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	<title>Neuf-Brisach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:22:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuf-Brisach&amp;diff=200257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-11T12:55:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Neuf-Brisach&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Neuf-Brisach (68).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé|Colmar-Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Ensisheim|Ensisheim]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Alsace Rhin Brisach|Alsace Rhin Brisach]]&lt;br /&gt;
|insee=68231&lt;br /&gt;
|cp=68600&lt;br /&gt;
|longitude=07/31/43/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/01/05/N&lt;br /&gt;
|alt moy=195&lt;br /&gt;
|alt mini=194&lt;br /&gt;
|alt maxi=198&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.neuf-brisach.fr/ www.neuf-brisach.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuf-Brisach-Maierie-CTH.JPG|mini|Bürgermeisteramt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuf-Brisach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|nøf.bʁi.zak|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Visiteuse JEP (Madehub)-Neuf-Brisach.wav}} ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Neubreisach&amp;#039;&amp;#039;}}, [[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;(Nei-)Brisach&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68231}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68231}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé]] und ist Mitglied im Gemeindeverband [[Communauté de communes Alsace Rhin Brisach]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Néo-Brisaciens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Néo-Brisaciennes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Eine Blume“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-neuf-brisach/28260|title=NEUF-BRISACH|accessdate=2023-07-31|publisher=[[Conseil national des villes et villages fleuris]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde die Stadt Anfang des 18. Jahrhunderts vom Festungsbauer [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Prestre de Vauban]] zusammen mit seinem Geniedirektor [[Jacques Tarade]], der sie als [[Planstadt]] in Form eines Achtecks mit zentralem Exerzierplatz, der heute als Marktplatz genutzt wird, und einem schachbrettförmig angelegten Straßennetz als Idealform einer Festungsstadt anlegte. In der Stadt gab es Unterkünfte für die Soldaten und Offiziere, Versorgungseinrichtungen, eine Kirche, Häuser für nicht-militärische Einwohner der verschiedenen Stände sowie um die Stadt eine beeindruckende Anlage aus Mauern, Gräben und Toren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Stadt in der Ebene angelegt wurde, war es möglich, die Idealform des Festungsbaus umzusetzen. Damit war die Stadtanlage repräsentativ für die Militärarchitektur des [[Barock]], als unter [[Ludwig XIV.]] viele befestigte Städte an den französischen Grenzen angelegt wurden (siehe auch [[Saarlouis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan citadelle Neuf Brisach.jpg|mini|hochkant=0.95|Die Festung Neuf-Brisach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der [[Oberrheinebene]] etwa drei Kilometer westlich des [[Rheinseitenkanal]]s und des [[Rhein]]s, der hier die [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|Grenze zwischen Frankreich und Deutschland]] ist, gegenüber der Stadt [[Breisach]]. Die Entfernung zum westlich gelegenen [[Colmar]] beträgt etwa 15&amp;amp;nbsp;km. Das Stadtgebiet ist fast vollständig umgeben vom Gemeindegebiet [[Volgelsheim]]s, im Westen grenzt der Ort [[Wolfgantzen]] an Neuf-Brisach. Östlich der Festungsanlagen verläuft der [[Rhein-Rhône-Kanal]], der auf diesem Streckenabschnitt durch den Rheinseitenkanal seine Bedeutung verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LASB K Hellwig 1032.jpg|mini|Festungen Breisach und Neu-Breisach 1700]]&lt;br /&gt;
