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	<title>Neuer Wall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:11:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuer_Wall&amp;diff=751298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondra Diamond: Vorlagenfix (Datumsfehler)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuer_Wall&amp;diff=751298&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-19T10:19:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfix (Datumsfehler)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hamburg Neuer Wall Weihnachten 02.jpg|mini|Neuer Wall mit Weihnachts&amp;amp;shy;beleuchtung, Ansicht vom [[Jungfernstieg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Hamburger Neustadt 9 - 1892.jpg|mini|Blick von der Stadthausbrücke in den Neuen Wall, Fotografie von [[Johann Heinrich Strumper]] 1892]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Wall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Geschäftsstraße im [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]]. Die Straße erstreckt sich über rund 580 Meter vom [[Jungfernstieg]] mit leichtem Gefälle in südwestlicher Richtung bis zur [[Stadthausbrücke]] und wird vom [[Alsterfleet]] und [[Bleichenfleet]] begrenzt. Die Einkaufsstraße ist als Einbahnstraße ab Stadthausbrücke befahrbar. Geschäfte und Gastronomie sind auf Konsumenten mit hoher Kaufkraft ausgerichtet. Der Neue Wall gehört nach einer Untersuchung von [[Jones Lang LaSalle]] zu den zehn führenden Luxus-Einkaufsstraßen Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Boulevard für schöne Räume&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. Dezember 2008, S. 15 (unter Anzeigen extra).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hambvrgvm, 38187429X, original.jpg|mini|Auf diesem Plan von 1590 ist der Neue Wall im Westen als Befestigung zwischen zwei Fleeten deutlich erkennbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallanlage ===&lt;br /&gt;
Der Neue Wall wurde von 1530 bis 1538 als zusätzliche Befestigungsanlage vor dem [[Alter Wall|Alten Wall]] und der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert errichtet und nach Süden durch den &amp;#039;&amp;#039;Küterwall&amp;#039;&amp;#039; bis zum [[Baumwall]] fortgesetzt. Auf der Außenseite wurde er durch den [[Herrengrabenfleet|Herrengraben]] als Festungsgraben gesichert, der später nach Nordosten um das Bleichenfleet verlängert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article108945529/Hamburger-Handelsgeschichte-am-Herrengrabenfleet.html |titel=Hamburger Handelsgeschichte am Herrengrabenfleet |werk= |hrsg=Hamburger Abendblatt |datum=2006-11-10 |abruf=2017-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Bau des [[Hamburger Wallanlagen|großen Wallrings]] im 17. Jahrhundert, in den nunmehr auch die Neustadt einbezogen wurde, verlor der Neue Wall seine Wehrfunktion, wurde bis 1707 abgetragen und an seiner Stelle die Straße &amp;#039;&amp;#039;Neuer Wall&amp;#039;&amp;#039; angelegt. Das erste hier 1710 errichtete Gebäude war das [[barock]]e [[Görtz-Palais]], dessen Fassade bis heute erhalten ist; dahinter wurde der Bau jedoch erheblich umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Hipp: &amp;#039;&amp;#039;Freie und Hansestadt Hamburg. Geschichte, Kultur- und Stadtbaukunst an Elbe und Alster&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1989, ISBN 3-7701-1590-2, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektonische Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Bis zum [[Hamburger Brand|Großen Brand von 1842]] standen hier Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute und auch weitere diplomatische Vertretungen, die aber schließlich im Feuer untergegangen sind. Von den Bauten des Wiederaufbaus nach dem Brand bestehen heute noch Teile der [[Alsterarkaden]], die von [[Alexis de Chateauneuf|Chateauneuf]] errichtet wurden. Auf der Rückseite der Alsterarkaden entstanden in den Folgejahren bis 1846 Gebäude, von denen einzelne (Hausnummer 9 – 11) im Bereich der Mellinpassage noch erhalten sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Neuer Wall.jpg|mini|Tonhalle (rechts; 1845)]]&lt;br /&gt;
