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	<title>Neufriedland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:51:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neufriedland&amp;diff=2680795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YetiOrpi: Einzelnachweise</title>
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		<updated>2024-01-19T18:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neufriedland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teil von [[Altfriedland]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Neuhardenberg]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]], [[Brandenburg]]. Die Amtsgeschäfte werden durch das [[Amt Seelow-Land]] getätigt. Das Dorf wurde zwischen 1802 und 1833 am Westrand des [[Oderbruch]]s gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufriedland 01.jpg|miniatur|Westlicher Ortseingang an der L&amp;amp;nbsp;34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während Altfriedland bereits 1271 als &amp;#039;&amp;#039;Vredeland&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;befriedetes Land&amp;#039;&amp;#039;) urkundlich erwähnt wird, ist Neufriedland eine Gründung des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Zwischen 1802 und 1833 bauten die 29&amp;amp;nbsp;Friedländer Gemeindemitglieder mehrere Höfe am Weg zwischen [[Gottesgabe (Neuhardenberg)|Gottesgabe]] und [[Wuschewier]], die den Namen Neu-Friedland erhielten. Zur besseren Unterscheidung wurde daraufhin Friedland in Altfriedland umbenannt. Die Anlage der Höfe erfolgte wahrscheinlich im Zuge der Landseparation von 1806 zwischen Gut („Friedländer Herrschaft“, die die [[Kloster Friedland|Klostergüter]] nach der [[Säkularisation]] übernommen hatte) und Gemeinde infolge der [[Bauernbefreiung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Schmidt, S. 36, 38f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So führte das [[Königlich Preußisches Statistisches Bureau|Preußische Statistische Landesamt]] die Besitzverhältnisse in Altfriedland im Einzelnen auf. Danach hatten beispielsweise zwischen 1816 und 1859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Bauer Chr. Liebenow von seinen 98 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] &amp;#039;&amp;#039;13 Morgen bei der Separation dem Rittergut abgetreten, 22 nach Neufriedland verkauft, […].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der Bauer Ludw. Gürtler von seinen 98 Morgen &amp;#039;&amp;#039;2 M. nach Neufriedland abgezweigt und jetzt dem Rittergut verkauft.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der Bauer Ludw. Raecke von seinen 98 Morgen &amp;#039;&amp;#039;14 M. bei Separation an Rittergut, 18 M. nach Neufriedland verkauft, […].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: Rudolf Schmidt, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1840er-Jahren bekam der Ort (vorübergehend) eine eigene Schule. Zur Ausstattung schenkte Gräfin [[Itzenplitz (Adelsgeschlecht)|von Itzenplitz]] 1836 der Schule ein Haus mit Scheune, Hofstelle nebst Garten und fünf Morgen Ackerland aus dem M.&amp;amp;nbsp;Bergschen Ackergut, das sie 1830 erworben hatte. 1845&amp;amp;nbsp;wurden Neu- und Altfriedland kommunal getrennt, 1895&amp;amp;nbsp;aber wieder zusammengeführt. 1910&amp;amp;nbsp;wurden auch die [[Feldmark]]en Neufriedlands wieder der [[Gemarkung]] Altfriedlands zugeschlagen. 1927&amp;amp;nbsp;waren in Neufriedland 13&amp;amp;nbsp;Familien verzeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Schmidt, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Altfriedland insgesamt hatte zu dieser Zeit rund 700 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=niederbarnim.html|name=Landkreis Niederbarnim}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1998 wurde Altfriedland mit seinem Teil Neufriedland in die Gemeinde Neuhardenberg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.amt-neuhardenberg.