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	<title>Neuer Anbau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:33:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuer_Anbau&amp;diff=1438833&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lemonsieurloup: /* Geographie */ Kleine Veränderung.</title>
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		<updated>2024-05-18T09:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; Kleine Veränderung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Weinböhlaer Ortsteil Neuer Anbau. Einen gleichnamigen Ortsteil gibt es in [[Berbisdorf (Radeburg)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Neuer Anbau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Weinböhla&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/10/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/37/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 180&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1936&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01689&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035243&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuer Anbau Weinböhla 2.jpg|thumb|Ältester Hof im Ortsteil Neuer Anbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuer Anbau Weinböhla 3.jpg|thumb|Wegweiser am Forsthaus Kreyern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuer Anbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Weinböhla]] im [[Landkreis Meißen]], [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Neuer Anbau befindet sich im Nordosten des Weinböhlaer Gemeindegebiets. Er liegt etwa vier Kilometer nordöstlich des Ortskerns in der [[Gemarkung]] Weinböhla und ist komplett vom [[Friedewald und Moritzburger Teichgebiet|Friedewald]] umgeben, einem [[Landschaftsschutzgebiet]]. Nördlich benachbart liegt der [[Moritzburg (Sachsen)|Moritzburger]] Ortsteil [[Steinbach (Moritzburg)|Steinbach]], östlich mehrere [[Moritzburger Teiche]] und südöstlich der ebenfalls zu Moritzburg gehörende Ortsteil [[Auer (Moritzburg)|Auer]]. Südlich liegt das Forsthaus [[Kreyern]], das auf [[Coswig (Sachsen)|Coswiger]] Gebiet liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ortsteil verläuft die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 81|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;81]] von [[Großenhain]] nach [[Klotzsche|Dresden-Klotzsche]]. In nordwestlicher Richtung führt sie zum Buschhaus bei [[Großdobritz]], nach Südosten über den Auer nach [[Friedewald (Moritzburg)|Friedewald]]. Im Ortsteil Neuer Anbau zweigt eine Straße über die Klinik Heidehof nach Steinbach ab. Der Ortsteil selbst liegt an der Straße „Neuer Anbau“, die unter dem Namen „Waldweg“ bis nach Weinböhla führt. Die [[Verkehrsgesellschaft Meißen]] hält mit zwei Buslinien im Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedewald Oeder.JPG|thumb|left|Karte von [[Matthias Oeder]] mit dem Krauschenteich. Westen ist auf der Karte rechts, der Teich befindet sich also am rechten Rand des Friedewalds.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuer Anbau Weinböhla 1.jpg|thumb|Ortseingang aus Richtung Weinböhla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuer Anbau Weinböhla 5.jpg|thumb|Häusleranwesen]]&lt;br /&gt;
An der Stelle des heutigen Ortsteils Neuer Anbau lag zunächst das Dorf Krauschen. Es wurde 1350 erstmals erwähnt als „villa Cruschin“. Der Ortsname steht am ehesten mit dem [[Sorbische Sprachen|altsorbischen]] Wort „Krušina“ in Verbindung, das den [[Faulbaum]] bezeichnet. Bereits 1378 sind jedoch fünf [[Hufe]]n „in dem wusten dorff czu Kruchschin“ verzeichnet. Zu dieser Zeit war Krauschen demnach eine [[Wüstung]], ebenso 1435, als die Bezeichnungen „Crussin“ und „zu Kruschen in dem vusten dorff“ erscheinen. Im Jahre 1465 taucht der Ort als „Kruwschen“ auf, 1539 erhielt die [[Reichenberg (Moritzburg)|Reichenberger]] Kirche den [[Zehnt]]en „vom dorffe Krausch“. Um 1600 verzeichnet der Kartograf [[Matthias Oeder]] den künstlich angestauten „Krauschenteich“ auf einer seiner Karten. In der Folgezeit wurde der inzwischen nicht mehr verstandene Ortsname an den Namen des Fisches [[Karausche]] angelehnt. Nach dem Ablassen des Teiches ging aus dessen Grund die 1795 erwähnte „Karauschenwiese“ hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1800 erfolgte die Wiederbesiedlung der wüsten Flur an der Karauschenwiese. Das entstandene Dorf erhielt den unter anderem 1816 und 1875 erwähnten Namen „Neuer Anbau“. Zeitweise hieß die auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Landgemeindeordnung von 1838]] gebildete [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]] auch „Kleinnaunhof“. Diese Bezeichnung stellte einen Bezug zum heutigen [[Ebersbach (bei Großenhain)|Ebersbacher]] Ortsteil [[Naunhof (Ebersbach)|Naunhof]] her, von dessen [[Rittergut]] aus seit dem 16. Jahrhundert die [[Grundherrschaft]] über die Karauschenwiese ausgeübt wurde. Nach Naunhof war das Dorf auch eingepfarrt. Verwaltet wurde das Dorf zunächst vom [[Amt Hayn (Großenhain)|Amt Hayn]], ehe es im 19. Jahrhundert zwischenzeitlich zum neugebildeten [[Amt Moritzburg]] kam. Die teilweise reihenartige [[Häusler]]siedlung besaß eine [[Parzelle]]nflur, die im Jahre 1900 sechs Hektar umfasste. Im Jahre 1908 war neben dem Ortsnamen „Neuer Anbau“ auch die Bezeichnung „Karauschenhäuser“ in Gebrauch. Noch heute heißt das nördlich der Ortslage gelegene Waldstück „Karauschenholz“. Die [[Eingemeindung]] nach Weinböhla erfolgte 1936. Das seit 1874 zur [[Amtshauptmannschaft Großenhain]] gehörende Dorf kam somit zur [[Amtshauptmannschaft Meißen]] und teilt seither die Geschichte Weinböhlas. Bereits seit 1930 gehörten die ausschließlich evangelisch-lutherischen Bewohner des Dorfes zur Kirchgemeinde Weinböhla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 66&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 76&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 74&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 68&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 66&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | siehe [[Weinböhla]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|URL=Neuer_Anbau_(1)}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|URL=Krauschen|Name=Wüstung Krauschen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Neuer Anbau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinböhla]]&lt;/div&gt;</summary>
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