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	<title>Neuenheerse - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Driburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/40/29/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/59/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 290&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.99&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1545&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-hoexter.de/unser-kreis/zahlen-daten-fakten/m_8985 |titel=Kreis Höxter – Einwohner in den Stadtteilen der 10 kreisangehörigen Städte |hrsg=Kreis Höxter |sprache=de |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 33014&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05259&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bad Driburg Ortsteile Neuenheerse.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] mit etwa 1545 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2020)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt; und gehört seit 1975 als Stadtteil zu [[Bad Driburg]] im [[Kreis Höxter]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuenheerse.ogv|mini|Video: Neuenheerse vom Netheberg aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich am Osthang des [[Eggegebirge]]s im [[Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge]] in [[Ostwestfalen-Lippe]].&lt;br /&gt;
Mitten im Ort bei der Stiftskirche entspringt die [[Nethe]] und am östlichen Ortsrand beim Antoniusklus die [[Öse (Nethe)|Öse]]. Um das Dorf gruppieren sich der Klusenberg, der Kössenberg, der Bollberg, der Weinberg, der Netheberg und der Steinberg.&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Altenheerse]], [[Bad Driburg|Driburg]], [[Dringenberg]], [[Herbram]], [[Herbram-Wald]], [[Kühlsen]], [[Schwaney]] und [[Willebadessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuenheerse ist in das topografisch etwas höher gelegene Oberdorf im Westen und das tiefer gelegene Unterdorf östlich der Kirche geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neuenheerse 1341 als &amp;#039;&amp;#039;Nygenherse&amp;#039;&amp;#039;. Das zu [[Willebadessen]] gehörende Nachbardorf [[Altenheerse]] wurde als &amp;#039;&amp;#039;Altinherise&amp;#039;&amp;#039; bereits 1066 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist die Geschichte des Damenstifts &amp;#039;&amp;#039;[[Stift Heerse|Heerse]]&amp;#039;&amp;#039; von der Geschichte des [[Minderstadt|Wigbolds]] &amp;#039;&amp;#039;Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuenheerse gehörte während des Mittelalters zum [[Rentamt Dringenberg]] im [[Hochstift Paderborn]]. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war Neuenheerse Teil des [[Königreich Westphalen|Königreiches Westphalen]] und gehörte zum [[Kanton Dringenberg]], der neben Dringenberg die Dörfer Schwaney, Altenheerse, Neuenheerse, Kühlsen und Willebadessen umfasste. Mit der Gründung des [[Kreis Warburg|Kreises Warburg]] 1816 wurde Neuenheerse Teil des [[Amt Dringenberg|Amtes Dringenberg]], welches 1856 mit dem [[Amt Gehrden]] zum [[Amt Dringenberg-Gehrden]] vereinigt wurde. Mit der Auflösung des Kreises Warburg und des Amtes Dringenberg-Gehrden am 1. Januar 1975 durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] wurde Neuenheerse in die [[Bad Driburg|Stadt Bad Driburg]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=323}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das adlige Damenstift ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Stift Heerse}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuenheerse Stiftskirche Turm.jpg|mini|Turm der [[St. Saturnina (Neuenheerse)|Stiftskirche]] in Neuenheerse]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 868 wurden große Ländereien in der Warburger Börde (in den Orten &amp;#039;&amp;#039;Osdagighusen, Lutzilandreni, Bocchem, Heringi&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Privatbesitz der hochadligen Sächsin Walburg mit Territorien getauscht, die zum Dorf &amp;#039;&amp;#039;Heresi&amp;#039;&amp;#039; gehörten und aus dem Besitz des [[Domkapitel Paderborn|Domkapitels von Paderborn]] stammten. Dieser Tausch wurde vom Wormser Konzil 868 gebilligt, da Walburg (ca. 825–895), die Schwester des [[Luithard]], des dritten Bischofs (862–887) von Paderborn, der auch 10 Höfe bei Brakel (Hainhausen) stiftete sowie die Zehnten der Dörfer &amp;#039;&amp;#039;Heresi, Smachtum, Nordgardinum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Suitgardinum&amp;#039;&amp;#039;, im Quellbezirk der Nethe (wohl eine heilige Stätte der heidnischen Sachsen) im heutigen Neuenheerse ein Laien-[[Frauenstift|Stift]] gründen wollte, um mit