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	<title>Neue Mainzer Straße - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Baumfreund-FFM: geprüft</title>
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		<updated>2026-03-08T14:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Neue Mainzer Straße&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=DEU Frankfurt am Main COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|Bild=Neue Mainzer Bankenklamm b.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=„Bankenklamm“ in der Neuen Mainzer Straße&lt;br /&gt;
|Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Frankfurt-Innenstadt|Innenstadt]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=1810&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Untermainbrücke]] (Süden), [[Hochstraße (Frankfurt am Main)|Hochstraße]] (Norden)&lt;br /&gt;
|Querstraßen=[[Willy-Brandt-Platz (Frankfurt am Main)|Willy-Brandt-Platz]], [[Kaiserstraße (Frankfurt am Main)|Kaiserstraße]], Taunustor, Junghofstraße, [[Opernplatz (Frankfurt am Main)|Opernplatz]]&lt;br /&gt;
|Plätze=&lt;br /&gt;
|Bauwerke=[[Städtische Bühnen Frankfurt|Städtische Bühnen]], [[Eurotower]], [[Japan Center]], [[Main Tower]], [[Eurotheum]], [[Taunusturm]]&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge= 920&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;{{Stadtkarte-ffm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Mainzer Straße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt am Main]] ist ein Teil des [[Frankfurter Anlagenring|Anlagenrings]] und führt als hochfrequentierte Verbindungsstraße den Verkehr aus Sachsenhausen von der [[Untermainbrücke]] um den [[Frankfurt-Innenstadt|westlichen Bereich des Stadtzentrums]] in Richtung [[Opernplatz (Frankfurt am Main)|Opernplatz]]. Nördlich davon bildet die [[Hochstraße (Frankfurt am Main)|Hochstraße]] die direkte Fortsetzung in Richtung [[Eschenheimer Tor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neue Mainzer Straße entstand ab 1809 nach der [[Schleifung]] der [[Frankfurter Stadtbefestigung|Frankfurter Stadtmauer]], deren Verlauf sie zwischen dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Bollwerk&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Opernplatz (Frankfurt am Main)|Bockenheimer Tor]] markiert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bevorzugte Wohngegend der Frankfurter Oberschicht, wandelte sie sich ab etwa 1870 mit dem Durchbruch der [[Junghofstraße]] und der [[Kaiserstraße (Frankfurt am Main)|Kaiserstraße]] sowie dem Bau der Untermainbrücke zur Geschäftsstraße. Bereits 1929 wurde sie in einem Zeitungsartikel als &amp;#039;&amp;#039;Bankenklamm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die teils klassizistischen, teils gründerzeitlichen Bauten im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei den [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main|Luftangriffen auf Frankfurt am Main]] 1944 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bildet die an beiden Seiten von Hochhäusern gesäumte Straßenschlucht der Neuen Mainzer Straße das Zentrum des [[Frankfurter Bankenviertel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Neue Mainzer Straße beginnt am nördlichen Brückenkopf der Untermainbrücke. Am [[Maintor (Gebäude)|Maintor]]-Gelände entlang verläuft sie in annähernd nordwestlicher Richtung. In Höhe der [[Städtische Bühnen Frankfurt|Städtischen Bühnen Frankfurt]] schneidet sie den östlichen Rand des [[Willy-Brandt-Platz (Frankfurt am Main)|Willy-Brandt-Platzes]] an der Einmündung Friedensstraße/Weißfrauenstraße. Nördlich davon kreuzt sie die Kaiserstraße in ihrem Verlauf vom Hauptbahnhof zum Roßmarkt und quert die Große Gallusstraße am &amp;#039;&amp;#039;Taunustor&amp;#039;&amp;#039;. In Höhe des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Junghofbollwerkes&amp;#039;&amp;#039; macht die Straße einen scharfen Knick um fast 90 Grad nach Nordosten. Nach der Kreuzung mit der [[Junghofstraße]] verläuft sie weiter bis zur Einmündung der [[Goethestraße (Frankfurt am Main)|Goethestraße]] am