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	<title>Neuerburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuerburg&amp;diff=71301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: Rechtschreibung korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuerburg&amp;diff=71301&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-09T15:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Neuerburg in der Eifel; zu anderen Bedeutungen siehe [[Neuerburg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Landstadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Stadt Neuerburg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/00/38/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/17/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Neuerburg in BIT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Eifelkreis Bitburg-Prüm&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Südeifel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 330&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54673&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06564&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07232088&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Pestalozzistraße 7&amp;lt;br /&amp;gt; 54673 Neuerburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.neuerburg-eifel.de/ www.neuerburg-eifel.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = vakant seit 9. April 2026&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Stadtbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuerburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Eifeler Mundarten|Südeifeler Dialekt]]: „&amp;#039;&amp;#039;Neierbuersch&amp;#039;&amp;#039;“) ist eine Stadt im [[Eifelkreis Bitburg-Prüm]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist Verwaltungssitz der [[Verbandsgemeinde Südeifel]], der sie auch angehört. Neuerburg gemäß Landesplanung als [[Mittelzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: &amp;#039;&amp;#039;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0723205088&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=4095 Regionaldaten.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuerburg2.jpg|mini|300px|Neuerburg von Osten mit Pfarrhaus, Burg und Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Neuerburg liegt im Tal der [[Enz (Prüm)|Enz]] und an den waldreichen Hängen der aus [[Schiefer]]fels bestehenden umliegenden Berge in der [[Westeifel]]. Über der Stadt auf einem [[Bergsporn]] befindet sich die namengebende [[Neuerburg (Burg)|Neuerburg]].&lt;br /&gt;
Zu Neuerburg gehören auch die [[Weiler]] [[Daudistel (Neuerburg)|Daudistel]], [[In der Enz]]  und ein Teil von [[Görgenhof]] sowie die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Funkhaus, Hasenhof, Johanneshof, Kreuzdellhof und Latersbach.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Bierstadt“ [[Bitburg]] liegt 25&amp;amp;nbsp;km südöstlich von Neuerburg, 54&amp;amp;nbsp;km südlich liegt [[Trier]]. 17&amp;amp;nbsp;km westlich beginnt das [[Großherzogtum Luxemburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Stadt grenzen die Ortsgemeinden [[Ammeldingen bei Neuerburg]] und [[Plascheid]] im Norden, [[Scheuern]] im Nordosten, [[Fischbach-Oberraden]] und [[Niederraden]] im Südosten, [[Sinspelt]] und [[Obergeckler]] im Süden, [[Muxerath]] im Südwesten, [[Hütten (Eifel)|Hütten]] im Westen sowie [[Leimbach (bei Neuerburg)|Leimbach]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kleinere Häuser und verwinkelte Gassen prägen das Stadtbild. Auf einem Felsen ragt die 500-jährige spätgotische Pfarrkirche [[St. Nikolaus (Neuerburg)|St. Nikolaus]] hervor. Darüber befindet sich das einstige Vogtgebäude, heute Pfarrhaus, mit dem zur Stadtmauer gehörenden [[Rundturm]], sowie die zum Teil restaurierte Burg, die als die größte noch erhaltene [[Neuerburg (Burg)|Burganlage]] des Kreises Bitburg-Prüm gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Brunker: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Neuerburg&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Herrschaft Neuerburg. Eine Sammlung von Beiträgen zur Geschichte der Stadt und Herrschaft Neuerburg&amp;#039;&amp;#039;. Neuerburg 2017, S. 48–58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kleinstadt konnte Teile ihres [[mittelalter]]lichen Charakters bewahren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Neuerburg 06.jpg|Pfarrhaus mit Turm der ehemaligen Stadtmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neuerburg im Jahre 1332 in einer [[Stadtrecht]]surkunde. Friedrich, Herr zu [[Burg Brandenbourg|Brandenburg]] (Luxemburg) und Neuerburg, besiegelte den Einwohnern des Ortes die [[Freie Stadt|Freiheitsrechte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard Graf: &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Geschichte des Schlosses und der Herrschaft Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Schroell, Diekirch 1861, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burganlage selbst geht ins 12. Jahrhundert zurück, als die Lehnsherren der [[Grafschaft Vianden]] tributpflichtig waren.&lt;br /&gt;
