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	<title>Neuasseln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wolly0209: /* Neuasseln */lf</title>
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		<updated>2026-01-27T11:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuasseln: &lt;/span&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dortmund&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/31/1/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/33/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 120 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3740&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistikportal.dortmund.de/statistikatlas/bevoelkerung.html Einwohnerzahl am 31.12.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 44309&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 44319&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0231&lt;br /&gt;
{{!}}- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{!}} [[Statistischer Bezirk|Unterbezirke]]: &lt;br /&gt;
{{!}} 315 und 328&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuasseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dortmund]]er Ortsteil im Süden des [[Stadtbezirk Brackel|Stadtbezirks Brackel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuasseln liegt auf dem Kahlenberg (bis {{Höhe|136.4|DE-NHN}}), einem Höhenzug des [[Dortmunder Rücken]]s, südlich des [[Westfälischer Hellweg|Hellwegs]] und der Trasse der [[S-Bahn Rhein-Ruhr|S-Bahn]]-Linie S&amp;amp;nbsp;4 an der Nordseite der [[Bundesstraße 1]] (zukünftig [[Bundesautobahn 40]]) zwischen den Stadtteilen [[Brackel (Dortmund)|Brackel]] und [[Aplerbeck]]. In Sichtweite befindet sich der [[Flughafen Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Zeche Schleswig und Zechenkolonie Neu-Asseln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vereinigtes hoerder kohlenwerk.jpg|mini|Zeche Schleswig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmund Neuasseln Am Knie IMGP8596 wp.jpg|mini|Zechensiedlung „Am Knie“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuasseln-Badehaus.jpg|mini|Ehemaliges Badehaus des Solebades Neuasseln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuasseln st nikolaus pano wp.jpg|mini|Kirche St. Nikolaus von Flüe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuasseln.jpg|mini|Am Funkturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuasseln-Brücke B1.jpg|mini|Brücke B1 über die Aplerbecker Straße]]&lt;br /&gt;
Anders als die Gemeinden am Hellweg, deren Existenz in verschiedenen [[mittelalter]]lichen [[Urkunde]]n dokumentiert ist, entstand Neuasseln im Zeitalter der [[Industrialisierung]]. Am 5. September 1852 mietete die [[Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein|Hörder Bergwerks- und Hüttenvereins-Aktiengesellschaft]] von dem Bauern Niermann zu [[Asseln (Dortmund)|Asseln]] ein Stück Land an einer alten, mit einigen wenigen kleinen Bauernhäusern bestandenen Straßenverbindung von Asseln nach [[Sölde (Dortmund)|Sölde]] und Aplerbeck nahe der [[Gemarkung]]sgrenze zu Brackel, unter dem ein 36 [[Zoll (Einheit)|Zoll]] mächtiges [[Flöz|Kohleflöz]], eines von mehreren Flözen unter Asseln und Brackel, erbohrt wurde. Ab dem 15. Februar 1855 [[Abteufen|teufte]] sie an dieser Stelle die [[Schacht (Bergbau)|Schachtanlage]] eines [[Steinkohlenbergbau|Steinkohlebergwerkes]], die [[Zeche Schleswig]], ab, die 1859 die Förderung aufnahm und die mit der benachbarten [[Zeche Holstein]] im [[Verbundbergwerk|Zechenverbund]] [[Zeche Vereinigtes Hörder Kohlenwerk|„Vereinigtes Hörder Kohlenwerk“]] betrieben wurde. Abgebaut wurden die Flöze &amp;quot;[[Kohlenflöze im Ruhrbergbau|Finefrau]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Mausegatt]]&amp;quot;, zeitweise wurde auch Eisenerz gewonnen. Für die Beschäftigten des Bergwerks wurde im Umfeld der Zeche ab 1865 eine [[Zechensiedlung]] angelegt. Die Kohleförderung der Zeche Schleswig wurde 1925 eingestellt, 1928 folgte die Schließung