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	<title>Neuburger Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:14:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neuburger_Hof&amp;diff=1731954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Funde und Bedeutung */ Punkt ergänzt</title>
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		<updated>2024-10-11T19:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funde und Bedeutung: &lt;/span&gt; Punkt ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Neuburger Hof&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/4/11.50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 6/58/30.00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 64&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland NRW Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuburger Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfeld]] bildet die südlichste [[Ortslage]] des [[Stadtteil]]s [[Reusrath]] an der Stadtgrenze zu [[Leverkusen]]-[[Opladen]]. Mit ihm wird der [[Archäologie|archäologische]] [[Fundort]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsberg&amp;#039;&amp;#039; verknüpft, auf dem ein Gräberfeld aus dem 1.&amp;amp;nbsp;nachchristlichen Jahrhundert entdeckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Neuburger Hof liegt im äußersten Südzipfel [[Reusrath]]s und damit auch im südlichsten Bereich der [[Stadt]] [[Langenfeld (Rheinland)]]. Angefahren wird er von der [[Bundesstraße 8]] aus über die &amp;#039;&amp;#039;Raoul-Wallenberg-Straße&amp;#039;&amp;#039;, die nach rechts abzweigende &amp;#039;&amp;#039;Solinger Straße&amp;#039;&amp;#039; sowie den &amp;#039;&amp;#039;Hauweg&amp;#039;&amp;#039;. Aus Richtung [[Mehlbruch]], [[Schnepprath]] oder [[Hecke (Langenfeld)|Hecke]] ist der Hof nur über Feldwege zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Bauernhof|Hof]] selbst entstand erst in den 1920er Jahren, die Geschichte seiner Siedlungsfläche jedoch reicht bis in die [[Steinzeit|Altsteinzeit]] vor etwa 35.000 Jahren zurück. Bei den Gleisbauarbeiten im Jahre 1845 für die [[Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft]] wurde eine [[Kiesgrube]] zur [[Kies]]gewinnung für den [[Gleisbau]] ausgehoben. Dabei entdeckten [[Arbeiter]] die ersten [[Grab|Gräber]], wie sich später herausstellte, des größten [[Gräberfeld]]es zwischen [[Rhein]] und [[Weser]]. Das [[Gebiet]] umfasst etwa zwei [[Hektar]] und breitet sich in Richtung auf [[Mehlbruch]] und [[Schnepprath]] hin aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lev&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefanie Jooß |url=http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1231945330078.shtml |titel=Gräber als stumme Zeugen |datum=2009-01-26 |abruf=2009-08-13 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-03 16:21:38 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Funde wurden nordöstlich des Neuburger Hofes, etwa 400–500&amp;amp;nbsp;m nordöstlich [[Trigonometrischer Punkt]] 54,1 sowie rund 400&amp;amp;nbsp;m südwestlich dieses Punktes gemacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;Rolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Stadtarchiv Langenfeld, 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundorte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände ist heute weitgehend [[Archäologie|archäologisch]] erschlossen, denn Friedrich Springensguth, der für das [[Römisch-Germanisches Museum Köln|Römisch-Germanische Museum Köln]] bzw. das [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinische Landesmuseum Bonn]] 1911 und 1912 dort 245 [[Brandgrab|Brandgräber]] barg, beschäftigte sich auch nach seiner Pensionierung mit der Erforschung des &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsbergs&amp;#039;&amp;#039;. So fand er später auch im weiteren Umkreis, etwa der [[Rheindorf]]er Hardt, 26 weitere Gräber, auch auf Mehlbruch und Schnepprath zu [[Grabbeigabe]]n aus [[Eisen]], [[Silber]], [[Bronze]], [[Glas]], [[Horn]], [[Pferde]]-[[Knochen]] und [[Münze]]n, die die [[Feuerbestattung|Verbrennung]] überstanden hatten. Während Springensguth jedoch keinen germanischen [[Siedlung]]splatz, sondern nur die dazugehörende [[Abfallgrube]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsberg&amp;#039;&amp;#039; entdeckte, fand er einen jungsteinzeitlichen Siedlungsplatz in der Nähe des heutigen Pescher Hofs. Auch eine [[Wallanlage]] in der Nähe des Gräberfeldes wartet noch auf ihre Erforschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lev&amp;quot; /&amp;gt; Insoweit sind die [[Forschung]]en auf und rund um den &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsberg&amp;#039;&amp;#039; noch nicht abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Zu den Funden im Einzelnen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), die von der Fachwelt teilweise für „überwältigend“ beurteilt wurden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot;&amp;gt;Friedhelm