammelwerk=Wetterdienst.de |Datum= |Online=https://www.wetterdienst.de/Klima/Wetterrekorde/Deutschland/Nebel/ |Abruf=2018-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR =deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE =&lt;br /&gt;
| QUELLE = DWD, 1989-2018 (Niederschlag), 1990-2018 Temperatur&amp;lt;ref&amp;gt;[https://opendata.dwd.de/climate_environment/CDC/ DWD]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift =Temperatur- und Niederschlagsmittel&lt;br /&gt;
| Ort = Neuhaus am Rennweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = −0.5&lt;br /&gt;
| hmfeb = 0.4&lt;br /&gt;
| hmmär = 4.3&lt;br /&gt;
| hmapr = 9.6&lt;br /&gt;
| hmmai = 14.1&lt;br /&gt;
| hmjun = 17.1&lt;br /&gt;
| hmjul = 19.4&lt;br /&gt;
| hmaug = 19.2&lt;br /&gt;
| hmsep = 14.3&lt;br /&gt;
| hmokt = 9.2&lt;br /&gt;
| hmnov = 3.7&lt;br /&gt;
| hmdez = 0.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = −4.6&lt;br /&gt;
| lmfeb = −4.8&lt;br /&gt;
| lmmär = −1.8&lt;br /&gt;
| lmapr = 2.5&lt;br /&gt;
| lmmai = 6.0&lt;br /&gt;
| lmjun = 9.5&lt;br /&gt;
| lmjul = 11.6&lt;br /&gt;
| lmaug = 11.1&lt;br /&gt;
| lmsep = 8.0&lt;br /&gt;
| lmokt = 4.0&lt;br /&gt;
| lmnov = 0.2&lt;br /&gt;
| lmdez = −3.1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 113.5&lt;br /&gt;
| nbfeb = 90.9&lt;br /&gt;
| nbmär = 87.9&lt;br /&gt;
| nbapr = 67.8&lt;br /&gt;
| nbmai = 81.8&lt;br /&gt;
| nbjun = 86.6&lt;br /&gt;
| nbjul = 122.7&lt;br /&gt;
| nbaug = 84.3&lt;br /&gt;
| nbsep = 91.9&lt;br /&gt;
| nbokt = 91.4&lt;br /&gt;
| nbnov = 102.9&lt;br /&gt;
| nbdez = 133.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Schmalenbuche, Igelshieb und das Herrenhaus „Neuhaus“ ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Neuhaus trat 1366 durch Nennung eines Grenzbaumes „Schmalenbuche“ und eines benachbarten Jagdhauses „Vogelherd“ in einem [[Grafschaft Schwarzburg|schwarzburgischen]] Amtsbuch erstmals in Erscheinung. Bereits zu dieser Zeit verlief über den Rennsteig der alte Kammweg zwischen den noch ursprünglichen Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau eines Wildenstalls im Jahre 1571 begründete die Aufzucht von Pferden. Die benötigten Waldwiesen und Brachen bildeten sich als Folge der Köhlerei und der ersten Glashüttengründungen aus. Diese Flächen waren für den Ackerbau ungeeignet, da die Feldfrüchte nicht ausreifen konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WH-S35&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Apel |Hrsg= |Titel=Lauscha, Neuhaus a. Rwg., Steinach |Sammelwerk=Tourist-Wanderheft |Band= |Verlag=VEB Tourist Verlag |Ort=Leipzig |Datum=1980 |ISBN= |Seiten=35–36}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1668 bis 1673 ließ Graf [[Albert Anton (Schwarzburg-Rudolstadt)|Albrecht Anton]] von [[Schwarzburg-Rudolstadt]] das Jagdhaus &amp;#039;&amp;#039;„Neues Haus“&amp;#039;&amp;#039; nebst einer kleinen Barockkirche erbauen. Auerwild und Rotwild waren zu dieser Zeit noch häufig zu jagen. Die Pferdezucht wurde ausgeweitet und zum gräflichen Gestüt erhoben. Neben dem Herrenhaus wurde eine Reitbahn zum Trainieren der Pferde und Vorführen von Reitübungen angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WH-S35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1607 wurde durch die Erteilung einer Konzession zur Errichtung einer [[Glashütte]] unweit der gräflichen Anlage die Glasmachersiedlung &amp;#039;&amp;#039;Schmalenbuche&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Der Lauschaer Glasmeister Christoph Müller, den der regierende Graf in Schwarzburg-Rudolstadt [[Albrecht VII. (Schwarzburg-Rudolstadt)|Albrecht VII.]] ca. 15 Jahre zuvor noch unter heute unbekannten Umständen ins Gefängnis bringen ließ, erwarb mit seinen Söhnen Stephan und Hans am 15. Juni 1607 von dessen Sohn, Graf [[Karl Günther (Schwarzburg-Rudolstadt)|Karl Günther]] von Schwarzburg-Rudolstadt, 115 Acker Wald. Sie errichteten die Glashütte, drei Wohnhäuser, einen Schuppen und ein Pochwerk und begründeten damit den Ort Schmalenbuche.