der Zeche Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Bergbau]]geschichte zeugen heute noch die 1922 von der [[Phönix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb|Phoenix Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb]] nach Entwürfen des Architekten [[Fritz Schupp]] ([[Zeche Zollverein]]) errichtete [[Bergbau-Beamtensiedlung Neu-Asseln|Bergbaubeamtensiedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Am Knie&amp;#039;&amp;#039; und die Gebäude der [[Markenkontrolle]] und der zum Wohnhaus umgebauten Badeanstalt des mit der Schließung der Zeche stillgelegten „[[Sole|Sol]]&amp;amp;shy;bades Schleswig“ am &amp;#039;&amp;#039;Neuhammerweg&amp;#039;&amp;#039;. Drei einzelne Zechenhäuser der Bergmannskolonie Neu-Asseln findet man am &amp;#039;&amp;#039;Buddenacker&amp;#039;&amp;#039; (erbaut 1895, sieben Häuser wurden 1979 abgerissen und durch Reiheneigenheime ersetzt) und eine geschlossene Siedlung &amp;#039;&amp;#039;An der Eiche&amp;#039;&amp;#039; (1910), während die älteste Arbeiterkolonie &amp;#039;&amp;#039;Scheckerode&amp;#039;&amp;#039; wegen Bergschäden 1972 bis auf die Grundmauern abgerissen wurde. Auf dem ehemaligen Zechengelände sind die beiden zugeschütteten Schächte, die Halle einer [[Kokerei]] (bis 1885), sowie Reste des Bahndamms und eine Eisenbahnbrücke der [[Eliasbahn|Werksbahn]] zur [[Hermannshütte (Hörde)|Hermannshütte]] in [[Hörde]] und zum [[Bahnhof Wickede-Asseln]] an der [[Bahnstrecke Welver–Sterkrade]] (1859 als Verbindung zwischen der Hütte und der Zeche erbaut, 1877 auf Normalspur umgerüstet und 1885 fertiggestellt) zu erkennen, nahebei das Wohnhaus und der Grundriss des [[Hoffmannscher Ringofen|Ringofens]] einer [[Ziegelei]]. Sichtbar sind auch noch die Fundamente einer [[Materialseilbahn|Seilbahn]], mit der ab 1904 ein Teil des bei der Kohleförderung auf der Zeche Schleswig in überdurchschnittlicher Menge angefallenen tauben Gesteins zur Verpackung als [[Versatz (Bergbau)|Bergversatz]] zur [[Zeche Kurl|Zeche Courl]] und ab 1906 nach [[Zeche Scharnhorst|Scharnhorst]] transportiert wurde. Die Zechensiedlung ist heute Teil der [[Route der Industriekultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuasseln ===&lt;br /&gt;
Abseits der Zechenkolonie wurden anfangs eher zufällig verstreut neue Siedlungsflächen erschlossen. Geschäfte entstanden entlang der &amp;#039;&amp;#039;Aplerbecker Straße&amp;#039;&amp;#039;, über die auch Gleise der [[Hörder Kreisbahn]], Linie Asseln – Aplerbeck – [[Berghofen (Dortmund)|Berghofen]], verliefen. In den Jahren 1910 und 1917 wurden die Wohnhäuser der 1889 als Maschinenfabrik Louis Schwarz gegründeten und 1933 in Konkurs gegangenen [[VULKAN Gruppe|Dortmunder Vulkan AG]] (Behälterbau) am Schwarzen Weg und an der Weserstraße gegenüber der Zechenbahn gebaut, ab 1933 weiter westlich, am Brackeler Stadtrand, die Einfamilienhäuser der Siedlung des &amp;#039;&amp;#039;Reichsbundes Ehemaliger Kriegsgefangener (REK)&amp;#039;&amp;#039; an der Brackeler Linde. Von 1956 an legte die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Kleinwohnungsbau und Siedlung&amp;#039;&amp;#039; südlich der Zechensiedlung am Schelenbrink eine Wohnanlage an. Die Reiheneigenheime des [[Verband Wohneigentum|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Siedlerbundes&amp;#039;&amp;#039;]] an der Thranestraße (1958–1959), die Eigenheimsiedlung des &amp;#039;&amp;#039;Bundes der Vertriebenen Deutschen Landwirte&amp;#039;&amp;#039; am Lappenkreutz (1961) und die Bungalowsiedlung der Wohnungsbaugesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Heimat]]&amp;#039;&amp;#039; an der Rahestraße (ab 1965) bilden heute mit der moderneren Bebauung den statistischen Unterbezirk „Hauptfriedhof“ im statistischen Bezirk Brackel. Die REK-Siedlung, die Wohnanlage des &amp;#039;&amp;#039;Spar- und Bauvereins&amp;#039;&amp;#039; (1961) und die Stadtrandsiedlung der [[Rheinisch-Westfälische Wohnstätten|&amp;#039;&amp;#039;WWAG&amp;#039;&amp;#039;]] (1962 und 1972) mit