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	<title>Neu St. Alban - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:31:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neu_St._Alban&amp;diff=1336585&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TZappe: /* Baubeschreibung */</title>
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		<updated>2024-11-28T09:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Baubeschreibung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neu st-alban chorseite.jpg|mini|Apsis St. Alban]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu St. Alban&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Pfarrkirche im [[Köln]]er Stadtteil [[Neustadt-Nord (Köln)|Neustadt-Nord]] in der Nordecke des [[Stadtgarten (Köln)|Stadtgartens]]. Die Kirche wurde in den Jahren 1958/1959 nach Plänen von [[Hans Schilling (Architekt)|Hans Schilling]] aus Trümmerziegeln errichtet. Unter anderem wurde Baumaterial der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] leicht beschädigten und 1958 abgerissenen [[Oper Köln]] verwendet. Von der Kirche [[Alt St. Alban]] neben dem [[Gürzenich]] wurden erhalten gebliebene Ausstattungsstücke übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-st-alban suedseite 2009.jpg|mini|Südseite und Eingangsbereich der Kirche liegen zum Stadtgarten hin.]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erschien ein Wiederaufbau der stark zerstörten romanischen Kirche St. Alban nicht sinnvoll. Die Stadt war am Kirchengrundstück interessiert für den Wiederaufbau des [[Gürzenich]]s zu einem modernen Veranstaltungszentrum. Das [[Erzbistum Köln|Erzbistum]] war bestrebt, das [[Kirchspiel]] in der weitgehend menschenleeren Innenstadt auf die benachbarten Gemeinden aufzuteilen. Nachdem man sich mit der Stadt geeinigt hatte, die Ruine als [[Gedenkstätte]] einzurichten und die [[Konrad von Parzham|Konrad-von-Parzham]]-Kapelle im Turm wiederherzurichten und dem Erzbistum zur Nutzung zur Verfügung zu stellen, kam ein Grundstückstausch mit städtischem Land am Stadtgarten und der Gilbachstraße zustande. Die neu zu bildende Gemeinde wurde aus Teilen der Gemeinde St. Gereon und Teilen des Stadtbezirks Neustadt-Nord gebildet, die jenseits der [[Kölner Ringe]] lagen. Sie bekam das [[Patrozinium]] des [[Alban von Mainz|heiligen Alban]], erhaltene oder wiederherstellbare Ausstattungsstücke und alle Rechte der alten Gemeinde übertragen, darunter auch 50 Morgen verpachtetes Ackerland in [[Stotzheim (Hürth)|Hürth-Stotzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Neubau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu st-alban gedenktafel.jpg|mini|Gedenktafel zur Geschichte von Gemeinde und Kirchenbau]]&lt;br /&gt;
Treibende Kraft für diese Entwicklung war der Priester Hugo Poth († 1988), der auch erster Pfarrer der Gemeinde wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stgereon.de/dr-hugo-poth.html |text=Dr. Hugo Poth - Kirchengemeinde St. Gereon, Köln |wayback=20171217174504}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Architekt konnte Hans Schilling aus dem Architekturbüro von [[Karl Band]] gewonnen werden, von dem der Vorschlag zur Ausgestaltung der Gedenkstätte Alt St. Alban stammte. Für den Bau, bei dem das Erzbistum sehr auf die Baukosten achtete, wurden Trümmerziegel verwandt, weil diese gegenüber neuen Ziegeln um die Hälfte preiswerter waren. Diese Ziegel wurden bereits knapp; man konnte jedoch auf die Reste der zu dieser Zeit gerade abgetragenen Ruine des alten Opernhauses zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Spatenstich für Kirche und dazugehöriges Pfarrhaus erfolgte am 21. Juni 1957, dem Festtag des Heiligen Alban. Richtfest war am 21. April 1958, die Fertigstellung wurde am 13. Dezember mit Orgelweihe und am 14. mit einer ersten Messe gefeiert. Die feierliche [[Konsekration]] durch [[Joseph Frings|Joseph Kardinal Frings]] erfolgte am 16. und 17. Juni 1959. Die Kosten des Baus inklusive Ausstattung und Orgel beliefen sich auf 396.000 DM.&amp;lt;ref&amp;gt;Baugeschichte und zum großen Teil auch Ausstattung stützen sich auf den im Weblink angebotenen &amp;#039;&amp;#039;Rundgang&amp;#039;&amp;#039;, abgeglichen mit Herbert Rode: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer Köln&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Bachem Verlag, Köln 1966, S. 89 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit hatte Köln eine weithin Aufsehen erregende neue Kirche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Neu-st-alban 3.jpg|Seitenportal von Elmar Hillebrand&lt;br /&gt;
