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	<title>Neuendorfer Flesche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuendorfer_Flesche&amp;diff=522612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2025-08-07T08:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neuendorfer Flesche 03 Koblenz 2012.jpg|mini|Die teilrekonstruierte [[Escarpe]] der Neuendorfer Flesche in Koblenz-Lützel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuendorfer Flesche 02 Koblenz 2012.jpg|mini|Graben mit [[Kontreeskarpemauer]] und Zugang zum Gegenminensystem]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuendorfer Flesche 01 Koblenz 2012.jpg|mini|Unterirdischer Gang (Kontreescarpengalerie)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuendorfer Flesche 04 Koblenz 2012.jpg|mini|Plan der Neuendorfer Flesche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:System Feste Franz.JPG|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;System Feste Kaiser Franz&amp;#039;&amp;#039; in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuendorfer Flesche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war Teil der preußischen [[Festung Koblenz]] und gehörte zum &amp;#039;&amp;#039;System Feste Kaiser Franz&amp;#039;&amp;#039;. Von der 1825 im heutigen [[Koblenz]]er Stadtteil [[Koblenz-Lützel|Lützel]] fertiggestellten [[Flesche]] sind nach der [[Schleifung]] 1910 nur noch unterirdische Reste auf dem Gebiet der [[Rhein-Kaserne]] erhalten geblieben. Sie ist nach dem benachbarten Stadtteil [[Koblenz-Neuendorf|Neuendorf]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Neuendorfer Flesche entstand von 1821 bis 1825 als Teil des Festungssystems [[Feste Kaiser Franz]] unter Leitung des preußischen Ingenieurhauptmanns [[Festung Koblenz#Cornely|Franz Xaver Cornely]] vermutlich nach Plänen von Oberst [[Gotthilf Benjamin Keibel]]. Das Grundmuster der Flesche (frz. flèche = Pfeil) ist aus dem Grundriss des von Leutnant John Humly Humfrey erstellten Spionageberichts erhalten geblieben. Nach Fertigstellung der Flesche belegten sofort zwei Rheinische Infanterieregimenter die Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den übrigen Werken des Systems Feste Kaiser Franz wurde die Flesche schließlich 1890 aufgelassen. Die Festungsanlage wurde 1910 geschleift. Alle oberirdischen Festungsteile wurden abgerissen und der Abbruch in den Hauptgraben der Anlage verfüllt. Die unterirdischen Teile blieben dabei bis heute fast völlig erhalten. Auf dem Gelände der Festungsanlage wurde in den folgenden Jahren die &amp;#039;&amp;#039;[[Trainkaserne|Train-Kaserne]] Coblenz-Lützel&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hat die Lützeler und Neuendorfer Bevölkerung in den unterirdischen Gängen Schutz vor [[Luftangriffe auf Koblenz|Luftangriffen]] gesucht. Teile der Ausstattung sind erhalten. Auf dem Gelände der ehemaligen Festungsanlage steht heute die [[Rhein-Kaserne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er Jahre wurden die vorhandenen unterirdischen Teile ausgegraben und teilweise beseitigt. Dabei wurden 1987 die Reste der Flesche erstmals erkundet und dokumentiert. Zur Erhaltung der Reste, die im Erdreich noch vollständig die Form und Ausmaße der Flesche zeigen, gründete sich 1990 der Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Neuendorfer Flesche e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Bis heute sind Kontreescarpengalerien der Facen und der Kehle erhalten sowie mehrere dreiteilige [[Kaponniere|Geschützkaponnieren]] und Horchgänge in das [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]]. Der Graben und ein Teil der [[Escarpe]] mit anschließenden [[Kasematte|Dechargenkasematten]] konnten 1995 in der Mitte der rechten Face aufwendig rekonstruiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Front der Neuendorfer Flesche war nach Norden gerichtet und bestand aus zwei annähernd gleich langen [[Fachbegriffe Festungsbau#F|Facen]]. Die linke Linie war gebrochen und es entstand ein fast [[Lünette (Festungsbau)|lünettenhafter]] Grundriss. Die rechte Linien schloss versetzt an das [[Reduit]] an. Hinter den Wällen lag ein in elliptischer Form errichtetes Reduit mit angehängter [[Kaponniere]] ([[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau#O|Orillon]]), die das Werk rückwärts abschloss. Zwischen den einzelnen Teilen des Werkes bestanden [[Kommunikation (Festung)|Kommunikationen]]. Brücken und Rampen sicherten den Zugang in den Wallhof und in das Reduit. Das Reduit diente zur Aufstellung von [[Mörser (Geschütz)|Mörsern]] oder [[Kanone]]n und zur Unterbringung der Soldaten. Unter dem Hauptwall lag ein weitläufiges [[Kasematte]]nkorps mit der Escarpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des äußeren Festungssystems lag unterirdisch die Kontreeskarpe mit der Minengalerie (jeweils 100 Meter lang) und den Horchgängen (etwa 10 Meter lang). Zwischen der Kontreeskarpe und der Escarpe entstand der trockene Hauptgraben, 6 Meter tief und 17 Meter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Die Neuendorfer Flesche ist seit 1988 ein geschütztes [[Kulturdenkmal]] nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Rheinland-Pfalz)|Denkmalschutzgesetz]] (DSchG) und in der [[Denkmalliste]] des Landes [[Rheinland-Pfalz]] eingetragen. Sie liegt in Koblenz-Lützel auf dem Gelände der Rheinkaserne in der [[Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Lützel|(bei) Andernacher Straße 100]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP|Stadt=Koblenz |Stand=2024 |Seiten=27 |Datum=lang}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist die Neuendorfer Flesche Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Festungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Tippach (Diss.): &amp;#039;&amp;#039;Koblenz als preussische Garnison- und Festungsstadt  Wirtschaft, Infrastruktur und Städtebau&amp;#039;&amp;#039;. 2000 (Reihe: Städteforschung, Reihe A: Darstellungen Band 53), ISBN 3-412-08600-2&lt;br /&gt;
* Klaus T. Weber (Diss.): &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Festungsanlagen von Koblenz (1815–1834)&amp;#039;&amp;#039;. (Reihe: Kunst- und Kulturwissenschaftliche Forschungen) 2003, ISBN 3-89739-340-9&lt;br /&gt;
* Rüdiger Wischemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Festung Koblenz. Vom römischen Kastell und Preußens stärkster Festung zur größten Garnison der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 1978 (Anm.: In vielen Dingen überholt, aber immer noch die beste Darstellung für einen Überblick)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Klefisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Neuendorfer Flesche – vom Festungsmodell zum neupreußischen Festungswerk.&amp;#039;&amp;#039; 1990, 3. Auflage 2006, Bornheim (Rhl)&lt;br /&gt;
* Ulrike Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3.3: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Koblenz. Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Werner, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-345-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neuendorfer Flesche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.feste-franz.org/ Website des Fördervereins Feste Kaiser Franz e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/22/28.7/N |EW=7/35/50.8/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste System Feste Kaiser Franz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Festungsanlagen in Koblenz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1910er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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