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Greiner: &amp;#039;&amp;#039;Glas war ihr Leben – Glas war ihr Schicksal. Familiengeschichte und Lebenswerk bedeutender Glasmachergeschlechter in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; D.&amp;amp;nbsp;Gräbner, Altendorf bei Bamberg 1996, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1607 ist für die Gemeinde das offizielle Gründungsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1732 ging der Ort &amp;#039;&amp;#039;Igelshieb&amp;#039;&amp;#039; aus einer der verstreut liegenden Köhlersiedlungen hervor, die nach einem Waldbrand im Jahr 1624 entstanden sein sollen. Der Ort gehörte zur Zeit seiner Entstehung dem [[Herzogtum Sachsen-Coburg]] an und kam 1735 zu [[Meininger Oberland|Sachsen-Meiningen]]. Auf einem abgelegenen sachsen-meiningischen Flurstück, südlich des Rennsteigs näher der Siedlung am schwarzburgischen Neuen Haus an der Nordseite des Rennsteigs gelegen, errichteten die Glasmeister Stephan und Johann Greiner aus Lauscha 1736 die Glashütte [[Glücksthal]]. Igelshieb und Glücksthal waren nach Lauscha eingepfarrt. 1740 wurde Igelshieb nach Neuhaus gepfarrt, 1841 wieder nach Lauscha. 1840 erhielt Igelshieb eine Schule. Vorher waren die Kinder nach Schmalenbuche geschult. 1850 hatte Igelshieb 2 Hauptgebäude, 50 Häuser und 376 Einwohner. Die klimatisch ungünstige Lage bot auch hier keine Möglichkeit zur Landwirtschaft, die Bewohner waren neben Holzbauern, Waldarbeitern und Köhlern Spielzeugmacher und Glasbläser, die besonders von der Glasperlenherstellung (Fischperlen) für den Fabrikanten Friedemann Greiner lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landeskunde&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Brückner|G. Brückner]]: [http://books.google.de/books?id=CVoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA472&amp;amp;dq=#v=onepage&amp;amp;q=Igelshieb&amp;amp;f=false= &amp;#039;&amp;#039;Landeskunde des Herzogthums Meiningen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Topographie des Landes&amp;#039;&amp;#039;.] Verlag Brückner und Renner, Meiningen 1853, S. 475 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuhaus-aR-Kirchweg4.jpg|mini|Denkmalgeschütztes, ehemaliges Schulhaus]]&lt;br /&gt;
Der um das Herrenhaus oberhalb von Schmalenbuche entstehende Ort erhielt 1729 das Recht, einen Jahrmarkt abzuhalten. Der Marktflecken am Neuen Haus – später kurz Neuhaus – zog weitere Waldarbeiter an, 1775 hatte Neuhaus bereits 53 Häuser, meist als Blockhaus errichtet. Die Bewohner nutzten alle damals gebräuchlichen Möglichkeiten der Waldbewirtschaftung: Neben Köhlern, Pottaschbrennern und Glasmachern gab es auch Kienrußbrenner, Harzscharrer, Kustelölmacher (Terpentingewinnung aus Fichtenzapfen), Zimmerleute und Holzfäller. Ihre Versorgung übernahmen Fuhrleute, ein Schankwirt, Bäcker und ein Metzger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasindustrie versprach die höchsten Erträge, daher entstand nach der 1838 aufgegebenen Greinerschen Tochtergründung Glücksthal 1829 noch die Bernhardsthaler Tafelglashütte. Bis 1853 ist der Betrieb in Bernhardsthal noch belegt, die Bewohner verließen dann beide abgelegenen Orte und die Gebäude wurden abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Neuhaus hatte man bereits 1809 mit dem Betrieb einer Steingutfabrikation begonnen, daraus entwickelte sich die Porzellanindustrie von Neuhaus. Die im Ort arbeitenden Glasbläser hatten sich auf die Fertigung von Glasflaschen für Essenzen und Parfüm (Flakons) spezialisiert, die mit Farbglasfäden verzierten Fläschchen waren gefragt. Die im 19. Jahrhundert entstehende „Glasindustrie“ fand überwiegend in kleinen Werkstätten in den Wohnhäusern der Neuhäuser statt. Verleger übernahmen den Verkauf der Ware in den Großstädten. 1862 wurde in Neuhaus eine Poststation der Thurn und Taxischen Postgesellschaft eröffnet, sie lag an der Postroute Saalfeld–Sonneberg.&lt;br /&gt;