Opernplatz und geht in die &amp;#039;&amp;#039;Hochstraße&amp;#039;&amp;#039; über, die entlang der [[Bockenheimer Anlage]] zum Eschenheimer Tor führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Mainzer Bollwerk.jpg|mini|Das Mainzer Bollwerk um 1806]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neue Mainzer Straße erhielt ihren Namen vom &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Bollwerk&amp;#039;&amp;#039;, einer 1520 angelegten besonders starken Verteidigungsanlage zum Schutz der südwestlichen Eckbastion der Stadtmauer, die an dieser Stelle auf das [[Main]]ufer traf. Nach den hier betriebenen [[Sägewerk|Schneidmühlen]], die ihr Wasser über einen Mühlengraben erhielten, wurde die Bastion auch &amp;#039;&amp;#039;Schneidwall&amp;#039;&amp;#039; genannt. Als letzter Teil der ehemaligen Stadtbefestigung begann man 1809 ihren Abriss, der sich bis 1818 hinzog. Aus den Mauerquadern des Schneidwalles entstand die neue Kaimauer, vor der Stadtgärtner [[Sebastian Rinz]] um 1860 eine Grünanlage mit exotischen Pflanzen, das &amp;#039;&amp;#039;[[Nizza (Frankfurt am Main)|Nizza]]&amp;#039;&amp;#039; anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Neue Mainzer Straße ist heute eine viel befahrene [[Einbahnstraße]] in nördlicher Richtung. Ursprünglich eine ruhige Wohnstraße, erhöhte sich das Verkehrsaufkommen ab 1839 mit dem Bau der [[Frankfurter Westbahnhöfe]] deutlich. Einzige Querstraßen waren zunächst die &amp;#039;&amp;#039;Weißfrauenstraße&amp;#039;&amp;#039; am Gallustor und die [[Große Gallusstraße]] am Taunustor, die den gesamten von und nach Westen führenden Straßenverkehr der Innenstadt aufnehmen mussten. Bereits um 1860 stieg die Zahl der mit der [[Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg]] Reisenden auf über eine Million im Jahr. Um den Verkehr zu den neuen Bahnhöfen zu bewältigen, legte man deshalb 1860 mit der &amp;#039;&amp;#039;Junghofstraße&amp;#039;&amp;#039; und 1874 mit der oberen &amp;#039;&amp;#039;Kaiserstraße&amp;#039;&amp;#039; neue [[Straßendurchbruch|Straßendurchbrüche]] zur Innenstadt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Neue Mainzer Straße zwischen Willy-Brandt-Platz und Taunustor mit einer durchschnittlichen Verkehrsbelastung von über 25.000 Kraftfahrzeugen an Werktagen zu den am stärksten befahrenen Straßen der Frankfurter Innenstadt. Auf den übrigen Abschnitten verkehren etwa 16.000 bis 18.000 Kraftfahrzeuge pro Werktag.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stvv.frankfurt.de/parlisobj/M_32_2005_AN1.pdf Gesamtverkehrsplan 2004] (PDF-Datei; 23,9&amp;amp;nbsp;MB), Ergebnisbericht des Magistrates vom 18. Februar 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenbahn ===&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1882 eröffnete die [[Frankfurter Trambahn-Gesellschaft]] eine [[Pferdebahn]]linie vom Opernplatz über die Neue Mainzer Straße und die [[Untermainbrücke]] nach [[Frankfurt-Sachsenhausen|Sachsenhausen]]. Am 10. April 1899 wurde die inzwischen in den Besitz der [[Straßenbahn Frankfurt am Main|Städtischen Straßenbahn]] übergegangene [[Eisenbahnstrecke|Strecke]] als erste Frankfurter Straßenbahnlinie elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1920er Jahren kam es in der Neuen Mainzer Straße zu regelmäßigen Verkehrsstauungen. Ein Frankfurter Journalist bezeichnete sie 1929 als &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter [[Thermopylen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Klamm|Bankenklamm]]&amp;#039;&amp;#039;, eine noch heute übliche Charakterisierung der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Mai 1955 endete der Straßenbahnbetrieb in der Neuen Mainzer Straße nördlich des Theaterplatzes (heute Willy-Brandt-Platz). Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg verfolgte das Ziel einer [[Autogerechte Stadt|autogerechten Stadt]], bei der dem Individualverkehr der Vorrang gegenüber dem öffentlichen Personenverkehr zukam; dies ließ einen parallelen Betrieb der Straßenbahn neben dem Straßenverkehr in der schmalen Straße nicht länger zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Teil verkehrte die Straßenbahn noch bis zum 11. Oktober 1986 über die Untermainbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Willy-Brandt-Platz kreuzt die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Altstadtstrecke&amp;#039;&amp;#039;, auf der die Linien 11, 12 und 14 sowie der [[Ebbelwei-Expreß]] verkehren. Von 1889 bis 1950 gab es auch eine Straßenbahnkreuzung in Höhe der Kaiserstraße, dann wurden die Schienen in die Große Gallusstraße verlegt. Mit der Eröffnung der [[S-Bahn Rhein-Main|S-Bahn]] 1978 endete der Betrieb auf dieser Strecke. Die Straßenbahnkreuzung Opernplatz/Goethestraße am nördlichen Ende der Neuen Mainzer Straße bestand von 1882 bis 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== U- und S-Bahn ===&lt;br /&gt;
Die Neue Mainzer Straße ist sowohl am nördlichen als auch am südlichen Ende durch die Bahnhöfe Willy-Brandt-Platz und Opernplatz mit dem Stadtbahnnetz verknüpft. Am Willy-Brandt-Platz kreuzen sich seit 1974 die [[U-Bahn-Strecke A (Frankfurt am Main)|Stammstrecke A]], die von hier aus seit 1984 unter der Neuen Mainzer Straße in Richtung Sachsenhausen weiterläuft, und die [[U-Bahn-Strecke B (Frankfurt am Main)|Stammstrecke B]]. Am Opernplatz unterquert seit 1986 die [[U-Bahn-Strecke C (Frankfurt am Main)|Stammstrecke C]] die Neue Mainzer Straße. Außerdem quert in Höhe der [[Freßgass]] die Stammstrecke der [[S-Bahn Rhein-Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Einzelbauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Am Main-Jakob Fuerchtegott Dielmann-FFMADIUSAAUNZ-026-Die neue-Mainzerstrasse.jpg|mini|Ansicht der Straße von Süden mit vollendeter klassizistischer Bebauung, 1845&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Stahlstich]] von &amp;#039;&amp;#039;Jakob Ludwig August Buhl&amp;#039;&amp;#039; nach Vorlage von [[Jakob Fürchtegott Dielmann]])&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1809 erließ Stadtbaumeister [[Johann Georg Christian Hess]] eine städtische Bauordnung, in der er den [[Klassizismus]] als verbindlichen Baustil festschrieb. Alle Häuser mussten künftig in einfachen, symmetrischen Formen errichtet werden. Die zuvor für Frankfurt charakteristischen Architekturelemente – steile [[Giebel]]dächer, [[Zwerchhaus|Zwerchhäuser]], Überhänge, [[Erker]] und [[Mansarde]]n – wurden verboten. Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtmauern legte der Stadtgärtner [[Sebastian Rinz]] [[Wallanlagen (Frankfurt am Main)|öffentliche Grünanlagen]] an, die seit 1827 durch eine [[Wallservitut]] gegen Bebauung geschützt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich die Parzellen entlang der inneren Wallstraßen wurden ab 1809 auf beiden Seiten bebaut. 1811 erhielt die westliche Wallstraße zwischen Schneidwall und Bockenheimer Tor den Namen &amp;#039;&amp;#039;Neue Mainzer Straße&amp;#039;&amp;#039;. In rascher Folge entstanden nun die Neubauten, die von renommierten Architekten wie [[Nicolas Alexandre Salins de Montfort]], Stadtbaumeister [[Johann Friedrich Christian Hess]] und [[Friedrich Rumpf (Architekt)|Friedrich Rumpf]] für die wohlhabendsten und angesehensten Bürger der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]] errichtet wurden. Unter ihnen finden sich die Familien [[Andreae Noris-Zahn|Andreae]], Bernus, [[Brentano]], du Fay, [[Grunelius]], [[Guaita (Familie)|Guaita]], Hauck, [[Jordan de Rouville]], Mülhens, Metzler, [[Passavant]], [[Rothschild (Familie)|Rothschild]] und [[von Saint George]]. 1852 bis 1858 wohnte [[Otto von Bismarck]] in der Neuen Mainzer Straße Nr. 23. Er war in dieser Zeit preußischer Gesandter beim [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Nr. 49/51 ===&lt;br /&gt;