den markanten fünf [[Hochhaus|Punkthochhäusern]] werden zum statistischen Unterbezirk &amp;#039;&amp;#039;Funkturmsiedlung&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Dieser Begriff erinnert an die ehemalige [[Antennentechnik|Antennenanlage]] einer [[Telegrafie#Telegrafie per Funk|Funkstelle]] zur [[Flugsicherung]] des [[Flughafen Dortmund#Alter Standort|ehemaligen Flughafens]] in Brackel, die sich von 1926 an auf dem exponierten Gelände befand. Die Anlage bestand aus zwei je 45&amp;amp;nbsp;m hohen Stahltürmen, zwischen denen der Antennendraht gespannt war. Zeitweise wurden über sie auch meteorologische Daten weitergegeben. Im Jahr 1946 wurde die Masten auf Befehl der [[Britische Besatzungszone|britischen Militärregierung]] demontiert, das Funkhaus wurde 1979 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Flurstücke teils zu Asseln, teils zu Brackel gezählt wurden, weist Neuasseln zwei verschiedene Postleitzahlen auf. Durch gezielte Städtebauplanung wuchsen die einzelnen Wohngebiete im Laufe der Zeit zu einer geschlossenen Siedlungsfläche zusammen. Im Jahr 1965 wurde ein neues Schulgebäude eröffnet, das die heutige &amp;#039;&amp;#039;Fichte-Grundschule&amp;#039;&amp;#039; beherbergt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1966 wurde die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[St. Nikolaus von Flüe Neuasseln|St.&amp;amp;nbsp;Nikolaus von Flüe]]&amp;#039;&amp;#039;, entworfen von [[Rudolf Schwarz (Architekt)|Rudolf Schwarz]], durch den Erzbischof von [[Erzbistum Paderborn|Paderborn]] [[Lorenz Jaeger|Lorenz Kardinal Jaeger]] geweiht. Bereits am 28.&amp;amp;nbsp;Juni 1964 gründete sich das evangelische &amp;#039;&amp;#039;Gemeindehaus am Funkturm&amp;#039;&amp;#039;, das 1981 einen Neubau bezog. Im Jahr 2005 wurde das Gemeindezentrum geschlossen. Das Gebäude nutzt heute die [[Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel|Stiftung Bethel]]. Am 18.&amp;amp;nbsp;November 1963 wurde das [[Autobahnähnliche Straße|autobahnähnliche]] Teilstück der [[Bundesstraße 1|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1 (Ruhrschnellweg)]] zwischen den Anschlussstellen DO-Aplerbeck/DO-Brackel und DO-Sölde/DO-Asseln mit einem 60&amp;amp;nbsp;m langen Brückenbauwerk über die Aplerbecker Straße und die heute zurückgebauten Gleise der Zechenbahn für den Verkehr freigegeben, das seitdem den südlichen Abschluss Neuasselns bildet. Im Zuge der Umwidmung zur [[Bundesautobahn 40|Autobahn&amp;amp;nbsp;40]] soll die Schnellstraße auf sechs Fahrspuren verbreitert werden. Daneben existieren Planungen für eine zweigleisige Verbindung der [[Stadtbahn Dortmund|Stadtbahnlinie U47]] zum Flughafen, die aufgrund des am 14. Februar 2008 vom Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Stadtbahnentwicklungskonzeptes derzeit nicht weiter verfolgt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuasseln-Buddenacker.jpg|mini|Blick über den Buddenacker zum Flughafen Dortmund (in [[Wickede (Dortmund)|Wickede]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der kleine Ortsteil sowohl durch den Städtebau der [[Moderne (Architektur)|Moderne]] als auch durch seinen vergleichsweise ländlichen Charakter unweit der [[Galopprennbahn Dortmund|Galopprennbahn]] zwischen der weitläufigen Parkanlage des [[Hauptfriedhof Dortmund|Hauptfriedhofs]] und mehreren der Öffentlichkeit zugänglichen [[Kleingarten]]anlagen (1925 gründete sich der KGV „Einigkeit“, 1967 trennte sich der KGV „Am Funkturm“ vom KGV „Brackel 1921“ ab und 1978 gründete sich der KGV „Konrad Glocker“) geprägt. Auf dem Brachgelände der ehemaligen Stadtgärtnerei entsteht seit 2006 ein neuer Wohnpark (Baubeginn Februar 2007). Am Buddenacker führte das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt 2007 eine Standortuntersuchung für einen [[Autohof|LKW-Hof]] durch. Dieser ist als eine abgezäunte und sichere Abstellfläche für die Fahrzeuge von kleineren Dortmunder [[Spedition]]en und einheimischen Subunternehmern konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Neuasseln teilt sich in die statistischen Unterbezirke &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Neuasseln&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Funkturmsiedlung&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
