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	<title>Neu Pudagla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:47:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neu_Pudagla&amp;diff=2317079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auchwaswisser: Wiklink und Internetlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-28T15:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wiklink und Internetlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neu-Pudagla-Forsthaus-070824-014.JPG|mini|Forsthaus Neu Pudagla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-Pudagla-Waldkabinett-070824-002.JPG|mini|Waldkabinett Neu Pudagla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-Pudagla-Steingarten-070824-005.JPG|mini|Steingarten Neu Pudagla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-Pudagla-Runenstein-040107-004.jpg|mini|Seltener Runenstein im Steingarten Neu Pudagla]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu Pudagla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wohnplatz]] in der Gemeinde [[Ückeritz]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] und Sitz des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forstamtes Neu Pudagla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der aus wenigen Einzelgehöften bestehende Ort liegt etwa 1,5 Kilometer südlich von Ückeritz und südwestlich der [[Bundesstraße 111]]. Östlich von Neu Pudagla verläuft die [[Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre|Bahnstrecke Heringsdorf–Wolgaster Fähre]]. Nördlich befindet sich der [[Wockninsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der zunächst dem [[Kloster Grobe|Kloster Pudagla]] gehörende Waldbesitz, der nach der [[Säkularisation]] der [[Pommern|pommerschen]] Klöster in landesherrlichen Besitz kam, war ursprünglich von einer [[Försterei]] in [[Pudagla]] aus verwaltet worden. Weil diese abseits des eigentlichen Waldgebietes lag und die Gebäude zur Mitte des 19. Jahrhunderts baufällig waren, wurde 1849 die Oberförsterei Neu Pudagla gegründet. Damit verbunden wurde der Bau eines 1852 fertiggestellten [[Knüppeldamm]]s durch das Gänsemoor, auf dessen Trasse heute weitgehend die Straße zwischen Ückeritz und [[Bansin]] verläuft. Neu Pudagla wurde 1854 erstmals mit dem Namen „Neu-Pudagla“ offiziell genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern I&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 1: Usedom. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 1), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oberförsterei unterstanden in der [[Provinz Pommern]] die Schutzbezirke [[Schmollensee]], Stagniess, [[Damerow (Usedom)|Damerow]], [[Zempin]] und [[Trassenheide|Trassenmoor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Bd. 2, W. Dietze, Anklam-Berlin 1865, S. 1925. ([http://books.google.de/books?id=I_YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1925 Google-Bücher]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der durch den ersten Forstmeister Schulz 1851 erteilten Erlaubnis, die königlichen Forsten als Zugänge zum Ostseestrand zu nutzen, wurde der Aufschwung des Badebetriebs auf Usedom in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Peenemünde]] auf Usedom fand während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] die deutsche Raketenentwicklung ([[Aggregat 4|Aggregat A4]], bekannter als V2) statt, zu der [[Helmut Hölzer]] den elektronischen analogen Rechner als Zentraleinheit der Raketensteuerung (sog. &amp;#039;&amp;#039;Mischgerät&amp;#039;&amp;#039;) beigetragen hat. Aufgrund der Bombardierung von Peenemünde musste der 31-jährige Hölzer sich mit seiner Erfindung in das Forsthaus von &amp;#039;&amp;#039;Neu Pudagla&amp;#039;&amp;#039; retten. Während er dort sein Gerät weiterentwickelte, lernte er die Tochter des Försters &amp;#039;&amp;#039;Muschwitz&amp;#039;&amp;#039; kennen, welche er nur ein Jahr später heiratete. Nach dem Kriege ging Hölzer in die USA und arbeitete dort im Umfeld des Raketenpioniers [[Wernher von Braun]] weiterhin für die Raketenentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] wurden die Forstamtsbezirke in [[Mecklenburg-Vorpommern]] neu gegliedert. Als Teil der [[Landesforst Mecklenburg-Vorpommern|Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern]] ist das Forstamt für den gesamten deutschen Teil der Insel Usedom und den Anklamer Stadtforst östlich von [[Ducherow]] auf dem Festland zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Gebäude des Forstamtes sind ein touristischer Anziehungspunkt. In der ehemaligen Scheune informiert ein Waldkabinett über Geschichte und ökologische Zusammenhänge des [[Wald]]es. Diesem angegliedert sind ein Wald[[lehrpfad]] und der einzigartige [[Usedomer Gesteinsgarten]] mit rund 140 [[Findling]]en, gestaltet von Geologen der [[Universität Greifswald]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gösta Hoffmann, Reinhard Lampe: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel Usedom – Spätpleistozäne und holozäne Landschaftsentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: Reinhard Lampe, Sebastian Lorenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eiszeitlandschaften in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Geozon Science Media, ISBN 978-3-941971-05-9, [[doi:10.3285/g0005]], S. 102 ([http://books.google.de/books?id=eV8lmPRsGjoC&amp;amp;pg=PA102 Online bei Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine archäologische Besonderheit ist z.&amp;amp;nbsp;B. einer der höchst seltenen Runensteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachbarschaft zum Forstamt befindet sich ein [[Kletterwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigende Besucherzahlen der Försterei, des Waldkabinetts, des Gesteinsgartens und des Kletterwaldes veranlassten die [[Usedomer Bäderbahn]] (UBB) bei Neu Pudagla einen neuen Haltepunkt einzurichten, der am 1. Juni 2011 eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ostsee-zeitung.de/usedom/index_artikel_komplett.phtml?SID=e3b79e485960a4fe3f347bb041bc51e1&amp;amp;param=news&amp;amp;id=3010554 |titel=UBB macht am Forstamt Neu Pudagla Halt |hrsg=[[Ostseezeitung]] |datum=2011-01-12 |archiv-url=https://archive.today/20130217062805/http://www.ostsee-zeitung.de/usedom/index_artikel_komplett.phtml?SID=e3b79e485960a4fe3f347bb041bc51e1&amp;amp;param=news&amp;amp;id=3010554 |archiv-datum=2013-02-17 |abruf=2013-01-21 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, W. Dietze, Anklam-Berlin 1865, S. 557. ([http://books.google.de/books?id=gtQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA557 Google bücher]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|307545326|NAME=Forstamt Neu Pudagla}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wald-mv.de/landesforst-mv/struktur-und-organisation/forstaemter/neu-pudagla/ Forstamt Neu Pudagla]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.000226|EW=14.058908|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ückeritz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auchwaswisser</name></author>
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