Als erster Neubau entstand 1809 das Haus des Gasthalters Lippert (Neue Mainzer Straße 49/51). Nachdem es lange Zeit dem [[Thurn und Taxis]]schen Oberpostmeister Freiherr von Vrints-Treuenfeld gehört hatte, ging es 1829 in den Besitz des [[Städelsches Kunstinstitut|Städelschen Kunstinstituts]] über. [[Friedrich Maximilian Hessemer]] baute das Haus zu einem Kunstmuseum um. Nachdem das Städel 1878 seinen Neubau am südlichen Mainufer bezogen hatte, erwarb die [[Polytechnische Gesellschaft]] den Bau und ließ ihn um einen Anbau erweitern, den die [[Frankfurter Sparkasse von 1822]] bezog. Die Polytechnische Gesellschaft richtete in ihrem Haus 1881 das &amp;#039;&amp;#039;Kunstgewerbemuseum&amp;#039;&amp;#039; ein, aus dem das heutige [[Museum Angewandte Kunst]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Nr. 54 ===&lt;br /&gt;
1819 erbaute Friedrich Rumpf dieses Haus für den Bankier Jordan de Rouville, der es 1833 an Kurfürst [[Wilhelm II. (Hessen-Kassel)|Wilhelm II.]] verkaufte. Er bewohnte das Jordansche Palais mit seiner [[Morganatische Ehe|morganatischen Ehefrau]], der Gräfin [[Emilie von Reichenbach-Lessonitz]] bis zu deren Tod 1843. Nachdem der Kurfürst erneut geheiratet hatte, kam das Palais in den Besitz von Luise von Bose, der ältesten Tochter des Kurfürsten und der Gräfin Reichenbach-Lessonitz. Sie vermachte es 1883 testamentarisch der [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung|Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft]], die hier ihre Verwaltung einrichtete. Im 20. Jahrhundert befand sich hier bis zur Zerstörung des Hauses 1944 die Intendanz der [[Städtische Bühnen Frankfurt|Städtischen Bühnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Nr. 55 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Am Main-Neue Mainzer Strasse 55 von Nordosten-20130302.jpg|mini|Neue Mainzer Strasse 55]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Neue Mainzer Straße 59.20130305.jpg|mini|Frankfurt Neue Mainzer Straße 59]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Nr. 55 ist der einzige noch bestehende klassizistische Bau in der Neuen Mainzer Straße. Er entstand 1830 als Stammhaus der Familie [[Pfeiffer-Belli]]. Mit seinen schlichten, schmucklosen Formen ist er charakteristisch für die Zeit seiner Erbauung. Die Schmuckelemente an Dach und Giebel stammen von einer Renovierung in den 1960er Jahren. Das Gebäude wurde von der Bank [[Merck Finck &amp;amp; Co]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Nr. 57 ===&lt;br /&gt;
Das von Salins de Montfort für [[Ludovica des Bordes|Lulu Brentano]] entworfene Haus lag auf der westlichen Straßenseite unmittelbar vor dem Knick. Es kam später in den Besitz der Familie du Fay, später erwarb es der Unternehmer [[Paul Hirsch (Bibliophiler)|Paul Adolf Hirsch]]. Er legte in dem langen Seitenflügel entlang des ehemaligen Junghof-Bollwerkes seit 1896 eine bedeutende Musikbibliothek an, die schließlich rund 20.000 Bände umfasste. Dort befand sich auch die bedeutende [[Buntpapier]]sammlung von [[Olga Hirsch]]. Der Konzertsaal der Bibliothek war Mittelpunkt zahlreicher gesellschaftlicher Ereignisse Frankfurts, z.&amp;amp;nbsp;B. des &amp;#039;&amp;#039;Strawinski-Festes&amp;#039;&amp;#039; 1925 und der Tagung der [[Internationale Gesellschaft für Neue Musik|Internationalen Gesellschaft für Neue Musik]] 1927. Zu Hirschs Freundeskreis zählten [[Bruno Walter]] und [[Ludwig Rottenberg]]. Bei seiner erzwungenen Übersiedelung nach [[Cambridge]] 1936 konnte Hirsch seine Bibliothek mitnehmen. Sie gehört seit 1946 dem [[Britisches Museum|Britischen Museum]]. Der Garten des Palais beherbergte bis 1950 das &amp;#039;&amp;#039;Schweizerhäuschen&amp;#039;&amp;#039;, ein beliebtes [[Café]]. Heute gehört der Garten zur [[Wallanlagen (Frankfurt am Main)|Taunusanlage]]. Hier befindet sich das [[Beethoven-Denkmal (Frankfurt am Main)|Beethoven-Denkmal]] [[Georg Kolbe]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Nr. 59 ===&lt;br /&gt;
