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	<title>Neugablonz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:58:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neugablonz&amp;diff=62056&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ VIAF</title>
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		<updated>2026-04-08T02:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; VIAF&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kaufbeuren&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.91&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.635&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 686&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 14769&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaufbeuren.de/PortalData/17/Resources/wirtschaft/pdf/Einwohnermappe_31.12.2023.pdf |titel=Zahlen – Daten – Fakten |hrsg=Stadt Kaufbeuren |seiten=6 |format=PDF; 2,1 MB |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 87600&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08341&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz-Jesu-Kirche Neugablonz-straightened.jpg|mini|Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruediger brunnen neugablonz.jpg|mini|[[Rüdiger-Brunnen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neugablonz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit 14.769 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2023&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2023&amp;quot; /&amp;gt;) nach der Kernstadt der größte Ortsteil der Stadt [[Kaufbeuren]]. Es wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als eine von fünf bayerischen [[Vertriebenenstadt|Vertriebenenstädten]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F005655-0010, Neu-Gablonz bei Kaufbeuren-Schwaben.jpg|mini|Trümmer der Sprengstofffabrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1939 wurde in dem nordöstlich von Kaufbeuren gelegenen Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Kaufbeuren-Hart&amp;#039;&amp;#039; eine Sprengstofffabrik der [[Dynamit AG]], vormals &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred Nobel]] u. Co&amp;#039;&amp;#039;, für die Versorgung der [[Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschen Reich#Kriegswirtschaft|deutschen Kriegswirtschaft]] mit Munition aufgebaut. Dort wurden Zwangsarbeiter aus dem nahegelegenen [[KZ-Außenlager Riederloh]] in Steinholz bei [[Mauerstetten]], einer Außenstelle des [[KZ Dachau]], eingesetzt. Die US Army sprengte das Gelände 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der ehemaligen Sprengstofffabrik siedelten sich nach 1945 etwa 18.000 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebene und Geflohene]] aus der Region um [[Jablonec nad Nisou|Gablonz]] (&amp;#039;&amp;#039;Jablonec nad Nisou&amp;#039;&amp;#039; in der damaligen [[Tschechoslowakei]]) an und bauten die in ihrer Heimat zurückgelassene [[Gablonzer Industrie|Schmuck- und Glasindustrie]] (&amp;#039;&amp;#039;Gablonzer [[Bijouterie]]&amp;#039;&amp;#039;) wieder auf. Aus dem Hintergrund der Vertreibung und Neuansiedlung heraus wandelte sich der Name des Stadtteiles von Kaufbeuren-Hart zu Neugablonz.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F005657-0001, Neu-Gablonz, Staatsfachschule.jpg|mini|Typischer Glasschleifer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer ist Neugablonz ein Zentrum der Modeschmuckproduktion. Die wirtschaftliche Situation hat sich jedoch verändert, vor allem durch das Aufkommen asiatischer „Billig“-Konkurrenz. Es gibt aber noch immer zahlreiche Betriebe der Gablonzer Industrie, die Modeschmuck sowie Schmuckkomponenten entwerfen und herstellen. Die niedrigen Kleinhäuser, die von den Flüchtlingen erbaut wurden, bildeten die Gruppe der „Papageienhäuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Neutraubling]], [[Geretsried]], [[Traunreut]] und [[Waldkraiburg]] ist Neugablonz eine der bayerischen [[Vertriebenenstadt|Vertriebenenstädte/-Gemeinden/-Ortsteile]] mit vergleichbarer Kriegs- und Nachkriegsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 21. Jahrhunderts hat sich Neugablonz zu einem Zentrum russlanddeutscher [[Spätaussiedler]] entwickelt. Spätaussiedler stellen mit einer Zahl von 5200 rund 38 Prozent der Neugablonzer Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Herz-Jesu-Kirche (Neugablonz)|Herz-Jesu-Kirche]], Architekt [[Thomas Wechs]]&lt;br /&gt;
* [[Isergebirgs Museum Neugablonz]]&lt;br /&gt;
* Stadtrundgänge&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weg des Schmucks&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Werksbesichtigungen in den Modeschmuckbetrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