Die ersten gewerkschaftlichen Gruppen und Arbeitersportvereine sind erst um 1900 entstanden, 1913 schloss sich der Turnverein dem Arbeiter-Turn- und Sportbund an. Jährlich stattfindende Turnfeste boten den Neuhäusern Gelegenheit zu sportlicher Betätigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WH-S35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1920 gehörten Neuhaus und Schmalenbuche zum Amtsgerichtsbezirk Oberweißbach, ab 1832 [[Amt Oberweißbach]], im fürstlich-schwarzburgischen [[Landratsamt Königsee]] ([[Schwarzburg-Rudolstädter Oberherrschaft]]). Igelshieb war wie das verlassene Anwesen Bernhardsthal Teil des [[Landkreis Sonneberg|Kreises Sonneberg]] im [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]]. Am 1. April 1923 folgte der Zusammenschluss von Schmalenbuche, Igelshieb und Neuhaus zur Gemeinde Neuhaus am Rennweg-Igelshieb und die Eingliederung in den Landkreis Sonneberg. 1933 erhielt der Ort, nun offiziell Neuhaus am Rennweg bezeichnet, das [[Stadtrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stadt Neuhaus am Rennweg ===&lt;br /&gt;
Von 1929 an war [[Otto Engert]], Mitglied der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPO]], Bürgermeister des Ortes, bis er 1931 aufgrund von Verordnungen des nationalsozialistischen Innenministers Thüringens [[Wilhelm Frick]] sein Amt verlor. Seit den 1970er Jahren erinnert ein Straßenname an ihn. Nachfolger von Engert wurde [[Willy Schreier]], der bis 1945 als Bürgermeister amtierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Idsteiner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 75, Nr. 285. Idstein, 7. Dezember 1973, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1932 wirkte im Ort der evangelische [[Pfarrer]] Paul Friederich, der der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche (BK)]] angehörte. Nach diffamierenden Angriffen durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde er 1935 von der [[Deutsche Christen|Deutsch-Christlichen]] Kirchenleitung nach [[Leislau]] zwangsversetzt, später verhaftet und aus der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen|Landeskirche]] entlassen. Sein Nachfolger Hans Brunotte setzte die Arbeit der BK fort, indem er in der Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Waldhaus&amp;#039;&amp;#039; christliche Unterweisung und Gottesdienst durchführte. Auch Brunotte wurde verfolgt und 1937 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] des Landes verwiesen. Nach Schließung des &amp;#039;&amp;#039;Waldhauses&amp;#039;&amp;#039; fanden Gottesdienste in einem &amp;#039;&amp;#039;Fabrikschuppen&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuhaus-Röhrenwerk.jpg|mini|Ehemaliges Verwaltungsgebäude des Telefunken-Röhrenwerkes]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] entstand von 1935 bis 1937 ein [[Telefunken]]-[[Elektronenröhre]]nwerk. Der Konzern, damals das führende deutsche Rüstungsunternehmen auf dem Gebiet der elektronischen Kriegsführung, machte sich die technologischen Erfahrungen der Glasbläser der Region für die aufkommende [[Radar]]technik nutzbar. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten mehr als 600 Frauen und Männer aus [[Russland]], der [[Ukraine]], [[Polen]], [[Frankreich]], den [[Niederlande]]n, [[Belgien]] und [[Tschechien]] im Elektronenröhrenwerk der &amp;#039;&amp;#039;Telefunken GmbH&amp;#039;&amp;#039;, in der Glasfabrik &amp;#039;&amp;#039;Müller &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung&amp;#039;&amp;#039; und bei der Firma &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Heinz &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser, Band 8, Thüringen). Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S.&amp;amp;nbsp;285f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kriegsende wurde am 11. April 1945 der alte Ortskern im Artilleriefeuer der vorrückenden Truppen der 11. Panzerdivision der [[3. US-Armee#Zweiter Weltkrieg|3.