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	<title>Neufra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neufra&amp;diff=182296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: Luftbild</title>
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		<updated>2025-06-19T11:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luftbild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde im Landkreis Sigmaringen. Zu anderen Orten dieses Namens siehe [[Neufra (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = &amp;lt;!-- Stadt, Amt, Samtgemeinde, … (nicht bei Gemeinden) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name = &amp;lt;!-- Nur wenn vom Artikelnamen abweichend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Neufra.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/14/48/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/10/58/E&lt;br /&gt;
|Karte = &amp;lt;!-- Nur wenn die automatisch generierte Karte nicht ausreicht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Lageplan = Karte Neufra.png&lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung= &amp;lt;!-- Lage der Stadt XX im Landkreis XX --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Sigmaringen&lt;br /&gt;
|Höhe = 680&lt;br /&gt;
|PLZ = 72419&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07574&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08437082&lt;br /&gt;
|LOCODE = &amp;lt;!-- DE XXX (wird nicht angezeigt) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gliederung = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße = Im Oberdorf 41&lt;br /&gt;
|Adresse = &amp;lt;!-- Musterstr. XX&amp;lt;br /&amp;gt;XXXXX Musterstadt (nur bei mehreren PLZ) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband = &amp;lt;!-- Nur für Gemeinden, die einer Verwaltungsgemeinschaft angehören --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.neufra.de/ www.neufra.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister =  Reinhard Traub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= &amp;lt;!-- Nur wenn von [[Bürgermeister]] abweichend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei = &amp;lt;!-- [[Musterpartei|MPA]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neufra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Sigmaringen]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufra, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 53.jpg|mini|300px|Neufra (1985)]]&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Neufra liegt auf {{Höhe|680|DE-NHN}} im Tal der [[Fehla]], ein Nebenfluss der [[Lauchert]] auf der [[Schwäbische Alb|Zollernalb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung erstreckt sich über eine Höhenlage von {{Höhe|671.3|DE-NHN}} an der Fehla beim Austritt aus dem Gemeindegebiet bis auf {{Höhe|887.5|DE-NHN}} nordnordöstlich von Freudenweiler im Forst &amp;#039;&amp;#039;Buo Nack&amp;#039;&amp;#039;, einem „mit Buchen bewachsenen Nacken“ (Bergrücken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte Neufras sind [[Bitz]] im Westen, [[Burladingen]] und dessen Teilort [[Gauselfingen]] im Nordwesten, [[Gammertingen]] und dessen Ortsteil [[Bronnen (Gammertingen)|Bronnen]] im Norden und Osten, [[Hettingen]] im Südosten, [[Veringenstadt]] im Süden sowie [[Harthausen auf der Scher]], ein Ortsteil von [[Winterlingen]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Neufra besteht aus dem eigentlichen Ort Neufra und dem Ortsteil Freudenweiler. Weiterhin gehört zu Neufra die Domäne Birkhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Wappen  ||  Ortsteil  ||  Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stand: 31. Dez. 2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neufra.de//gemeinde-neufra/gemeinde/daten-und-fakten |titel=Daten und Fakten: Gemeinde Neufra |sprache=de |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  Fläche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
  ||  [[Datei:Wappen Neufra.svg|50px|Neufra]]  ||  Neufra (Kernort)  ||  1612  ||  ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
  ||  [[Datei:Freudenweiler Wappen.gif|50px|Freudenweiler]]  ||  Freudenweiler  ||  227  ||  ?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Neufra}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Herdle 02.jpg|mini|Naturschutzgebiet Herdle]]&lt;br /&gt;
