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	<title>Neue Friedrichstraße - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:41:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neue_Friedrichstra%C3%9Fe&amp;diff=1776795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Traktorminze: wikilink</title>
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		<updated>2026-01-12T14:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Straßenbild Neu Friedrichstraße anno 1925 aus Adressbuch.jpg|mini|hochkant| Neue Friedrichstraße 1925 (idealisiert als Gerade) in Süd-Nord-Richtung (senkrecht) mit allen Querstraßen (1925)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Friedrichstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Anna-Louisa-Karsch-Straße]] und [[Littenstraße]])&amp;lt;!--sowie ein Teil der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Rochstraße*|Rochstraße]])XXX&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; nach m.M. war das kein Teil der N.F-Str.--&amp;gt; war ein Verkehrsweg in [[Alt-Berlin]] im heutigen Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] zwischen der [[Friedrichsbrücke]] im Westen und der [[Waisenbrücke]] im Süden. Der Straßenzug ist einer der ältesten [[Berlin]]s, der die damaligen [[Stadtviertel]] [[Heilig-Geist-Viertel]], [[Marienviertel (Berlin)|Marienviertel]] und [[Klosterviertel]] durchquerte und mehrfach umbenannt wurde. Er erhielt im Jahr 1951 den Namen Littenstraße. Der mittlere Abschnitt zwischen [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#An der Spandauer Brücke*|An der Spandauer Brücke]] und [[Grunerstraße (Berlin)|Grunerstraße]] wurde bei der Neubebauung des Areals um die [[Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)|Karl-Liebknecht-Straße]] und den [[Berliner Fernsehturm|Fernsehturm]] [[Widmung (Recht)|entwidmet]] und überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der gekrümmte Straßenzug führte vom östlichen [[Spree]]ufer an der großen [[Friedrichsbrücke#Geschichte|Pomeranzenbrücke]] (heute: Friedrichsbrücke) und der Querstraße &amp;#039;&amp;#039;Kleine Präsidentenstraße&amp;#039;&amp;#039; westwärts, vorbei an der (alten) [[Garnisonkirche (Berlin)|Garnisonkirche]], nordöstlich bis zur Rochstraße, wo sie in Höhe der [[Zentralmarkthalle Berlin|Zentralmarkthalle]] und des &amp;#039;&amp;#039;Sedan-Panoramas&amp;#039;&amp;#039; nach Osten und gleich darauf nach Südosten abbog. Im weiteren leichten Bogen nahm sie in Höhe der [[Franziskaner-Klosterkirche (Berlin)|Klosterkirche]] schließlich die südliche Richtung und endete an der [[Waisenbrücke]] (nahe der heutigen [[Jannowitzbrücke]]). Sie folgte dem ehemaligen Stadtwall und verlief damit parallel zur [[Berliner Stadtbahn]] zwischen den Stationen &amp;#039;&amp;#039;Börse&amp;#039;&amp;#039; (heute: Hackescher Markt), Alexanderplatz und Jannowitzbrücke. Querstraßen waren: Spandauer Straße, An der Spandauer Brücke/Rosenstraße, Klosterstraße, Rochstraße, &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte)|Kaiser-Wilhelm-Straße]]&amp;#039;&amp;#039; (heute: Karl-Liebknecht-Straße), Kalandstraße, Panoramastraße, &amp;#039;&amp;#039;[[Rathausstraße (Berlin)#Geschichte|Königstraße]]&amp;#039;&amp;#039; (heute: Rathausstraße), Grunerstraße, Stralauer Straße/Schicklerstraße und &amp;#039;&amp;#039;An der Stralauer Brücke&amp;#039;&amp;#039; (Stand 1902).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pharus-Plan. Berlin. Große Ausgabe 1902.&amp;#039;&amp;#039; Reprint eines historischen Pharus-Planes mit Straßenverzeichnis. Berlin 2010, ISBN 978-3-86514-155-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nummerierung der Parzellen/Gebäude erfolgte in Hufeisenform, beginnend und endend an der Waisenbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Straßenzug ist schon auf dem Stadtplan von Johann Georg [[Memhardt]] um 1652 zu erkennen. Bekannt sind aus der Zeit um 1700 die Straßenabschnitte mit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Am Walle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Garnison-Kirchen-Straße&amp;#039;&amp;#039; (1760) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Am