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	<title>Neubeckum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neubeckum&amp;diff=310087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Beckum-Neubeckum 2040 am 1. April 2026 um 21:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-01T21:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Neubeckum&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Beckum&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Neubeckum COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemals selbstständigen Gemeinde Neubeckum. Es symbolisierte die Eisenbahnstrecke zwischen den beiden Flüsschen &amp;#039;&amp;#039;Hellbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Angel (Fluss)|Angel]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/47/55.7/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/1/28.6/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 99&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 15.44&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 11268&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-10-23&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = Stadt Beckum&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59269&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02525&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Neubeckum, Christuskirche -- 2014 -- 8689.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortskern von Neubeckum&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neubeckum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Beckum]] im [[Kreis Warendorf]] mit rund 11.268 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Archäologische Funde aus der Mitte des 20. Jahrhunderts belegen, dass in der [[Jungsteinzeit|jüngeren Steinzeit]], etwa 3000 bis 1800 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Menschen in dieser Gegend lebten. Eine dauerhafte Besiedlung ist für die Zeit um Christi Geburt nachgewiesen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartmeyer&amp;quot; /&amp;gt; als dieses Gebiet zum Kernland des germanischen Stammes der [[Brukterer]] gehörte. Im 7. Jahrhundert geriet die Region unter [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] Einfluss und bildete kurze Zeit das Grenzland zu den wenig später dominierenden [[Franken (Volk)|Franken]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Vera Brieske]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachse oder Franke? 50 Jahre Forschung zum Fürstengrab von Beckum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Westfalen-Lippe&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2009, S. 189–192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa seit 1000 n.&amp;amp;nbsp;Chr. breitete sich das kultivierte Land über das reine Acker- und Saatland hinaus in die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Kamp (Land)|Kämpen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Breden&amp;#039;&amp;#039; aus. Sie bildeten die Vorläufer der daraus entstandenen [[Parklandschaft]] des [[Münsterland]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Schmieder, Friedrich Helmert: &amp;#039;&amp;#039;Ennigerloh. Chronik einer münsterländischen Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Ennigerloh 1983, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorläufersiedlung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Neubeckum wurde am 1. April 1899 am Beckumer Haltepunkt der [[Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft|Köln-Mindener Eisenbahn]] durch Ausgliederung aus der Gemeinde [[Ennigerloh]] neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=264}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin bildete das Gebiet die &amp;#039;&amp;#039;Bauerschaft Werl&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurde erstmals wahrscheinlich im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in den Urkunden des [[St. Bonifatius (Freckenhorst)|Frauenstiftes Freckenhorst]],&amp;lt;ref&amp;gt;August Clewing: &amp;#039;&amp;#039;Aus Neubeckums Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;, 1924, Manuskript im Archiv des Heimatvereins Neubeckums.