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	<title>Neue Stadt Wulfen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:03:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neue_Stadt_Wulfen&amp;diff=123762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blankaholm am 16. September 2025 um 18:49 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-16T18:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Barkenberg&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Neue Stadt Wulfen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dorsten&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.7301&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.0423&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 46286&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02369&lt;br /&gt;
| Bild                   = Springbrunnen wulfener markt.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Springbrunnen am Wulfener Markt mit der ehemaligen Ladenpassage im Hintergrund (2007)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt Wulfen (Barkenberg)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in den 1960er und 1970er Jahren geplante und teilweise gebaute [[Großwohnsiedlung]] in [[Wulfen (Dorsten)|Wulfen]], die heute ein Stadtteil von [[Dorsten]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wulfener Markt Rundbau.jpg|mini|Rundbau von Kleihues am Wulfener Markt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnstadt wulfen.jpg|mini|„Rote“ Finnstadt von Korhonen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorsten Wulfen Barkenberk St. Barbara.jpg|mini|Katholische St.-Barbara-Kirche (Entwurf [[Josef Lackner (Architekt)|Josef Lackner]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Nordwanderung des [[Steinkohlebergbau]]s wurden ab 1958 die Schächte 1 und 2 der [[Zeche Wulfen]] [[Teufe|geteuft]]. Um Wohnraum für die geplanten 8.000 Beschäftigten zu schaffen, wollte man nicht die Modelle der [[Zechenkolonie]]n wiederholen, sondern neue Wege in der Stadtplanung beschreiten. So schlossen sich die Bergwerksgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Mathias Stinnes&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039;, der [[Kreis Recklinghausen]], das [[Amt Hervest-Dorsten]], der [[Regionalverband Ruhr|Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk]] sowie später eine Bank und die Gemeinden Wulfen und [[Lembeck]] zur Entwicklungsgesellschaft Wulfen zusammen und richteten 1961 einen Städtebauwettbewerb aus, der vom Berliner Prof. [[Fritz Eggeling]] gewonnen wurde. Die Detailplanung erfolgte mit seinen Mitarbeitern. Nach seinem frühen Tod wurde die Planungsgruppe dann Grosche-Börner-Stumpfl genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsetzung ==&lt;br /&gt;
In der Endausbaustufe sollten Wohnungen für bis zu 50.000 Menschen und die Infrastruktur einer Stadt (Rathaus, Krankenhaus, Kaufhaus, Busbahnhof etc.) unter Einbeziehung (Alt-)Wulfens errichtet werden. Da das Bergwerk nicht den vorausgesagten Erfolg brachte (nur max. 450 Arbeitsplätze), mussten die Pläne im Laufe der Zeit mehrmals reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben neuen Ansätzen wie Grünplanung und flächendeckend eingesetzter elektrischer Heizung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waermepumpe-regional.de/dorsten/neue-stadt-wulfen-heizt-seit-70ern-mit-waermepumpennetz &amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt Wulfen heizt seit 70ern mit Wärmepumpennetz&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; fällt in der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Stadt&amp;#039;&amp;#039; vor allem die Verkehrsführung auf: Der Verkehr ist überwiegend durch &amp;#039;&amp;#039;rechts vor links&amp;#039;&amp;#039; geregelt und die Straßenführung wabenförmig angelegt, so dass die &amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt&amp;#039;&amp;#039; ohne Ampeln auskommt. Eine Vorfahrtstraße umkreist die Großsiedlung. Außerdem sind die Gehwege mit Unterführungen und Fußgängerbrücken miteinander vernetzt, so dass die meisten Straßen ohne Ampeln, Fußgängerinseln oder Zebrastreifen überquert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Metastadt (Architektur)|Metastadt]], ein experimenteller Gebäudekomplex aus vorgefertigten Stahlbauteilen mit etwa 100 Wohneinheiten und 600&amp;amp;nbsp;m² Gewerbeflächen, wurde aufgrund von Baumängeln 1987 nach nur zwölf Jahren Nutzung abgerissen. Ein weiterer gescheiterter Experimentalbau ist das &amp;#039;&amp;#039;Habiflex&amp;#039;&amp;#039; mit ursprünglich flexiblen Innenwänden. Der finnische Architekt [[Toivo Korhonen]] entwarf die &amp;#039;&amp;#039;Finnstadt&amp;#039;&amp;#039;. Die umstrittene Einkaufspassage stammt von [[Josef Paul Kleihues]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kommunalisierung der Entwicklungsgesellschaft 1985 und nach dem Abriss der Metastadt 1987 verschwand Wulfen aus den Schlagzeilen. Welches Aufsehen das Projekt erregt hatte, zeigt der Umfang der Bibliographie (siehe Literatur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Neue Stadt Wulfen heute ==&lt;br /&gt;