Königswall&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Am Stralauer Thor&amp;#039;&amp;#039; (17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis vor 1778), &amp;#039;&amp;#039;Bei der Pomeranzenbrücke&amp;#039;&amp;#039; (um 1700 bis vor 1778), &amp;#039;&amp;#039;Gouverneursstraße&amp;#039;&amp;#039; (um 1700 bis vor 1778), &amp;#039;&amp;#039;Hinter den Baraquen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Casernen&amp;#039;&amp;#039; (um 1700 bis vor 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1778 entstand die Neue Friedrichstraße in ihrer gesamten Länge zum größten Teil erst nach der Abtragung des Walls der [[Festung Berlin]] um 1746. Ihren Namen erhielt sie nach dem [[Königreich Preußen|preußischen]] König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II]]. Sie umschloss mit dem parallel hinter ihr befindlichen ehemaligen Festungsgraben das eigentliche Alt-Berlin an der nördlichen und östlichen Seite und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 beantragte die [[Continentale Gesellschaft für elektrische Unternehmungen]] die Verlängerung der [[Straßenbahn Berlin–Hohenschönhausen]] von der Waßmannstraße über Alexanderplatz, Neue Friedrichstraße und [[Wallstraße (Berlin)|Wallstraße]] zum [[Spittelmarkt]]. Das Vorhaben wurde jedoch wegen der geringen Breite der Neuen Friedrichstraße abgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Autorenkollektiv|Titel=Straßenbahn Archiv 5. Berlin und Umgebung|Verlag=transpress|Ort=Berlin|Jahr=1987|ISBN=3-344-00172-8|Seiten=112–115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1951 erhielt die Neue Friedrichstraße den Namen [[Littenstraße]] zu Ehren des Juristen [[Hans Litten]]. Durch den Neubau des Stadtzentrums in den Jahren 1965–1969 wurde die Littenstraße zwischen An der Spandauer Brücke und [[Grunerstraße (Berlin)|Grunerstraße]] aufgehoben und überbaut, sodass zwei voneinander getrennte Straßenverläufe entstanden. Der Teil zwischen Friedrichsbrücke und Spandauer Straße wurde 1978 der [[Burgstraße (Berlin)|Burgstraße]] zugeordnet und erhielt am 15.&amp;amp;nbsp;Januar 2001 den Namen [[Anna-Louisa-Karsch-Straße]] (nach der Dichterin [[Anna Louisa Karsch]]). Der östlich angrenzende Teil von der Straße &amp;#039;&amp;#039;An der Spandauer Brücke&amp;#039;&amp;#039; bis zur Rochstraße wurde 1978 in die Rochstraße einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude an der Neuen Friedrichstraße ==&lt;br /&gt;
* An der Ecke Burg- und Neue Friedrichstraße (heute: [[Anna-Louisa-Karsch-Straße]]) befand sich von 1765 bis 1857 das [[Heilig-Geist-Viertel#Palais Itzig|Palais Itzig]]. 1859–1864 entstand an dieser Stelle nach Entwurf von [[Friedrich Hitzig]] die [[Berliner Börse]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde sie 1945 zerstört und anschließend komplett abgetragen.&lt;br /&gt;
* An der [[Spandauer Straße|Spandauer]] / Ecke Neue Friedrichstraße (heute: Anna-Louisa-Karsch-Straße) stand die 1701–1703 unter dem Baumeister [[Martin Grünberg]] erbaute [[Garnisonkirche (Berlin)|Garnisonkirche]]. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1962 abgerissen.&lt;br /&gt;
* Die [[Zentralmarkthalle Berlin|Zentralmarkthalle]] entstand 1886 in der Nähe des Alexanderplatzes. Sie wurde Ende der 1960er Jahre im Zuge der Neugestaltung der [[Historische Mitte (Berlin)|historischen Mitte Berlins]] abgerissen. Als Ersatz entstand 1969 an der Ecke zur [[Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)|Karl-Liebknecht-Straße]] eine neue Markthalle in moderner Architektur, die in den 1990er Jahren innen und außen völlig umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