&amp;lt;/ref&amp;gt; sicher aber im Jahre 1534 als Teil des [[Hochstift Münster|fürstbischöflichen]] [[Amt Stromberg|Amtes Stromberg]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Wunschhofer: &amp;#039;&amp;#039;Die Höfe der Bauerschaft Werl im Jahre 1534.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatverein Neubeckum e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neubeckum 1899–1999, Stationen und Entwicklung in 100 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Neubeckum 1999, S.&amp;amp;nbsp;41–46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seine exponierte Lage direkt an dem Hauptverbindungsweg zwischen Warendorf und Beckum waren die Bewohner der Bauerschaft in allen Jahrhunderten von der [[Soester Fehde]] (1444–1449) bis zu den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] zu Beginn des 19. Jahrhunderts immer wieder äußerst schwer betroffen. Während der [[Reformation]] fasste nicht so sehr die Lehre [[Martin Luther]]s Fuß als die des [[Calvinismus]]. Die [[Täufer]] hatten im [[Kirchspiel]] Ennigerloh eine Hochburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartmeyer&amp;quot;&amp;gt;Käthe Hartmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Bauerschaft Werl.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatverein Neubeckum e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neubeckum 1899–1999, Stationen und Entwicklung in 100 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Neubeckum 1999, S.&amp;amp;nbsp;16–27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem [[Wiener Kongress]] (1815) gehörte die Region zu [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gründungslegende dieser noch recht jungen Ortschaft besagt, dass den Beckumer Bauern das funkenstiebende Dampfross nicht geheuer war und dass man daher den [[Landvermesser]]n der Eisenbahn manche Schwierigkeiten in den Weg legte, die sie zum nördlichen Ausweichen brachten. Der tatsächliche Hintergrund ist, dass die neue Eisenbahnstreckenführung das hügelige südliche Grenzland der [[Münsterländer Bucht]] wegen der erwarteten hohen Kosten des Baus einer Trasse in dieser schwierigen Topographie ohnehin hätte meiden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!Jahr&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.archive.nrw.de/kommunalarchive/kommunalarchive_u-z/w/WarendorfKreis/Verwaltungszugehoerigkeit/Beckum/index.php |wayback=20140226015143 |text=Kreisarchiv Warendorf: Daten zu Neubeckum |archiv-bot=2022-12-20 18:43:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Gemeinde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1899–1910 || [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Amt (Kommunalrecht)|Amt]] [[Amt Oelde|Oelde]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910–1930 || Gemeinde im Amt Neubeckum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930–1952 || Gemeinde im [[Amt Ennigerloh-Neubeckum]] (mit Sitz in Neubeckum)&amp;lt;ref name=&amp;quot;leesch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Leesch|Titel=Verwaltung in Westfalen 1815–1945|Sammelwerk=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen|Band=38|Verlag=Aschendorff|Ort=Münster|Jahr=1992|ISBN=3-402-06845-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1952–1974 || Gemeinde im [[Kreis Beckum]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.1.1975 || Eingliederung in die Stadt [[Beckum]] und den [[Kreis Warendorf]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
* 27./28. Mai 1940: erster Bombenabwurf des Krieges im Kreis Beckum: Gehöft Degener&lt;br /&gt;
* 22. Februar 1944: Luftangriff, St.-Josephs-Kirche schwer beschädigt&lt;br /&gt;
* 23. März 1944: Luftangriff durch die 379th Bomb Group der U.S. Air Force mit 19 B-17, Alarm 11:30 Uhr; es fielen 150 Bomben im Gebiet Friedrichshorst: Wiethagen, Südstraße, Wickingstraße, Dyckerhoffstraße; es gab 8&amp;amp;nbsp;Tote, 1&amp;amp;nbsp;Haus wurde völlig zerstört. Diese Einheit hatte u.&amp;amp;nbsp;a. im Sommer des Vorjahres an der [[Operation Gomorrha]] teilgenommen.&lt;br /&gt;
* 21. Oktober 1944: Luftangriff (Bahnanlagen nahe Hotel Hüttemann, Hauptstraße: Kellermann und Hegenkötter, Bahnhofstraße: Moll)&lt;br /&gt;