Nachdem das stark befestigte [[Breisach am Rhein|Breisach]] wie das benachbarte [[Elsass]] im 17. Jahrhundert von Frankreich annektiert worden war, musste ersteres 1697 nach dem [[Frieden von Rijswijk]] wieder an [[Haus Habsburg|Österreich]] zurückgegeben werden. So wurde für Frankreich eine neue Grenzbefestigung am Rhein notwendig. [[Ludwig XIV.|Ludwig XIV., der Sonnenkönig]], beauftragte deshalb seinen Festungsarchitekten [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] mit dem Bau einer Gegenfestung zur deutschen Reichsfestung Breisach. Dieser errichtete 1699 bis 1703 die damals größte Befestigungsanlage nach dem Muster einer barocken [[Planstadt|Reißbrettsiedlung]]. Das Baumaterial wurde auf dem eigens hierfür errichteten [[Kanal (Wasserbau)|Schifffahrtskanal]] &amp;#039;&amp;#039;Canal de Rouffach&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Canal Vauban]]) aus den [[Vogesen]] herangeschafft. Nachdem Breisach 1703 wieder französisch geworden war, wurde der Ausbau von Neuf-Brisach eingestellt, der vorgesehene zweite Ring wurde nicht gebaut. Dies führte zu weiteren Problemen: in den Gräben stand das Regenwasser und dadurch verbreiteten sich  Epidemien, wahrscheinlich Malaria. Man beschloss  daher, die Gräben aus dem Kanal von [[Ensisheim]] ca. 60 cm zu fluten. Dies vertrieb die Mücken, führte aber dazu, dass die Fundamente der Befestigungen nachgaben. 1726 wurden die Gräben wieder trockengelegt und in Gärten oder Wiesen verwandelt. Ab 1746 löste man das Problem der nassen Gräben endgültig, in dem man die Sohle der Gräben anhob und bessere Entwässerungsgräben anlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Marie Balliet |Titel=Neuf-Brisach, emblématique et méconnue |Sammelwerk=Les sainsons d&amp;#039;Alsace |Nummer=76 |Verlag=DNA |Ort=Strasbourg |Datum=2018 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche wurde erst 1736 und das Rathaus 1758 erbaut, nachdem ein provisorischer Bau abgerissen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 widerstand die Festung einem Angriff der Österreicher. Nach diesem Ereignis spielte die Stadt bis 1870 keine Rolle in der europäischen Geschichte, nicht einmal in der regionalen Geschichte. Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] wurde Neuf-Brisach mit seiner 5.500 Mann starken Garnison von deutschen Truppen der 4. Reserve-Division (ca. 15.000 Mann) unter General [[Wilhelm von Schmeling]] belagert. Die Belagerung währte vom 7. Oktober bis 10. November 1870 und endete mit der Kapitulation durch den französischen Kommandanten Lieutenant-colonel de Kerhor. Dabei wurden 4.700 Mann und 100 Offiziere in deutsche Kriegsgefangenschaft überführt. Die Stadt war während der Belagerung einem neuntägigen Artilleriebeschuss ausgesetzt, was starke Zerstörungen verursachte. Von 280 Gebäuden wurden 60 völlig zerstört, 70 stark und 135 teilweise beschädigt, lediglich 15 Gebäude blieben unversehrt. Die Festungswerke wurden – mit Ausnahme der bastionierten Türme 3 und 5 sowie dem Straßburger und dem Colmarer Tor, die beide stark beschädigt wurden – nur leicht in Mitleidenschaft gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bombardements von Schlettstadt und Neu-Breisach im Jahre 1870&amp;#039;&amp;#039;. F.Schneider, Berlin 1874, S. 60–70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Bombardements fand die Zivilbevölkerung in den [[Kasematten]] Schutz, so dass „kein Mann, keine Frau und kein Kind getötet oder verwundet worden war“.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Brockhoff:  &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Festung Neubreisach im Elsaß&amp;#039;&amp;#039;. Neubreisach 1903. (Repr. {Nachdr.} Freiburg 2000), S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde später wieder aufgebaut, wobei die Anlage militärisch jedoch bedeutungslos blieb. Man brach [[Bahnstrecke Freiburg–Colmar|eine Bahnlinie]] durch den Festungswall. Die Stadt hatte aber, eingeengt durch die Festungsanlagen und die Garnison mit ihren Kasernenbauten, in den folgenden Jahrzehnten keine Entwicklungsmöglichkeiten. Sie ist heute zwar eine Gemeinde mit etwa 2.000 Einwohnern, die wirtschaftliche Entwicklung findet jedoch in den benachbarten Gemeinden [[Biesheim]] und Volgelsheim statt. Seit Auflösung der Garnison 1992 ist Neuf-Brisach fast eine reine Wohngemeinde für Pendler nach [[Colmar]] und in den [[Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht zwischen Breisach und Neuf-Brisach eine [[Julius-Leber-Brücke (Breisach–Vogelgrun)|Rheinbrücke]] für den Straßenverkehr, die 1878 als Eisenbahnbrücke in Betrieb genommen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Jahr  ||             1790  ||  1851  ||  1905  ||  1936  ||  1962  ||  1968  ||  1975  ||  1982  ||  1990  ||  