Der statistische Unterbezirk &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Neuasseln&amp;#039;&amp;#039; gehört zum statistischen Bezirk [[Asseln (Dortmund)|Asseln]] und der statistische Unterbezirk &amp;#039;&amp;#039;Funkturmsiedlung&amp;#039;&amp;#039; gehört zum statistischen Bezirk [[Brackel (Dortmund)|Brackel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevölkerungsstruktur in Neuasseln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 12,8 % [Dortmunder Durchschnitt: 17,2 % (2024)]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistikportal.dortmund.de/statistikatlas/altersgruppen.html Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen Statistikatlas 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 26,2 % [Dortmunder Durchschnitt: 20,3 % (2024)]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistikportal.dortmund.de/statistikatlas/altersgruppen.html Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen Statistikatlas 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 13,4 % [Dortmunder Durchschnitt: 22,3 % (2024)]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistikportal.dortmund.de/statistikatlas/migrationshintergrund.html Bevölkerungsanteil mit ausschließlich nicht-deutscher Staatsangehörigkeit Statistikatlas 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Arbeitslosenquote: 10,6 % [Dortmunder Durchschnitt: 13,4 % (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einw.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003 || 3912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 3713&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3688&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 3693&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 3661&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3740&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport, Kultur und Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der &amp;#039;&amp;#039;TuS Neuasseln 89&amp;#039;&amp;#039;, gegründet als „Turnverein Viktoria Einigkeit 1889“, hat seine Wurzeln in der Bergbausiedlung. Die [[Vereinigte Stahlwerke AG]], in der der Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein aufgegangen war, stellte 1928 ein Grundstück für ein Fußballfeld im Westbrink an der Schlackenhalde zur Verfügung. 1949 entstand in Eigenleistung der Sportplatz am Buddenacker, 1974 wurde die Sportanlage an der Holzwickeder Straße dem Verein übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensänderung des Sportplatzes, an der Holzwickeder Straße im November 2022:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sportanlage heißt ab sofort „Schleswig-Stadion“ und erinnert damit an die Zeche Schleswig, die bis 1925 in Betrieb war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Die Wurzeln der Vereinsgründung aus dem Jahr 1889 durch Bergleute der damaligen Schachtanlage liegt in der Gründung der Zeche Schleswig in Neuasseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist sich seiner Tradition bewusst und gedenkt mit dieser Aktion seiner Geschichte und der damaligen Gründungsväter.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort lautet das Motto des Vereins: „Du kommst als Gast und gehst als Kumpel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige, 1891 vom „Hörder Verein“ für die Zechensiedlung erbaute und 1900 bzw. 1910 erweiterte Schule am &amp;#039;&amp;#039;Buddenacker&amp;#039;&amp;#039; wird seit einer umfassenden Renovierung von 1984 bis 1986 durch das &amp;#039;&amp;#039;Kulturhaus Neuasseln&amp;#039;&amp;#039;, ein soziokulturelles Zentrum und Projekthaus mit Proberäumen für Musik- und Theatergruppen, Ateliers und einem Tonstudio, genutzt. Der überregional bekannte Musiker und