* 22. Februar 1945: Luftangriff durch [[Lockheed P-38|P38 Lightning]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 verlor Neubeckum nach 75 Jahren seine Selbstständigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Insgesamt klagten beim Verfassungsgerichtshof Nordrhein-Westfalen mehr als 70 Gemeinden, Städte und Kreise gegen die Neugliederungsentscheidung des Landtages. Fünf Verfassungsbeschwerden, die sieben Gemeinden betrafen, waren erfolgreich. Die Beschwerde Neubeckums wurde durch das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Neubeckum-Urteil&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Juli 1975 – VerfGH 21/74 – abgewiesen, s.&amp;amp;nbsp;Bernhard Stüer: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsfragen der Gebietsreform.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die öffentliche Verwaltung,&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;3, Februar 1978, S.&amp;amp;nbsp;78–90, hier S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im Rahmen der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen]] in die Stadt Beckum eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=312}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärgeschichte im Kalten Krieg ===&lt;br /&gt;
* 20. Mai 1976: Bei der damals geheimen Operation „Incoming Red“ der Alliierten diente der Luftraum in der Umgebung Neubeckums für fast zwei Wochen der britischen [[Royal Air Force]] (RAF) und der deutschen Luftwaffe als Trainingsgebiet. Dort wurde das Abfangen von tief ins Feindesland eingedrungenen sowjetischen Tiefflugbombern trainiert. Als Aggressor dienten deutsche [[McDonnell F-4|F-4 Phantom]] Jäger, die – von aus Gütersloh stammenden Harriern der RAF simuliert – abgeschossen werden sollten. Gleichzeitig gab es eine größere Landung von etwa 300 Fallschirmjägern bei Nacht. Aufgrund der diskreten Durchführung erregte die Operation keine große Aufmerksamkeit bei den Bürgern.&lt;br /&gt;
* 14. Juni 1978: Nach einer Beinahe-Kollision mit dem ADAC-[[Rettungshubschrauber]] Christoph 8 stürzte ein Bomber [[Blackburn B-103 Buccaneer|Buccaneer]] mit der Kennung XN975 der RAF um circa 14:30 Uhr auf einem Übungsflug im Hohen Hagen in ein Kornfeld und brannte aus. Die beiden Besatzungsmitglieder S.&amp;amp;nbsp;Lt. Adcock und Flt. Lt. Hammond retteten sich mit dem Schleudersitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die ortsansässige Industrie besteht hauptsächlich aus einigen [[Schlosserei]]- und [[Maschinenbau]]&amp;amp;shy;betrieben. Der vormals unter [[ThyssenKrupp Resource Technologies|Polysius AG]] firmierende Zementanlagenbauer, heute Teil des [[ThyssenKrupp]]-Konzerns, hat hier seinen Standort. Am Ort bestehen außerdem Werke des Faserzementherstellers [[Etex Germany Exteriors|Eternit AG]] und des Maschinenbauunternehmens [[Balcke-Dürr]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zementwerk Dyckerhoff II des Zementkonzerns [[Dyckerhoff AG]] wurde 2007 endgültig stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1925 befindet sich das Stammhaus der Bauunternehmensgruppe Pollmann (Westfalen und Sachsen), die Karl Pollmann GmbH, in Neubeckum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1935 befindet sich das Stammhaus des Pianohauses Micke in Neubeckum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Neubeckum01.jpg|mini|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Beckum-Neubeckum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für 6,5 Mio. € von 2015 bis 2017 sanierte und [[Barrierefreies Bauen|barrierefrei]] umgebaute Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Neubeckum&amp;#039;&amp;#039; (jetzt &amp;#039;&amp;#039;Beckum-Neubeckum&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.asm-muenster.de/front_content.php?idcat=15&amp;amp;idart=540lang=1 Bahnhof Neubeckum wird modernisiert und erhält neuen Namen]&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt an der [[Bahnstrecke Hamm–Minden]]. Er wird jeweils im Stundentakt vom [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 1–9|RE&amp;amp;nbsp;6]] „[[Rhein-Weser-Express]]“ [[Bahnhof Köln/Bonn Flughafen|Köln/Bonn Flughafen]]–[[Düsseldorf]]–[[Dortmund]]–[[Hamm|Hamm (Westf)]]–[[Bielefeld]]–[[Minden]] sowie von der [[Regionalbahn|RB&amp;amp;nbsp;69]] „[[Ems-Börde-Bahn]]“ [[Münster]]–Hamm–Bielefeld bedient, sodass insgesamt ein Halbstundentakt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 0X|6}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 6X|9}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „[[Rhein-Weser-Express]]“ wird von der [[National Express Holding|National Express Rail]] betrieben, die „[[Ems-Börde-Bahn]]“ wird von der [[Eurobahn]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Neubeckum kreuzen sich die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Hamm–Minden|Hamm–Minden]] und [[Bahnstrecke Münster–Warstein|Münster–Warstein]]. Bis 1975 wurde auf der letztgenannten Verbindung auch Personenverkehr betrieben, u.&amp;amp;nbsp;a. nach [[Münster]], [[Warendorf]] und [[Lippstadt]]. Diese Strecke dient heute, neben dem regulären Güterverkehr, für [[Museumsbahn|Museumsfahrten]] mit Dampflok-Zügen von Münster über Beckum-Neubeckum nach Lippstadt, [[Erwitte]], [[Anröchte]] im Möhnetal und Warstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eisenbahn-tradition.de/Wirueberuns.htm eisenbahn-tradition.de] Abgerufen am 11. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bedeutung der Bahn ist auch im Wappen erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die in Beckum-Neubeckum abzweigende [[Bahnstrecke Neubeckum–Warendorf]] bringt die [[Westfälische Landes-Eisenbahn]] den hochreinen Korrektiv-[[Kalkstein]] der [[Warstein]]er Kalksteinbrüche zu den [[Zement]]werken rund um das nördlich gelegene [[Ennigerloh]], wo die im weiteren Verlauf abgebaute Strecke heute ihren Endpunkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 2|Autobahn A2]] (Oberhausen–Hannover–Berlin) führt südlich an Neubeckum vorbei. Die Ausfahrt &amp;#039;&amp;#039;Beckum (Nr. 20)&amp;#039;&amp;#039; befindet sich 2&amp;amp;nbsp;km entfernt. Durch Beckum-Neubeckum verläuft die [[Bundesstraße 475|B&amp;amp;nbsp;475]] (Rheine–Soest). Münster ist 33&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie) nordöstlich entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
Am Ort befinden sich zwei Grundschulen (Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Roncalli-Schule) und das Kopernikus-Gymnasium. Aus der bis 2012 bestehenden Käthe-Kollwitz-Hauptschule wurde ein Standort der ortsübergreifenden Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter Neubeckums ==&lt;br /&gt;
* [[Aloys Gödde]] (1933–2013), mit 30 Jahren zum damalig jüngsten Bürgermeister (CDU) von Neubeckum und Nordrhein-Westfalen ernannt; ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.beckum.de/de/kultur/stadtgeschichte/persoenlichkeiten/ehrenbuergermeister.html |titel=Ehrenbürgermeister |werk= |hrsg= |datum= |seiten= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181017002153/https://www.beckum.de/de/kultur/stadtgeschichte/persoenlichkeiten/ehrenbuergermeister.html |archiv-datum=2018-10-17 |zugriff=2018-10-16 |abruf-verborgen=https://www.trauer.ms/traueranzeige/aloys-g%C3%B6dde-2013-04-25-warendorf-13989033 |sprache=de |offline= |archiv-bot=2022-12-20 18:43:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anja Höfer]] (* 1971), Journalistin und Fernsehmoderatorin&lt;br /&gt;
* [[Egon Körner]] (1908–1986), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Johannes Meier (Theologe)|Johannes Meier]] (* 1948), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Paul Rakow]], kommunistischer Revolutionär und Bruder von [[Felix Wolf (Parteifunktionär)|Felix Wolf]] (eigentlich Werner Rakow), dem Mitbegründer der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Paul Rakow wurde am 21. März 1901 in Neubeckum geboren, 1937 in der [[Sowjetunion]] erschossen.&lt;br /&gt;
* [[Thorsten Stuckmann]] (* 1981), Fußballprofi ([[Preußen Münster]], [[Eintracht Braunschweig]], [[Alemannia Aachen]], England und Schottland)&lt;br /&gt;
* [[Michael Wiemann]] (* 1987), Fußballprofi ([[Rot Weiss Ahlen|RW Ahlen]], [[Hansa Rostock]], [[SV Wehen Wiesbaden]], CD Atlético Baleares/Palma de Mallorca)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen Neubeckums ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Benedikt]] (1925–1987), österreichischer Maler, Grafiker und [[Mosaizist]], lebte und arbeitete von 1959 bis zu seinem Tod am 23. Juli 1987 in Neubeckum und ist dort begraben;&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Dinnendahl]] (1941–2014), Steinbildhauer, lebte von 1974 bis 2006 in Neubeckum;&lt;br /&gt;