Auf Hausnummer 14 hatte der [[Kunstverein in Hamburg]] von 1899 bis 1915 seine Ausstellungsräume.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kunstverein.de/derkunstverein/geschichte/index.php |text=Geschichte des Kunstvereins |wayback=20110317064201 |archiv-bot=2018-12-03 07:35:28 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Hausnummer 50 befand sich die 1843/44 nach Entwürfen von Max Koppel errichtete &amp;#039;&amp;#039;«Tonhalle»&amp;#039;&amp;#039; mit mehreren Konzerträumen, die mit Gas beleuchtet waren. Im Keller war ein «Bierkonvent». Die Tonhalle konnte sich nie als Aufführungsort von Musik etablieren und auch der Bierkeller schloss bereits 1855 wieder. 1861 wurde die Tonhalle ganz geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lenhard Gimpel: &amp;#039;&amp;#039;Zur Akustik früher Konzertstätten in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Magisterarbeit, TU Berlin, 2008; [http://www.ak.tu-berlin.de/fileadmin/a0135/Magisterarbeiten/Lenard_Gimpel_MagA.pdf tu-berlin.de] (PDF; 5&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Haus Neuer Wall 72/74 ist noch ein Portal erhalten. Das Gebäude wurde vermutlich zwischen 1820 und 1830 von dem Architekten [[Johannes Nicolaus Kuhn]] als Hamburger Wohnsitz des holsteinischen Grafen Gerhard von Dernath errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sinnbilder in Stein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg-Porträt&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 10, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Justus Brinckmann]], Gründungsdirektor des [[Museum für Kunst und Gewerbe|Museums für Kunst und Gewerbe]], nahm das Portal nach Abbruch des Gebäudes um 1907/1908 in seine Sammlung auf und übergab es 1909 dem [[Museum für Hamburgische Geschichte]]. Dort integrierte man das Portal während des Baus des Museums als [[Architekturfragmente des Museums für Hamburgische Geschichte|Architekturfragment]] in die nördliche Außenfassade.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm Melhop]] |Titel=Alt-Hamburgische Bauweise |Auflage=2. |Verlag=Boysen &amp;amp; Maasch |Ort=Hamburg |Datum=1925 |Seiten=313–314 |Online={{archive.org |althamburgischeb00melh |Blatt=313}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Gebäude befand sich um 1900 ein Antiquariat sowie das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;C.&amp;amp;nbsp;Kothe’s Wintergarten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Portal of the former house in Neuer Wall 72-74, Hamburg.jpg|Portal Neuer Wall 72/74&lt;br /&gt;
   MHG, 2009-377 C Kothes Wintergarten.jpg|C. Kothe’s Wintergarten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Bebauung reicht auf die Zeit der Citybildung Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, die Bauten nach 1842 sind verschwunden. Weitere Umbauten und Modernisierungen finden bis in die heutige Zeit statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enteignungen im Dritten Reich ===&lt;br /&gt;
Am Neuen Wall wurden 41 jüdische Geschäfte und Kontore nach der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] vom 9. November 1938 enteignet. Zwei Gedenktafeln an Gebäuden an der Schleusenbrücke erinnern an die Enteignung der Modehäuser [[Gebr. Hirschfeld|Hirschfeld]] sowie Robinsohn. Sogenannte Treuhandgesellschaften erwarben unter Preis die Geschäfte, der Erlös wurde den Eigentümern vorenthalten, sie wurden verfolgt oder ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Christian Schulze-Schlichtegroll: &amp;#039;&amp;#039;Die dunkle Geschichte einer Einkaufsstraße.&amp;#039;&amp;#039; (Information in Form einer „PR-Anzeige“) In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 4. November 2008, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   NeuerWall.Schleusenbrücke.Robinson.wmt.jpg|Schleusenbrücke Tafel Robinsohn&lt;br /&gt;
   NeuerWall.Schleusenbrücke.Hirschfeld.wmt.jpg|Schleusenbrücke Tafel Hirschfeld&lt;br /&gt;
   NeuerWall32.Stolperstein.wmt.jpg|Neuer Wall 32, Stolperstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nur an diese drei Ereignisse an Ort und Stelle erinnert wird, waren über dreißig Firmen oder Personen in dieser Straße von den „[[Arisierung]]en“ und Enteignungen betroffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bajohr&amp;quot;&amp;gt;Frank Bajohr:&amp;#039;&amp;#039; „Arisierung“ in Hamburg. Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1997, ISBN 3-7672-1302-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige wenige Firmennamen haben den Krieg überdauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OSM.Hamburg.Neuer Wall.wmt.png|mini|800px|zentriert|OSM-Karte - &amp;#039;&amp;#039;ungenordet&amp;#039;&amp;#039; -]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NeuerWall.Mellin-Passage.Durchblick.wmt.jpg|mini|hochkant|Blick durch die Mellinpassage]]&lt;br /&gt;