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=50651 |text=Amt Heuhardenberg: &amp;#039;&amp;#039;Altfriedland&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20130617005149 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufriedland 03.jpg|miniatur|Brücke der L 34 über den Friedländer Strom, im Hintergrund Umspannwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufriedland 02.jpg|miniatur|Zum Wohnhaus umgebautes ehemaliges Umspannwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neufriedland besteht lediglich aus einigen wenigen Häusern, die an der [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 34|Landesstraße&amp;amp;nbsp;34]] aufgereiht sind. Die Landesstraße bindet den Ort nach Westen an die [[Bundesstraße 167]] beim Altfriedländer Teil [[Gottesgabe (Neuhardenberg)|Gottesgabe]] und nach Nordosten über [[Grube (Neutrebbin)|Grube]] an [[Neutrebbin]] an. Größere Orte in der Nähe sind [[Wriezen]] im Nordwesten und Neuhardenberg im Südosten. Altfriedland liegt knapp zwei Kilometer südwestlich, ist aber als nach Norden schließendes Sackgassendorf per Straße nicht direkt erreichbar. Vielmehr muss das zwischenliegende Sumpf- und Seengebiet über Gottesgabe und dann zurück auf der B&amp;amp;nbsp;167 zum Südeingang Altfriedlands weiträumig umfahren werden. Für Wanderer besteht eine direkte Wegeverbindung entlang des [[Stobber]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturraum und Ort ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Westrand des [[Oderbruch]]s und am Nordostausgang der [[Glaziale Rinne|glazialen]] &amp;#039;&amp;#039;Buckower Rinne&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Löcknitz (Spree)|Löcknitz]]-[[Stobber]]-Rinne&amp;#039;&amp;#039;), die die  Hochflächen [[Barnim]] und [[Lebuser Land]] trennt. Diese rund 30&amp;amp;nbsp;Kilometer lange und zwei bis sechs Kilometer breite Rinne entwässert vom Niedermoor- und Quellgebiet [[Rotes Luch]] über [[Stobberbach]]/[[Löcknitz (Spree)|Löcknitz]] nach Südwesten zur [[Spree]] und über den Stobber nach Nordosten zur [[Oder]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Dalchow, Joachim Kiesel: {{Webarchiv |url=https://www.geobasis-bb.de/geodaten/lbgr/pdf/1-2_05_Dalchow_73-86.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Oder greift ins Elbegebiet – Spannungsverhältnisse und Sollbruchstellen zwischen zwei Flussgebieten&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160611171613 |archiv-bot=}} (PDF-Datei; 2,9&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, Kleinmachnow Heft&amp;amp;nbsp;1/2 2005, S.&amp;amp;nbsp;81, {{ISSN|0947-1995}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maerkische-schweiz.de/pages/region/naturraum/naturraum.html LAG Märkische Schweiz e. V.:] Naturraum Märkische Schweiz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Südwestlich des Neufriedländer Ortskerns quert die Neufriedländer Brücke der L&amp;amp;nbsp;34 den [[Friedländer Strom]], der sich unmittelbar vor der Brücke durch den Zusammenfluss des Stobbers (früher &amp;#039;&amp;#039;Stobberow&amp;#039;&amp;#039;) mit dem [[Alte Oder#Reitwein–Wriezen|Quappendorfer Kanal]] gebildet hat. Unmittelbar südlich des Zusammenflusses der Gewässer folgt das Nordufer des [[Kietzer See]]s, dessen verlandetes [[Niedermoor]]gebiet in den 1960er-Jahren durch Aufstau und Eindeichung in die fischereiwirtschaftlich genutzten Altfriedländer Teiche umgewandelt wurde. Der wegen seiner geringen Tiefe 1938 nicht mehr befischbare See nahm 1751 –&amp;amp;nbsp;unmittelbar vor der [[Melioration]] des Oderbruchs&amp;amp;nbsp;– 154&amp;amp;nbsp;Hektar ein&amp;lt;ref&amp;gt;Antje Jakupi: [http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2008/jakupi/jakupi.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zur Rekonstruktion historischer Biodiversität aus archivalischen Quellen: Das Beispiel des Oderbruchs (Brandenburg) im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 10,2&amp;amp;nbsp;MB). Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten der [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität zu Göttingen]]. Göttingen 2007, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde bei seiner Überformung auf eine Fläche von über 200&amp;amp;nbsp;Hektar erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mugv.brandenburg.de/w/seen/65_KietzerSee.pdf | wayback=20170106071951 | text=Landesumweltamt Brandenburg. Steckbrief Seen EG-Wasserrahmenrichtlinie: &amp;#039;&amp;#039;Kietzer See&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF-Datei; 195&amp;amp;nbsp;kB) Dazu: [http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.546903.de Lesehilfe und Erläuterung der Parameter.]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit den entstandenen [[Sekundärbiotop|Sekundärlebensräumen]] bilden die Gewässer das Zentrum des [[Europäisches Vogelschutzgebiet Altfriedländer Teich- und Seengebiet|Europäischen Vogelschutzgebietes Altfriedländer Teich- und Seengebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Neufriedländer Brücke zieht sich ein Rest des Sumpfgebiets entlang des hier begradigten Friedländer Stroms, dessen klares Wasser mit kaum wahrnehmbarer Strömung wie in einem Kanalbett durch das Feuchtgebiet zieht. Gleich hinter der Brücke steht ein vom Umspannwerk zum Wohnhaus umgebautes zweigeschossiges, ausladendes Gebäude mit löchrigem Dach, das 2008 noch bewohnt war. Die weitere Umgebung Neufriedlands wird von Feldern und Äckern bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Worch: &amp;#039;&amp;#039;Oderbruch: Natur und Kultur im östlichen Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;akt. und erw. Auflage, [[Trescher Verlag]], Berlin 2008, [http://books.google.de/books?id=rGtiFIHtQ9kC&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;lpg=PA88&amp;amp;dq=Neufriedland+Br%C3%BCcke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=b3CQM1NtZG&amp;amp;sig=ITuaTbNEm9_hy2TLnA1sWvWL7Vo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=60P0T9SjAdDhtQa3iJjsBQ&amp;amp;ved=0CF8Q6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Neufriedland%20Br%C3%BCcke&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;88.] ISBN 3-89794-133-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ort besteht ein [[Afrikanischer Strauß|Straußenhof]] mit rund vierzig Tieren,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH |url=https://www.reiseland-brandenburg.de/poi/seenland-oder-spree/geschaefte-und-einkaufszentren/straussenhof-weideblick/ |titel=Straußenhof Weideblick, Seenland Oder-Spree, Neuhardenberg |datum=2017-04-10 |sprache=de |abruf=2024-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zudem soll es ein Wildschweingehege geben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oderbruchfotograf.de/oderbruchfotos-2/ |text=Oderbruchfotos. |wayback=20111105014431 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schmidt (Journalist)|Rudolf Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft Friedland: Nachrichten zur Geschichte von [[Altfriedland|Alt-]] und Neufriedland, [[Gottesgabe (Neuhardenberg)| Gottesgabe]], [[Karlsdorf (Neuhardenberg)|Carlsdorf]], [[Neutrebbin|Kleinbarnim]], [[Grube (Neutrebbin)|Grube]], [[Letschin|Sietzing]], [[Wuschewier]], [[Wriezen|Lüdersdorf]], [[Wriezen|Biesdorf]], [[Falkenberg (Mark)|Gersdorf]], [[Batzlow]], [[Ringenwalde (Märkische Höhe)|Ringenwalde]], [[Oberbarnim|Bollersdorf]], [[Pritzhagen]], [[Kunersdorf (Bliesdorf)|Cunersdorf]], [[Neutrebbin|Burgwall]], [[Metzdorf (Bliesdorf)|Metzdorf]], [[Neutrebbin|Horst]], [[Neutrebbin|Wubrigsberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Oberbarnimer Heimatbücher&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;7, hrsg. vom Kreisausschuss Oberbarnim, Bad Freienwalde (Oder) 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Neuhardenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/38/43|EW=14/14/00|type=city|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neuhardenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YetiOrpi</name></author>
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