&amp;amp;nbsp;US-Armee]] vollständig zerstört. Mit dem Rathaus gingen weitere 33 Häuser in Flammen auf, 10 Menschen starben. [[Datei:Neuhaus-aR-Sonnebergerstr1.jpg|mini|Ehemaliges Verwaltungsgebäude des Rates des Kreises Neuhaus am Rennweg]]&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 war Neuhaus Kreisstadt des [[Kreis Neuhaus am Rennweg|Kreises Neuhaus]], bis 1990 im [[Bezirk Suhl]]. Es war die höchstgelegene und kleinste Kreisstadt der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. An der Stelle des zerstörten Ortszentrums wurden die Gebäude der Kreisverwaltung und das der SED-Kreisleitung sowie ein Kulturhaus errichtet. Im Jahr 1980 folgte die Einweihung der Schwimmhalle „Am Rennsteig“, im Jahr 1988 die Fertigstellung des Kreiskrankenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Telefunken-Elektronenröhrenwerk ging der [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Röhrenwerk „[[Anna Seghers]]“, später VEB Mikroelektronik Neuhaus, hervor. Er beschäftigte Arbeiter und Angestellte aus dem ganzen Kreisgebiet, zeitweise bis zu 3000 Mitarbeiter, und zog Spezialisten aus anderen Teilen der DDR und [[Vertragsarbeiter]] aus dem, so im zeitspezifischen Sprachgebrauch bezeichneten, [[Sozialistische Bruderländer|befreundeten sozialistischen Ausland]], aus [[Ungarn]], [[Kuba]] und [[Vietnam]] an. Mit der Öffnung der Märkte im Zuge der Wiedervereinigung waren die Produkte der Mikroelektronik der DDR der internationalen Konkurrenz ausgesetzt und nicht mehr absetzbar, das Werk wurde geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirtschaftsgeschichte STHR&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Norbert Moczarski]] et al. |Hrsg=Thüringisches Staatsarchiv Meiningen |Titel=Thüringisches Staatsarchiv Meiningen. Abteilung Regionales Wirtschaftsarchiv Südthüringen in Suhl. Eine kurze Bestandsübersicht |Auflage=1 |Verlag=Druckhaus Offizin Hildburghausen |Datum=1994 |Kapitel=Entwicklung traditioneller Industriegebiete in Südthüringen bis 1990 |Seiten=16–24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Erbe der ehemaligen Kreisstadt gibt es in Neuhaus ein Gymnasium, ein Hallenbad und ein medizinisches Versorgungszentrum sowie mehrere Erholungsheime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eingemeindungen mit kommunalrechtlichem Status Ortsteil der Stadt Neuhaus am Rennweg:&lt;br /&gt;
*Zum 1. Dezember 2011 wurde die ehemals selbstständige Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Steinheid&amp;#039;&amp;#039; mit ihren Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Limbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neumannsgrund&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.parldok.thueringen.de/parldok/Cache/4F500F6C5DE44B52424FF1CA.pdf |titel=Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011 |werk=Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen |seiten=293ff. |datum=2011-11-17 |format=PDF |abruf=2011-12-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924064838/http://www.parldok.thueringen.de/parldok/Cache/4F500F6C5DE44B52424FF1CA.pdf |archiv-datum=2015-09-24 |kommentar=§§&amp;amp;nbsp;1–13 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Am 1. Januar 2013 folgte die Eingliederung der Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Scheibe-Alsbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Siegmundsburg&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
*Und am 1. Januar 2019 folgten die Eingemeindung der bisher zum Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gehörenden Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Lichte (Thür.)&amp;#039;&amp;#039; mit den Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Bock und Teich&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Geiersthal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wallendorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oberlichte&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Piesau&amp;#039;&amp;#039; mit  &amp;#039;&amp;#039;Bärenbach&amp;#039;&amp;#039;. Beide Ortschaften gehörten vorher zur aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft [[Lichtetal am Rennsteig]].&lt;br /&gt;