* [[Josef Jakob (Politiker)|Josef Jakob]] (1896–1953), Regionalpolitiker und NS-Widerstandskämpfer, lebte von 1912 bis 1922 in Neubeckum;&lt;br /&gt;
* [[Fritz Kampers]] (1891–1950), Filmschauspieler und Ehemann von Lieselotte (gest. 1952), einer Enkelin [[Gustav Moll]]s. Kampers ist in Neubeckum begraben;&lt;br /&gt;
* [[Gustav Moll]] (1844–1901), Unternehmer (s. auch Geschichte der [[Balcke-Dürr]] GmbH) und entscheidender Mitgründer Neubeckums, starb am 8. Mai 1901 in Neubeckum und ist dort begraben;&lt;br /&gt;
* [[Curt Prüssing]] (1896–1988), Unternehmer (s. [[Polysius]]), 1961 Ehrenbürger der Gemeinde Neubeckum, starb 1988 in München.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Rincklake]] (1851–1927), Architekt, baute 1892 die römisch-katholische St. Joseph-Kirche in Neubeckum;&lt;br /&gt;
* [[Hannah Schreiber de Grahl]] (1864–1930), [[Havelland|havelländische]] Malerin und Schülerin von [[Karl Hagemeister]] und [[Bernhard Buttersack]], starb am 9. April 1930 in Neubeckum. [[Lovis Corinth]] malte ihr Porträt;&lt;br /&gt;
* [[Max Georg Freiherr von Twickel]] (1926–2013), Weihbischof, 1952 kurze Zeit Seelsorger in Neubeckum, 1953 Kaplan in [[St. Stephanus (Beckum)|St. Stephanus]] Beckum.&lt;br /&gt;
* [[Helga Uthmann]] (1933–2013), deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin, lebte und verstarb in Neubeckum.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Josef Real]] (* 1938), Anglist und Hochschullehrer, wurde in Neubeckum geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Dicke Eiche beim Hof Schulze Pellengahr mit einem Brusthöhenumfang von 6,88 m (2015).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=nordrhein-westfalen/2-kategorie/neubeckum/|Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
* Kalkhalbtrockenrasen (8&amp;amp;nbsp;ha), Orchideenvorkommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;naturschutz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heimatverein-beckum.de/index.php/naturschutz.html |titel=Naturschutz in Beckum |abruf=2021-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Vellerner Brook]] (110&amp;amp;nbsp;ha), Waldmeister-Buchenwälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hellbach-Teich (Neubeckum).JPG|mini|Hellbach-Teich in Neubeckum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ächterberg (172&amp;amp;nbsp;ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;naturschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geistkamp (6&amp;amp;nbsp;ha)&lt;br /&gt;
* Hellbach (74&amp;amp;nbsp;ha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Hessberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Industrielandschaft des Beckumer Zementreviers.&amp;#039;&amp;#039; Im Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität Münster und der Geographischen Kommission für Westfalen, Münster 1957.&lt;br /&gt;
* Egon Ahlmer, Gemeinde Beckum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Neubeckum 1899–1974. Daten und Ereignisse aus 75 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Neubeckum 1974.&lt;br /&gt;
* Günter Buchwald, Josef Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Neubeckum auf alten Postkarten.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, 1998, ISBN 3-89702-056-4.&lt;br /&gt;
* Heimatverein Neubeckum e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neubeckum 1899–1999, Stationen und Entwicklung in 100 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Neubeckum 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neubeckum.de/ Webportal mit Informationen zu Neubeckum]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|10038310|Park an der Villa Moll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Warendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Beckum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Warendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Beckum-Neubeckum 2040</name></author>
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