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	<title>Neufahrn bei Freising - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neufahrn_bei_Freising&amp;diff=1231917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SelectSkip: Änderung 265975390 von Schotterebene rückgängig gemacht; Beleg eingefügt: https://www.neufahrn.de/rathaus-buerger/aktuelles/kommunalwahl-2026/dokumente/bekanntmachung-abschliessendes-ergebnis-gemeinderat.pdf?cid=trs, abgerufen am 13.04.26</title>
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		<updated>2026-04-13T08:49:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265975390&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265975390&quot;&gt;265975390&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Schotterebene&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Schotterebene&quot;&gt;Schotterebene&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Beleg eingefügt: https://www.neufahrn.de/rathaus-buerger/aktuelles/kommunalwahl-2026/dokumente/bekanntmachung-abschliessendes-ergebnis-gemeinderat.pdf?cid=trs, abgerufen am 13.04.26&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = Neufahrn b.Freising&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Neufahrn bei Freising.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/19//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/40//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Neufahrn bei Freising in FS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Freising&lt;br /&gt;
|Höhe              = 464&lt;br /&gt;
|PLZ               = 85375, [[Massenhausen (Neufahrn)|85376]]&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08165&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09178145&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE NFF&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Bahnhofstraße 32&amp;lt;br /&amp;gt;85375 Neufahrn bei Freising&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.neufahrn.de/ www.neufahrn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = [[Franz Heilmeier (Politiker) | Franz Heilmeier]]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marktplatz Neufahrn bei Freising.jpg|mini|Marktplatz von Neufahrn bei Freising]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neufahrn bei Freising&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlich: &amp;#039;&amp;#039;Neufahrn b.Freising&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Freising]]. In der örtlichen [[Bairische Dialekte|bairischen Mundart]] wird der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Neifahrn&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Neufahrn liegt links der [[Isar]] an der Grenze zwischen der [[Münchner Schotterebene]] und dem tertiären [[Donau-Isar-Hügelland]], ca. 10&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Freising]] und knapp 20&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der bayerischen Landeshauptstadt [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Hauptort Neufahrn liegt im Norden der [[Münchner Schotterebene]] in einer historischen Heidelandschaft und markiert den höchsten Punkt einer Schotterzunge, die bis zum [[Massenhausener Moos]] reicht. Nach Norden schließt sich das [[Freisinger Moos]] an. Die Landschaft um Neufahrn und [[Mintraching (Grüneck)|Mintraching/Grüneck]] ist nahezu völlig flach und fällt nur leicht nach Norden ab. Die nördlichen Ortsteile grenzen an das tertiäre Hügelland, [[Hetzenhausen]] liegt auf einem Höhenzug zwischen dem Isar- und [[Amper]]tal und ist mit {{Höhe|499|DE-NHN}} der höchstgelegene Gemeindeteil. Östlich der Gemeinde, weniger als 3&amp;amp;nbsp;km vom Ortszentrum Neufahrn und nur einige hundert Meter von Mintraching entfernt, fließt die [[Isar]]. Die Gemarkung ist umgeben von einigen Natur- und Landschaftsschutzgebieten, darunter die [[Garchinger Heide]], die [[Echinger Lohe]] und das [[Echinger Gfild]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 15 % der Bodenfläche sind Siedlungs- und Verkehrsfläche. Der restliche Anteil besteht fast zur Gänze aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. Innerhalb der Gemarkung gibt es kein geschlossenes Waldstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Neufahrn entstanden Anfang der 1970er Jahre die [[Neufahrner Mühlseen]], drei Baggerseen, um den für