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	<title>Neuer Mann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:59:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuer_Mann&amp;diff=475583&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Doppelte Hervorhebung entfernt</title>
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		<updated>2023-06-14T09:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Doppelte Hervorhebung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Schlagwort. Zum Film siehe [[Der neue Mann]].}}&lt;br /&gt;
Mit dem [[Schlagwort (Linguistik)|Schlagwort]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuer Mann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden unterschiedliche Konzepte von [[Männlichkeit]] bezeichnet, die sich in Ablösung von traditionellen Männlichkeitsvorstellungen in verschiedenen historischen Epochen entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Wolfgang Schmale]] nannte insbesondere die europäische [[Renaissance]], die [[Französische Revolution]] sowie die [[68er-Bewegung|1968-Bewegung]], in der ein neues Männerbild proklamiert wurde und ein „Neuer Adam“, ein „Regenerierter Mann“ (&amp;#039;&amp;#039;Homme régénéré&amp;#039;&amp;#039;) oder ein „Neuer Mann“ ausgerufen wurden. Diese Bezeichnungen markierten nach Angaben des [[Böhlau Verlag]]s jeweils „den Beginn umfassender Neukonstruktionen der Männlichkeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mechthild Fend]] und Marianne Koos: &amp;#039;&amp;#039;Männlichkeit im Blick. Visuelle Inszenierungen in der Kunst der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau 2004, S. 276, [http://books.google.de/books?id=zLq9bfHSgU0C&amp;amp;pg=PA276&amp;amp;dq=%22Neuer+Mann%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=JjviT52qFo3ntQb0jJVw&amp;amp;ved=0CGQQ6AEwCTge#v=onepage&amp;amp;q=%22Neuer%20Mann%22&amp;amp;f=false online] auf [[Google Bücher]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paula Diehl]] setzte eine neue Männlichkeit unter dem Schlagwort „Neuer Mann“ mit dem Körperbild der [[NS-Ideologie]] in Verbindung. Der männliche Soldatentypus arrangierte zum Symbol der Erneuerung des Volkes und diente zur Abwehr von sozialen Ängsten wie vor biologischer Degeneration und einer Männlichkeitskrise im 19. Jahrhundert, die nach [[George L. Mosse]] zunächst mit einer Verhärtung der männlichen [[Stereotyp]]en einherging.&amp;lt;ref&amp;gt;Paula Diehl: &amp;#039;&amp;#039;Macht – Mythos – Utopie: Die Körperbilder der SS-Männer&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Akademieverlag 2005, S. 67, [http://books.google.de/books?id=8lKtgxZA5EUC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=%22Neuer+Mann%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jTniT6_bCofHtAbJxu1z&amp;amp;ved=0CFoQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=%22Neuer%20Mann%22&amp;amp;f=false online] auf [[Google Bücher]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Die heutige Ausformung des „neuen Mannes“ ist in der [[Männerbewegung]] eng mit der Veränderung von [[Geschlechterrolle]]n durch die [[Frauenbewegung]] entstanden. Dieser „neue Mann“ habe sich häufig einem [[Emanzipation|emanzipatorischen]] Männerbild verschrieben. Dies beinhaltet auch die kritische Hinterfragung des aktuellen Männerbildes und der Stellung des Mannes in der Gesellschaft. „Neue Männer“ seien, so [[Peter Döge]], „partnerschaftlicher in der Beziehung, beteiligen sich deutlich mehr an Haus- und Familienarbeit, sind neue Väter, unterstützen ihre Partnerinnen in ihrer Berufstätigkeit und lehnen Gewalt als Mittel der Konfliktlösung in der Partnerschaft eindeutig ab.