   Neu-St-Alban-Köln-Kanzel-1600-1630.JPG|Kanzel um 1600–1630&lt;br /&gt;
   Neu st-alban eingangsportal.jpg|Eingangsportal&lt;br /&gt;
   Neu-st-alban 1.jpg|Fassadendetail mit Seitenportal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist nach Norden ausgerichtet. Der Grundriss des Gemeinderaumes ist [[Fünfeck|pentagonförmig]]. Bemerkenswert ist der allseitig geschlossene Raum, der nur durch schmale, irregulär angeordnete, in roten, grünen und grauen Tönen gehaltene Glasfenster (von [[Franz Pauli]]) ein anheimelndes Licht erhält. Beeinflusst wurde diese Formgebung durch die [[Wallfahrtskirche]] [[Notre Dame du Haut]] von [[Le Corbusier]] in [[Ronchamp]] ([[Département Haute-Saône]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stadt-koeln.de/freizeit/sehenswuerdigkeiten/wkirchen/artikel/00809/index.html |text=Sehenswürdigkeiten – Moderne Kirchen – Sankt Alban (stadt-koeln.de) |wayback=20081206054331}} Webseite der Stadt Köln; abgerufen am 10. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Ostseite schließt sich der etwas eingezogene, [[Parabel (Mathematik)|parabelförmige]], 18 Meter hohe, aus dem Gemeinderaum hervorgehobene Altarraum an, der nach außen die Form eines Turms hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchendach ist durch den Anstieg zur Apsis zur Mitte hin geknickt. Die Kirche ist trotz des Pentagons kein klassischer [[Zentralbau]], aber der erhöhte [[Altar]] (Entwurf Hans Schilling) wurde mit einer Ausnahmegenehmigung des Kardinals von der Apsiswand ab und für eine [[Zelebrationsrichtung]] zur Gemeinde hin aufgestellt, wie es dann nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] üblich wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Neu-St-Alban-Köln-Kreuzigungsgruppe.JPG|Kreuzigungsgruppe. 16. und 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   Neu-St-Alban-Köln-Orgelempore.JPG|Orgelempore&lt;br /&gt;
   Neu-St-Alban-Köln-Sakramentskapelle.JPG|Sakramentskapelle&lt;br /&gt;
   Schürenfels-Triptychon-Neu-St-Alban-16-Jh.JPG|Schürenfels-Triptychon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Ostseite wurde eine [[Sakramentskapelle]] angebaut, deren Eingangstür von [[Elmar Hillebrand]] gestaltet wurde. Ursprünglich zum Kirchenraum offen, wurde sie auf Anregung von Kardinal Frings aus optischen und [[Liturgie|liturgischen]] Gründen mit einem ebenfalls von Hillebrand entworfenen Eisengitter abgetrennt. Die [[Orgel]][[empore]] auf der linken Seite integriert Teile des [[Prospekt (Orgel)|Orgelprospektes]] in die Backsteinwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Kirche wurde eine [[Krypta]] als [[Taufkapelle]] hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einen Glockenturm wurde verzichtet. Eine [[Glocke]] hängt an der Außenwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche öffnet sich quasi zum Stadtpark, gelegentlich werden deshalb auch [[Heilige Messe]]n im Park vor der Kirche (wie auch in Ronchamp) gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Übernommene oder alte Stücke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koeln St.Alban Pieta.jpg|mini|Köln St. Alban Pietà]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-St-Alban-Köln-fränkische-Madonna-um-1520.JPG|mini|hochkant|Fränkische Madonna um 1520]]&lt;br /&gt;
* Die [[Kreuzigungsgruppe]] aus dem 16. und 17. Jahrhundert gegenüber der Apsis konnte aus der alten Kirche gerettet werden.&lt;br /&gt;
* An der Brüstung der Orgelempore wurden zwölf [[Apostel]]figuren, die vom Hochaltar der alten Kirche stammen, angebracht.&lt;br /&gt;