1999  ||  2007  ||  2015&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ||  1667  ||  3893  ||  3522  ||  2150  ||  2127  ||  2580  ||  2579  ||  2205  ||  2092  ||  2207  ||  2397  ||  1938&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;13&amp;quot; | Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Frankreich)|Gemeinderat]] besteht aus dem Bürgermeister ([[Maire]]), drei Beigeordneten und 15 weiteren Ratsmitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgestalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of Neuf-Brisach (view from the southwest).jpg|mini|hochkant=1.1|Luftbild von Neuf-Brisach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuf Brisach.jpg|mini|Stadtplan von Neuf-Brisach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufbrisach05.jpg|mini|Eindruck von den Festungsanlagen heute]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuf-Brisach 151.jpg|mini|Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[St-Louis (Neuf-Brisach)|St-Louis]]&amp;#039;&amp;#039; in Neuf-Brisach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festungsstadt Neuf-Brisach ist als [[Planstadt]] [[Geometrie|geometrisch]] angelegt. Sie entspricht dem sogenannten bastionierten System, das Vauban verfeinert und in Neuf-Brisach zu seinem Gipfelpunkt gebracht hat. Die Verteidigung der Anlage besteht aus zwei Wällen, einem Kampfwall, bestehend aus dem sanft ansteigenden Vorgelände, dem [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]] mit dem gedeckten Weg für die Infanterie, sowie diversen Vorwerken mit Artillerie (Kontergarden, Halbmonde, Zangenwerke), einem Sicherheitswall, versteckt hinter den Kampfwerken liegend, bestehend aus acht bastionierten Türmen und den Zwischenwällen. Die bastionierten Türme, als Schlüssel zur Nahverteidigung, werden durch die Kontergarden gegen Beschuss gedeckt. Die Geschütze des Kampfwalls bestreichen das Vorfeld vor dem Glacis. Das Glacis selbst wird mit Infanteriewaffen verteidigt. Erst nach Einnahme des Kampfwalls kann der Feind an den Sicherheitswall gelangen. Da dieser von außen nicht zerstört werden kann, sieht sich der Angreifer einer unbeschädigten Verteidigungsanlage gegenüber. Jeder bastionierte Turm verteidigt die beiden benachbarten Türme und wird von diesen verteidigt. Jeder Turm besitzt vier Geschütze auf einer Terrasse und vier weitere Geschütze in Kasematten. Der Zwischenwall ist gebrochen bzw. abgesetzt, um vier zusätzliche Geschütze, zwei oben auf dem Wall sowie zwei in Kasematten zur Verteidigung der bastionierten Front (Teilstück des Walls zwischen zwei bastionierten Türmen) zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuf-Brisach wurde als Achteck angelegt, das an jeder Spitze einen bastionierten Turm besitzt. 20 Poternen (Durchgänge durch den Wall) und vier Prunktore ermöglichen schnelle Truppenbewegungen. Die moderne Festung ist niedrig, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Im Gegensatz zu mittelalterlichen Burgen, die oft auf schwer zugänglichen Höhen errichtet wurden, platzierte man die modernen Festungen an den Haupteinfallsstraßen. Die [[Infanterie]] konnte die Festungen wohl umgehen, nicht aber ihr [[Tross]]. Eine schwere [[Kanone]] wog immerhin an die zwei Tonnen. Eine [[Batterie (Militär)|Batterie]] von zehn 24-Pfündern verschoss an einem Tag zwölf Tonnen Kugeln und sechs Tonnen Pulver. Für den Transport dieses Kriegsgerätes waren feste Straßen erforderlich. Außerdem waren in der Stadt zwei Kavallerie-Regimenter stationiert, um auch eine weitläufige Umgehung zu stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßen sind um ein Quadrat, den Place d’Armes, rechtwinklig angeordnet. Der zentrale Platz von zwei mal zwei Blocks Größe ist als Exerzier- und Appellplatz freigelassen. Die Häuserblöcke (50&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;m) sind gleich groß. Alles in dieser Kleinstadt, selbst die Kirche, ist dem militärischen Zweck untergeordnet. Der ehemalige Marktplatz mit dem Rathaus befindet sich in Randlage zur Place d’Armes. Vier Tore liegen an den vier von der Place d’Armes wegführenden Straßen. Die [[Kaserne]]n befanden sich rund um das Zentrum herum geschützt von den Wällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Befestigungsanlagen gehören seit 2008 zusammen mit anderen Werken in ganz Frankreich zum [[UNESCO-Weltkulturerbe]] „[[Festungsanlagen von Vauban]]“.&lt;br /&gt;