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Döge&amp;quot;&amp;gt;[[Peter Döge]]: [http://www.bpb.de/apuz/25500/geschlechterdemokratie-als-maennlichkeitskritik?p=all &amp;#039;&amp;#039;Geschlechterdemokratie als Männlichkeitskritik: Männerforschung, Männerpolitik und der &amp;quot;neue Mann&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Aus Politik und Zeitgeschichte]] (B 31-32/2000), veröffentlicht durch die [[Bundeszentrale für politische Bildung]] am 26. Mai 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Breite Aufmerksamkeit erreichte die Idee vom „neuen Mann“ durch [[Ina Deter]], die sang: &amp;#039;&amp;#039;Neue Männer braucht das Land&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube | id=I8AzoP7z_Kc | title=Ina Deter - Neue Männer braucht das Land 1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döge führte weiter aus, dass Studien auf einen Einstellungswandel der Männer hinweisen. „Fanden sich hier in den siebziger Jahren noch überwiegend traditionelle Vorstellungen hinsichtlich der Gestaltung des Geschlechterverhältnisses“, sind nach der 1998 vorgelegten Männerstudie von [[Paul M. Zulehner]] und Rainer Volz&amp;lt;ref&amp;gt;Paul M. Zulehner/Rainer Volz, Männer im Aufbruch. Wie Deutschlands Männer sich selbst und wie Frauen sie sehen. Ein Forschungsbericht, hrsg. von der Männerarbeit der Evangelischen Kirche Deutschlands sowie der Gemeinschaft der Katholischen Männer Deutschlands, Ostfildern 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; „rund ein Fünftel der bundesdeutschen Männer so genannte neue Männer&amp;#039;“. Etwa ein Fünftel der Männer verhalte sich aber nach wie vor „traditionell“ und sehe den geeigneten „Platz der Frauen im Heim und am Herd – eine Meinung, die allerdings auch rund ein Sechstel der befragten Frauen vertritt“. Dazwischen befänden sich „die pragmatischen und unsicheren Männer, deren zukünftiges Rollenmuster eher noch unklar zu sein scheint.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Döge&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Sinus-Milieu|Sinusstudie]], beauftragt vom [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]] 2008, definierte den „modernen ‘neuen’ Mann“ als demonstrativen oder praktischen Gegenentwurf zum „traditionellen Mann“, dessen Leitbild der „Neue Mann“ sei, und schätzte ihren Anteil als größte Gruppe ein, die bei [[Postmaterialismus|Postmaterialisten]] und zunehmend in der [[Politische Mitte|politischen Mitte]] verortet wurde. Demnach lag ihr Anteil mit 32 % vor dem „postmodernen flexiblen Mann“ (31 %) und dem „starken Haupternährer der Familie“ (23 %). Betont wurde aber auch, dass die Angaben der Befragten häufig subjektiv seien und sich auf ein [[Ideal (Philosophie)|Ideal]] stützten – so seien sie nicht in jedem Falle mit der gelebten Praxis in Einklang zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Wippermann, Marc Calmbach und Katja Wippermann: &amp;#039;&amp;#039;Männer: Rolle vorwärts, Rolle rückwärts. Identitäten und Verhalten von traditionellen, modernen und postmodernen Männern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Barbara Budrich 2009, S. 85 ff. [http://books.google.de/books?id=dno3BHhr_pEC&amp;amp;pg=PA5&amp;amp;dq=%22Neuer+Mann%22+Sinus+Studie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=a4jjT4nYJIfusga-47XCBg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Neuer%20Mann%22%20Sinus%20Studie&amp;amp;f=false Online] auf Google Books&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Männerforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Väterbewegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Susan Faludi]]: &amp;#039;&amp;#039;Stiffed. The Betrayal Of The Modern Man&amp;#039;&amp;#039;, Vintage, London 2000&lt;br /&gt;
* [[Raewyn Connell|Robert W. Connell (Raewyn Connell)]]: &amp;#039;&amp;#039;Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;, Leske und Budrich, Opladen 1999&lt;br /&gt;
* [[Michael Kimmel (Soziologe)|Michael Kimmel]]: &amp;#039;&amp;#039;Against the Tide. Pro-Feminist Men in the U.S., 1776-1990&amp;#039;&amp;#039;, Beacon, Boston 1992&lt;br /&gt;
* [[Peter Döge]], [[Rainer Volz]]: [http://www.kas.de/db_files/dokumente/zukunftsforum_politik/7_dokument_dok_pdf_1088_1.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wollen Frauen den neuen Mann? Traditionelle Geschlechterbilder als Blockaden von Geschlechterpolitik&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 477&amp;amp;nbsp;kB), In: &amp;#039;&amp;#039;Zukunftsforum Politik&amp;#039;&amp;#039;, Broschürenreihe der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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