*Die Interessen der nunmehr zur Stadt &amp;#039;&amp;#039;Neuhaus am Rennweg&amp;#039;&amp;#039; gehörenden Orte nimmt ein gewählter [[Ortsteilbürgermeister]] auf dem Wege des Ehrenamtes wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=072&amp;amp;gemnr=72013 Wahlergebnisse 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2019&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=072&amp;amp;gemnr=72013 Kommunalwahlen in Thüringen – Wahlergebnisse 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 54,9 % (2019: 52,9 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 29.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 33.1&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = AFD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 27.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 15.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FWR&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 24.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 13.5&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 90AEFF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = Freie Wählergemeinschaft Rennsteig&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 15.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 24.5&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 2.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 3.8&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 0.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 4.4&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = A&amp;#039;99 BI&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7      = 0.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7   = 3.0&lt;br /&gt;
|FARBE7         = 005ab0&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG7     = Alternative&amp;#039;99 BI&lt;br /&gt;
|PARTEI8        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS8      = 0.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8   = 2.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Neuhaus am Rennweg ist erfüllende Gemeinde für die Gemeinde [[Goldisthal]]. Im Landesentwicklungsplan 2004 ist Neuhaus als teilfunktionales [[Mittelzentrum]] [[Liste der Ober- und Mittelzentren in Thüringen#Mittelzentren|Neuhaus am Rennweg/Lauscha]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ministerium für Bau und Verkehr Thüringen (Hrsg.): {{Webarchiv | url=http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmbv/landesplanung/plaene/lep2004download.pdf | wayback=20100215222450 | text=Landesentwicklungsplan 2004}} (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Gebietsreform in Thüringen]] begannen die Städte Lauscha und Neuhaus, die Bedingungen zur Bildung einer Einheitsgemeinde zu prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.lauscha.de/files/la-05_16.pdf |titel=Lauschaer Zeitung |werk= |hrsg=Stadt Lauscha |seiten=1 |datum=2016-05-13 |format=PDF-Datei: 0,2&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2016-06-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160605193435/http://www.lauscha.de/files/la-05_16.pdf |archiv-datum=2016-06-05 |offline=ja |archiv-bot=2024-03-30 20:17:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Fusion wurde allerdings Anfang 2017 angesichts der hohen Verschuldung beider Städte für gescheitert erklärt, obwohl das Land fast 2&amp;amp;nbsp;Millionen Euro an Beihilfen in Aussicht gestellt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20210804125958/https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/sued-thueringen/lauscha-neustadt-ehe-gebietsreform-100.html |titel=Lauscha und Neuhaus heben freiwillige Verlobung auf, nun droht Zwangsfusion |werk=MDR.DE |datum=2017-05-26 |abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]] setzt sich der [[Stadtrat]] von Neuhaus am Rennweg wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=top | &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei !! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 6 (−1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Alternative für Deutschland|AfD]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 5 (+2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freie Wählergemeinschaft Rennsteig ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 5 (+2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Linke|LINKE]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3 (−2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1 (±0)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Stadtrat Neuhaus am Rennweg seit 2024&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| float        = mitte&lt;br /&gt;