Der Eingang zum [[Bergfried|Burgfried]] dient seit alters her als [[Glockenturm]] der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuerburg, St. Nikolaus 26, Südseite mit Kirchplatz und Turm.jpg|mini|[[St. Nikolaus (Neuerburg)|St. Nikolaus]] mit Glockenturm, früher Torturm|285x285px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1692 ließen Truppen des Königs [[Ludwig XIV.]] im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] die gesamte Stadtbefestigung, Mauern, Burg und 16 Türme, die zum Teil als Halbtürme in Hufeisenform errichtet waren, [[Schleifung|schleifen]]. Mit der Besetzung des [[Linkes Rheinufer|linken Rheinufers]] 1794 durch [[französische Revolution]]struppen wurde Neuerburg französisch und dem [[Département Forêts|Département des Forêts]] (Arrondissement Bitburg) zugeordnet. Nach dem Rückzug der Franzosen zu Beginn des Jahres 1814 im Lauf der [[Befreiungskriege]] und endgültig nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 kam die Region an das [[Königreich Preußen]] ([[Rheinprovinz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem [[Stadtbrand]] im Jahr 1818 nutzten die Menschen Steine aus der Stadtmauer zum Häuserbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1902 stimmte der [[Preußischer Landtag|preußische Landtag]] einem Gesetzentwurf zu, auf Grund dessen der Bau der [[Bahnstrecke Pronsfeld–Neuerburg]] und der [[Bahnstrecke Pronsfeld–Waxweiler]] 1903 beginnen konnte. Mit dem Bau erfolgte der Anschluss über die [[Westeifelbahn]] an das deutsche Bahnnetz. Er war für die wirtschaftliche Entwicklung Neuerburgs und des Landes von großer Bedeutung, wurde aber auch aus [[Strategische Bahn|militärstrategischen]] Gründen ([[Schlieffen-Plan]]) genehmigt. Beide Strecken wurden am 6. Juli 1907 feierlich eröffnet. Wegen der Wichtigkeit dieses Ereignisses waren [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] und ersatzweise der [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Kronprinz Wilhelm]] eingeladen, folgten der Einladung jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Elenz &amp;#039;&amp;#039;Schienen, Dampf und Kohlenstaub Zur Geschichte des Eisenbahnbaus in der Eifel&amp;#039;&amp;#039;, S. 51 ff, Helios Verlags- und Buchvertriebsgesellschaft, Aachen 1969, ISBN 3-925087-73-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stark beschädigte Bahnstrecke wurde 1950 wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte die Region zum französischen Teil der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Alliierten Rheinlandbesetzung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kamen 80 Soldaten und 40 Einwohner bei einem [[Luftangriff|Bombenangriff]] am 23. Dezember 1944 ums Leben. Die Kleinstadt wurde zu 40 % zerstört und 33 Häuser waren nur noch Ruinen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Brunker |url=https://neuerburg-eifel.de/index.php/stadt-neuerburg/chronik-der-stadt |titel=Chronik der Stadt |werk=Internetpräsenz |hrsg=Stadt Neuerburg, Neuerburg (Eifel) |sprache=de |abruf=2022-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Neuerburg Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] und kam 1946 zum damals neu gebildeten Bundesland Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Neuerburg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Neuerburg&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=2000&lt;br /&gt;
|werte=(1815,1501)(1835,1867)(1871,1532)(1905,1582)(1939,1545)(1950,1590)(1961,1548)(1970,1482)(1987,1599)(1997,1806)(2005,1535)(2011,1538)(2017,1523)(2024,1344)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Neuerburg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Stadtbürgermeisterin]] als Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|WGR]]&amp;amp;nbsp;1 || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|WGR]]&amp;amp;nbsp;2 || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 7 || 9 || – || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/2320508800 |titel=Neuerburg, Stadtratswahl 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 9 || 7 || – || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: {{Webarchiv |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/2320508800.html |text=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen: Neuerburg |wayback=20190711014949}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 7 || 9 || – || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 5 || 7 || 2 || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 3 || 9 || 4 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Manuela Schmitz wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2025 Stadtbürgermeisterin von Neuerburg,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neuerburg-eifel.de/index.php/buergerinfo/2748-neuerburg-hat-eine-neue-buergermeisterin |titel=Neuerburg hat eine neue Bürgermeisterin |werk=Bürgerinfo – Aktuelles |hrsg=Stadt Neuerburg |datum=2025-07-06 |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem sie die Amtsgeschäfte bereits seit dem 1.