Das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Herdle]] liegt im Norden der Gemeinde zwischen Neufra und Gauselfingen. Im äußersten Westen hat Neufra einen kleinen Anteil am Naturschutzgebiet [[Fehlatal]]. Fehla, Herdle und der Ebnisberg gehören zudem zum FFH-Gebiet [[Gebiete um das Laucherttal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neufra gehört außerdem zum [[Naturpark Obere Donau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/pqfw Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemarkung der heutigen Gemeinde Neufra war bereits in der jüngeren Urgeschichte und Frühgeschichte Siedlungsraum: Gräberfunde in Freudenweiler und Neufra datieren in die [[Mittlere Bronzezeit|mittleren Bronzezeit]] um 1500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr., Funde von Keramik an der Torhöhle in die [[späte Bronzezeit]] (Bz D) um 1200–1300&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. und in das [[Spätlatène]] um 150/100&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis Christ Geburt, beim heutigen Standort des Rathauses im Oberdorf in die [[Urnenfelderkultur]] zwischen 750 und 450&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. und in Freudenweiler und Neufra in die [[Hallstattzeit]] um 1200&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. Die [[Kelten]] hinterließen bei Freudenweiler eine [[Viereckschanze]] aus dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. Funde aus [[Römisches Reich|römischer Zeit]] am Nordhang des Ebinger Berges datieren ins 1./2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neufra ist wohl eine [[Alamannen|Alemannische]] Siedlung aus dem 6./7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Niwifara&amp;#039;&amp;#039; lässt sich von „Neue Sippe“ respektive „Neue Furt“ ableiten. Im Jahr 1138 fand Neufra als &amp;#039;&amp;#039;Nufiron&amp;#039;&amp;#039; in der [[Zwiefalter Chroniken|Chronik Bertholds von Zwiefalten]] erstmals Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1182 wurden erstmals die Herren von Lichtenstein in Neufra erwähnt. Der Weiler Unterlichtenstein ging im 14./15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ab. Im Jahr 1468 verkaufte Graf [[Ulrich V. (Württemberg)|Ulrich von Württemberg]] die Herrschaft Gammertingen mit Neufra an Hans und Konrad von Bubenhofen, 1474 verkaufte er seinem Landhofmeister Hans von Bubenhofen Vorderlichtenstein und den halben Hinterlichtenstein. 1507 verkauften die Gläubiger des Hans Caspar von Bubenhofen die Herrschaft Gammertingen-Hettingen mit Neufra an den Obervogt von Urach Dietrich von Speth von Zwiefalten. Dies markiert den Beginn der [[Speth (Adelsgeschlecht)|von Speth’schen Herrschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1534 besetzte Herzog [[Ulrich (Württemberg)|Ulrich von Württemberg]] die mit ihm verfeindete Herrschaft Gammertingen und führt die [[Reformation]] ein. Mit dem Tod der Maria Antonia Emerentia von Speth, Tochter des Hans Dietrich, im Jahr 1735 endet nach mehrfacher Teilung die Neufraer Linie von Speth. Das heutige Straßendorf Freudenweiler (ursprüngliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Neuhofen&amp;#039;&amp;#039;) geht auf den Neufraer Bürger Gregor Wetzel zurück, der auf Anregung von Marquard Carl Anton Speth 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1795 auf Gebiet der Speth’schen Herrschaft Gammertingen/Hettingen das erste Haus errichtete. Das Ende der Speth’schen Herrschaft kam im Jahr 1806: Neufra, mit 846 Einwohnern größter Ort der ehemaligen Speth’schen Herrschaft, kam an das Fürstentum [[Hohenzollern-Sigmaringen]]. Die von Speths verkaufen 1827 ihre Besitzungen an die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domäne Birkhof wurde erstmals im Jahr 1509 im Besitz der [[Herren von Bubenhofen]] erwähnt. Sie wurde im Laufe der Geschichte an verschiedene Adelshäuser verkauft, bis sie 1827 von den [[Hohenzollern-Hechingen|Fürsten von Hohenzollern]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1850 wurde Neufra mit dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen als Teil der [[Hohenzollernsche Lande|Hohenzollernschen Lande]] preußisch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufra-1900.jpg|mini|Neufra (Hohenzollern) um 1900]]&lt;br /&gt;
Eine Typhusepidemie von 1814 fordert in Neufra 84 Todesopfer, eine von 1862/63 136. 1816/17 kommt es im Ort zu einer großen Hungersnot. Beim Deutsch-Dänischen Krieg 1864 nehmen drei Neufraer teil. Im Preußisch-österreichischen Krieg 1866 standen 32 Neufraer unter Waffen, vorübergehend wurde Neufra durch württembergische Truppen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde Neufra und 1925 Freudenweiler elektrifiziert.&lt;br /&gt;