* In der Neuen Friedrichstraße&amp;amp;nbsp;13 (heute Littenstraße 13–17) befand sich von 1779 bis 1878 die nicht mehr vorhandene ehemalige [[Kadettenhaus Neubau (Berlin)|preußische Kadettenanstalt]]. Das Militär zog 1878 in die [[Preußische Hauptkadettenanstalt]] in [[Groß-Lichterfelde]]. Heute befindet sich an dieser Stelle das imposante Justizgebäude des [[Geschäftsgebäude für die Zivilabteilungen des Landgerichts Berlin I und des Amtsgerichts Berlin I|Landgerichts Berlin]], in dem derzeit die Berufungskammern des Landgerichts Berlin sowie das Amtsgericht Mitte untergebracht sind. Der Gebäudekomplex war zur Zeit seiner Errichtung 1896–1904 der zweitgrößte Bau der Stadt Berlin (nach dem [[Berliner Stadtschloss|Stadtschloss]]). Er wurde im Zuge der Verbreiterung der Grunerstraße in den 1960er Jahren durch Abriss um ca.&amp;amp;nbsp;1/3 des Gebäudevolumens reduziert. Während der Teilung Berlins war im Landgerichtsgebäude neben dem Stadtgericht (Ost-)Berlin und den Stadtbezirksgerichten Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain auch das [[Oberstes Gericht der DDR|Oberste Gericht]] und die [[DDR-Justiz#Staatsanwaltschaften|Generalstaatsanwaltschaft]] der DDR untergebracht.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1250 wurde mit dem Bau einer [[Franziskaner-Klosterkirche (Berlin)|Klosterkirche]] im [[Frühgotik|frühgotischen]] Stil für das [[Graues Kloster (Berlin)|Graue Kloster]] der [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] begonnen, die während des Zweiten Weltkrieges am 3. April 1945 zerstört worden ist. Ab 1950 wurden die Trümmer entfernt und die Ruine von 1959 bis 1963 gesichert. Die übrigen, ebenfalls ruinös erhaltenen, Klostergebäude wurden vollständig abgetragen. Die Umgebung der Kirchenruine wurde als Grünanlage gestaltet.&lt;br /&gt;
* Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstand an der Kreuzung mit der Stralauer Straße das &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg#Vorgeschichte: Großes Friedrichs-Waisenhaus in Alt-Berlin|Große Friedrich-Hospital]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Martin Grünberg]] hatte die Baupläne erstellt; das Gebäude wurde jedoch 1906 abgerissen. An dessen Stelle entstand 1906–1909 ein viergeschossiger [[GASAG-Geschäftshaus|Neubau]], der ab 1910 Verwaltungssitz der &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Gaswerke&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[GASAG]] Berliner Gaswerke AG) wurde (Littenstraße 109). Das von [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]] im Stil der [[Neorenaissance]] entworfene Gebäude steht unter [[Denkmalschutz]]. Es wird derzeit (Stand: 2013) von der [[BEST-Sabel-Hochschule Berlin]] genutzt.&lt;br /&gt;
* In der Neuen Friedrichstraße 21a befand sich der Seiteneingang des im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichteten &amp;#039;&amp;#039;Warenhauses Fr. Pfingst &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;, der während des Neubaus im Jahr 1905 als Kundeneingang genutzt wurde. In der [[Rathausstraße (Berlin)#Geschichte|Königstraße]] lag der Haupteingang.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19050905-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=24&amp;amp;cHash=73ccddbfcbe3ed33fb8807003e8544e7 Große Anzeige zum Neubau des Warenhauses Pfingst], [[Berliner Tageblatt]], 5. September 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=h|bez=01|id=N108|zlb98=1414|name=Neue Friedrichstraße}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=h|bez=01|id=B236|zlb98=211|name=Bei der Pomeranzenbrücke|abk=Luise}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=h|bez=01|id=H619|zlb98=867|name=Hinter den Baraquen und Casernen|abk=Luise}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=h|bez=01|id=G450|zlb98=710|name=Gouverneursstraße|abk=Luise}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=L454|zlb98=1235|kaupert=Littenstrasse-10179-Berlin|name=Littenstraße|abk=Luise}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=A1045|kaupert=Anna-Louisa-Karsch-Strasse-10178-Berlin|name=Anna-Louisa-Karsch-Straße|abk=Luise}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=15&amp;amp;gr=7&amp;amp;nord=52.518206&amp;amp;ost=13.410582 |text=Stadtplan von 1893 |wayback=20151215181024}} bei alt-berlin.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.521006|EW=13.401675|type=landmark|dim=50|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neue Friedrichstrasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich der Große als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Traktorminze</name></author>
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