&amp;amp;nbsp;März 2025 als Erste Beigeordnete ausgeübt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsniederlegung_2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Neuerburg |url=https://www.neuerburg-eifel.de/index.php/2-uncategorised/2701-buergerinformation-ruecktritt-buergermeister |titel=Bürgerinformation Rücktritt Bürgermeister |hrsg=Stadt Neuerburg |datum=2025-03-13 |abruf=2025-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da für eine am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 2025 angesetzte [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] kein Wahlvorschlag eingereicht wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manuela Schmitz (Wahlleiterin) |url=https://ol.wittich.de/titel/708/ausgabe/15/2025/artikel/00000000000047459520-OL-708-2025-15-15-0 |titel=Öffentliche Bekanntmachung für die Wahl der ehrenamtlichen Stadtbürgermeisterin/des ehrenamtlichen Stadtbürgermeisters der Stadt Neuerburg |werk=Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Südeifel, Ausgabe 15/2025 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2025-04-04 |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oblag die Neuwahl gemäß rheinland-pfälzischer [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] dem Stadtrat. Dieser entschied sich für Manuela Schmitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/neuerburg-hat-eine-neue-buergermeisterin-manuela-schmitz-uebernimmt_aid-130354325 |titel=Jetzt doch: Eifelstadt hat eine neue Bürgermeisterin |werk=[[Trierischer Volksfreund|Volksfreund.de]] |hrsg=Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier |datum=2025-07-02 |abruf=2025-07-19 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vorgänger Lothar Fallis (parteilos) hatte das Amt am 19.&amp;amp;nbsp;März 2018 übernommen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/708/ausgabe/13/2018/artikel/00000000000003408884-OL-708-2018-13-13-0 |titel=Lothar Fallis als Stadtbürgermeister von Neuerburg vereidigt |werk=Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Südeifel, Ausgabe 13/2018 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2021-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem er als bisheriger Erster Beigeordneter bereits seit November 2017 die Amtsgeschäfte geführt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verabschiedung_Kling&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 86,03 %&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: {{Webarchiv |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2320000000000.html |text=Direktwahlen 2019: Neuerburg, siehe Südeifel, Verbandsgemeinde, 41. Ergebniszeile |wayback=20190618162757}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 bei einer Wahlbeteiligung von 55,0 % ohne Gegenkandidat mit 61,1 % der Stimmen jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2320508800 |titel=Neuerburg, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2025 teilte Lothar Fallis jedoch mit, dass er sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben könne und er es zum 1.&amp;amp;nbsp;März 2025 offiziell zur Verfügung stelle. Hierdurch wurde eine Neuwahl erforderlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsniederlegung_2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgängerin von Fallis, Anna Kling (CDU), hatte das Amt acht Jahre ausgeübt, es Ende Oktober 2017 aber aus persönlichen Gründen niedergelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verabschiedung_Kling&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/buergermeisterin-verabschiedet_aid-6783343 |titel=Bürgermeisterin verabschiedet |werk=Trierischer Volksfreund |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2017-11-01 |abruf=2021-11-21 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = DEU Stadt Neuerburg COA.svg&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Silbern und gespalten, vorne schwarzes enges Schräggitter, belegt mit einem silbernen [[Wappenschild|Schild]], darüber ein schwarzer rechter [[Bastardfaden|Faden]], hinten ein roter, schwarz gemauerter, zinnenbewehrter [[Turm (Heraldik)|Turm]] mit offenem Eingang.&lt;br /&gt;
 |Begründung = Neuerburg erhielt erstmals im Jahr 1332 durch Friedrich von Brandenburg Stadtrechte. Die Stadt wählte damals als Siegel den zweigeteilten Schild. Auf der linken Seite befindet sich das Wappen des Verleihers der Stadtrechte, Friedrich von Brandenburg. Der Turm auf der rechten Seite ist [[Redendes Wappen|redend]] für den Ortsnamen und erinnert an die sehr stark ausgeführte Stadtmauer. Das Wappen wurde am 16. Dezember 2021 genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Genehmigungsschreiben der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm vom 16. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{Internetquelle |url=https://suedeifelinfo.de/files/wappen/wappen_vg_suedeifel.pdf |titel=Wappenerklärung |format=PDF |abruf=2022-01-15}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
* [[Neuerburg (Burg)|Burg Neuerburg]] aus dem 12. Jahrhundert mit Wehranlagen. 1926 übernahm der Jugendbund &amp;#039;&amp;#039;[[Bund Neudeutschland|Neudeutschland]]&amp;#039;&amp;#039; die zerfallenen Reste und gestaltete sie zur [[Jugendherberge]] aus.&lt;br /&gt;
* Schwarzbildchen. Eine 46&amp;amp;nbsp;cm große Holzfigur in einer 700-jährigen Eichenbaumruine, gestiftet vom Ritter &amp;#039;&amp;#039;[[Kuno II. von Falkenstein|Kuno von Falkenstein]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde zum Wallfahrtbild. Sie ähnelt der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Muttergottes&amp;#039;&amp;#039; von [[Altötting]].&lt;br /&gt;
* Pestkreuz. Das am Schaft reich verzierte [[Pestkreuz]], ein Nischenkreuz, erinnert an die Seuchen der Stadt, zuletzt im Jahre 1636.&lt;br /&gt;
* Eligiuskapelle. Die Kapelle aus dem Jahr 1437 und der Eligiusbrunnen erinnern an den Hl. [[Eligius]].&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Neuerburg)|St. Nikolaus]], die spätgotische Pfarrkirche aus dem Jahre 1492.&lt;br /&gt;
