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	<title>Neue St.-Alexander-Kirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:28:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: HC: Ergänze Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Osnabrück</title>
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		<updated>2026-03-14T01:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Baudenkmal_im_Landkreis_Osnabr%C3%BCck&quot; title=&quot;Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Osnabrück&quot;&gt;Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Osnabrück&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WallenhorstNeueStAlexanderkirche.JPG|mini|Die Neue St.-Alexander-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WallenhorstTaufsteinStAlexanderkirche.JPG|mini|Die romanische Tauffünte der Kirche stammt aus der Alten St.-Alexander-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue St.-Alexander-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine römisch-katholische Kirche in der Gemeinde [[Wallenhorst]], [[Landkreis Osnabrück]], in [[Niedersachsen]]. Mit ihr und der [[Alte St.-Alexander-Kirche (Wallenhorst)|Alten St.-Alexander-Kirche]], die [[Vorromanik|karolingische]] Ursprünge hat, sind in dem Ortsteil zwei Kirchen dem römischen Märtyrer [[Alexander von Rom|Alexander]] († 165) geweiht. Mit dem Kirchenneubau verlagerte sich das Zentrum Wallenhorsts vom &amp;#039;&amp;#039;Alten Dorf&amp;#039;&amp;#039; in Richtung Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Standortsuche ===&lt;br /&gt;
Mehr als 1.000 Jahre diente die Alte St.-Alexander-Kirche im „Alten Dorf“ den Gläubigen Wallenhorsts und den Gemeinden des weitläufigen [[Kirchspiel]]s als Gotteshaus. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie für die wachsende Gemeinschaft zu klein, zudem lag sie am Rande des Kirchspiels. Das Kirchengebäude war feucht und renovierungsbedürftig. Am 10. Dezember 1852 beschloss die Gemeindeversammlung einen Neubau. Der Abriss der Alten St.-Alexander-Kirche wurde zeitweilig erwogen, jedoch nicht ausgeführt. Die Gemeinde entschied sich nach langer Suche nach einem geeigneten Standort erst 1877 für einen Neubau auf dem &amp;#039;&amp;#039;Bokholt&amp;#039;&amp;#039; in Nachbarschaft zur gotischen Annakapelle aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Der Bokholt war im 15. und 16. Jahrhundert Versammlungsplatz der Stiftsstände des [[Hochstift Osnabrück|Hochstifts Osnabrück]] gewesen und erfüllte auch die Forderung des damaligen Kapitularvikars [[Bernhard Höting]]: &amp;#039;&amp;#039; „Die Kirche muß &amp;lt;!-- Schreibweise bitte nicht ändern, es ist ein [[Wikipedia:Zitate#Grundsätze|Zitat!]] --&amp;gt; von einem ansehnlichen freien Platz umgeben sein, so daß &amp;lt;!-- Schreibweise bitte nicht ändern, es ist ein [[Wikipedia:Zitate#Grundsätze|Zitat!]] --&amp;gt; sie nach allen Seiten dem Auge eine unbehinderte und wirkungsvolle Ansicht darbieten kann.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Katholische Kirchengemeinde St. Alexander Wallenhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Neue St. Alexanderkirche Wallenhorst&amp;#039;&amp;#039;, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauzeit ===&lt;br /&gt;
Den Auftrag für den Neubau erhielt der Architekt [[Franz Xaver Lütz]] in Osnabrück. Er entwarf eine dreischiffige Kirche im [[Neugotik|neugotischen]] Stil mit dem in den Baukörper einbezogenen Turm im Westen. Im Osten schließen drei [[Konche (Architektur)|Konche]]n das Haupt- und die Seitenschiffe ab. Die [[Sakristei]] liegt im Süden. Im Sommer 1878 wurde der Bau begonnen; der [[Grundsteinlegung|Grundstein]] wurde im Frühjahr 1879 gelegt. Als Baumaterial wurde [[Piesbergsandstein]] aus dem Lechtinger Bruch des nahen [[Piesberg]]s verwandt. Das [[Gesims]] des Kirchenschiffs und des Turms wurde aus [[Pflaster (Belag)#Schlackensteine|Schlackenstein]] der [[Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein|Georgsmarienhütte]] gemauert. Mit der [[Benediktion]] am 9. Juni 1881 wurde die Kirche als Pfarrkirche genutzt, die [[Konsekration]] durch Bischof [[Bernhard Höting]] folgte 1891. Mit der Fertigstellung der Kirche und dem Bau des Pfarrhauses, der Schule und weiteren Gebäuden 1886 entstand um die Kirche das neue Zentrum Wallenhorsts, das „Neue Dorf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