Die Mieter und Eigentümer der Grundstücke haben sich zum &amp;#039;&amp;#039;[[Business Improvement District]] Neuer Wall&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen, der unter anderem auch für die Reinigung der Straße sorgt und den ruhenden Verkehr kontrolliert und einweist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.bid-neuerwall.de/ Homepage des BID]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beidseitigen breiten Bürgersteige wurden bis Sommer 2006 mit hellen Gehwegplatten modernisiert und mit großen Pflanzenkübeln begrünt. Die Straße wurde durchgängig neu gepflastert. Der Niveauunterschied zwischen Gehweg und Fahrweg wurde verringert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Reiners: [https://www.welt.de/print-welt/article220982/Neuer-Wall-praesentiert-sein-neues-Gesicht.html &amp;#039;&amp;#039;Neuer Wall präsentiert sein neues Gesicht&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Die Welt]], 2. Juni 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Fassaden ist sehr heterogen, teilweise in Sandstein oder Verputz, in einem Fall im Erdgeschossbereich sogar als Schiefer-Fassade, die neueren Bauten sind mit Glas/Metall-Kombinationen ausgeführt. Eine der ersten Fassaden in Glas und Aluminium in Hamburg ist das Haus 43 von [[Godber Nissen]], das in seiner ursprünglichen Form nur vom Alsterfleet zu sehen ist, am Neuen Wall wurde ein verputzter Vorbau davor gesetzt. Die Rückseite der Häuser im mittleren Abschnitt zitieren zum Bleichenfleet hin das Erscheinungsbild alter Kaufmannshäuser mit Backsteinfassaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Branchenmix ===&lt;br /&gt;
Der Neue Wall wird als Hamburgs teuerste Einkaufsstraße angesehen und ist mit seinem Angebot an Geschäften konkurrenzfähig mit der Münchner Residenz oder der Maximilianstraße. In der Straße sind zahlreiche Designerläden, Möbelhäuser und Geschäfte, die ausschließlich ein Luxussegment führen, angesiedelt. In der Nähe zum Jungfernstieg liegen ein Juweliergeschäft, Schuhgeschäfte und mehrere Filialen führender internationaler Modehäuser. Hier sind die Mieten höher, am Ende der Straße, in der Nähe zur Stadthausbrücke, liegen wegen der etwas niedrigeren Mieten Geschäfte mit größerer Verkaufsfläche, unter anderem ein Möbelgeschäft. Im Mittelteil befinden sich mehrere Textilgeschäfte, ein Porzellan- und ein Lampengeschäft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Boulevard für schöne Räume.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. Dezember 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als langjähriger Trend ist zu beobachten, dass immer wieder klassische Einzelhandelsgeschäfte aufgeben und die Flächen in der Folge von den Inhabern von Luxusmarken eingenommen werden, die Sortimentsvielfalt also sinkt, da eine Markenspezialisierung erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielhaft: [https://www.abendblatt.de/hamburg/article107485817/Neuer-Wall-immer-teurer.html Artikel.] In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 29. November 2002; zur Mieterhöhung Jäger-Mirow.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelne Gebäude ===&lt;br /&gt;
Die Hausnummernzählung geht vom Jungfernstieg zur Stadthausbrücke, entgegen der heutigen Einbahnstraßenrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Hipp: &amp;#039;&amp;#039;Freie und Hansestadt Hamburg. Geschichte, Kultur- und Stadtbaukunst an Elbe und Alster&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1989, ISBN 3-7701-1590-2, S. 156f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Lange: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hamburg – Der große Architekturführer.&amp;#039;&amp;#039; Junius Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-586-9, S. 44 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fett gesetzte Nummern stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/contentblob/3947934/data/denkmalliste-hamburg-mitte.pdf Denkmalliste Hamburg-Mitte.] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB) hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1–5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: ehemals &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Georg Neidlinger|Neidlinger]]-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1948–51, Entwurf: Ferdinand Bogler. In Nr. 5 wurde 1910 das erste Ladengeschäft der «[[Parfümerie Douglas]]» durch die Schwestern Anna und Maria Carstens eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.beautyspion.de/j-s-douglas-sohne-zuruck-zu-den-wurzeln |text=Seite. |wayback=20101010140245 |archiv-bot=2018-12-03 07:35:27 InternetArchiveBot}}  Beautyspion; abgerufen am 19. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;–6:&amp;lt;ref&amp;gt;In der Denkmalliste (s. Einzelnachweis oben) ist nur die Nr. 2 erfasst, obwohl das Haus auf Hausnummer 2–6 steht.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968–70, Entwurf: Günter Köhler; neue Fassade 2007 durch Stern Architekten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern-architekten.de/projekte/neuer-wall/ Projekt Neuer Wall.] Stern Architekten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 7: 1844–46, Entwurf: [[Alexis de Chateauneuf]] (sehr wenig erhalten).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sahb.de/projekte/komplettsanierung-eines-exklusiven-gewerbegebaeudes/ Komplettsanierung eines exklusiven Gewerbegebäudes.] SAHB Architekten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2007 war in diesem Haus auf vier Etagen das «Kinderparadies», ein 1928 hier eingezogenes Spielwarengeschäft mit einem eigenen Eingang an den Alsterarkaden. Nach einem Brand wurde es mit reduzierter Fläche noch einmal wieder eröffnet, 2003 ging es in die [[Insolvenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article106667579/Kinderparadies-in-der-Krise.html &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 18. März 2003.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. April 2007 schloss es nach insgesamt 125 Jahren ganz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/article747950/Spielzeug-Paradies-schliesst-nach-125-Jahren.html &amp;#039;&amp;#039;Spielzeug-Paradies schließt nach 125 Jahren&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. März 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gutrufhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1913–15, Entwurf: Max und [[Franz Albert Bach|Franz Bach]]. Benannt nach der [[Brahmfeld &amp;amp; Gutruf#Geschichte|gleichnamigen Juwelierfamilie]], die heute in Nr. 18 ansässig ist.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: 1845, Entwurf Alexis de Chateauneuf, Umbau 1880er Jahre. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mellinpassage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 13) schafft einen Durchgang zu den Alsterarkaden. Beide Häuser wurden an Silvester 1989 weitgehend durch ein Feuer zerstört,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://feuerwehrhistoriker.de/download/1989.pdf |titel=Sylvester 1989 Brand Alsterarkaden |hrsg=Hamburger Feuerwehr-Historiker e.&amp;amp;nbsp;V. |format=PDF |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Bereich am Neuen Wall ist jedoch erhalten geblieben. Bei Restaurierungsvorarbeiten wurden [[Jugendstil]]-Werbetafeln an den oberen Wandteilen und eine entsprechende Deckenbemalung freigelegt. Das Geschäft des etablierten Herrenausstatters «[[Ladage &amp;amp; Oelke]]», Lieferant des klassischen Hamburger [[Dufflecoat]]s, war seit der Errichtung des Hauses Nr. 11 im Jahr 1845 bis 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Gaßdorf |url=https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article216643401/Herrenausstatter-Ladage-Oelke-verlaesst-den-Neuen-Wall.html |titel=Nach 174 Jahren:Ladage &amp;amp; Oelke verlässt den Neuen Wall |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |hrsg= |datum=2019-03-12 |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in denselben Räumen untergebracht, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung nach dem Brand 1989.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ladage-oelke.de/tradition.html |text=Homepage Ladage&amp;amp;Oelke. |wayback=20101116171134 |archiv-bot=2018-12-03 07:35:28 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nr. 13 befindet sich seit 1948 das Ladengeschäft der renommierten Buchhandlung «[[Felix Jud]]», die sich über drei Etagen hinzieht.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostindienhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1906/07, Entwurf: [[Ernst Friedheim]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: 1845, umgebaut 1880er und 1920er Jahre.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hildebrandhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1907/08 erbaut von [[Leon Frejtag|Frejtag]] &amp;amp; [[Hermann Wurzbach|Wurzbach]], die reich gegliederte Fassade im [[Art Nouveau]] stammt von [[George Radel]] und Richard Jacobsen. Seit 2010 befindet sich hier das Ladengeschäft des 1743 gegründeten Juweliers «[[Brahmfeld &amp;amp; Gutruf]]». Unter dem alten etablierten Namen «Campbell Optik» bestand hier bis 2023 außerdem ein kleines Ladengeschäft und erinnerte an ein ursprünglich 1816 von einem Schotten gegründetes Haus, das bis zur „Arisierung“ der Inhaberfamilie und auch später unter den neuen Eigentümern in der Hausnummer 30 ansässig war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bajohr&amp;quot; /&amp;gt; seit 2024 in Hausnummer 72.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://campbelloptik.com/pages/standorte Campbell Optik Standorte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahninghaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1905/06, Entwurf: [[Johannes Grotjan (Architekt)|Johannes Grotjan]]. An der Ecke zur Schleusenbrücke befand sich bis 1991 das Damenmodengeschäft «Fahning», das in Gesellschaft mit den Erben der [[Gebr. Hirschfeld]] betrieben wurde.&lt;br /&gt;