anderen adligen Fräulein „sich dem Gottesdienst zu weihen“, wie es die in genauer Abschrift erhaltene Wormser Urkunde von 868 als Motivation angibt. Zugleich aber war das Stift durch Umwandlung des heidnischen Quellheiligtums in eine christliche Kirche ein Stützpunkt der Sachsen-Missionierung und sorgte von Anfang an und im Lauf der Jahre zunehmend mit vielen gestifteten Jahresgedächtnissen für das Seelenheil der Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stift wurde unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Herisia&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Heerse&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Stiftsdamen waren adliger Herkunft. Ihre Arbeit war das Gebet, ähnlich wie bei [[Ordensgemeinschaft|Orden]], doch blieb das Stift Heerse stets weltlich und nannte sich freiweltlich, da es nicht dem Bischof zu eigen war, der als Landesherr bisweilen gewaltsam, doch selbst mehrmals vor Gericht vergeblich seine Hoheit über das Stift beanspruchte. Geistliche Benefiziaten und zwei Pastoren wurden allein von der Äbtissin ordiniert, sie waren mit der Liturgie der Kirche und der verschiedenen Altäre und Kapellen, zudem mit Verwaltungsaufgaben betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Kirche entstand um 880 und wurde zuerst der heiligen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] geweiht. Die Kirche enthält noch heute viele [[Reliquie]]n, unter denen die Gebeine der heiligen [[Saturnina von Sains-les-Marquion|Saturnina]], im Jahr 887 übertragen von [[Sains-lès-Marquion]], die auch Stiftspatronin wurde, die wichtigsten sind. Der heutige Kirchenbau stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert, als Säulenbasilika ist er eine Besonderheit. Das Mittelschiff jedoch und das südliche Schiff wurden in gotischer Zeit zu einer Hallenkirche erhöht, statt Säulen tragen seit damals achteckige Pfeiler das Gewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stift wurde bei der [[Säkularisation]] 1803 vom damaligen Preußenkönig [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] aufgehoben und sogleich neu gegründet als „Versorgungsanstalt“ verarmter adliger Damen aller Konfessionen, aber der König von [[Königreich Westphalen|Westphalen]] (1807–1813), [[Jérôme Bonaparte]], enteignete 1810 auch diese Neugründung zur Sanierung seiner maroden Finanzen mit allen anderen Klöstern. Die meisten Personen des Stifts verließen Neuenheerse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiftskirche wurde Gemeindekirche; dem Staat obliegt der Unterhalt, da er der Besitzer und Nutznießer der riesigen Ländereien, vor allem der Wälder des Stifts geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutende Werk des Neuenheerser Pfarrers und Dechanten Anton Gemmeke ist die „Geschichte des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse“.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Gemmeke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse.&amp;#039;&amp;#039; Bonifatius-Druckerei, Paderborn 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die meisten Einwohner von Neuenheerse sind [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]], die ehemalige Stiftskirche und heutige Pfarrkirche gehört zur Pfarrei St.&amp;amp;nbsp;Saturnina im Pastoralverbund Bad Driburg des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pastoralverbund&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pv-bad-driburg.de/ |titel=pv-bad-driburg.de |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nicht so zahlreichen [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Christen haben eine eigene Kirche für ihren Gottesdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kalandsbruderschaft Neuenheerse]] ist die einzige noch bestehende Gemeinschaft [[Kaland|dieser Art]] im ostwestfälischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NeuenheerseNetheberg1.jpg|mini|Neuenheerse vom Netheberg aus gesehen (in der Mitte die ehemalige [[Stift Heerse|Stiftskirche St. Saturnina]] und das [[Wasserschloss Heerse]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserschloss Heerse 20090620 118.jpg|mini|[[Wasserschloss Heerse]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Im [[Wasserschloss Heerse]], der Abtei des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;kaiserlichen freiweltlichen hochadeligen Damenstift von Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039;, befinden sich das &amp;#039;&amp;#039;Internationale Museum für Natur- und Völkerkunde&amp;#039;&amp;#039; und das Heimatmuseum, welches der Generalhonorarkonsul von Ghana, Manfred O. Schröder, mit einer Reihe eigener Jagdtrophäen eingerichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Asseburger Kurie 2025.jpg|mini|250x250px|[[Asseburger Kurie]] von 1777]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuenheerse Antoniuskapelle.jpg|mini|Antoniuskapelle bei Neuenheerse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Forstamt Neuenheerse.jpg|mini|[[Regionalforstamt Hochstift|Forstamt Neuenheerse]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tütelsches Kreuz.jpg|mini|485x485px|[[Tütelsches Kreuz]] von 1732]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wasserschloss Heerse&lt;br /&gt;