==== Innenraum ====&lt;br /&gt;
Die Mittel für die Ausstattung der Kirche wurde von den Gemeindegliedern durch [[Kollekte]]n und Spenden zusammengetragen. Die Kirche wurde erst nach und nach ausgestattet. Ältestes Ausstattungsstück ist die [[Taufbecken|Tauffünte]] des frühen 13. Jahrhunderts aus der Alten St.-Alexander-Kirche. 1884 erhielt die Kirche einen [[Flügelaltar]] im Stil der [[Gotik|Spätgotik]], den der Bildhauer Heinrich Seling aus Osnabrück schuf. Er schnitzte 1888 auch die wesentlichen Figuren der [[Weihnachtskrippe]]. Seitenaltäre erhielt die Kirche zwischen 1884 und 1890. 1891/92 malte Wilhelm Clausing die Kirche mit figürlichen Darstellungen und Ornamenten aus. Aus der Kirche des 1803 aufgehobenen [[Kunsthalle Dominikanerkirche|Dominikanerklosters Zum Heiligen Kreuz]] in Osnabrück kamen die Statuen der Kirchenväter [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]], [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]], [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] und [[Gregor der Große|Gregor]] in die Kirche. Sie sind Arbeiten des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kreuzweg]]stationen stammen aus dem Jahr 1913. Das [[Triumphkreuz]] ist ein Werk des Osnabrücker Bildhauers Ludwig Nolde aus dem Jahr 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 erhielt die Kirche eine Weihwasserstele aus [[Muschelkalk]]stein. Sie wurde in den Kunstwerkstätten der [[Abtei Maria Laach]] gefertigt. Die Türgriffleisten aus Bronze fertigte [[Egino Weinert]] aus Köln an. Aus dem Jahr 1981 stammen Fenster-[[Bleiverglasung]]en des [[Hasbergen|Ohrbecker]] Künstlers Rudolf Krüger. Eines von ihnen zeigt die [[Reliquientranslation|Überführung von Reliquien]] Alexanders von Rom nach Wildeshausen im Jahr 851 aus der römischen Legende [[De miraculis sancti Alexandri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
1889 wurde in die Kirche eine Orgel des Orgelbauers Carl Haupt eingebaut. 1996 wurde sie durch [[Orgelbau Simon]] restauriert und vergrößert. Sie verfügt über 28 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glocken ====&lt;br /&gt;
Eine Turmuhr wurde zwischen in den 1880er Jahren angeschafft und 1907 wurden fünf [[Kirchenglocke|Glocken]] im Kirchturm aufgehängt; diese wurden während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur Rüstungsproduktion eingezogen und gingen verloren. Auch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb nur eine Glocke, die Engelglocke erhalten, die heute in der Alten Alexanderkirche hängt. 1954 erhielt die Kirche dann ein neues [[Glockengeläut]] aus vier [[Stahlglocke]]n, die vom [[Bochumer Verein|Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation (BVG)]] gegossen wurden. Eine Übersicht:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://createsoundscape.de/glocken-finder-2/detail/glockenfinder/id/6318-kath-pfarrkirche-st-alexander-in-wallenhorst/?cb-id=68122 createsoundscape.de/glocken-finder: Kath. Pfarrkirche St. Alexander in Wallenhorst]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=wikitable style=text-align:center&lt;br /&gt;
