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	<title>Neue Leipziger Schule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:14:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-11-27T11:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Liberec-OGL-Rauch-Loy-4.jpg|thumb|Ausstellung von [[Rosa Loy]] und [[Neo Rauch]] in [[Liberec]] in [[Tschechien]] (2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ogl.cz/de/rosa-loy-neo-rauch-verwobene-spharen-1 |titel=Rosa Loy und Neo Rauch. Verwobene Sphären |abruf=2025-04-26 |werk=ogl.cz |hrsg=[[Regionalgalerie Liberec]] |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der umstrittene Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Leipziger Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine Strömung der modernen [[Malerei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hanno Rauterberg |Hrsg= |Titel=Geborgtes Leben |TitelErg=Die neue Leipziger Schule ist berühmt. Jetzt löst sich der Mythos auf. |Sammelwerk=Die Zeit |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Hamburg |Datum=2006-07-13 |ISBN= |ISSN=0044-2070 |Seiten= |Online=https://www.zeit.de/2006/29/LeipzigerSchule |Abruf=2017-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wams&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Berg |url=https://www.welt.de/wams_print/article1746491/Das-Unbehagen-mit-der-Neuen-Leipziger-Schule.html |titel=Das Unbehagen mit der Neuen Leipziger Schule |werk=Welt am Sonntag |hrsg=www.welt.de |datum=2008-03-02 |abruf=2017-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutung hat er vor allem als Label und [[Marketinginstrument]] auf dem [[Kunstmarkt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Schüle |Hrsg= |Titel=Neue Leipziger Schule |TitelErg=Die stille Revolte |Sammelwerk=Die Zeit |Band= |Nummer=30 |Auflage= |Verlag= |Ort=Hamburg |Datum=2005-07-21 |ISBN= |ISSN=0044-2070 |Seiten= |Online=https://www.zeit.de/2005/30/Leipziger-Maler |Abruf=2017-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Künstler selbst lehnen eine Zugehörigkeit meist ab. Auch die [[Kunstgeschichte|Kunstwissenschaft]] meidet den Begriff aufgrund seiner Unschärfe weitgehend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Begriff ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung bezieht sich auf die „alte“ [[Leipziger Schule (Bildende Kunst)|Leipziger Schule]], ein kunstjournalistischer Begriff, der sich ca. 1977 mit der Teilnahme von [[Werner Tübke]], [[Wolfgang Mattheuer]] und [[Bernhard Heisig]] an der [[documenta 6]] gefestigt hat. Deren Schüler, darunter [[Sighard Gille]] und [[Arno Rink]], können als zweite Generation der „Leipziger Schule“ angesehen werden. Auf deren Schüler als dritte Generation und ihre Situation nach der politischen [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] bezieht sich der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Neue Leipziger Schule&amp;#039;&amp;#039;, der eng mit der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst]] in Leipzig verbunden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Doris Kothe |Hrsg= |Titel=Neue Leipziger Schule |TitelErg=Karrieremotor oder Kreativitätshindernis? |Sammelwerk=Deutschlandfunk |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2007-04-14 |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.deutschlandfunk.de/neue-leipziger-schule.1180.de.html?dram:article_id=184571 |Abruf=2017-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seltener werden auch [[Rolf Kuhrt]] oder noch Heisig und Tübke als ihre Vertreter gesehen. Die Arbeiten zeichnen sich häufig durch eine Kombination aus figürlichen und abstrakten Elementen aus. Klare Botschaften, die für die &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Schule&amp;#039;&amp;#039; noch charakteristisch waren, finden sich nicht mehr. „Obwohl die Bilder großteils in Gegenständlichkeit ausformuliert sind, bleibt das Innerste, das sie zusammenhält, abstrakt. … Es sind Stimmungsbilder, die eine melancholische Gelassenheit im status quo zeigen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Werner Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Malerei aus Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. In: Katalog zur Ausstellung „made in Leipzig“, 5. April – 31. Oktober 2007, Schloss Hartenfels in Torgau, Klosterneuburg 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bedeutenden Anteil an dem Erfolg der „Neuen Leipziger Schule“ hat der Galerist [[Judy Lybke]] (Eigen + Art, Leipzig-Berlin), der seit den 1990er Jahren insbesondere die Werke von [[Neo Rauch]] auf dem US-amerikanischen Kunstmarkt bekannt machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot; /&amp;gt; Sukzessive gelangten dadurch auch andere Leipziger Künstler zu internationaler Geltung. Die Erfolge lassen Parallelen zu den [[Young British Artists]] erkennen. Wichtig für den Erfolg der Leipziger Maler war darüber hinaus die Talentsuche des Galeristen Matthias Kleindienst, der die [[Drucktechnik|Druckwerkstatt]] [[Holzschnitt]] an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst]] leitet und vielen Leipziger Künstlern den Weg ebnete. Davon profitierten u. a. Matthias Weischer und David Schnell. Erheblichen Anteil am Markterfolg der „Neuen Leipziger Schule“ hatte die [[Galerie (Kunst)|Produzentengalerie]] „LIGA“, die von 2002 bis 2004 in Berlin-Mitte bestand und von Christian Ehrentraut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.christianehrentraut.com/about.php?offset=press |titel=Christian Ehrentraut |abruf=2025-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem früheren Mitarbeiter von Judy Lybke, geführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Art in Berlin [https://www.art-in-berlin.de/incbmeld.php?id=535 