* [[Kriegsgräberstätte Neuerburg|Kriegsgräberstätte der Stadt Neuerburg]] für 898 Gefallene, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus dem Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Neuerburg|Liste der Naturdenkmale in Neuerburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Neuerburg 108.jpg|Enzwasserfall an der alten Mühle am Stadtpark&lt;br /&gt;
 Neuerburg 62.jpg|Pfarrkirche und Torturm&lt;br /&gt;
 Neuerburg 46.jpg|Graf-Dietrich-Straße&lt;br /&gt;
 Schwarzbildchen (Neuerburg) 14.jpg|Schwarzbild-chen&lt;br /&gt;
 Burg Neuerburg 08.jpg|Burg Neuerburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Westeifelbahn 01 Tunnel Neuerburg Kopf Neuerbuerg.JPG|mini|Südliches Portal des Neuerburger Tunnels]]&lt;br /&gt;
[[Weberei|Tuchwebereien]] und [[Gerben|Gerbereien]] an der Enz waren noch um 1900 wichtige Wirtschaftsbetriebe. Auch andere Handwerker sowie Fuhrleute prägten die Wirtschaft. Heute lebt ein Großteil der Einwohner vom wachsenden Fremdenverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerburg liegt an der [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 1#L 4|Landesstraße 4]], die im Norden der Stadt von der [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 1#L 10|L 10]] abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der ehemaligen [[Bahnstrecke Pronsfeld–Neuerburg]] verläuft der &amp;#039;&amp;#039;[[Enztal-Radweg (Eifel)|Enztal-Radweg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2025 wurde ein [[Klettersteig]], der durch eine Allgäuer Firma geplant wurde, mit teils alpinen Etappen eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/klettern-klettersteig-neuerburg-oeffnet-allgaeuer-spezialisten-bauen-in-der-eifel-100.html |titel=Hoch hinaus: Klettersteig in Neuerburg in der Eifel öffnet |werk=Südwestrundfunk |sprache=de |abruf=2025-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eifel-Gymnasium ==&lt;br /&gt;
Das Staatliche Eifel-[[Gymnasium in Deutschland|Gymnasium]] (kurz SEG) mit angegliederten [[Internat]]en hat etwa 400 Schüler, die hier seit 1976 ihr Abitur ablegen. Dieses Gymnasium besuchen auch deutsch lernende [[Aussiedler und Spätaussiedler|Aussiedler]] aus [[Russland]], [[Polen]] oder den [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS-Staaten]], um hier ihr Abitur zu machen. In den Internaten wird sehr viel Wert auf Toleranz und Akzeptanz gelegt. Es gibt diverse Freizeitmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Internatsgelände stehen drei Gebäude:&lt;br /&gt;
* das Jungeninternat,&lt;br /&gt;
* das Verwaltungsgebäude mit Kantine und Küche&lt;br /&gt;
* das Mädcheninternat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussiedler verbringen ihre Zeit hauptsächlich in den Internaten. Dort wohnen zeitweise etwa die Hälfte der Schüler. Die Aussiedler absolvieren einen halbjährigen Sprachkurs und nach Bestehen treten sie in die halb- bis einjährige Aufbauklasse ein. Dort werden sie mit dem Stoff der Oberstufe vertraut gemacht und der notwendige Wissensstand vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Atrium oder in der Schulbibliothek wird die Reihe &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen in der Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; mit Vorträgen von Lehrern, Professoren oder bekannten Autoren veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Neuerburg geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Johannes von Anethan]] (1594–1668), Kanzler in Kurtrier&lt;br /&gt;
* [[Johann-Anton Zinnen]] (1827–1898), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Günther Thömmes]] (* 1963), Braumeister und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Rainer Burelbach]] (* 1965), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Neuerburg verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Theis]] (1921–1975), Autor, Dichter, Heimatkundler und Kommunalpolitiker, lebte und starb in Neuerburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Paul Clemen]], Band 12/I). Schwann, Düsseldorf 1927, S. 126 und 193–222; Nachdruck: Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1983, ISBN 3-88915-006-3.&lt;br /&gt;
* Hans Theis: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtbefestigung des mittelalterlichen Neuerburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender für den Kreis Bitburg&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1955, S. 79–82.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuerburg, 650 Jahre Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Stadt Neuerburg. Neuerburg 1983.&lt;br /&gt;
* Leonhard Palzkill: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen im deutsch-luxemburgischen Grenzraum&amp;#039;&amp;#039;. Neuerburg 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Herrschaft Neuerburg. Eine Sammlung von Beiträgen zur Geschichte der Stadt und Herrschaft Neuerburg&amp;#039;&amp;#039;. Neuerburg 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neuerburg-eifel.de/ Stadt Neuerburg]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |stadt |Neuerburg}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23205088}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Südeifel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041778-5|VIAF=237239279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1332]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1332]]&lt;/div&gt;</summary>
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