Das Ziel der 50.000 Einwohner wurde schon um 1970 auf 30.000 reduziert, aktuell bevölkern rund 8.400 Menschen Barkenberg und 5.400 Alt-Wulfen. Wegen großer Leerstände wurde 2007 mit dem Abriss eines Teils der Baugruppe Marschall, dem Rückbau einiger höherer Häuser auf vier Stockwerke sowie Modernisierungen begonnen (Programm &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau West&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2015 leerstehende Ladenpassage wurde von einer städtischen Gesellschaft erworben und der Gebäudekomplex ist 2023 abgerissen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dorsten.live/stadtteile/wulfen/abrissarbeiten-am-wulfener-markt-gehen-stetig-voran/ |titel=Abrissarbeiten am Wulfener Markt gehen stetig voran |werk=dorsten.live |datum=2023-09-23 |abruf=2023-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Neubebauung mit auf ein Drittel reduziertem Bauvolumen fand ein Architektenwettbewerb statt, aus dem ein lokales Büro siegreich hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Borgwardt |url=https://dorsten-online.de/wulfener-markt-siegerentwurf-steht-fest/ |titel=Wulfener Markt: Siegerentwurf steht fest |werk=Dorsten Online|datum=2022-11-12 |abruf=2023-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt Wulfen&amp;#039;&amp;#039; wird seit 1985 (Kommunalisierung der Entwicklungsgesellschaft) nur noch selten verwendet, häufiger wird der mit § 9 [[Ruhrgebiet-Gesetz]] am 1. Januar 1975 nach Dorsten umgegliederte Ortsteil&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=316}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Wulfen-Barkenberg&amp;#039;&amp;#039; oder lediglich &amp;#039;&amp;#039;Barkenberg&amp;#039;&amp;#039; genannt. Offiziell gibt es nur einen Stadtteil Wulfen, der Alt-Wulfen und Barkenberg umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Buslinien SB&amp;amp;nbsp;26, 206, 207, 298 und NE&amp;amp;nbsp;8 der [[Vestische Straßenbahnen]] bedienen den Stadtteil. Haupthaltestellen sind &amp;#039;&amp;#039;Wulfener Markt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Handwerkshof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|SB26}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|206}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|207}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|298}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|NE8}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;small&amp;gt; nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet &amp;lt;/small&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter Broich: &amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt Wulfen&amp;#039;&amp;#039;. In: Bund Deutscher Architekten, Kreisgruppe Recklinghausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architektur im Ruhrgebiet. Kreis Recklinghausen&amp;#039;&amp;#039;. Schmitz, Castrop-Rauxel 1986, ISBN 3-924014-01-9, S.&amp;amp;nbsp;120–134.&lt;br /&gt;
* Entwicklungsgesellschaft Wulfen mbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das andere Wohnen. Beispiel Neue Stadt Wulfen&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1980, ISBN 3-421-02557-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt Wulfen : Idee, Entwicklung, Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. Sabine Bornemann, Horst Melles, Rainer Diebschlag, Peter Broich, Joachim Thiehoff. 1990, 117 S.&lt;br /&gt;
* NN: &amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt Wulfen. Sonderheft der Reihe Architekturwettbewerbe&amp;#039;&amp;#039;. Karl-Krämer-Verlag, Stuttgart 1962.&lt;br /&gt;
* NN: &amp;#039;&amp;#039;Planung Neue Stadt Wulfen. 2. Sonderheft Wulfen der Reihe Architekturwettbewerbe&amp;#039;&amp;#039;. Karl-Krämer-Verlag, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
* Thomas M. Wegemann: &amp;#039;&amp;#039;Naturnahe Pflanzenverwendung und geschlossene Grünraumbildung in der neuen Stadt Wulfen, dargestellt am Beispiel der Baugruppe Poelzig, Marschall und Eggeling&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Gartenkunst]]&amp;amp;nbsp;26 (1/2014), S.&amp;amp;nbsp;89–106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Barkenberg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wulfen-wiki.de Wulfen-Wiki]&lt;br /&gt;
* [http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Datei:LITERATUR_UEBER_WULFEN.xls Literatur über Wulfen]&lt;br /&gt;
* [http://www.moderne-regional.de/fotostrecke-habiflex-dorsten/ Fotostrecke Habiflex 2015]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=YpvfhVb81uQ  Baukultur NRW: &amp;#039;&amp;#039;Neue Stadt Wulfen - ein Beitrag zur Moderne&amp;#039;&amp;#039;], 12-minütiges Video, 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorsten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blankaholm</name></author>
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