* 22: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hübner-Haus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1907/08, Entwurf: [[Henry Grell]]. Seinen Namen hat es vom ehemaligen Cafe Hübner, in dem sich die Damen der Hamburger Gesellschaft nach ihrem Einkaufsbummel gerne die Taschen von kräftigen Hamburger Männern ins Blankeneser Domizil bringen ließen. Im Eingangsbereich (Poststraße) befindet sich eine Treppenhausausstattung im Stil der [[Wiener Secession]]. Die ursprüngliche Konzeption der Schaufensterfassade, die über zwei Stockwerke geht, wurde für den derzeitigen Mieter («[[Cartier]]») aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hamburg – Der große Architekturführer.&amp;#039;&amp;#039; Junius Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-586-9, S. B 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Hausnummern 22 und 24 kreuzt die [[Alte Post (Hamburg)#Poststraße|Poststraße]], beziehungsweise die [[Schleusenbrücke (Hamburg)|Schleusenbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopoldshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1903/1904, Entwurf: [[Ricardo Bahre]].&lt;br /&gt;
* 25: Das Wäschegeschäft «Möhring» gehörte zu den klassischen Fachgeschäften; es wurde 1958 auf dem Grundstück des [[Arisierung|„arisierten“]] Modehaus «Robinsohn» gegründet,&amp;lt;ref&amp;gt;Risela Reiners: [https://www.welt.de/welt_print/article2736155/Waeschehaus-Moehring-feiert-50-Jahre-am-Neuen-Wall.html &amp;#039;&amp;#039;Wäschehaus Möhring feiert 50 Jahre am Neuen Wall&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; zog 2017 vom Neuen Wall weg und schloss 2021 ganz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Melanie Wassink |url=https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article231931963/Nach-218-Jahren-Das-Waeschehaus-Moehring-schliesst-fuer-immer.html |titel=Nach 218 Jahren: Das Wäschehaus Möhring schließt für immer |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |hrsg= |datum=2021-03-31 |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;26–28&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pinçonhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1903/1904, Entwurf: Frejtag &amp;amp; Wurzbach; 2006/7 Fassade aufwändig restauriert. Benannt nach dem Hutmacher &amp;#039;&amp;#039;P. M. Pinçon &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;, der schon [[Otto von Bismarck|Bismarck]] belieferte und vorher in einem anderen Haus am Neuen Wall ansässig war. Das «Porzellanhaus Weitz»  ist Mieter der ersten Stunde und wird dort mittlerweile in fünfter Generation geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Rebaschus |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article107337818/Ein-Haus-wie-anno-1904.html |titel=Ein Haus wie anno 1904 |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |hrsg= |datum=2007-10-20 |abruf=2023-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;32&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Reupert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1910/1911, Entwurf: [[Leon Frejtag|Frejtag]] &amp;amp; [[Erich Elingius|Elingius]]. Hier liegt ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für den Rechtsanwalt Walter Ludwig Samuel,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stolpersteine-hamburg.de/index.php?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;r_name=&amp;amp;r_strasse=neuer+wall&amp;amp;r_bezirk=&amp;amp;r_stteil=&amp;amp;recherche=recherche&amp;amp;r_sort=Nachname_AUF&amp;amp;submitter=suchen&amp;amp;BIO_ID=2572 Stolpersteine in Hamburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; der dort mit seinem Sohn [[Herbert Walter Samuel|Herbert Walter]] eine gemeinsame Kanzlei betrieb. Dies ist der einzige Stolperstein der im Neuen Wall angebracht wurde.&lt;br /&gt;