* Eine [[Pietà]] aus dem 15. Jahrhundert konnte aus dem Brandschutt gerettet und aus 407 Einzelteilen wieder zusammengesetzt werden. Sie steht nun unter der Empore.&lt;br /&gt;
* Das [[Triptychon]] von Anfang des 16. Jahrhunderts an der Westwand wurde einst vom [[Liste der Kölner Bürgermeister#Frühe Neuzeit|Kölner Bürgermeister Konrad von Schürenfels]] gestiftet.&lt;br /&gt;
* Die [[Renaissance]]-[[Kanzel]] (circa 1600–1630) mit [[barock]]en [[Relief]]s (circa 1730) konnte aus privater Hand erworben werden.&lt;br /&gt;
* Der Ankauf der geschnitzten Madonna aus [[Franken (Region)|Franken]] (um 1520) wurde von einem Gemeindeglied finanziert.&lt;br /&gt;
* Das bronzene Taufbecken in der Krypta wurde 1642 für die Kirche St. Alban hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuanfertigungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-St-Alban-Köln-Gnadenkreuz.JPG|mini|Gnadenkreuz, Entwurf von Lioba Munz und Elisabeth Treskow (Kölner Werkschulen)]]&lt;br /&gt;
* An dem in der Apsis hängenden [[Gemmenkreuz]] hat die [[Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria|Fuldaer]] [[Benediktinerinnen|Benediktinerin]] [[Lioba Munz]] mit fünf Gehilfinnen fünf Monate gearbeitet. Es entstand im Zusammenwirken mit [[Elisabeth Treskow]] von den [[Kölner Werkschulen]].&lt;br /&gt;
* Das [[Ziborium (Altaraufbau)|Ziborium]] in der Sakramentskapelle für den [[Tabernakel]] mit Darstellungen aus der [[Altes Testament|alt-]] und [[Neues Testament|neutestamentlichen]] [[Heilsgeschichte]] ist ebenfalls von Hillebrand.&lt;br /&gt;
* Die Haupteingangstür, die eiserne [[Narthex|Paradiespforte]], stammt, wie auch die [[Chorschranke]]n, Wandleuchter im Chorraum, Apostelkreuze und -leuchter von [[Toni Zenz]]&lt;br /&gt;
* Auch die Wetterfahne auf dem Kirchendach, die den Heiligen Alban darstellt, stammt im Entwurf von Hillebrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] hat 26 Register mit Pedal und zwei Manualen und stammt aus der Werkstatt von [[Franz Breil]] in [[Dorsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glocke ====&lt;br /&gt;
Im Jahre 1958 goss die Glockengießerei [[Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock]] in [[Gescher]] eine Bronzeglocke. Sie hat den [[Schlagton]] e&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; und wiegt etwa 120&amp;amp;nbsp;kg bei einem unteren Durchmesser von 579&amp;amp;nbsp;mm. Ihre Inschrift lautet: &amp;#039;&amp;#039;„Et verbum caro factum est et habitavit in nobis. [Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.] Gestiftet von der Kölner Gewerbebank 1958“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Hoffs |Titel=St. Alban |Sammelwerk=Glocken katholischer Kirchen Kölns (Kölner Glockenbuch) |Datum=2004 |Seiten=71–73 |Online=https://thema.erzbistum-koeln.de/glockenbuch/glockenbuecher/07_glockenbuch_koeln.pdf |Abruf=2022-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neu St. Alban (Köln)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rundgang durch St. Alban&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.stgereon.de/st-alban-74.html |text=Rundgang durch St. Alban (stgereon.de) |wayback=20121111044109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.stgereon.de/kirchen/st-alban/ St. Alban auf der Website der Kirchengemeinde St. Gereon]&lt;br /&gt;
* http://www.hugo-poth.de/ Website mit Predigten von Hugo Poth, Pfarrer von St. Alban 1955–1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/56/44.776/N|EW=6/56/13.556/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Köln|Alban]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neustadt-Nord (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche des Erzbistums Köln|Koln Neu Alban]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alban-von-Mainz-Kirche|Koln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hans Schilling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TZappe</name></author>
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