den Bau der Autobahn nach Deggendorf benötigten Bedarf an Kies zu decken. Den Mühlseen fehlte zunächst jede Infrastruktur, 1983 begannen die Ausbaumaßnahmen für das Erholungsgebiet. Der mit etwa 9 Hektar größte See wurde als Sportsee ausgewiesen, der 4,1&amp;amp;nbsp;ha große See als Badesee gestaltet und der mit 3,6 Hektar kleinste See blieb der Natur vorbehalten. Der am nordöstlichen Ortsrand von Neufahrn gelegene [[Galgenbachweiher]] (ca. 0,7&amp;amp;nbsp;ha Wasserfläche) ist der Rest des einstigen Galgenbachs, der beim Bau der [[Bahnstrecke München–Landshut|Bahnlinie München–Landshut]] im Jahre 1858 zugeschüttet wurde. Die Bauern der Umgebung bauten Kies ab, später diente er dann als Versuchsteich für die Karpfenzucht. In den 1970er Jahren wurde der Galgenbachweiher rekultiviert und dem Neufahrner Freizeit- und Sportpark angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt acht [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Neufahrn |val=295|zugriff=2019-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=82330307652 |objekt=Gemeinde Neufahrn |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=17em|anzahl=2|gesamtbreite=35em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Fürholzen (Neufahrn bei Freising)|Fürholzen]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Giggenhausen]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Hetzenhausen]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Massenhausen (Neufahrn)|Massenhausen]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Mintraching (Grüneck)]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Moosmühle (Neufahrn bei Freising)|Moosmühle]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* Neufahrn b.Freising (Industrieort)&lt;br /&gt;
* [[Schaidenhausen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde: Im Norden [[Fahrenzhausen]] und [[Kranzberg]], im Nordosten [[Freising]], im Osten [[Hallbergmoos]] und im Süden und Westen [[Eching (Landkreis Freising)|Eching]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Neufahrn liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen und dem trockenen [[Kontinentalklima]]. Das Klima ist ganzjährig [[Humides Klima|humid]] mit einem Jahresmittel von etwa 8 Grad Celsius und 800&amp;amp;nbsp;mm Niederschlägen. Das Wetter ist relativ wechselhaft, die Hauptniederschläge fallen, wie in Süddeutschland üblich, im Sommer. In der Regel sind die Windgeschwindigkeiten gering, häufig ist es windstill. Der [[Föhn]] bringt das ganze Jahr hindurch aus südlicher Richtung unregelmäßig warme, trockene Luftströmungen. Damit verbunden ist eine sehr gute Fernsicht, so dass die Nördlichen Kalkalpen deutlich zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeteile ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufahrn bei Freising.JPG|mini|Luftbild von Neufahrn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neufahrn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstärkste Gemeindeteil ist der Hauptort Neufahrn. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 804 n. Chr. mit dem Namen „Niwiwara“, was so viel bedeutet wie „bei den sich neu ansiedelnden Familien“. Geprägt wird der Neufahrner Ortskern durch zwei Hauptstraßen (Bahnhofstraße und Echinger Straße), entlang denen sich ein Großteil der örtlichen Infrastruktur sammelt. Als zweiter Kern existiert das direkt an [[Eching (Landkreis Freising)|Eching]] angrenzende Industriegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mintraching (Grüneck).JPG|mini|Luftbild von Mintraching (Grüneck)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mintraching/Grüneck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute größte Gemeindeteil ist das nur etwa einen Kilometer östlich vom Hauptort gelegene [[Mintraching (Grüneck)|Mintraching/Grüneck]]. Der Ort in seiner heutigen Form entstand, als die beiden früher getrennten Orte Mintraching und Grüneck zusammenwuchsen. Davon zeugen heute noch Ortsschilder mit unterschiedlichen Namen, je nachdem von welcher Richtung man in den Ort kommt. Erste urkundliche Erwähnungen datieren aus den Jahren 762 und 764 n. Chr. Damals nannte man es „Munrihhinga“ oder „Munirinchingun“. Geprägt wird das Ortsbild durch die Kirche Hl. Margarethe. Sie ist ein spätgotischer Bau, der im 18. Jahrhundert barockisiert wurde und eine Zwiebelhaube erhielt. Das