1925 wurde der Landkreis Sigmaringen geschaffen, bei der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973]] blieb Neufra eine selbständige Gemeinde. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Neufra von 1945 bis 1949 Teil der [[französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]]. 1967 begann man mit dem Bebauungsplan &amp;#039;&amp;#039;Oberes Fehlatal&amp;#039;&amp;#039;; ein Jahr darauf und 1986 folgten &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Lau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Lau I&amp;#039;&amp;#039;, zwischen 1971, 1976 und 1980 &amp;#039;&amp;#039;Rädlesberg I-III&amp;#039;&amp;#039; und 1973 &amp;#039;&amp;#039;Alte Steige&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1988 begann man mit dem Bebauungsplan für das [[Gewerbegebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Hochberg I&amp;#039;&amp;#039;. 1990 folgten die Bebauungspläne von &amp;#039;&amp;#039;Deißlesberg I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Im Schachen&amp;#039;&amp;#039;. Noch im selben Jahr wurde das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Hochberg&amp;#039;&amp;#039; fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neufra.de/HAUPTSEITE/gemeindeinfos/geschichte/geschichte.htm Geschichte Neufras&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Neufra hat 10 Mitglieder. Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] wurde der Gemeinderat durch [[Mehrheitswahl]] gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Der Gemeinderat besteht aus den ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung betrug 64,4 % (2019: 62,7 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1962–1982: [[Karl Kast]] (CDU)&lt;br /&gt;
* 1982–1990: Joachim Schweizer&lt;br /&gt;
* 1990–1998: Johannes Hauser&lt;br /&gt;
* 1998–2014: Jürgen Beck&lt;br /&gt;
* seit 2014: Reinhard Traub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. März 2022 wurde Traub mit 96,9 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Neufra.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Neufra&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In gespaltenem [[Wappenschild|Schild]] vorne in Blau ein silberner (weißer) Adlerflügel, hinten in Silber (Weiß) ein rot bewehrter und rot bezungter blauer [[Löwe (Wappentier)|Löwe]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/21194/Neufra Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 18. September 2023&lt;br /&gt;
|ref            =&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der Adlerflügel (Lichtensteiner Flügel) aus dem Wappen der Herren von Lichtenstein soll auf die Träger dieses Namens, die eine Hälfte von Neufra samt den [[Ruine Lichtenstein (Neufra)|Burgen Vorder- und Hinterlichtenstein]] besessen haben, hinweisen. Im hinteren Schildfeld erinnert der Gammertinger Löwe an die seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bestehende Zugehörigkeit der anderen Ortshälfte zur Herrschaft Gammertingen. Das Innenministerium Württemberg-Hohenzollern hat das Wappen am 4.&amp;amp;nbsp;März 1952 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* 1990: [[Elstra]] in Sachsen (Verwaltungspartnerschaft)&lt;br /&gt;
* 1991: [[Fiesch]] im [[Kanton Wallis]], [[Schweiz]] (Gemeindepartnerschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Neufra liegt an der [[Hohenzollernstraße]] und ist Teil der Ferienregion „Im Tal der Lauchert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Sakralbauten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Mauritius Neufra 10.jpg|mini|St. Mauritius]]&lt;br /&gt;
* Die volkstümlich so bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;Muttergotteskapelle&amp;#039;&amp;#039; im Unterdorf mit ehemaligem Friedhof trägt neben dem Marienpatrozinium auch das Patrozinium der Heiligsten [[Dreifaltigkeit]] und wurde im Jahre 1591 durch den Reichsfreiherrn Schad von Mittelbiberach und seiner Frau Margarethe erbaut. Sie ist ausgestattet mit einem geschnitzten Flügelaltar aus der Erbauungszeit im Stil des [[Manierismus]]; der Altarschrein zeigt den [[Gnadenstuhl]]. Eine Renovierung erfolgte 1959.&lt;br /&gt;