Görgens: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Steinzeit etwa fanden sich allein über 500 [[Feuerstein]]geräte und [[Abspliss]]e, aus der [[Bronzezeit]] ein [[Ring (Schmuck)|Ring]], aus der [[Römisches Reich|römischen]] Kaiserzeit das Bruchstück einer [[Kanne]], ebenso Reste einer [[Glocke|Bronzeglocke]]. Springensguth entdeckte zudem von flachen Schalen überdeckte [[Bestattungsurne|Urnen]] aus dem 8. Jahrhundert vor Christus, [[Schnurkeramik]]en, [[Scherben]] von Tontöpfen aus [[Germanen|germanischer]], römischer und [[Karolinger|karolingischer]] Zeit sowie aus der [[Eisenzeit]], zudem auch [[Glas|glasierte]] Ton[[scherben]] des frühen Mittelalters. Insgesamt, so lassen es die [[Archäologischer Fund|Lese- und Grabfunde]] zu, reichte die Besiedlungsdauer des &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsbergs&amp;#039;&amp;#039; durchgehend von der Steinzeit bis in das 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr., damit 200–300 Jahre länger als in anderen Teilen des [[Rheinland]]es, wo die [[Völkerwanderung]] bereits ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. einsetzte. In jener Zeit zogen viele [[Germanen]], hier die [[Sugambrer]], aus den Gebieten rechts des Rheins in das [[Römisches Reich|römische Reich]] jenseits des [[Fluss]]es ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Die letzten geborgenen Schätze der Vor- und Frühzeit vom &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsberg&amp;#039;&amp;#039; datieren in das Ende der römischen Kaiserzeit um 360 nach Christus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lev&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Mauspfad ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Mauspfad]]&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Hypothese|vermutlich]] älteste [[Handelsweg]] im Rheinland. Er verlief auch über den &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsberg&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Hof&amp;#039;&amp;#039;. Seine Wegführung und seine Existenz sind durch Gräberfunde seit der Eisenzeit nachgewiesen. So rekonstruierte man den Verlauf des Wegs aus dem [[Siegburger Land]] kommend über die [[Wahner Heide]] nach [[Leverkusen]]-[[Opladen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot;&amp;gt;Hermann Bannitza: &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichtliche Fundplätze in Haan (Rheinland).&amp;#039;&amp;#039; Haan 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfeld]] durchquerte der Mauspfad zunächst die Flächen des heutigen &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Hofs&amp;#039;&amp;#039; und [[Schnepprath]]s, ging dann an [[Köttingen (Langenfeld)|Köttingen]] und [[Kämpe (Langenfeld)|Kämpe]] vorbei nach [[Hausingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot; /&amp;gt; Von dort aus führte der Weg über die heutige &amp;#039;&amp;#039;Opladener Straße&amp;#039;&amp;#039; durch die Ortslagen [[Hagelkreuz (Langenfeld)|Hagelkreuz]] und [[Galkhausen]]. Über den [[Hucklenbruch (Langenfeld)|Hucklenbruch]] verlief die Route weiter durch die &amp;#039;&amp;#039;Talstraße&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Müller: &amp;#039;&amp;#039;Orts- und Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatkalender des [[Rhein-Wupper-Kreis]]es 1955, S. 41 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und über den [[Ganspohl]] sowie die &amp;#039;&amp;#039;Richrather Straße&amp;#039;&amp;#039; nach [[Richrath]], wo sich kurz vor der Stadtgrenze nach [[Hilden]] ein [[Zollhaus (Langenfeld)|Zollhaus]] befand. Gräberfelder fanden sich bislang am &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsberg&amp;#039;&amp;#039; sowie am &amp;#039;&amp;#039;Hagelkreuz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Ein drittes Gräberfeld aus germanischer Zeit soll sich zudem im Bereich des [[Galgen]]s am Zollhaus befunden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über [[Hilden]], [[Erkrath]], [[Düsseldorf]], [[Duisburg]] verlief der Mauspfad schließlich nach [[Essen]], wo er den [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] erreichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Mittelalter|Hochmittelalter]] diente der Weg auch der Hanse (als so genannte &amp;#039;&amp;#039;Hansestraße&amp;#039;&amp;#039;) von [[Köln]] nach [[Dortmund]], [[Soest]], [[Bremen]], [[Hamburg]] und [[Lübeck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Langenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Stadtarchiv, Langenfeld 1992.&lt;br /&gt;
* Friedhelm Görgens: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1984.&lt;br /&gt;
* Hermann Bannitza: &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichtliche Fundplätze in Haan (Rheinland).&amp;#039;&amp;#039; Haan 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Langenfeld (Rheinland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Langenfeld (Rheinland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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