Dorf war bis in die Nachkriegszeit bäuerlich geprägt, heute entsteht ein neues Gewerbegebiet mit einem Logistikpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufahrn Giggenhausen Aerial.jpg|mini|Giggenhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giggenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{Anker|Giggenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erster Siedler namens Gueticho gab [[Giggenhausen]] (Guetichenhusen) vermutlich seinen Namen. Giggenhausen war schon zu frühesten Zeiten Pfarrsitz. Erst 1390 wurde das Gotteshaus Filialkirche der Massenhausener Pfarrei. Das Dorf hatte wie all die umliegenden Orte schwer unter den verheerenden Folgen des Dreißigjährigen Krieges zu leiden. Dem Diplomaten und Domherren Puech, der zugleich Pfarrherr in Massenhausen war, gelang es in den letzten Kriegsjahren noch schlimmeres Unheil abzuwenden. Er erwirkte Schutzbriefe, einerseits vom schwedischen Feldherrn Wrangel, andererseits vom französischen Befehlshaber Turenne, für die Ortschaften um Freising. Der österreichische Erbfolgekrieg trieb Giggenhausen rund hundert Jahre später erneut in den Ruin. 1745 lagerten an die 22.000 Mann in den Dörfern von Daitenhausen bis Hohenbachern und im Gfild. Den Bauern blieb kaum mehr ein Stück Brot zum Essen. Schließlich setzten Napoleons durchziehende Truppen den Dörflern in der Zeit um 1805 hart zu. Dennoch gelang es dem gebeutelten Dorf 1837 eine eigene Schule einzurichten. Die Gemeinde Giggenhausen, zu der neben Giggenhausen auch Schaidenhausen und die Moosmühle gehörten, kam am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 nach Massenhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=464}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem kam es am 1. Mai 1978 zu Neufahrn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=575}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1963 bis 1992 lag zwischen Giggenhausen und Pulling der [[Segelflugplatz Lange Haken]], der aber auf Grund der Lage in der Einflugschneise des Münchner Flughafens geschlossen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Massenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{Anker|Massenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von [[Massenhausen (Neufahrn)|Massenhausen]] wird zunächst vom Massenhausener Adelsgeschlecht bestimmt. Deren Grundherrschaft erstreckte sich immerhin über Schloss Massenhausen, Schloss Täsingen (Dasing), über Gruppen von Höfen oder einzelne Liegenschaften in den umliegenden Ortschaften. 887 bis 895 finden sich in alten Dokumenten erste Erwähnungen des Wohnsitzes „Massinhuson“. 1499 kam Massenhausen an das Domstift Freising, zur Gemeinde Neufahrn im Jahre 1820. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es, durch die Regulierung von Moosach und Mauka gutes Acker- und Weideland zu gewinnen. Der reiche Kirchenschatz der gotischen Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Zu unserer lieben Frau&amp;#039;&amp;#039; zeugt vom ehemaligen Glanz der Massenhausener Schlossherren. Die Ausstattung der Kirche ist auch ansonsten bemerkenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massenhausen hat am 1. Januar 1972 das bis dahin selbständige Giggenhausen eingemeindet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt; und kam am 1. Mai 1978 nach Neufahrn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufahrn Fürholzen Aerial.jpg|mini|Fürholzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fürholzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{Anker|Fürholzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürholzen ist ein paar Kilometer nordwestlich Neufahrns am Rande des tertiären Hügellandes gelegen. Die erste urkundliche Erwähnung von Furiholci („vor dem Holz“, vor dem Wald) datiert aus dem Jahr 772. In diese Zeit fällt auch die Gründung der Pfarrei und der Bau der ersten Kirche. Die Pfarrei wurde als Pfründe an Freisinger Domgeistliche vergeben und zunächst von Hilfspriestern und Vikaren betreut. Die geistlichen Herren waren es auch, die Fürholzens Entwicklung jahrhundertelang maßgeblich prägten. 1723 wurde die neue Pfarrkirche [[St. Stephanus (Fürholzen)|St. Stephanus]] in barockem Stil erbaut. 