| Land         = DE&lt;br /&gt;
| Legende      = ja&lt;br /&gt;
|Linke|SPD|FWR|CDU|AfD&lt;br /&gt;
| Linke = 3&lt;br /&gt;
| SPD = 1&lt;br /&gt;
| FWR = 5&lt;br /&gt;
| FWR Farbe = 90AEFF&lt;br /&gt;
| CDU = 6&lt;br /&gt;
| AfD = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ortsteilbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Lichte: Holger Koch (Parteilos), 96,3 %&lt;br /&gt;
* Scheibe-Alsbach: Jens Rothe (CDU), 56,0 %&lt;br /&gt;
* Siegmundsburg: Sven Lochner (Freie Wählergemeinschaft Rennsteig), 98,9 %&lt;br /&gt;
* Steinheid/Limbach/Neumannsgrund: Roman Koch (CDU), 87,0 %&lt;br /&gt;
* Piesau: Karsten Kopp (Piesauer Vereine), 68,0 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Wahl des Bürgermeisters]] wurde Amtsinhaber Uwe Scheler mit 97,4 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 55,1 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit [[Dietzenbach]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Titel = &lt;br /&gt;
 |Wappenbild = DEU Neuhaus am Rennweg COA.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = &lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold eine wachsende, bewurzelte, schwarz umrandete, goldene Buche, den oberen Schildrand berührend, begleitet vorn von einer schwarzen ‚16‘, hinten von einer schwarzen ‚07‘.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = &lt;br /&gt;
 |Quelle = &lt;br /&gt;
 |ref = &lt;br /&gt;
 |Quelle_2 = &lt;br /&gt;
 |ref_2 = &lt;br /&gt;
 |Begründung = Die Buche und die Jahreszahl 1607 stehen für die Gründung des Ortes.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Neuhaus am Rennweg}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuhaus-aR-Sonnebergerstr106.jpg|mini|links|Heimatmuseum Geißlerhaus]]&lt;br /&gt;
Im Stadtbereich zählt die 1892 eingeweihte [[Stadtkirche Neuhaus am Rennweg|Stadtkirche]] zu den Sehenswürdigkeiten, sie ist eine der größten Holzkirchen in Thüringen. Das Museum Neuhaus am Rennweg zeigt die historische Entwicklung der Stadt und das [[Museum Geißlerhaus|Heimatmuseum &amp;#039;&amp;#039;Geißlerhaus&amp;#039;&amp;#039;]], in dem Geburtshaus von [[Heinrich Geißler (Glasbläser)|Heinrich Geißler]], einem Pionier des Glasapparatebaus, der Vakuumtechnik und Elektrizitätslehre behandelt die Geschichte der lokalen Glasver- und -bearbeitung bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas außerhalb in Richtung Steinheid, in Bernhardsthal, auf der Fläche der ehemaligen Tafelglashütte Greiner gegr. 1829 nahe dem Rennsteig, befindet sich das Freibad. Unweit davon, tief im Wald, findet man die [[Wüstung]] [[Glücksthal]]. Nicht weit davon, im Tal der [[Steinach (Rodach)|Steinach]], ist der Bach zum Wächtersteich aufgestaut. Das Aufstauen der Steinach diente dazu, Holzscheite nach Unterlauscha zu flößen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenkkapelle&amp;#039;&amp;#039; für die &amp;#039;&amp;#039;Gefallenen&amp;#039;&amp;#039; und Vermissten beider [[Weltkrieg]]e in der &amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche&amp;#039;&amp;#039;. Die aus Naturstein gefertigten Namenstafeln der im Ersten Weltkrieg gefallenen Igelshieber wurden beim Abriss des Ehrenmals zur DDR-Zeit gerettet und 2008 restauriert in den Boden der Gedenkkapelle eingelassen. Die Namen der anderen Gefallenen aus allen Ortsteilen von Neuhaus finden sich auf Tafeln an den Wänden der Kapelle.&lt;br /&gt;
* Sowohl eine &amp;#039;&amp;#039;Kleingartenanlage&amp;#039;&amp;#039; mit ihrer Namensgebung „[[Otto Engert]]“ als auch ein dort errichteter Gedenkstein erinnern an den [[kommunistisch]]en Bürgermeister und [[Widerstandskämpfer]], der im Januar 1945 in Dresden ermordet wurde.&lt;br /&gt;
* An der &amp;#039;&amp;#039;Eisfelder Straße&amp;#039;&amp;#039; wird in einer Parkanlage mit einem Denkmal der [[Opfer des Faschismus]] gedacht.&lt;br /&gt;