* [[St. Saturnina (Neuenheerse)|Kirche St. Saturnina]] („Eggedom“), erbaut 1100 bis 1130, wurde 1165 durch einen Brand nach einem Blitzeinschlag schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
* Antoniuskapelle&lt;br /&gt;
* [[Asseburger Kurie]] ehemalige Familienpräbende der Freiherren von der Asseburg zu Hinnenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arne T. Bellmann |Titel=Adelsresidenz-Schule-Post-Sozialbau. Die Kurie der Asseburger Familienpräbende des ehemaligen kaiserlichen freiweltlichen hochadeligen Damenstiftes zu Neuenheerse |Sammelwerk=Die Warte |Nummer=199 |Ort=Paderborn |Datum=2023 |Seiten=6–12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Barockgebäude erbaut 1777. Im Jahr 1819 längerer Aufenthaltsort von [[Annette von Droste-Hülshoff]]. Die Dichterin berichtet in einer brieflichen Quelle über ihren Besuch bei ihrer Großtante Felicitas von Westphalen-Heidelbeck in diesem Gebäude und ließ Inspirationen davon in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Judenbuche]]&amp;#039;&amp;#039; einfließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-hoexter/bad-driburg/droste-neuenheerse-inspiration-stiftshaus-2852742?npg= |titel=Droste ließ sich in Neuenheerse inspirieren |sprache=de |abruf=2024-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Tütelsches Kreuz]] Grabkreuz auf dem Kapitelsfriedhof an der Ostseite der Kirche. Es ist der einzige Ort, der sich in der [[Novelle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Judenbuche]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Annette von Droste-Hülshoff]] eindeutig lokalisieren lässt.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Stiftshäuser&lt;br /&gt;
* „Alte [[Dechanei]]“ ehemaliger Sitz der [[Dekan (Kirche)|Dechantin]], heute Haus des Gastes und Büro des Verkehrsvereins Neuenheerse e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [[Regionalforstamt Hochstift|Forstamt Neuenheerse]]&lt;br /&gt;
* Nethehalle&lt;br /&gt;
* Eggestadion&lt;br /&gt;
* Freibad Neuenheerse&lt;br /&gt;
* Klostergarten St. Kaspar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Neuenheerse bildet zusammen mit dem Nachbarort [[Herbram]] den Fußballverein FC Neuenheerse Herbram 2002.&lt;br /&gt;
Der Breitensport in Neuenheerse wird vom Mutterverein SV Neuenheerse e.&amp;amp;nbsp;V. angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Mitte August jeden Jahres findet das [[Schützenfest]] der Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian Neuenheerse statt.&lt;br /&gt;
Alle zwei Jahre (in den ungeraden Jahren) findet am [[Nethestausee]] das Fest „Stausee in Flammen“ statt. Es wird durch die [[Freiwillige Feuerwehr]] und die [[Jugendfeuerwehr]] Neuenheerse ausgerichtet.&lt;br /&gt;
Alle zwei Jahre (in den geraden Jahren) im September findet ein buntes Markttreiben rund um den Eggedom statt: der „Stiftsmarkt“, der Einblick in die Herstellung und Verarbeitung einheimischer Produkte gibt. Zusätzlich gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Führungen und Lesungen. Veranstalter ist der Verein Stiftsmarkt Neuenheerse e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Katholische Grundschule Neuenheerse&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium St. Kaspar]] Neuenheerse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
In Neuenheerse liegt der [[Nethestausee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Walburga von Heerse]], Gründerin und erste Äbtissin ihres freiweltlichen Damenstifts Heerse, dessen Stiftung von der Wormser Synode im Jahr 868 begrüßt wurde. Sie war die Schwester des 3. Paderborner Bischofs Luthard (862–887). Walburg lebte wahrscheinlich von 825 bis 895. Nur ihr Todestag ist überliefert, der 4. März. Ihr Grabgedicht ist in ihre steinerne Grabplatte gehauen, erhalten in der Lambertikapelle an der Stiftskirche zu Neuenheerse.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! Grabgedicht&lt;br /&gt;
! Übersetzung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;:&lt;br /&gt;
HIC VENERANDA IACET WALBURG QUAE MENTE VIRILI /&lt;br /&gt;
STRUXIT HOC ET REXIT PRIMA MONASTERIUM /&lt;br /&gt;