1852 eröffnete die erste Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fürholzen versteckte sich [[Robert Lembke]] von September 1944 bis zum Kriegsende 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexandra Vettori |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/zweiter-weltkrieg-moderator-robert-lembke-versteckt-in-fuerholzen-1.4414378 |titel=Moderator Robert Lembke: Versteckt in Fürholzen |abruf=2020-07-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürholzen gehörte zur Gemeinde Massenhausen, die am 1. Mai 1978 an Neufahrn angeschlossen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hetzenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{Anker|Hetzenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keltische Funde beweisen, dass am Ort von [[Hetzenhausen]] schon um 450 v. Chr. Menschen siedelten. Schwierig ist es für die Heimatforscher, die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes aus den vorhandenen, frühen Aufzeichnungen herauszufiltern. Die Namen Zezinhusir, Zezinhusa, Hezinhusa oder Zezinhusen finden sich häufig. Doch ist nicht klar, ob Hetzenhausen oder Etzenhausen im Landkreis Dachau gemeint ist. Eindeutig belegen lässt es sich nicht, aber vieles spricht dafür, dass Hetzenhausen im hohen Mittelalter einen bedeutenden Sohn hatte. [[Neidhart]] von Reuental gehörte zu den berühmtesten Dichtern und Minnesängern seiner Zeit. Der bauliche Kern der heutigen Hetzenhausener Dorfkirche [[St. Martin (Hetzenhausen)|St. Martin]] stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ein Umbau wurde 1709 vorgenommen. Der skulpturale Schmuck St. Martins ist sehenswert. Er wird Meistern der Münchner Schule gegen Ende des 15. Jahrhunderts zugeschrieben. Hetzenhausen gehörte zur Gemeinde Massenhausen, die am 1. Mai 1978 an Neufahrn angeschlossen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 14.610 auf 20.223 um 5.613 Einwohner bzw. um 38,4 %.&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Neufahrn bei Freising.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Neufahrn bei Freising von&amp;amp;nbsp;1840 bis&amp;amp;nbsp;2018 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1840 || 1.114&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871 || 1.479&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1900 || 1.676&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1925 || 2.167&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 || 2.108&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 || 3.247&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 || 4.007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 || 8.735&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Mai 1987 || 14.120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1991 || 15.255&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 || 15.836&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2004 || 18.415&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 || 19.046&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Mai 2011 || 18.392&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 || 19.468&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2018 || 20.223&amp;lt;!--Übertrag aus Infobox--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung / Gemeinde Neufahrn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Kommunalwahlen 2002, [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]], [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]], [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]] und 2026 führten zu den folgenden Ergebnissen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neufahrn.de/fileadmin/wahlen/Wahl-2020-03-15/09178145/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_16_Gemeinde_Gemeinde_Neufahrn_bFreising.html |titel=Gemeinderatswahl - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Neufahrn b.Freising - Gesamtergebnis |datum=2020-06-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200626145953/https://neufahrn.de/fileadmin/wahlen/Wahl-2020-03-15/09178145/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_16_Gemeinde_Gemeinde_Neufahrn_bFreising.html |abruf=2024-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neufahrn.de/rathaus-buerger/aktuelles/kommunalwahl-2026/dokumente/bekanntmachung-abschliessendes-ergebnis-gemeinderat.pdf?cid=trs |titel=Ergebnis Gemeinderat |sprache=de |abruf=2026-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| TITEL        = Gemeinderatswahl 2026&lt;br /&gt;
| TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;Wahlbeteiligung: 53,3 %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2020&lt;br /&gt;
| JAHRNEU      = 2026&lt;br /&gt;
| GUV          = ja&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = Grüne&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 21.3&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 27.6&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = CSU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 27.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 23.2&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 10.2&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 9.8&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = ÖDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 4.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 6.1&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = AfD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 9.1&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 4.6&lt;br /&gt;
| PARTEI6      = BfN&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS6    = 4.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT6 = 6.7&lt;br /&gt;
| PARTEI7      = Linke&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS7    = 0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT7 = 1.0&lt;br /&gt;
| PARTEI8      = FW(BY)&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS8    = 17.6&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT8 = 18.2&lt;br /&gt;
| PARTEI9      = BaB&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS9    = 4.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT9 = 0&lt;br /&gt;
| FARBE9       = abc&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Wählergruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| width=45 | 2002&lt;br /&gt;
| width=45 | 2008&lt;br /&gt;
| width=45 | 2014&lt;br /&gt;
! width=45 | 2020&lt;br /&gt;
!2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[CSU]]|| 7 || 6 || 6 || 7&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Grüne Bayern|Grüne]]|| 1 || 2 || 4 || 8&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]|| 10 || 9 || 5 || 6&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[SPD Bayern|SPD]]|| 4 || 4 || 3 || 3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[AfD Bayern|AfD]] || – || – || – || 1&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[ÖDP]]|| 1 || 1 || 1 || 2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Wählergemeinschaft|Bürger für Neufahrn]] (BfN) || – || – || 3 || 2&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; |Bosch als Bürgermeister (BaB)&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[FDP Bayern|FDP]]|| 1 || 2 || 2 || 1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;30&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;30&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Stimmenanteile&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Wählergruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| width=45 | 2002&lt;br /&gt;
| width=45 | 2008&lt;br /&gt;
| width=45 | 2014&lt;br /&gt;
! width=45 | 2020&lt;br /&gt;
!2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[CSU]]|| 29,7 % ||24,8 % || 24,8 % || 23,2 %&lt;br /&gt;
|27,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Grüne Bayern|Grüne]]|| {{0}}5,7 % || 10,5 % || 18,7 % || 27,6 %&lt;br /&gt;
|21,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[SPD Bayern|SPD]] || 15,8 % || 14,0 % || 14,0 % || {{0}}9,8 %&lt;br /&gt;
|10,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[ÖDP]] || {{0}}4,6 % || {{0}}5,6 % || {{0}}5,3 % || {{0}}6,1 %&lt;br /&gt;
|4,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[AfD Bayern|AfD]] || – || – || – || {{0}}4,6 %&lt;br /&gt;
|9,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[FDP Bayern|FDP]] || {{0}}5,9 % || {{0}}7,1 % || {{0}}6,3 % || {{0}}2,9 %&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke Bayern|Linke]] || – || – || – || {{0}}1,0 %&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]] || 38,3 % || 38,0 % || 18,8 % || 18,2 %&lt;br /&gt;
|17,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Wählergemeinschaft|Bürger für Neufahrn]] (BfN) || – || – || 11,9 % || {{0}}6,7 %&lt;br /&gt;