[[Fußball]]: Der Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;[[BSK Olympia Neugablonz]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zusammenschluss der Vereine &amp;#039;&amp;#039;BSG Neugablonz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Olympia Kaufbeuren&amp;#039;&amp;#039;. Der BSK besitzt ein Vereinsheim in Neugablonz am Riederloh. Das Stadion, das anfangs auch dem BSK gehörte, musste wegen finanzieller Probleme an die Stadt Kaufbeuren verkauft werden. Die Haupttribüne bietet Platz für 300 Personen. Höhepunkte der Vereinsgeschichte der BSG Neugablonz waren Spiele in der ersten &amp;#039;&amp;#039;DFB-Pokalrunde&amp;#039;&amp;#039; 1979/80 gegen [[Eintracht Frankfurt]] und den [[TSV 1860 München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Handball]]: Die Handballer des [[TV Neugablonz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tvneugablonz.de/tvn-1/ |titel=TV Neugablonz Hauptverein |abruf=2023-03-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hatten ihren größten Erfolg [[Handball-Bayernliga 1958/59|1958]] mit dem Aufstieg in die damals neu gegründete, zweitklassige [[Handball-Bayernliga]] und mit mehreren Bezirksligameisterschaften sowie den jeweils damit verbundenen Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Die SG&amp;amp;nbsp;Kaufbeuren/Neugablonz (seit 1994), eine aus dem TV Neugablonz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tvneugablonz.de/abteilungen/handball/ |titel=TV Neugablonz Handball |abruf=2023-03-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[TV Kaufbeuren]] bestehende Spielgemeinschaft, nimmt derzeit mit drei Herrenmannschaften, zwei Damenteams und elf Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb des Bayerischen Handballverbandes ([[Bayerischer Handball-Verband|BHV]]) teil. Die erste Herrenmannschaft und das 1. Damenteam spielen beide 2022/23 in der sechstklassigen Bezirksoberliga Alpenvorland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen und Kapellen ==&lt;br /&gt;
Folgende Sakralbauten finden sich in Neugablonz:&lt;br /&gt;
* die [[Altkatholische Kirche in Deutschland|alt-katholische]] Pfarrkirche [[Christi Himmelfahrt (Kaufbeuren-Neugablonz)|Christi Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* die [[evangelisch-lutherisch]]e Christus-Kirche&lt;br /&gt;
* die [[römisch-katholisch]]e Pfarrkirche Herz-Jesu&lt;br /&gt;
* die römisch-katholische Kapelle Hll. Vierzehn Nothelfer der [[Priesterbruderschaft St. Pius X.]]&lt;br /&gt;
* eine [[neuapostolisch]]e Kirche, die seit Juli 2012 nicht mehr für Gottesdienste genutzt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neugablonz.jpg|450px|zentriert|Luftaufnahme von Neugablonz mit Blick auf die Sudetenstraße und Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Neugablonz liegt an der [[Bahnstrecke Buchloe–Lindau]]. Für 2023 ist der Bau eines Haltepunkts an der Josefsthaler Straße geplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kb_20181011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4073327-0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.radio.cz/de/artikel/71457 &amp;#039;&amp;#039;Aus Gablonz wurde Neugablonz&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.gablonzer-industrie.de/ausstellung/index Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=W3-SdXyU2nU Eine Sudetendeutsche Siedlung: 1957 und heute], Abendläuten, [[Zwischen Spessart und Karwendel]], in: &amp;#039;&amp;#039;youtube.com&amp;#039;&amp;#039; (5. Juni 2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kb_20181011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor= &lt;br /&gt;
| url= https://www.kreisbote.de/lokales/kaufbeuren/gruenes-licht-neuen-standort-bahnhalts-kaufbeuren-haken-10318622.html&lt;br /&gt;
| titel= Grünes Licht für neuen Standort des Bahnhalts Kaufbeuren-Haken | titelerg= &lt;br /&gt;
| werk= [[Kreisbote]]&lt;br /&gt;
| hrsg= Kreisboten-Verlag Mühlfellner KG&lt;br /&gt;
| datum= 2018-10-11 | seiten= | archiv-url= | archiv-datum= &lt;br /&gt;
| zugriff= 2018-11-18 | format= | sprache= | kommentar=&lt;br /&gt;
| zitat= Der jetzige Kaufbeurer Bahnhof wäre dann der Hauptbahnhof. Im Haken und in Leinau wären dann zwei weitere Haltepunkte der Bahn.&lt;br /&gt;
| offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Kaufbeuren}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4073327-0|LCCN=n86059233|VIAF=247184011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenengemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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