* Die [[St. Mauritius (Neufra)|Pfarrkirche St. Mauritius]] hatte einen Vorgängerbau, den Albrecht von Speth zwischen 1603 und 1604 für sich und seine Familie als Grablege erbauen ließ. In den Jahren 1860 bis 1862 entstand unter Hofbaumeister [[Josef Laur]] und Pfarrer Felix Bürkle ein vom Stil der Neugotik geprägter Neubau. Die Steine der Kirche wurden in [[Weildorf (Haigerloch)|Weildorf]] gebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Veringenstadt: Leistungen der Frohndienste beim Kirchenbau in Neufra 1860&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Hochbergkapelle ist eine verputzte Kapelle von 1751 und war ehemals eine Heiligkreuz-Wallfahrtskapelle mit Votivtafeln von Malern aus der näheren Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Volkskunst auf dem Hochberg bei Neufra: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit auf der Zollernalb&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Sigmaringen 1974, ISBN 3-7995-4022-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde nach 14 Hageljahren durch Pfarrer Constantin Adelbert Sallwürk erbaut.&lt;br /&gt;
* Die Franz-Xaver-Kapelle in Freudenweiler wurde im Jahr 1850 in neugotischen Formen errichtet und 1959 renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Profanbauten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Hinterlichtenstein, Bergfried von vorne.jpg|mini|Bergfried der Ruine Hinterlichtenstein]]&lt;br /&gt;
* Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Speth’sche Schlössle&amp;#039;&amp;#039; wurde 1690 als Residenz des Hans Dietrich von Speth gebaut. Es besitzt ein Sandstein-Rundbogenportal mit Pilastern und Dreiecksgiebel. 1827 wurde das Schlössle fürstliches Forstamt. Heute befindet es sich in Privatbesitz und ist nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
* Die frei zugängliche Ruine &amp;#039;&amp;#039;Altes Schloss&amp;#039;&amp;#039; aus dem 11. oder 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigt Reste von Engadiner Mauerwerk. Sie ist zugleich Fundort von Spielfiguren orientalischer Art aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die [[Ruine Lichtenstein (Neufra)|Ruine Lichtenstein]] ist eine Burgruine zwischen Neufra und Gauselfingen. Die frei zugänglich Doppelburg gliedert sich in die Vorderlichtenstein, auch Bubenhofen genannt, und die Hinterlichtenstein und war Herrschaftssitz der &amp;#039;&amp;#039;Herren zu Lichtenstein&amp;#039;&amp;#039;. Es erhielten sich Schildmauer und Teile des Turms.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Schulhaus Freudenweiler&amp;#039;&amp;#039; wurde unter Leitung des Zimmermeisters Balthasar Burkarth (1829–1911) aus Gammertingen im Sommer 1884 erbaut. Bis 1968 wurde hier unterrichtet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Zehntscheuer&amp;#039;&amp;#039; – 1332 von Swenger von Lichtenstein als Nikolauskapelle gestiftet – ist Beispiel eines [[Profanierung|profanierten]] Gotteshauses im Zuge geänderter Glaubens- wie Herrschaftskonstellationen. Von Herzog Ulrich 1543 zur Zehntscheuer verbaut, erhielt sich das kleine spätgotische Fenster in der Scheunenwand. Es macht die einstige Nutzung als Sakralraum noch heute nachvollziehbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Widmaier: Nicht auf Glauben allein gebaut. Kulturdenkmale der Reformation in Baden-Württember. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 46. Jg. (2017) Heft 1, S. 7–8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Das Naturschutzgebiet „[[Herdle]]“ ist die albtypische Wiesen- und Heckenlandschaft mit der dazugehörigen Vielfalt an Tieren und Pflanzen in weiten Teilen erhalten geblieben. Der Ortsteil Freudenweiler verfügt über eine großflächige Wacholderheide mit anschließendem Sukzessionswald.&lt;br /&gt;
* Im „Teufelstal“ befinden sich an der Oberkante eines steilen Talhanges die &amp;#039;&amp;#039;Torfelsenhöhlen&amp;#039;&amp;#039;, sie sind nur von oben her erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Wilde Höhlen, Grotten, Felsennester: 100 geheimnisvolle Hohlräume zwischen Alb und Donau&amp;#039;&amp;#039;. Oertel &amp;amp; Spörer, 2011, ISBN 3-88627-479-9. S. 68–69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* In Neufra kann durch den Roter-Bühl-Lift auf einer Länge von 250 Meter mit Flutlicht Wintersport betrieben werden. Die „Kohlloipe“ des Skiclubs Neufra ist eine Rundwanderloipe mit sechs und zehn Kilometer Länge.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Fahlbusch (kf): &amp;#039;&amp;#039;Winterspaß im Landkreis. Loipen sind gespurt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde 2010 bis nach Bitz weitergeführt und hier an die Degerfeld-Loipe angebunden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Skigebiete&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Skigebiete in unserer Region&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; somit ergibt sich eine Strecke von etwa 15 Kilometer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wintersport&amp;quot;&amp;gt;Ignaz Stösser (ist): &amp;#039;&amp;#039;Wintersportler tummeln sich auf den Pisten der Alb&amp;#039;&amp;#039;. In: Schwäbische Zeitung vom 15. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei ausreichend Schnee (20 bis 25 Zentimeter) gibt es eine Loipe auf der Anhöhe zwischen Neufra und Gammertingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wintersport&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit 2002 findet im Sommer das &amp;#039;&amp;#039;Lauf- und Bike-Event&amp;#039;&amp;#039; statt. Es gibt Wettbewerbe im Mountainbiken, Laufen und Nordic Walking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Wolfstein&amp;#039;&amp;#039; in Neufra erinnert an die erfolgreiche Jagd auf den letzten [[Wolf]] in Hohenzollern-Sigmaringen. Er wurde am 18. Januar 1831 bei [[Gauselfingen]] erlegt, nachdem er im Juni 1830 in [[Pferch]]e bei [[Kettenacker]], Harthausen und [[Feldhausen (Gammertingen)|Feldhausen]] eingebrochen war und drei Schafe gerissen hatte. Das [[Tierpräparat]], von der Bevölkerung „[[Isegrim]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Goldau (mag): &amp;#039;&amp;#039;Peterchens Mondfahrt und ganz viel Schnee&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, befindet sich im „Hubertussaal“ auf [[Schloss Sigmaringen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Bus- und Bahnverkehr ====&lt;br /&gt;
Der [[ÖPNV|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe&amp;amp;nbsp;439. Durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;32]] von [[Lindenberg im Allgäu]] nach [[Hechingen]]. 1907/08 erfolgte der Bau der [[Bahnstrecke Hechingen–Gammertingen|Eisenbahnstrecke Burladingen–Gammertingen]] und des Neufraer Bahnhofs. 1970 wurde der reguläre Dampflokbetrieb bei der [[Hohenzollerische Landesbahn|Hohenzollerischen Landesbahn]] eingestellt. Das Neufraer Bahnhofsgebäude wurde 1977 abgebrochen, heute gibt es einen Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Neufra liegt am [[Hohenzollern-Radweg]], einem [[Fernradweg]], der vom [[Bodensee]] über die [[Hohenzollernsche Lande|hohenzollerischen]] Städte [[Sigmaringen]] und [[Hechingen]] nach [[Weinstadt]] im [[Rems-Murr-Kreis]] führt. Dabei verläuft er von [[Gammertingen]] nach Neufra und weiter über [[Burladingen]] nach Hechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Die Lichtensteinquelle zwischen Neufra und Gauselfingen wurde zwar schon 1847 gefasst, dennoch mussten viele Bewohner in Neufra Brunnen und Tränken nutzen und in der Fehla waschen. 1928 kam mit der lang ersehnten Wasserleitung zum ersten Mal Wasser aus dem Rohr. Damals feierte der ganze Ort mit einem großen Wasserfest das Ereignis. Guido Steinhart schrieb das passende Gedicht und auch ein Lied dazu. Die Lichtensteinquelle hat eine Schüttung von durchschnittlich 50 Litern pro Sekunde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;diet&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lichtensteinquelle. Neufra feiert Wasserversorgung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 31. Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Kast]] (1919–2011), Politiker (CDU), Bürgermeister i.&amp;amp;nbsp;R., Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf der Gemeinde Neufra, in: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 2. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, ausgezeichnet mit der Konrad-Adenauer-Medaille der Senioren-Union (2005)&amp;lt;ref&amp;gt;diet: &amp;#039;&amp;#039;Gratulanten erinnern an die Leistungen des Jubilars&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;, einziger Ehrenpräsident des Turngaus Hohenzollern&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Mallkowsky (sky): &amp;#039;&amp;#039;Turngau Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 16. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965: Dekan [[Albert Traub]] (1906–1977), war seit 1937 Pfarrer in Neufra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Werner Acker]] (* 1955), Musiker und Hochschuldozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.neufra.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Sigmaringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4102491-6|VIAF=240364365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neufra| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1139]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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