! Glocke || Name || Durchmesser || Gewicht || [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || align=left | [[Christus König|Christ König]]|| 1800 mm || 2200 kg || h°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || align=left | [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] || 1510 mm || 1200 kg || d′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || align=left | [[Alexander von Rom|Alexander]] || 1350 mm || {{0}}930 kg || e′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || align=left | [[Pius X.]] || 1180 mm || {{0}}625 kg || fis′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renovierungen ===&lt;br /&gt;
Die Gesimse aus Schlackensteinen wiesen bereits zehn Jahre nach der Fertigstellung der Kirche Schäden auf und wurden deshalb durch Sandstein ersetzt und zum Teil verputzt. Die Mörtelfugen wurden in den 1920er Jahren rissig und zwischen 1924 und 1926 erneuert, schadhafte Sandsteine ausgetauscht. Die Innenmalerei aus den 1890er Jahren wurden um 1934 in einem Gelbton übermalt, das Rippenwerk der Gewölbe sowie die Säulen farbig abgesetzt. Die Kirchenfenster auf der Nord- und Südseite ersetzte man im selben Jahr durch farbige Arbeiten des Osnabrücker Glasmalers [[Theo M. Landmann]]. Sie zeigen die „Acht Seligkeiten“. 1952 erhielt der Kirchturm zur statischen Verstärkung eine Stahlbetonkonstruktion. 1958/59 wurde die Kirche erneut ausgemalt, dieses Mal in grau-gelblichen Tönen. 1961 erfolgte die Abdeckung des Turms mit Kupferplatten. Nach der [[Liturgiereform]] des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] wurde 1965 und 1970 der Altarraum umgestaltet. Aus der Alten St.-Alexander-Kirche wurde der [[Romanik|romanische]] Taufstein in die Kirche gebracht. 1978/1979 unterzog man die Kirche einer weiteren Renovierung: Putzschäden wurden beseitigt, die Ausmalung erneuert und ein Fußboden aus Natursteinplatten verlegt. Aus dem Vorraum wurde eine Trennwand entfernt. 2007 wurde die Kirchturmspitze mit Wetterhahn und Kreuz aufwendig renoviert, da der [[Orkan Kyrill]] die Befestigung beschädigt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhenbezugspunkt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NivellementWallenhorst.JPG|mini|hochkant|[[Nivellement]]punkt an der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Info Tafel Höhenfestpunkt St. Alexander Wallenhorst.jpg|mini|hochkant|Infotafel zum Höhenfestpunkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kirche befindet sich der Höhenanschlusspunkt des [[Deutsches Haupthöhennetz|Deutschen Haupthöhennetzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pg-wallenhorst.de/index.php/st-alexander-wallenhorst/st-alexander-wallenhorst/kirche-und-geschichte/522-geografischer-hoehenbezugspunkt |titel=Höhenfestpunkt 3614-00005 Höhe: 94,453 m über NHN (DHHN2016) |abruf=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katholische Kirchengemeinde St. Alexander Wallenhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Neue St. Alexanderkirche Wallenhorst&amp;#039;&amp;#039;. Wallenhorst 1981, erweiterte Neuauflage 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neue St.-Alexander-Kirche (Wallenhorst)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pg-wallenhorst.de/index.php/st-alexander-wallenhorst/st-alexander-wallenhorst/kirche-und-geschichte Die Neue St.-Alexander-Kirche auf der Site der Pfarreiengemeinschaft Wallenhorst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.349871|EW=8.015472|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wallenhorst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Osnabrück|Wallenhorst, St. Alexander neu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Osnabrück|Wallenhorst, St. Alexander neu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Niedersachsen|Wallenhorst Neue Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexander-von-Rom-Kirche|Wallenhorst, Neu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude|Wallenhorst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Wallenhorst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Osnabrück]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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