Künstler Richard Ortmann lebt und arbeitet hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Aplerbecker Straße befindet sich seit 1999 die Feuer- und Rettungswache 3 der [[Feuerwehr Dortmund|Berufsfeuerwehr Dortmund]]. Sie und die baugleiche Feuerwache&amp;amp;nbsp;6 in [[Scharnhorst-Ost|Scharnhorst]] sind die kleinsten Wachen. Hier war die Zentralwerkstatt für motorgetriebene Kleinaggregate (Kettensägen etc.) angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuasseln war Drehort des Filmes &amp;#039;&amp;#039;[[Was nicht passt, wird passend gemacht (2002)|Was nicht passt, wird passend gemacht]]&amp;#039;&amp;#039; (D, 2002) von [[Peter Thorwarth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Mittelalter stellte das von den Hängen des [[Dortmunder Rücken]]s nach starken Niederschlägen in den [[Siepen (Geographie)|Siepen]] abfließende Oberflächenwasser für die Hellwegdörfer ein ernstes Problem dar. Es kam häufig zu [[Überschwemmung]]en. Der Bachlauf &amp;#039;&amp;#039;Hengstgosse&amp;#039;&amp;#039; wird seit 2006 durch eine an der &amp;#039;&amp;#039;Fuchshöhle&amp;#039;&amp;#039; errichtete [[Regenwasserversickerung|Versickerungsanlage]] reguliert, die die städtische [[Kanalisation]] entlastet und gleichzeitig als [[Feuchtbiotop]] die Landschaft [[Ökologie|ökologisch]] aufwertet. In den Wohnpark an der &amp;#039;&amp;#039;Stadtgärtnerei&amp;#039;&amp;#039; ist ebenfalls eine Versickerungsanlage integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmund Neuasseln Zufahrt Schleswig IMGP8589 wp.jpg|mini|Zufahrt zur ehemaligen Zeche Schleswig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Zechenkolonie erhebt sich die [[Bergehalde]] der Zeche Schleswig, auf der auch glutflüssige [[Schlacke (Metallurgie)|Schlacken]] des [[Hochofen]]s [[Phoenix-West]] abgelagert wurden, über den Hellweg. Die von weither sichtbare, mittlerweile überwachsene [[Landmarke]] (135,1&amp;amp;nbsp;m ü. NHN) wird vom jetzigen Eigner [[ThyssenKrupp AG|ThyssenKrupp Steel AG]] [[Rekultivierung|rekultiviert]]. Der inzwischen dicht bewaldete Bereich am ehemaligen Zechengelände ist als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen. Der nördliche Teil der Halde, der von der Nachkriegszeit bis zum planmäßigen Betriebsschluss 2007 als [[Deponie|Schuttdeponie]] diente, ist nach einer aufwändigen Oberflächenabdichtung für die Naherholung geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor   = Uwe Brodersen | url   = http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44309-neuasseln~/Halde-Schleswig-Darum-ist-die-Asselner-Alm-noch-gesperrt;art2576,2926811 | titel   = Halde Schleswig - Darum ist die Asselner Alm noch gesperrt | datum   = 2016-01-22 | werk   = RuhrNachrichten | zugriff   = 2016-01-26 | archiv-url   = https://web.archive.org/web/20160126154215/https://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44309-neuasseln~/Halde-Schleswig-Darum-ist-die-Asselner-Alm-noch-gesperrt;art2576,2926811 | archiv-datum   = 2016-01-26 | offline   = ja | archiv-bot   = 2024-03-30 16:05:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dortmund-Neuasseln}}&lt;br /&gt;
* [http://brackel.dortmund.de/ Stadtbezirksportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.fichte-gs.de Schulhomepage der Fichte-Grundschule]&lt;br /&gt;
* [http://www.richard-ortmann.de/ Klangkünstler Richard Ortmann, Kulturhaus Neuasseln]&lt;br /&gt;
* {{RIK|19|11934}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturhausneuasseln.org/ Kulturhaus Neuasseln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Dortmund&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 19: Arbeitersiedlungen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=117911339X|VIAF=1762155191923282440007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterbezirke von Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Dortmund)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolly0209</name></author>
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