Galerie LIGA schließt ihren Ausstellungsraum], abgerufen am 12. November 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Maler und deren [[Galerie (Kunst)|Galeristen]] haben ihre Ateliers und Sitz im [[Musikviertel (Leipzig)|Leipziger Musikviertel]] und seit 2005 vor allem auch in der [[Leipziger Baumwollspinnerei|Baumwollspinnerei]] in [[Lindenau (Leipzig)|Leipzig-Lindenau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot; /&amp;gt; Die größte Kunstsammlung der Leipziger und Neuen Leipziger Schule stellt die Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig dar. Weitere bedeutende Sammlungen mit Bildern von Künstlern der Neuen Leipziger Schule befinden sich im [[Galerie Hotel Leipziger Hof]] im Stadtteil [[Neustadt (Leipzig)|Neustadt]] in Leipzig und bei der VNG ART des in Leipzig ansässigen Unternehmens [[VNG AG|VNG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertreter ==&lt;br /&gt;
Zur „Neuen Leipziger Schule“ werden u. a. [[Neo Rauch]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot; /&amp;gt; [[Hans Aichinger]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_1&amp;quot; /&amp;gt; [[Tilo Baumgärtel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;wams&amp;quot; /&amp;gt; [[Isabelle Dutoit]], [[Tim Eitel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;wams&amp;quot; /&amp;gt; [[Tom Fabritius]], [[Rayk Goetze]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rayk Goetze, Heike Geissler |Titel=Zärtliche Zeiten |Hrsg=Rayk Goetze |Auflage=1 |Verlag=MMKoehn Verlag |Ort=Leipzig |Datum=2021 |ISBN=978-3-944903-66-8 |Seiten=2-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bruno Griesel]],&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Leipziger Schule – blick in die sammlung/6.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Kunstwerk, 2005, ISBN 3-9809160-4-9&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Paule Hammer]], [[Katrin Heichel]], [[Aris Kalaizis]], [[Axel Krause]], [[Kathrin Landa]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf&amp;quot; /&amp;gt; [[Rosa Loy]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_1&amp;quot; /&amp;gt; [[Christoph Ruckhäberle]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot; /&amp;gt; [[David Schnell]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot; /&amp;gt; [[Michael Triegel]], [[Miriam Vlaming]] und [[Matthias Weischer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit_0&amp;quot; /&amp;gt; gezählt, wobei die Zugehörigkeit nicht einheitlich gesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://vng-art.de/ VNG ART] – Sammlung von Bildern und Photographien seit den 1990er Jahren von Künstlern vorrangig aus Leipzig und Sachsen&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/kultur/ausstellungen/neue-leipziger-schule-wissenswert-100.html |titel=Wie die „Neue Leipziger Schule“ Leipzig zum Hotspot der aktuellen Malerei machte |abruf=2025-04-26 |werk=mdr.de |datum=2024-11-15}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.monopol-magazin.de/malerei-der-neuesten-leipziger-schule |titel=Totgeglaubt und nicht gestorben: Malerei der „Neuesten Leipziger Schule“ |abruf=2025-04-26 |autor=Marie-Louise Monrad Møller |werk=monopol-magazin.de |datum=2020-12-11 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Kultur, Kunst und Bildung |Autor=Thomas Höpel |Hrsg=[[Ulrich von Hehl]] |Sammelwerk=Geschichte der Stadt Leipzig, Band 4, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart |Verlag=Leipziger Universitätsverlag |Ort=Leipzig |Datum=2019 |ISBN=978-3-86583-804-9 |Seiten=939f.}}&lt;br /&gt;
* Josef Filipp; Hans-Werner Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;sieben mal malerei.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog [[Museum der bildenden Künste Leipzig|Museum der Bildenden Künste]]. Kerber, Leipzig 2003, ISBN 978-3-936646-19-1.&lt;br /&gt;
* [[Christiane Lange]], Florian Matzner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Malerei der Gegenwart. Zurück zur Figur.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 2006, ISBN 978-3-7913-3694-7.&lt;br /&gt;
* Claus Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal … Vom Mythos der Leipziger Schule.&amp;#039;&amp;#039; Plöttner Verlag, Leipzig 2013, ISBN 978-3-95537-115-9.&lt;br /&gt;
* Hans-Werner Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Malerei aus Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; In: Katalog zur Ausstellung „made in Leipzig“ 5. April – 31. Oktober 2007, Schloss Hartenfels in Torgau, Klosterneuburg 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leipzig leuchtet. Leipzig spezial.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Art – Das Kunstmagazin]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12, Dezember 2004, S. 18–89.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leipzig – Das Tor zur Malerei?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstforum International&amp;#039;&amp;#039;, Band 176, Juni–August 2005, S. 147 ff.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Eberhard (Physiker)|Klaus Eberhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu Gast bei Mattheuer und Rauch – Tagebuch eines Leipziger Kunstsammlers.&amp;#039;&amp;#039; E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2012, ISBN 978-3-86502-292-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=105987637X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Leipziger Schule| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössische Kunst|Leipziger Schule, Neue]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststil|Leipziger Schule, Neue]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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