* 34: Bis 1984 befand sich hier das letzte Ladengeschäft der 1817 in Hamburg gegründeten Firma «Feinkost Heimerdinger», die wegen hoher Miete die Räume aufgeben musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1984/article203334991/Das-Ende-kam-nach-167-Jahren.html |titel=Das Ende kam nach 167 Jahren |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |hrsg= |datum=1984-09-22 |abruf=2023-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2006 durch ein Haus von &amp;#039;&amp;#039;KBNK Architekten&amp;#039;&amp;#039; bebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-architects.com/de/kbnk-architekten-hamburg/project/neuer-wall-34 KBNK Projekt Neuer Wall 34.] German-Architects.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 35: Seit 1917 war hier das Modehaus „Simon Arendt“ ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kristin Hahn, Sigrid Jacobeit |Titel=Brennender Stoff, Deutsche Mode jüdischer Konfektionäre vom Hausvogteiplatz |Hrsg=Kristin Hahn &amp;amp; Sigrid Jacobeit |Auflage=1. |Verlag=Hentrich &amp;amp; Hentrich |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-95565-275-3 |Seiten=64-66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Modehaus wurde samt Grundstück durch Rolf Horn arisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Eintrag 3/1938, HRA 19420&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1938 bis 1983 lautete die Firmenbezeichnung „Modenhaus Horn KG“. Als Wiedergutmachung musste Horn das Grundstück in 1953 nochmals gegen Zahlung von 200.000.-DM rechtmäßig erwerben. 1983 verkaufte Horn dann an die Firma „Unger“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Aschenbrenner, Cord |Titel=Der Raub |Hrsg=Aschenbrenner, Cord |Auflage=1 |Verlag=Wacholtz Verlag |Datum=2025-03 |ISBN=978-3529087172 |Seiten=103 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 37: 2001–03, Entwurf von Bothe, Richter, [[Hadi Teherani|Teherani]] – BRT. Für den Laden der Firma [[Louis Vuitton (Unternehmen)|Louis Vuitton]] entstand ein Neubau mit einer Fassade im [[Jugendstil]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; + &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;43&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: 1954–1956, 1958/1959, Entwürfe: [[Godber Nissen]]. Zwischen beiden Häusern liegt das «Neue Fleet». Dies ist einer der ersten Versuche, in Hamburg eine Geschäftshausfassade aus Glas und Aluminium zu konstruieren. Der Bau auf Nr. 43 stand auf einem zweistöckigen Sockelgeschoss mit großen Schaufenstern. Das Geschäftshaus lag etwas hinter der Straßenflucht am Alsterfleet. Der Ursprungsbau wurde 1997 zum Neuen Wall hin [[Nachverdichtung|nachverdichtet]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Gerkan, Marg und Partner]]&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Meinhard von Gerkan]], [[Volkwin Marg]] (Hrsg.): von Gerkan, Marg und Partner: &amp;#039;&amp;#039;Bauten 1965–2008&amp;#039;&amp;#039;. Prestel, München / Berlin / London / New York 2007, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; sodass die durch die Kriegszerstörungen geöffnete Bauflucht am Neuen Wall wieder geschlossen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Volkwin Marg, Reiner Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hamburg seit 1900&amp;#039;&amp;#039;. Junius, Hamburg 1993, ISBN 3-88506-206-2, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Ursprungsentwurf nur noch von der Fleetseite aus sichtbar ist.&lt;br /&gt;
* 42: 1962, Entwurf: [[Hans Atmer|Atmer]] + [[Jürgen Marlow|Marlow]], Garten + Kahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Heinz Hoffmann |url=http://www.hamburgerpersoenlichkeiten.de/hamburgerpersoenlichkeiten/member_file_uploads/helper.asp?id=1748 |titel=Porträt: Werner Kahl und Gerolf Garten |werk=Hamburger Persönlichkeiten |sprache=de |abruf=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: 1991–2021 Beleuchtungsgeschäft «Ewige Lampe».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Gaßdorf |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article233736639/hamburger-city-ewige-lampe-schliessung-neuer-wall.html |titel=Traditionshaus Ewige Lampe am Neuen Wall schließt |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |hrsg= |datum=2021-11-02 |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Haus 42 und 44 verbindet ein Kanal, der «Neue Fleet», das [[Alsterfleet]] mit dem [[Bleichenfleet]]. An der kleinen Passage führt eine Fußgängerbrücke in die Ladenpassage des [[Kaufmannshaus (Hamburg)|Kaufmannshauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlängerung der Alsterarkaden bis zu diesem Punkt wurde 1999 von den Architekten Bothe, Richter, Teherani gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Meyhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg|Der Architekturführer&amp;#039;&amp;#039;. Verlagshaus Braun, o.