* Neben den Befestigungsanlagen und der erhaltenen Stadtstruktur gibt es ein [[Vauban-Museum]] im Belfort-Tor, das über die Stadtbaugeschichte informiert.&lt;br /&gt;
* Die „königliche“ Stadtkirche [[St-Louis (Neuf-Brisach)|St. Louis]] von 1777 wurde nach ihrem Wiederaufbau am 5. Oktober 1975 eingeweiht.&lt;br /&gt;
* Das Musée Arts Urbains et du Street Art, kurz Mausa genannt, hat im Sommer 2018 in den Kasematten ein weiteres Museum eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/kunst-1/street-art-in-den-kasematten-von-neuf-brisach--159783590.html Street Art in den Kasematten von Neuf-Brisach], Dietrich Röschmann, Badische Zeitung, 16. November 2018, abgerufen am 8. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Regelmäßig werden bekannte Street-Art-Künstler eingeladen, um einen Raum der Kasematte zu gestalten. Sie arbeiten während der Öffnungszeiten des Museums, um die Besucher das Entstehen des Graffitos miterleben zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexandra von Ascheraden |url=https://www.bzbasel.ch/basel/elsass-street-art-von-dreissig-kuenstlern-in-franzoesischer-festungsstadt-ld.2163599 |titel=Street-Art von dreißig Künstlern in französischer Festungsstadt |werk=bz – Zeitung für Basel |datum=22. Juli 2021 |abruf=7. Oktober 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuf-Brisach 006 850.jpg|mini|Luftbild der Befestigungsanlage von Neuf-Brisach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Mit der französischen Gemeinde [[Meilhan-sur-Garonne]] in [[Aquitanien]] ist Neuf-Brisach seit 1988 partnerschaftlich verbunden. Diese Partnerschaft geht auf die Evakuierung von Einwohnern Neuf-Brisachs im Jahr 1939 zurück, die wie in vielen elsässischen Gemeinden aus Angst vor einem deutschen Einmarsch erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2000 gibt es eine weitere [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der benachbarten deutschen Schwesterstadt [[Breisach am Rhein]]. Kurioserweise nehmen beide Städte den Namen Br(e)isach für sich in Beschlag. Die Elsässer bezeichnen Neuf-Brisach in der Regel nur als &amp;#039;&amp;#039;Brisach&amp;#039;&amp;#039; im Unterschied zum deutschen Vieux Brisach (bzw. elsässisch/alemannisch &amp;#039;&amp;#039;Altbrisach&amp;#039;&amp;#039;), während die deutsche Seite es mit der Unterscheidung Breisach/Neubreisach fast entsprechend umgekehrt hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[François-Joseph d’Offenstein]] (1760–1837), französischer General der [[Koalitionskriege]], 1793/94 Kommandant der Stadt Neuf-Brisach&lt;br /&gt;
* [[Claudius Perrot]] (1805–1881), Benediktiner, in Neuf-Brisach geboren&lt;br /&gt;
* [[Ernst Hugo Correll]] (1882–1942), deutscher Filmproduzent, in Neuf-Brisach geboren&lt;br /&gt;
* [[Hans Wulz (General)|Hans Wulz]] (1893–1975), deutscher Berufsoffizier im Ersten und Zweiten Weltkrieg, zuletzt General in der NVA der DDR&lt;br /&gt;
* [[Quirin Engasser]] (1907–1990), deutscher Schriftsteller, in Neuf-Brisach geboren&lt;br /&gt;
* [[Pete Wyoming Bender]] (1943–2014), US-amerikanischer Sänger und Komponist indianischer Abstammung, in Neuf-Brisach geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 929–943.&lt;br /&gt;
* BALLIET (J.M.) – Neuf-Brisach 1698 bis 1870. Vom Vauban’schen Meisterwerk zur unbekannten Festung. Regensburg, 2011. In: Festungsbaukunst in Europas Mitte, 2011, No. Festungsforschung vol. 3.&lt;br /&gt;
* BALLIET (J.M.) – Wasser und Festungswesen am Beispiel von Straßburg und Neu-Breisach. S.l., 2008. In: Schriften der Deutschen Wasser-historischen Gesellschaft (DWhG) e.&amp;amp;nbsp;V., 2008, No. 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neuf-Brisach}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Neuf-Brisach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fortifications.fr/Neuf-Brisach/Neuf-Brisach.html Neuf-Brisach. Trois siècles d&amp;#039;histoire de la fortification (französisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Colmar-Ribeauvillé}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041716-5|LCCN=n93042067|VIAF=304747696}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsanlagen von Vauban]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Idealstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuf-Brisach| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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