* Am Großen Mittelbach ({{Coordinate |text=DMS | NS=50/31/31.9/N |EW=11/6/29.3/E|type=landmark|dim=25|region=DE-BY |name=Franzosengrab}}), 2,5 Kilometer nordwestlich von Neuhaus, liegt das Franzosengrab. Es ist die Ruhestätte eines unbekannten französischen Soldaten, der 1813 von Holzhauern dort tot gefunden und an Ort und Stelle begraben wurde. Während auf dem Grabstein mit dem 19. November 1813 das Datum des letzten Tages der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] steht, vermerkt das Kirchenbuch von Katzhütte als Sterbeeintrag den 29. November 1813.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suehnekreuz.de/thueringen/neuhaus.htm suehnekreuz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Revolving Door Band.jpg|mini|[[Revolving Door]]]]&lt;br /&gt;
Um das Röhrenwerk „Anna Seghers“ entstand nach dem Zweiten Weltkrieg eine lebendige Kultur- und Musikszene. Das Volkstanzensemble des Röhrenwerks war das größte und erfolgreichste des Bezirkes Suhl und besteht noch heute als Folkloreensemble. In den 1980er Jahren entstanden Amateur-Rock- und Popbands wie „[[von oom]]“ und „JoJo“, im Umfeld der Musikschule Neuhaus am Rennweg Formationen der volkstümlichen Musik wie die „Gruppe Kantholz“ und das „Lehrerdoppelquartett“, später „Rennsteigvocalisten Ernstthal“. Heute reicht die Bandbreite von Volksmusikinterpreten wie „[[Hans-Peter Müller (Sänger)|Hans im Glück]]“, die Partybands „Die Herrnhäuser“, „Black-X-Miller“, die „Kirsch-Formation“ und die „Partyband Hess“ ([[Siegmundsburg]]), die „Rock-Tigers“ und „Cornamusa“ bis zur Alternative-Rock-Band „[[Revolving Door]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftrittsort ist das Kulturhaus Neuhaus am Rennweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der [[GutsMuths-Rennsteiglauf]] ist ein Volkslauf, der seit 1973 jährlich Mitte Mai auf dem Rennsteig im Thüringer Wald ausgetragen wird. Der kürzere Lauf wird seit 1977 in Neuhaus gestartet, zunächst über 45 km, 43,5 km und ab 2016 über die Marathondistanz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rennsteiglauf.de/  rennsteiglauf.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BhfNeuhaus.jpg|mini|Der Bahnhof von Neuhaus]]&lt;br /&gt;
Neuhaus entstand im Zusammenhang mit der Gründung einer Glashütte. Die Glasindustrie stellt seit jeher die wichtigste Industrie der Stadt dar. Außerdem spielt der [[Tourismus]] eine wichtige Rolle. Neuhaus ist ein staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor = Angela Buchröder |url = https://thueringen.tourismusnetzwerk.info/wissen/erholungsort/ |titel = Erholungsort – Thüringer Erholungsorte im Überblick |werk = Tourismusnetzwerk Thüringen |sprache = de |abruf = 2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Neuhaus liegt an der [[Bundesstraße 281]], die von [[Saalfeld/Saale|Saalfeld]] nach [[Eisfeld]] führt. Des Weiteren führen noch Straßen nach [[Katzhütte]], [[Oberweißbach/Thüringer Wald|Oberweißbach]] und [[Lauscha]]. Unmittelbar am Bahnhof besteht eine Zentrale Omnibushaltestelle, von der aus mehrere Omnibuslinien betrieben werden, unter anderem nach Saalfeld, Steinach, [[Probstzella]], Katzhütte und Goldisthal. Eine Stadtverkehrslinie erschließt den Ortsteil Schmalenbuche sowie den Nachbarort Ernstthal am Rennsteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1913 besitzt Neuhaus über die [[Bahnstrecke Probstzella–Neuhaus am Rennweg]] einen Eisenbahnanschluss. Der Bahnhof Neuhaus am Rennweg ist mit {{Höhe|830|DE-NN|link=false}} der höchstgelegene Bahnhof in Thüringen und einer der höchstgelegenen Regelspurbahnhöfe in Deutschland. Der Personenverkehr wurde am 16. März 1968 vorerst eingestellt. Im August 2001 erwarb die [[Thüringer Eisenbahn]] (ThE) als Infrastrukturbetreiber den Bahnhof samt Gelände von der Deutschen Bahn AG und begann mit der Sanierung von Empfangsgebäude und ehemaligem Güterschuppen sowie der Umgestaltung der Gleisanlagen samt Bahnsteigneubau. Der Bahnhof ist einer der wenigen in Deutschland, die sich im Eigentum eines privaten Eisenbahninfrastrukturunternehmens befinden. Zudem ist es der erste von der ThE betriebene [[Liste der Personenbahnhöfe in Thüringen|Bahnhof in Thüringen]]. Seit dem 14. Dezember 2002 wird der Bahnhof von der [[Süd-Thüringen-Bahn]] über Ernstthal nach Sonneberg wieder fahrplanmäßig im Reiseverkehr bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitswesen ===&lt;br /&gt;