SUBIECTIS VITAE TRIBUENS EXEMPLA BEATAE /&lt;br /&gt;
ECCLESIAE CUNCTAS AMPLIFICAVIT OPES /&lt;br /&gt;
NUNC TE CHRISTE PIUM VIDEAT QUEM SEMPER AMAVIT /&lt;br /&gt;
UT DEXTRIS ILLAM CONSOCIES OVIBUS. /&lt;br /&gt;
IIII &amp;lt;quarto&amp;gt; NONAS MARTIAS OBIIT/&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;:&lt;br /&gt;
Hier liegt die ehrwürdige Walburg, kraftvoll und klug&lt;br /&gt;
hat sie dies Stift gegründet und als erste geleitet.&lt;br /&gt;
Ihren Untergebenen erwies sie das Vorbild der Vita beata,&lt;br /&gt;
ihrem Stift vermehrte sie alle Mittel.&lt;br /&gt;
Christus, nun finde sie dich gnädig, den sie immer geliebt hat,&lt;br /&gt;
so dass du sie den Schafen zur Rechten zugesellst.&lt;br /&gt;
Sie starb am 4. März.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* [[Margareta von Chlum]] (um 1554–1589), Äbtissin des Damenstifts Heerse&lt;br /&gt;
* [[Ottilia von Fürstenberg]] (1598–1621), Äbtissin des Damenstifts Heerse&lt;br /&gt;
* [[Claudia Seraphica von Wolkenstein-Rodeneck]] (um 1672–1688), Äbtissin des Damenstifts Heerse&lt;br /&gt;
* [[Annette von Droste-Hülshoff]] (1797–1848), Dichterin, besuchte 1819 längere Zeit ihre Großtante in der [[Asseburger Kurie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Neuenheerse-Steinberg-von-Nacken.jpg|1000|Neuenheerse: Panoramablick über Kirchberg und Steinberg vom Nacken aus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Hamm–Warburg]]. Er ist seit 1966 stillgelegt. 2003 wurde die Bahntrasse im Bereich Neuenheerse zum [[Eggetunnel]] verschwenkt und anschließend die alte Trasse abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaney.de/index.php/strasse-b/466-bahnhof-neuenheerse |titel=Bahnhof Neuenheerse |werk=Schwaney.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304035811/https://www.schwaney.de/index.php/strasse-b/466-bahnhof-neuenheerse |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.neuenheerse.de/html/alter_bahnhof.html |text=Alter Bahnhof Neuenheerse}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bahnhöfe [[Bahnhof Willebadessen|Willebadessen]] und [[Bad Driburg#Öffentlicher Personennahverkehr|Bad Driburg]] sind seitdem in jeweils etwa acht Kilometer Entfernung die nächstgelegenen Bahnanschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Gemmeke: &amp;#039;&amp;#039;Die Säkularisation des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1911.&lt;br /&gt;
* Anton Gemmeke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 1931.&lt;br /&gt;
* Arne T. Bellmann: &amp;#039;&amp;#039;Adelsresidenz-Schule-Post-Sozialbau. Die Kurie der Asseburger Familienpräbende des ehemaligen kaiserlichen freiweltlichen hochadeligen Damenstiftes zu Neuenheerse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Warte&amp;#039;&amp;#039; Nr. 199, S. 6–12, Paderborn, 2023.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler|Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Nordrhein-Westfalen II: Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin / München, 2011, S. 58–65.&lt;br /&gt;
* Joseph Hilker: &amp;#039;&amp;#039;1100 Jahre Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039;. Neuenheerse 1968.&lt;br /&gt;
* Peter Schliffke, [[Andreas Lechtape]]: &amp;#039;&amp;#039;Kath. Stiftskirche St. Saturnina Neuenheerse&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Kleine Kunstführer, Kirchen und Klöster, Band 895). Schnell+Steiner, Regensburg 2005, ISBN 978-3-7954-4626-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neuenheerse}}&lt;br /&gt;
* [http://www.neuenheerse.de/ Website von Neuenheerse]&lt;br /&gt;
* [http://www.westfaelische-geschichte.de/lit7710 Bernhard Heising, Neuenheerser Kopialbuch (1730–1737) von Johannes Tütel und Nikolaus Zimmerman und seine Register von Waldeyer/Lüke/Zimmerman, Bad Driburg 2009]&lt;br /&gt;
* [http://www.westfaelische-geschichte.de/lit8029 Bernhard Heising, Präsentienbuch des adeligen Damenstifts Heerse (868–1810), Bad Driburg 2010]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|254768|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich D 09.03 Neuenheerse, Dringenberg, Gehrden und die Schonlaukapelle}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|265002|Kulturlandschaftlich bedeutsamer Stadt- und Ortskern Bad Driburg-Neuenheerse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Driburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1030395276|LCCN=n95037091|VIAF=246518144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bad Driburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eggegebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Höxter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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