|4,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; |Bosch als Bürgermeister (BaB)&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|4,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100  %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100  %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Zum Ersten Bürgermeister wurde 2014 [[Franz Heilmeier (Politiker)|Franz Heilmeier]] von Bündnis 90/Die Grünen in der Stichwahl mit 59,07 % gewählt. Er ist damit der erste Bürgermeister der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Freising. Bei der Kommunalwahl 2020 wurde er als einer von sechs Bewerbern mit 50,65 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Bei der Kommunalwahl 2026 wurde Ozan İyibaş (CSU) in der Stichwahl am 22. März 2026 mit 53,6 % der Stimmen zum Ersten Bürgermeister gewählt. Er setzte sich gegen Christian Meidinger von Bündnis 90/Die Grünen durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neufahrn.de/rathaus-buerger/aktuelles/kommunalwahl-2026/ |titel=Kommunalwahl 2026 |sprache=de |abruf=2026-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Neufahrn hat im Jahre 1983 eine Partnerschaft mit [[Gardolo]], einem Stadtteil im Norden der norditalienischen Stadt [[Trient]], geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NordAllianz ===&lt;br /&gt;
Neufahrn ist Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;NordAllianz – Metropolregion München Nord&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Neufahrn bei Freising&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Grün aus einer flachen halben, goldenen [[Spitze (Heraldik)|Spitze]], darin ein golden durchbohrtes schwarzes 10-faches Zahnrad mit goldenem Ring, ein [[wachsend]]es goldenes [[Wiederkreuz]] mit gelängten Seitenarmen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen der Gemeinde Neufahrn setzt sich aus zwei Teilen zusammen, wobei der obere das alte und der untere Teil das moderne Neufahrn symbolisiert. Der obere Teil besteht aus einem gelben Kreuz auf grünem Grund und stellt die alte Gemeinde Neufahrn dar. Das Kreuz ist das Wilgefortis-Kreuz, welches sich auch am Hauptaltar der [[St. Wilgefortis (Neufahrn bei Freising)|St. Wilgefortis]] in Neufahrn befindet. Das Grün im Wappen nimmt Bezug auf die Heidelandschaft – das sogenannte „Gfild“, auf dem Neufahrn liegt. Der untere Teil des Schildes mit schwarzem Zahnrad in goldener Spitze stellt symbolisch die Ansiedlung von Handwerk und Gewerbe auf goldenem Boden dar.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Neufahrn.jpg|mini|Alte Kirche St. Wilgefortis]]&lt;br /&gt;
Die alte Pfarr- und Wallfahrtskirche [[St. Wilgefortis (Neufahrn bei Freising)|St. Wilgefortis]] stammt aus dem 14./15. Jahrhundert und wurde 1499 geweiht. Sie wurde 1715 [[barock]]isiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Neufahrn bei Freising}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GER Neufahrn bei Freising, Raststätte Fürholzen West 001.jpg|mini|Die Raststätte Fürholzen West an der A 9]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufahrn (Bahnhof).jpg|mini|[[Bahnhof Neufahrn (b Freising)|Bahnhof von Neufahrn bei Freising]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Orts am [[Autobahnkreuz Neufahrn]] schneiden sich die Bundesautobahnen [[Bundesautobahn 9|9]] (München – Nürnberg) und [[Bundesautobahn 92|92]] (München – Deggendorf). Dabei sind die nächstgelegenen Ausfahrten „Eching/Neufahrn“ (A&amp;amp;nbsp;9), „Eching Ost“ (A&amp;amp;nbsp;92) und „Freising Süd“ (A 92), die den Gemeindeteil [[Mintraching (Grüneck)]] anbindet.&lt;br /&gt;
Durch den Ortsteil Mintraching führt die [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2350|Staatsstraße 2350]] (ehemalige [[Bundesstraße 11]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Neufahrn (b Freising)|Neufahrner Bahnhof]] befindet sich an der [[Bahnstrecke München–Regensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ÖPNV München|S1|13}}: Neufahrn ist durch die [[S-Bahn München|S-Bahn-Linie S 1]] des [[Münchner Verkehrs- und Tarifverbund]]es (MVV) mit der Landeshauptstadt München, der Kreisstadt Freising und dem [[Bahnhof München Flughafen|Münchner Flughafen]] verbunden. Die S 1 benötigt vom [[München Hauptbahnhof|Münchner Hauptbahnhof]] zum Bahnhof Neufahrn gute 30 Minuten und besitzt u.