&amp;amp;nbsp;O. 2007, ISBN 978-3-938780-15-2, S. 227&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;44&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Kirsten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1908, Entwurf: [[Alfred Löwengard]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;48&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mientus-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem dort von 1980 bis 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mopo.de/hamburg/das-ende-einer-mode-legende-mientus-schliesst-nach-mehr-als-40-jahren/ |titel=Das Ende einer Mode-Legende: Mientus schließt nach mehr als 40 Jahren |werk=[[Hamburger Morgenpost]] |hrsg= |datum=2024-08-19 |abruf=2024-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ansässigen Modegeschäft, ist ein 1980 nach Entwürfen von &amp;#039;&amp;#039;[[Heinz Graaf|Graaf]], [[Peter P. Schweger|Schweger]] &amp;amp; Partner&amp;#039;&amp;#039; ausgeführter Bau auf einem schmalen Grundstück, der sich gelungen in seine Umgebung einpasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Meyhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg.Der Architekturführer&amp;#039;&amp;#039;. Verlagshaus Braun, o.&amp;amp;nbsp;O. 2007, ISBN 978-3-938780-15-2, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Volkwin Marg, Reiner Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hamburg seit 1900&amp;#039;&amp;#039;. Junius, Hamburg 1993, ISBN 3-88506-206-2, S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Nummern 50 und 52 kreuzt die Straße [[Bleichenbrücke]], die den Alsterfleet schließlich als [[Adolphsbrücke]] überspannt. Die Verlängerung der Alsterarkaden auf der Rückseite der Häuser hieß ab hier bis 2024 «Am Alsterfleet», seither «[[Karl Lagerfeld|Karl-Lagerfeld]]-Promenade».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alfons Kaiser |url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/hamburg-karl-lagerfeld-promenade-zu-ehren-des-modeschoepfers-eroeffnet-19754241.html |titel=Hamburg widmet Karl Lagerfeld eine Promenade |werk=[[faz.net]] |hrsg= |datum=2024-05-30 |abruf=2024-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht somit ein durchgängiger Weg für Fußgänger entlang des Alsterfleets von der Binnenalster bis zum [[Baumwall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 54: Erbaut 1900, wiederaufgebaut 1950, saniert 2000.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://liv-neuerwall.de/objekt/ L IV Neuer Wall]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier befand sich von 1953 bis Silvester 1994 [[Peter Ahrweiler]]s «Kleine Komödie» im Keller, die aufgrund gestiegener Miete schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Chronik Verlag, Gütersloh / München 1997, S. 613.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 59: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Citterio-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 2000–2002, Entwurf: [[Antonio Citterio]], Durchführung: Bernd Leusmann.&lt;br /&gt;
* 64: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handelszentrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1997/1998, Entwurf: [[Will Alsop|Alsop]]+[[Jan Störmer|Störmer]]. Das Haus mit einer blauen Glasfassade hat einen Durchgang zum Bleichenfleet. Auftraggeber war die [[Vereins- und Westbank]], die hier ein Wertpapierhandelszentrum einrichten wollte; nur der Name ist dem Bau geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.german-architects.com/stoermer-partner/ Architektenprofil.] german-architects.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;72&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paulsenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1907/1908, Entwurf: Claus Meyer, von 1949 bis 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Gassdorf |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article205224979/Einrichtungshaus-Bornhold-verlaesst-den-Neuen-Wall.html |titel=Einrichtungshaus Bornhold verläßt den Neuen Wall |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |hrsg= |datum=2015-03-26 |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einrichtungshaus «Bornhold», seit 2024 «Campbell Optik»&amp;lt;ref&amp;gt;s. Hausnummer 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;73–75&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1912.&lt;br /&gt;