In der Stadt befand sich bis zur Schließung Ende 2024 das [[Regiomed-Kliniken Sonneberg/Neuhaus|Regiomed Klinikum Neuhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Grundschulen gibt es in Neuhaus und Steinheid. Eine [[Gemeinschaftsschule]], ein [[Gymnasium]] und ein staatliches, regionales Förderzentrum befinden sich zusätzlich in Neuhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* Albin Kuhles (1905–1972), Kommunalpolitiker, Ehrenbürgerschaft 1969&lt;br /&gt;
* [[Albin Schaedel]] (1905–1999), Glaskünstler, Ehrenbürgerschaft 1994&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Schoner]] (1906–1977), Maler und Briefmarkengestalter&lt;br /&gt;
* Kurt Wallstab (1920–2002), Glasgestalter, Ehrenbürgerschaft 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Samuel Friedrich Diez]] (1803–1873), Hofmaler und Hofrat in Meiningen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Zange]] (1846–1931), Pädagoge und evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Max Kröckel]] (1901–1986), Sportler in den nordischen Skidisziplinen&lt;br /&gt;
* [[Werner Amberg]] (1929–2014), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Gotthold Bley]] (* 1929), Rechtswissenschaftler an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR&amp;lt;!-- http://d-nb.info/gnd/104849266 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bernd Müller-Pathle]] (1940–2019), Kaufmann und Politiker, Abgeordneter im Thüringer Landtag&lt;br /&gt;
* [[Andreas Kramß]] (* 1962), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Mark Kirchner (Biathlet)|Mark Kirchner]] (* 1970), Biathlet&lt;br /&gt;
* [[Manuela Henkel]] (* 1974), Skilangläuferin&lt;br /&gt;
* [[Steffen Kania]] (* 1974), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ronny Hornschuh]] (* 1975), Skispringer, Trainer&lt;br /&gt;
* [[Susan Liebold]] (* 1977), Glaskünstlerin&lt;br /&gt;
* [[Torsten Ziegner]] (* 1977), Fußballspieler, Trainer&lt;br /&gt;
* [[Niclas Castello]] (bürgerlicher Name Norbert Zerbs) (* 1978), zeitgenössischer Künstler&lt;br /&gt;
* [[Melanie Berger]] (* 1982), Politikerin (AfD), Mitglied des Stadtrats von Neuhaus&lt;br /&gt;
* [[Mark Weschenfelder]] (* 1982), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Toni Wachsmuth]] (* 1986), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Danny Queck]] (* 1989), Skispringer&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Pommer]] (* 1997), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Pauline Eichhorn]] (* 1998), Skispringerin&lt;br /&gt;
* [[Lara Schmidt (Synchronsprecherin)|Lara Schmidt]] (* 1999), Synchronsprecherin, Werbesprecherin und Social-Media-Managerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Engel: &amp;#039;&amp;#039;Die Denkschrift des Nikolaus Molwitz. Eine merkantilistische Betrachtung über das Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt zu Beginn des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Thüringer Fähnlein, Monatshefte für die mitteldeutsche Heimat, 4.&amp;amp;nbsp;Jg. Heft 2, Februar 1935, S. 84–100 (auf S. 92–93 Informationen über die Glashütte &amp;#039;&amp;#039;Schmalenbuche&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|7|57|bis=58|Neuhaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neuhaus-am-rennweg.de/ Offizielle Internetpräsenz der Stadt]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.herrnhaus.de/ | wayback=20180808112710 | text=Neuhaus, Lauscha und Umgebung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Sonneberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Neuhaus am Rennweg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041795-5|LCCN=n/94/76295|VIAF=159600814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sonneberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Störfix</name></author>
	</entry>
</feed>