&amp;amp;nbsp;a. in den Stationen [[Bahnhof München-Feldmoching|Feldmoching]] und [[Bahnhof München-Moosach|Moosach]] direkten Anschluss an das [[U-Bahn München|Münchner U-Bahn-Netz]]. Die S 1 verkehrt tagsüber zwischen München und dem Flughafen im 20-Minuten-Takt. In Neufahrn spaltet sich der nördliche Abschnitt der S 1 in zwei Äste mit den Endbahnhöfen Freising und Flughafen München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ÖPNV München|U6|13}} {{ÖPNV München|S8|13}}: Mit den hier verkehrenden Buslinien 690 und 692 besitzt Neufahrn zudem einen Anschluss an den S-8-Bahnhof [[Hallbergmoos#Verkehr|Hallbergmoos]] sowie die Münchner [[U-Bahnlinie 6 (München)|U-Bahn-Linie U 6]], wobei die Fahrtzeit vom Gemeindeteil Mintraching/Grüneck zum S-Bahnhof Hallbergmoos lediglich 3 Minuten beträgt. Da S 1, S 8 und U 6 das Münchner Zentrum aus verschiedenen Richtungen anfahren, sind große Teile Münchens in kurzer Zeit erreichbar. Nach einer positiven Machbarkeitsstudie vom Jahr 2008 wird aktuell (im Jahr 2018) wieder eine Verlängerung der U 6 zum S-Bahnhof Neufahrn untersucht, um neben einer verbesserten Flughafen-Anbindung des Münchner Nordens und Verbindung der Universitätsstandorte auch eine Anpassung der Infrastruktur an das zu erwartende Bevölkerungswachstum zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Prommer: [https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/mit-tram-durch-norden-7431078.html &amp;#039;&amp;#039;Mit der Tram durch den Norden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lokales › München Landkreis.&amp;#039;&amp;#039; 24.&amp;amp;nbsp;Februar 2017. &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]].&amp;#039;&amp;#039; Auf Merkur.de, abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der internationale [[Flughafen München]] befindet sich etwa 10&amp;amp;nbsp;km östlich im Erdinger Moos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Im an Eching angrenzenden Gewerbegebiet sind [[MAN]], [[Schenker AG]], [[BMW]] und weitere Firmen mit einzelnen Standorten ansässig. [[DPD Deutschland]] hat eine Niederlassung in Neufahrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* sieben Kindergärten&lt;br /&gt;
* ein Hort&lt;br /&gt;
* zwei Mittagsbetreuungen&lt;br /&gt;
* vier Schulen: zwei Grundschulen, eine Mittelschule und das [[Oskar-Maria-Graf-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
In Neufahrn ist der ehemalige Tennis-Bundesligist [[TC Blau-Weiß Neufahrn]] beheimatet. Im Freizeit- und Sportpark östlich von Ort und Bahnstrecke sind der TSV Neufahrn, der FC Neufahrn und das Hallenbad &amp;#039;&amp;#039;Neufun&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt. Außerdem gibt es seit 2018 die Indoor-Skydive-Anlage &amp;#039;&amp;#039;FlyStation&amp;#039;&amp;#039; sowie einen &amp;#039;&amp;#039;[[Cineplex]]&amp;#039;&amp;#039;-Kino-Komplex mit 16 Sälen, einer [[Bowling]]-, [[Escape Game (Gesellschaftsspiel)|Escape-Room]] und einer [[Laser Tag|Lasertag]]-Anlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/neues-image-neufahrn-wandelt-sich-zum-freizeitparadies-1.2659146 |titel=Neufahrn wandelt sich zum Freizeitparadies |datum=2015-09-22 |sprache=de |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gleb Rahr]] (1922–2006), exilrussischer Journalist und Kirchenhistoriker, lebte 1975–1980 in Neufahrn.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das russische München.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Mir e. V., München 2010, ISBN 978-3-9805300-9-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans-Heinrich Held]] (1957–2015), Vielseitigkeitsreiter und Landwirt&lt;br /&gt;
* [[Christian Grundner]] (* 1968), Ultra-Langstreckenläufer, lebt in Neufahrn&lt;br /&gt;
* [[Conny Kreitmeier]] (* 1971), Sängerin, Musik-Kabarettistin, Entertainerin, Komponistin und Gesangsdozentin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neufahrn.de/ Neufahrn bei Freising]&lt;br /&gt;
* [https://www.giggenhausen.de/ Giggenhausen bei Neufahrn]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09178145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Freising}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041774-8|LCCN=n88080052|VIAF=145521943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neufahrn bei Freising| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SelectSkip</name></author>
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