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	<title>Neue Harth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:24:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neue_Harth&amp;diff=1893214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft, archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2025-09-30T16:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft, archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zwenkau-Nov-2009 009.jpg|mini|hochkant=1.2|Cospudener See und Neue Harth – Vom Aussichtsturm Bistumshöhe aus (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Harth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein auf ehemaligem [[Abraum (Bergbau)|Bergbau-Abraumgelände]] neu [[Aufforstung|aufgeforstetes]] Mischwaldgebiet südlich von [[Markkleeberg]] im [[Leipziger Neuseenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Neue Harth liegt in den Gemarkungen der Städte [[Leipzig]], Markkleeberg, [[Zwenkau]] und [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]]. Sie wird begrenzt im Norden durch die Stadt Markkleeberg, im Osten durch Großstädteln und [[Gaschwitz]] (Stadtteile von Markkleeberg) sowie [[Großdeuben]] (Stadtteil von Böhlen), im Süden etwa durch die [[Bundesstraße 2]] und im Westen durch den [[Zwenkauer See|Zwenkauer]] und den [[Cospudener See]]. Das Gebiet wird in Ost-West-Richtung von der [[Bundesautobahn 38|Autobahn A 38]] durchschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neuen Harth ist in ihrem westlichen Teil nahe dem Vergnügungspark [[Belantis]] eine [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnabfahrt]] der A 38 benannt (Leipzig-Neue Harth).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harth 1907.jpg|mini|Die „alte“ Harth 1907]]&lt;br /&gt;
Die [[Hardt (Toponym)|Harth]] war ehedem ein geschlossenes Waldgebiet auf einer leichten Erhebung zwischen den [[Flussaue|Auen]] von [[Weiße Elster|Weißer Elster]] und [[Pleiße]] mit [[Zwenkau]] im Westen und Großdeuben im Osten. Es enthielt neben Mischwald auch große Teile reinen Nadelwaldes. Die Harth war ein beliebtes Ausflugsgebiet der Leipziger. Der Waldrand bei Großdeuben und Gaschwitz war mit Villen bebaut. Am Nordrand der Harth lag die &amp;#039;&amp;#039;Heilanstalt Hartheck&amp;#039;&amp;#039;, eine private wie exklusive Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Erkrankte von Dr. Wilhelm Sernau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Harth gehörte bis 1815 als [[Exklave]] zwischen den kursächsischen Ämtern Leipzig und [[Amt Pegau|Pegau]] zum [[Hochstift Merseburg|hochstift-merseburgischen]] [[Amt Lützen]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas 1790&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Westteil des Amts Lützen im Jahr 1815 zu Preußen. Die mit dem Ostteil des Amts Lützen beim [[Königreich Sachsen]] verbliebene Harth wurde 1815 dem [[Kreisamt Leipzig]] zugeordnet. 1907 wurde Die Harth als „Staatsforstrevier Zwenkau“ bezeichnet. Es gehörte seit 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Leipzig im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=2025-07-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241126232156/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |archiv-datum=2024-11-26 |abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von etwa 1960 bis 1970 wurde der gesamte Bereich der Harth durch den nach der [[Devastierung|Abbaggerung]] von [[Zeschwitz]] (1943) von Süden kommenden [[Tagebau Zwenkau|Tagebau Böhlen]] (ab 1969 Tagebau Zwenkau) überbaggert. Ebenfalls überbaggert wurde die bereits 1957 stillgelegte [[Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz]] und die zu Gaschwitz und Großdeuben gehörenden Siedlungen. Nach dem Abdrehen des Tagebaus nach Westen zu Beginn der 1980er-Jahre wurde schon zu [[DDR]]-Zeiten auf dem östlichen Abraumfeld mit der Aufforstung neuen Waldes begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation heute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwenkau-Jul-2009 002.jpg|mini|Teil des Zwenkauer Sees mit Neuer Harth im Hintergrund (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoebigker-Feb-2010 024.jpg|mini|Winter in der Neuen Harth (2010)]]&lt;br /&gt;
Nach der Stilllegung des Tagebaus wurde die Aufforstung verstärkt fortgeführt, so dass die Neue Harth schon wieder beträchtliche Naherholungsmöglichkeiten bietet. Die landschaftliche Gestaltung der [[Bergbaufolgelandschaft]] obliegt der [[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft|Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft]] (LMBV). Um die touristische Erschließung bemüht sich der &amp;#039;&amp;#039;Zweckverband Neue Harth&amp;#039;&amp;#039;, dem Anliegergemeinden angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden Rundwege angelegt, die mit Informationstafeln beschildert sind. Hierauf wird einerseits Geschichtliches vermittelt, andererseits erhält man Auskünfte über den Gewässerverbund und die geplanten Projekte. Von [[Zöbigker]], Großstädteln, Gaschwitz, Zwenkau und den Leipziger Stadtteilen [[Knautkleeberg]], [[Knauthain]] und [[Hartmannsdorf (Leipzig)|Hartmannsdorf]] führen Wanderwege in den Wald. In schneereichen Wintern ist Langlauf auf gespurten Loipen möglich. Die Neue Harth bietet zudem seltenen Pflanzen wie Johanniskraut und Orchideen ein Zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Einbeziehung der Flächen südlich von Zöbigker und zwischen den Seen, die vorher Feldflur waren, ist der Bereich der Neuen Harth wesentlich größer als derjenige der früheren; das Gebiet umfasst etwa 535 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2016 treten verstärkt Probleme durch einen Anstieg des Grundwassers auf und weite Teile des Mischwaldes sterben ab. Die Vegetation ändert sich nicht nur, weil das Grundwasser steigt, sondern auch weil Tonlehme im verdichteten Boden das Oberflächenwasser am Ablaufen hindern. Der Bürgermeister der angrenzenden Stadt Markkleeberg musste daher feststellen, dass die Hälfte der im Stadtbesitz befindlichen ca. 15 Hektar Mischwald mittlerweile tot ist, die andere abgängig. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) hält eine Entwässerung für unrentabel, so dass momentan nicht klar ist, was als Nächstes passieren wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lvz.de/Region/Markkleeberg/Abgesoffen-Ueber-33-Hektar-Wald-in-Neuer-Harth-sind-schon-tot |titel=Abgesoffen: Über 33 Hektar Wald in Neuer Harth sind schon tot |werk=LVZ 16. Juni 2016 |zugriff=2017-02-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170206103503/http://www.lvz.de/Region/Markkleeberg/Abgesoffen-Ueber-33-Hektar-Wald-in-Neuer-Harth-sind-schon-tot |archiv-datum=2017-02-06 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* LMBV (Hrsg.): Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen und Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;, Heft 04 &amp;#039;&amp;#039;Böhlen/Zwenkau/Cospuden&amp;#039;&amp;#039;, 2009, [https://www.lmbv.de/files/LMBV/Publikationen/Publikationen%20Mitteldeutschland/Wandlungen%20und%20Perspektiven%20MD/doku%2004_Boehlen%20Zwenkau%20Cospuden.pdf (online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lmbv.de/ LMBV]&lt;br /&gt;
* [https://neue-harth.leipzig.de/ Zweckverband Neue Harth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.2497 |EW=12.3546 |type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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