Das anschließende Haus Nr. 59, 1817 ebenfalls von Salins für den Bankier Koester entworfen, erwarb 1839 [[Amschel Mayer Rothschild]] für seinen Wiener Neffen. Später kam es in den Besitz des Pariser Rothschilds, [[Edmond de Rothschild]], der es 1867 an den nach der Preußischen Annexion zurückgetretenen ehemaligen Herzog von Nassau, [[Adolph (Luxemburg)|Adolph von Nassau]], vermietete. 1889 bis 1892 ließ die damalige Eigentümerin, die [[Darmstädter Bank|Darmstädter Bank für Handel und Industrie]], das Palais abreißen und durch die Architekten Neher und von Kauffmann ein [[Historismus|historistisches]] Bankgebäude errichten, das noch heute besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Von der Untermainbrücke zum Willy-Brandt-Platz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Neue Mainzer Strasse 072005.jpg|mini|hochkant|Blick von der Untermainbrücke in die Neue Mainzer Straße, 2005]][[Datei:Degussa-ffm001.jpg|mini|links|hochkant|Blick vom Main Tower (noch mit dem mittlerweile abgerissenen Degussa-Gelände)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neue Mainzer Straße beginnt am nördlichen Brückenkopf der Untermainbrücke. Auf der westlichen, in Blickrichtung linken Seite steht mit der Hausnummer 1 als markanter Torpfosten zur Innenstadt das &amp;#039;&amp;#039;National-Hochhaus&amp;#039;&amp;#039;. Das 1962/63 errichtete siebzehnstöckige, 56 Meter hohe Gebäude ist nach seinem Eigentümer, der in [[Basel]] ansässigen [[Nationale Suisse|National-Versicherung]], benannt. Das markante Hochhaus mit seinen kupferverkleideten Stützen und der [[Vorhangfassade]] aus dunkelgrünem Leichtmetall und Glas ist ein Entwurf der Architekten [[Max Meid]] und [[Helmut Romeick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Einmündung der &amp;#039;&amp;#039;Hofstraße&amp;#039;&amp;#039; liegt der Komplex der [[Städtische Bühnen Frankfurt|Städtischen Bühnen]]. Er wurde 1959 bis 1963 um das ehemalige, im Krieg stark zerstörte [[Schauspielhaus (Frankfurt am Main)|Schauspielhaus]] von 1902 erbaut. Die ebenfalls gründerzeitliche Blockrandbebauung wurde dafür abgerissen. Es beherbergt neben Werkstätten, Garderoben, Büro- und Probenräumen vor allem die Spielstätten der beiden wichtigsten Sparten, der [[Oper Frankfurt]] und des [[Schauspiel Frankfurt]], deren Eingänge am Willy-Brandt-Platz liegen. An der Hofstraße liegt der Eingang des &amp;#039;&amp;#039;Kammerspiels&amp;#039;&amp;#039;, eines kleinen Theaterraums für ca. 300 Besucher. Das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Fundus&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke Neue Mainzer Straße/Willy-Brandt-Platz ist ein beliebter Treffpunkt für Theaterbesucher und Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östliche Straßenseite wird von einer Blockrandbebauung begleitet. Hier befand sich bis 2000 der Verwaltungssitz der [[Degussa]]. Ende 2005 erwarb ein Konsortium von Investoren das 21.000 Quadratmeter große Areal. Unter dem Projektnamen [[Maintor (Gebäude)|Maintor]] entstand ab Mitte 2009 bis 2018 nach Plänen von [[KSP Engel und Zimmermann]] ein neues Quartier mit gemischten Wohn- und Büroflächen. Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe sowie das bereits im alten Degussa-Komplex ansässige Theater [[Die Komödie]] sollen für eine urbane, attraktive Atmosphäre sorgen. Architektonisch wird der neue Komplex von dem 100 Meter hohen Büroturm &amp;#039;&amp;#039;WINX&amp;#039;&amp;#039; und zwei 60 Meter hohen Türmen geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maintor-frankfurt.de/de/Kommunikation/news_071108.php Grünes Licht für MainTor-Projekt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den alten Degussa-Bauten blieb der 13-geschossige &amp;#039;&amp;#039;Degussa-Turm&amp;#039;&amp;#039; von 1953 an der Ecke Weißfrauenstraße/Neue Mainzer Straße mit neuer Fassade erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen Willy-Brandt-Platz und Taunustor ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochhauscluster, Frankfurt.jpg|mini|hochkant|Die &amp;#039;&amp;#039;Bankenklamm&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Willy-Brandt-Platzes beginnt der als &amp;#039;&amp;#039;Bankenklamm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Abschnitt der Neuen Mainzer Straße. Der 148 Meter hohe [[Eurotower]], bis 2014 Sitz der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]], wurde 1977 als Hauptverwaltung der [[Bank für Gemeinwirtschaft]] errichtet. Er nimmt den ganzen Straßenblock an der westlichen Neuen Mainzer Straße zwischen Willy-Brandt-Platz und Kaiserstraße ein und ist seit 2015 Sitz des [[Einheitlicher Bankenaufsichtsmechanismus|Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus]] (SSM) der EZB. Der Gebäudeblock auf der gegenüberliegenden Seite besteht aus einem Gebäude der Wiederaufbauzeit der 1950er Jahre, dem sich die beiden gründerzeitlichen Wohn- und Geschäftshäuser Nr. 24 (&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Haus&amp;#039;&amp;#039;) und 26 anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[K26]] ist ein 2003 bis 2005 erbautes 20-stöckiges, 75 Meter hohes Hochhaus an der Ecke Kaiserstraße/Neue Mainzer Straße Nr. 28 bis 30. Eigentümer ist eine Tochtergesellschaft des Bankhauses [[Hauck &amp;amp; Aufhäuser|Hauck]], dessen Stammsitz sich bis 1983 auf diesem Grundstück befand. Das K26 ersetzte ein schlichtes, 11-stöckiges Bürohaus von 44 Metern Höhe, das nur knapp 20 Jahre genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.emporis.com/en/wm/bu/?id=buerohausneuemainzerstrasse-frankfurt-germany Bürohaus Neue Mainzer Straße]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich an das K26 schließt sich das 109 Meter hohe Hochhaus [[Global Tower|Neue Mainzer Straße 32–36]] an, das von 1973 bis 1997 Hauptsitz der [[Commerzbank]] war. 1997 zog die Verwaltung in den benachbarten [[Commerzbank Tower]] um.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.emporis.com/en/wm/bu/?id=verwaltungsbaudercommerzbankag-frankfurt-germany Commerzbank Verwaltungsbau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Bau des Commerzbank-Hochhauses befand sich hier ein 1952 errichtetes schlichtes Geschäftshaus, das &amp;#039;&amp;#039;Bieger-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://aufbau-ffm.de/serie/Teil23-25/23-6.html | wayback=20100922005138 | text=Bieger-Haus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Block auf der gegenüberliegenden Straßenseite besteht aus einem gründerzeitlichen Geschäftshaus, in dem sich von 1927 bis 1981 das Gloria-Kino befand, sowie einem bis zu neunstöckigen Gebäudekomplex, der zwischen 1950 und 1957 für die [[DZ-Bank|Deutsche Genossenschaftskasse]] entstand. Der gesamte Block befand sich im Besitz der Commerzbank. 2011 wurde er vollständig abgerissen und durch zwei Hochhäuser, den 170 Meter hohen [[Taunusturm]] sowie ein weiteres 60 Meter hohes Gebäude, ersetzt. Das gründerzeitliche Geschäftshaus bleibt bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen Taunustor und Junghofstraße ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maintower (Taunusanlage).jpg|mini|Main Tower, Garden Tower und Japan Center]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Omniturm Frankfurt 05-19.jpg|mini|hochkant|Baustelle des Omniturms im Mai 2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Taunustor und Junghofstraße ballen sich die Hochhäuser zu ihrer größten Dichte. Den Anfang macht das [[Japan Center]], ein 115 Meter hohes 27-geschossiges Hochhaus in Form einer japanischen Steinlaterne. Bevor es 1996 eingeweiht wurde, hatte das Grundstück an der Ecke Neue Mainzer Straße/Taunustor schon verschiedenen Zwecken gedient. Ursprünglich befand sich hier das Wohnhaus des wohlhabenden katholischen Kaufmannes [[Guaita (Familie)|Stephan von Guaita]]. Er vermachte das Haus der von ihm und seiner Frau testamentarisch dotierten &amp;#039;&amp;#039;von Guaitaschen Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, einer Versorgungsanstalt für &amp;#039;&amp;#039;unbemittelte Mädchen und verschämte Arme römisch-katholischen Bekenntnisses&amp;#039;&amp;#039; und für &amp;#039;&amp;#039;hilfsbedürftige unverheiratete oder verwitwete Männer über 60 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. Später entstand hier der schmucklose Zweckbau des &amp;#039;&amp;#039;Finanzamtes Taunustor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenüberliegende Eckgrundstück an der Großen Gallusstraße war bis 2014 Sitz des [[Bankhaus Metzler|Bankhauses Metzler]]. Im [[Hochhausrahmenplan]] war an dieser Stelle der Bau eines 175 Meter hohen Gebäudes mit 44 Stockwerken vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.thehighrisepages.de/hhkartei/ffmmetzl.htm |wayback=20080210183428 |text=Metzler-Bank}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016–2019 errichtete der Immobilienentwickler [[Tishman Speyer Properties]] hier den [[Omniturm]], ein 190 Meter hohes Wohn- und Geschäftsgebäude. Hinter dem Omniturm zweigt im rechten Winkel die schmale &amp;#039;&amp;#039;Neue Schlesingergasse&amp;#039;&amp;#039; ab, die sich nach etwa 50 Meter nach Norden in Richtung Junghofstraße wendet. Auf dem Grundstück zwischen Neuer Mainzer Straße und Neuer Schlesingergasse befindet sich der Gebäudekomplex Neue Mainzer Straße 52–58 der [[Landesbank Hessen-Thüringen]]. Das 1976 erbaute ältere Hochhaus der Bank führt seit der Renovierung 2005 den Namen [[Garden Tower]]. Es besteht aus zwei 14 und 25 Etagen hohen Türmen, deren höchster 127 Meter hoch ist. Nördlich davon steht der 1996 bis 1999 errichtete 200 Meter hohe [[Main Tower]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber auf der westlichen Straßenseite liegt der Hauptsitz der [[Frankfurter Sparkasse]] und der [[Polytechnische Gesellschaft|Polytechnischen Gesellschaft]] (Neue Mainzer Straße 49/51). Nach der Zerstörung der Altbauten im Krieg errichtete die Bank 1949 zunächst einen Behelfsbau, der 1955 bis 1957 durch einen sechsgeschossigen Bau nach Entwürfen der Architekten Krahn und Petry ersetzt wurde. Nördlich davon knickt die Neue Mainzer Straße scharf nach rechts ab. Sie folgt damit dem Verlauf der alten Frankfurter Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert. Kurz vor dem Knick liegt das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Stammhaus Pfeiffer-Belli&amp;#039;&amp;#039; (Neue Mainzer Straße 55), der einzige klassizistische Bau der Straße, der sich bis heute erhalten hat. Auf dem anschließenden ehemaligen du Fayschen Gartengrundstück am Junghofbollwerk haben sich beim Wiederaufbau nach dem Krieg zwei Banken niedergelassen: Das Gebäude Neue Mainzer Straße 57, 1960 durch W. Berentzen errichtet, beherbergte eines der ersten kommerziellen [[Rechenzentrum|Rechenzentren]] Deutschlands. Es war mit einer [[Univac|Univac UCT]] ausgestattet. Das Gebäude gehört der [[Hypo Real Estate|Württembergischen Hypothekenbank]]. Auf dem Grundstück Nr. 59 steht neben dem gründerzeitlichen Bau der Hypobank ein ebenfalls von W. Berentzen 1960 für den Baukonzern [[Wayss &amp;amp; Freytag]] errichteter zehngeschossiger Bürobau. Die Helaba plant auf dem Grundstück Nr. 57–59 bis 2028 den 205 Meter hohen [[Central Business Tower]] zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Schulze |titel=Frankfurter Skyline wächst: Central Business Tower soll 2028 fertig sein |werk=FAZ.NET |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-skyline-waechst-central-business-tower-soll-2028-fertig-sein-17626170.html |datum=2021-11-09 |abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Entwurf stammt von [[KSP Jürgen Engel Architekten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Neue Mainzer Straße / Junghofstraße auf dem Grundstück Nr. 62–66 folgt mit dem [[Eurotheum]] der nächste Wolkenkratzer. Der 31-geschossige Turm mit einer Höhe von 110 Metern wurde 1999 fertiggestellt. Der Entwurf stammte von den Offenbacher Architekten [[Novotny Mähner Assoziierte]]. Das Eurotheum ist ein kombiniertes Büro- und Wohngebäude: In den unteren 21 Geschossen befinden sich Büros, darüber möblierte Appartements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junghofstraße bis Opernplatz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chasechallenge2007-ffm001.jpg|mini|hochkant|Start zum jährlichen [[JPMorgan Chase Corporate Challenge|Chase-Lauf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der vielbefahrenen Kreuzung mit der Junghofstraße liegt an der westlichen Straßenseite das [[Bürohaus an der Alten Oper]], Sitz der Deutschlandzentrale der [[Citibank]]. Der zwanziggeschossige Bau der Architekten Hubertus von Allwörden, Gerhard Balser, Roger Bundschuh und Rolf Schloen ist 89 Meter hoch. Er entstand 1981 bis 1984 und wurde später modernisiert. Dabei erhielt er auch eine Glasfassade. Ein weiterer Umbau ist geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenüberliegende Gebäude Neue Mainzer Straße 72 an der Ecke zur Junghofstraße, ein gründerzeitliches Bürohaus von 1876, wurde vor einigen Jahren aufwendig saniert. Es wird von der Landesbank Hessen-Thüringen genutzt. Die von rechts einmündende &amp;#039;&amp;#039;Neue Rothofstraße&amp;#039;&amp;#039; erinnert wie die Junghofstraße an die Zeit, als die [[Frankfurt-Innenstadt|Frankfurter Neustadt]] eine dünnbesiedelte Vorstadt war, in der es noch große Bauernhöfe gab. Im weiteren Verlauf der Neuen Mainzer Straße folgen noch einige mehrstöckige Geschäftshäuser aus den fünfziger und achtziger Jahren. Kurz vor der Alten Oper zweigt rechts die [[Goethestraße (Frankfurt am Main)|Goethestraße]] ab, die in den letzten Jahren vor allem als Einkaufsstraße für die gehobenen Ansprüche einer wohlhabenden Konsumentenschicht von sich reden gemacht hat. Hinter der Goethestraße endet die Neue Mainzer Straße an der Kreuzung mit dem [[Opernplatz (Frankfurt am Main)|Opernplatz]] und der [[Freßgass]], deren amtlicher Name &amp;#039;&amp;#039;Große Bockenheimer Straße &amp;#039;&amp;#039; nur wenigen Frankfurter geläufig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere Abschnitt der Neuen Mainzer Straße ist aber einer wachsenden Zahl von Freizeitsportlern ein Begriff. Die jährlich im Juni stattfindende [[JPMorgan Chase Corporate Challenge]] ist die Laufsportveranstaltung mit der weltweit größten Teilnehmerzahl. Seit 2005 waren immer über 60.000 Läufer gemeldet. Um das große Teilnehmerfeld sicher auf die 5,6 Kilometer lange Laufstrecke durch die Frankfurter Innenstadt zu schicken, sind zwei getrennte Startaufstellungen erforderlich, die erst nach rund 400 Metern am Eschenheimer Tor zusammengeführt werden. Die nördliche Aufstellung erfolgt seit einigen Jahren in der Neuen Mainzer Straße. Die Warteschlange zieht sich über mehrere hundert Meter die ganze Neue Mainzer Straße bis zum Willy-Brandt-Platz hin, und die letzten Läufer benötigen über 20 Minuten, bis sie die Startlinie an der Alten Oper erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Frankfurter Anlagenring]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hochhäuser in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Klötzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt ehemals, gestern und heute. Eine Stadt im Wandel der letzten 50 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag J. F. Steinkopf]], Stuttgart 1979, ISBN 3-7984-0398-8.&lt;br /&gt;
* [[Fried Lübbecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Antlitz der Stadt. Nach Frankfurts Plänen von Faber, [[Matthäus Merian der Jüngere|Merian]] und Delkeskamp 1552–1864.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-7829-0276-9.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Schembs]]: &amp;#039;&amp;#039;Bankenklamm galt einst als eine der vornehmsten Adressen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Otto Schembs: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergang durch die Frankfurter Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-7829-0530-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://de.phorio.com/?t=projectlist&amp;amp;channel=&amp;amp;region=250684791&amp;amp;company= Alle Gebäude an der Neue Mainzer Straße]&lt;br /&gt;
* {{Altfrankfurt|Objekt=Die Neue Mainzer Straße|Pfad=NeueStadt/NeueMainzerStr/}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.aufbau-ffm.de/serie/Teil23-25/teil25.html | wayback=20111008031229 | text=Modernes Bauen in Frankfurt 1960 bis 1966}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/6/40/N |EW=8/40/23.1/E |type=landmark |region=DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neue Mainzer Strasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurter Stadtbefestigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenabschnitt des Frankfurter Anlagenrings]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Frankfurt-Innenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Baumfreund-FFM</name></author>
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