* 77: Solitärbau 1991–1993 von [[Bernhard Winking]], der sich durch einen kleinen Platz, auf dem eine Statue des ehemaligen Bürgermeisters [[Carl Friedrich Petersen]] aufgestellt ist, von den anderen Bauten absetzt. Vor diesem Haus, direkt unter der Stadthausbrücke liegt der Eingang zur S-Bahn. Dies ist das einzige Haus mit einem gastronomischen Betrieb in der Straße.&lt;br /&gt;
* 80: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bornhold Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 2007–2009. Entwurf: Kitzmann Architekten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;86&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das rekonstruierte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Görtz-Palais]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (siehe oben), das mit dem Stadthaus verbunden ist, und in dem die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt untergebracht war. &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte als Polizeipräsidium und Gestapo-Zentrale siehe [[Stadthaus (Hamburg)|Stadthaus]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;88&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palaishaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.quantum.ag/projekte/g%C3%B6rtz-palais Görtz-Palais.] Quantum-AG.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1888–92 als Erweiterungsbau zum Görtz-Palais durch [[Carl Johann Christian Zimmermann]] erbaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 1 - 5, Jungfernstieg 7.jpg|Nr. 1–5&lt;br /&gt;
   Geschäftshaus Neuer Wall 2.jpg|Nr. 2&lt;br /&gt;
   Haus Neuer Wall 7 (Konsulat Lettland).jpg|Nr. 7&lt;br /&gt;
   Nw10.jpg|Nr. 10: Gutrufhaus&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 11.jpg|Nr. 11&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 13 (Hamburg-Neustadt).12373.ajb.jpg|Nr. 13: Mellinpassage&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 15.jpg|Nr. 15: Ostindienhaus&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 17.jpg|Nr. 17&lt;br /&gt;
   NeuerWall.Hildebrandhaus.wmt.jpg|Nr. 18: Hildebrandhaus&lt;br /&gt;
   &amp;quot;COS&amp;quot; - Neuer Wall - panoramio.jpg|Nr. 19: Fahninghaus&lt;br /&gt;
   Hübner-Haus Ansicht Neuer Wall 22 in HH-Neustadt.jpg|Nr. 22: Hübner-Haus&lt;br /&gt;
   Schleusenbrücke.jpg|Nr. 25 (2. v. r.), 31, 35, 37, 39, 41, 43 (v. r. n. l., Fleetseite). Unten: Verlängerung Alsterarkaden&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 26, 28 (Hamburg-Neustadt).12379.ajb.jpg|Nr. 26/28: Pinçonhaus&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 32 wasserseitig.jpg|Nr. 32: Haus Reupert (Mitte), 34 (rechts; Fleetseite)&lt;br /&gt;
   Nw37.jpg|Nr. 37: Louis Vuitton&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 36,38,40 wasserseitig.jpg|Nr. 42 (rechts angeschnitten, Fleetseite)&lt;br /&gt;
   Neuer Wall 44 wasserseitig.jpg|Nr. 44: Haus Kirsten (Fleetseite)&lt;br /&gt;
   Neuer Wall.Haus.Mientus.Fleetseite.wmt.jpg|Nr. 48: Mientus-Haus (Mitte; Fleetseite)&lt;br /&gt;
   NeuerWall.Handelszentrum.Fleetseite.wmt.jpg|Nr. 64: Handelszentrum (Mitte), 54 (links; Fleetseite)&lt;br /&gt;
   Nw72.jpg|Nr. 72: Paulsenhaus&lt;br /&gt;
   Bürgermeisterhaus (Hamburg-Neustadt).12377.ajb.jpg|Nr. 73–75: Bürgermeisterhaus (Fleetseite)&lt;br /&gt;
   Alsterfleet.Stadthausbrücke.NeuerWall.wmt.jpg|Nr. 77 (Fleetseite)&lt;br /&gt;
   Hamburg Neuer Wall DS882n.jpg|Nr. 80: Bornhold Haus (rechts; links angeschnitten Görtz-Palais Nr. 86, dazwischen Nr. 84 von Bothe Richter Teherani).&lt;br /&gt;
   NeuerWall.GörtzschesPalais.wmt.jpg|Nr. 86: Görtz-Palais&lt;br /&gt;
   Stadthöfe Neuer Wall 88.jpg|Nr. 88: Palaishaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorweihnachtsbeleuchtung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Affärsgatan der Neue Wall i Hamburg 1938 SLSA 1312-3 foto 4.jpg|mini|hochkant|Neuer Wall 1938]]&lt;br /&gt;
Die alljährliche traditionelle Vorweihnachtsbeleuchtung mit Lichtbögen geht auf das Jahr 1930 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Große Bleichen]] (parallele Einkaufsstraße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.bid-neuerwall.de/neuer-wall/einzelhandel.html Verzeichnis der Einzelhandelsgeschäfte am Neuen Wall]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Zeiseverlag, Hamburg 1998, ISBN 3-9805687-9-2.&lt;br /&gt;
* Cord Aschenbrenner: &amp;#039;&amp;#039;Der Raub. Enteignung und Vertreibung der jüdischen Geschäftsleute am Neuen Wall in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Wachholtz Verlag, Kiel 2025, ISBN 978-3-529-08716-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/33/2/N |EW=9/59/16/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondra Diamond</name></author>
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