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	<title>Neu Morken-Harff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:47:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neu_Morken-Harff&amp;diff=2230515&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Speravir: /* Weblinks */ tote Links zu Panoramio doch archiviert</title>
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		<updated>2023-07-08T02:04:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; tote Links zu Panoramio doch archiviert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu Morken-Harff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. Morken-Harff (neu) ist ein Teil von [[Kaster]], einem Stadtteil von [[Bedburg]] im [[Rhein-Erft-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Der ursprüngliche Ort [[Morken-Harff]] musste bis 1976 aufgrund des [[Tagebau Garzweiler|Tagebaus Garzweiler]] und des [[Tagebau Fortuna-Garsdorf|Tagebaus Fortuna-Garsdorf]] umsiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Morken-Harff (neu) grenzt im Norden an [[Königshoven]], im Osten an Kaster, im Süden an Bedburg und [[Lipp (Bedburg)]] sowie im Westen an [[Pütz (Bedburg)]] und [[Kirchtroisdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathausplatz Morken-Harff (neu).jpg|mini|Rathausplatz mit Geschäftsstraße]]&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Morken ist entweder vom [[latein]]ischen Mauracien abstammend, was Ansiedlung der [[Mauretanien|Mauretanier]] heißt, oder, was wesentlich überzeugender ist, die Ableitung von „Maar“, was [[Tümpel]] und [[Sumpf]] bezeichnet. In der älteren Schreibweise tritt auch Maerke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harff leitet sich von „Horr“ und „ouwe“ ab, welches so viel wie Sumpfniederung bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung im neuen Ortsteil ist mehrheitlich [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Eine [[evangelisch]]e Kirche gibt es nicht im Ortsteil, aber im benachbarten Kaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martinusschule Morken-Harff (neu).jpg|mini|Die Martinus-Schule]]&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1962 wurde das Planungsvorhaben von Roloff an die Architekten Himich und Bremer aus [[Rheydt]] übergeben. Diese planten die Dorfstruktur mit überschaubaren Grundstücken und möglichst vielen Grünanlagen wie Parkanlagen, Spielplätze oder breitere Straßen. Viele Nicht-Umsiedler wohnen heute auch im eigentlichen Umsiedlungsort, so musste schon während der Umsiedlung die Fläche von Morken-Harff (neu) vergrößert werden, die ursprünglich geplanten 33 ha reichten nicht mehr aus. Um die Fläche zu vergrößern, wurde im Norden der Ortschaft Königshoven Fläche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 begann der Bau des neuen Rathauses, welches mit dem neuen Marktplatz an der St.-Rochus-Straße entstand. Am 30. Oktober 1972 war es fertiggestellt. Ab dem 1. September 1971 konnte der neue Kindergarten genutzt werden, direkt neben diesem die neue Schule. Diese bekam neben den Klassenräumen eine großzügige Pausenhalle, Aula, welche auch für Schulgottesdienste und andere Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Kosten für den Bau der Schule beliefen sich auf 2,8 Mio. DM, 1,8 Mio. DM mehr als geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der St.-Martinus-Kirche begann im selben Jahr, Weihnachten des Jahres 1973 war sie bereits fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Erholung im neuen Ort wurde ein Schwimmbad mit Sauna errichtet. Es wurde nach dem Plan des Architekten Rech aus [[Hennef (Sieg)]] gebaut. Deshalb nennt man es auch oft „Hennefer Modell“. Es konnte ab 1974 genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schwimmbad als letztem öffentlichen Gebäude konnte die Umsiedlung ca. 1976 abgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== St.-Martinus-Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde nach den Plänen des [[Köln]]er Architekten Rotterdam Jr. errichtet. Die Kirche beherbergt zahlreiche Schmuckstücke aus Morken-Harff: An der Außenmauer wurde die Kreuzigungsgruppe vom Morkener Kalvarienberg eingebaut, vor der Kirche steht die alte Turmspitze aus der alten Kirche in Morken-Harff, welche 1894/95 erbaut und 1974 abgerissen wurde, im Kirchpark steht auch eine alte Glocke aus der ehemaligen Doppelortschaft. Über dem Eingang der Kirche wurde das alte [[Mosaik]] vom Haupteingang der alten Kirche in Harff eingebaut, es zeigt den [[Martin von Tours|Hl. Martin]], auf den die Pfarrkirche in Morken-Harff geweiht wurde. Im Inneren der Kirche beherbergt St. Martinus einen Beichtstuhl aus Eichenholz aus dem 19. Jahrhundert, eine Kanzel aus Eichenholz von 1760 und die Simonsorgel, erbaut 1985, mit 30 Registern. Die Kreuzwegstation, welche schon die alte Pfarrkirche schmückte, wurde von einer Privatperson vor dem Abbruch der Kirche befreit und vor dem Einmauern in die neue Mauer gründlich restauriert und saniert. Diese Kreuzwegstation wurde von Jean Sauer 1895 in [[Aachen]] angefertigt, in [[Frankreich|französischem]] Sawagem-Stein. In der Kirche befinden sich noch zahlreiche Heiligenfiguren, welche größtenteils aus dem 15. Jahrhundert stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Morkener Kreuzigungsgruppe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzigungsgruppe Morken-Harff (neu).jpg|mini|Die Morkener Kreuzigungsgruppe]]&lt;br /&gt;
Die Kreuzigungsgruppe stand im alten Dorf vor der Errichtung des Morkener Kalvarienbergs auf dem Friedhof der Pfarrgemeinde. Die Errichtung des Morkener Kalvarienberges wurde 1531 durch die damaligen Besitzer des [[Schloss Harff|Schlosses Harff]] in Auftrag gegeben. Sie ließen als Erinnerung an ihre Tat das Wappen in die Kreuzigungsgruppe einmeißeln. Die Kreuzigungsgruppe wurde mit an den Umsiedlungsort bei Kaster gebracht und hier an der Mauer der neuen Kirche St. Martin aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wegekreuz der Mirbachs ===&lt;br /&gt;
An Schloss Harff und dessen Besitzer gibt es im Umsiedlungsort nur eine Erinnerung, das Wegekreuz der Mirbachs; es stand hinter dem heutigen Kasterer Rathaus am Marktplatz. Es wurde vor der Umsiedlung von Graf Antonius von Mirbach-Harff der Stadt Bedburg übergeben und hier aufgestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 wurde es, durch Patenschaftsübernahme der Morken-Harffer Schützen, in den Spless versetzt und seither gepflegt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Denkmal sind folgende Inschriften zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nordseite ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Keine Sünde mehr!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Andenken an die Mission&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;gehalten zu Caster vom&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;6ten bis 20ten him 1852.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eingeweiht den 3 Mai 1853&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wer vor diesem Kreuze 5 Vater&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;unser, 5 Ave Maria, 5 Ehre sei&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;dem Vater andächtig betet, ge-&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;winnt einen Ablasz von 5 Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Südseite ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In Andenken an Johann Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Graf Mirbach zu Harff hat seine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Frau, Antonette Gräfinn Wolff-&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Metternich zu Gracht errichtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;dieses Kreutz auf dieser Stelle &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;zur Ehre Gottes und Aneiferung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;der Andacht, weil es immer seine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;und ihre Absicht gewesen, und ist&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;jetzt am vorbenannten Tage aus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;geführt wurden, vereint mit der&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an die Mission,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gedenket unserer im Gebet.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Kleindenkmäler ===&lt;br /&gt;
Ebenfalls an die alte Heimat erinnert die Kreuzigungsgruppe aus Omagen, einem Weiler, zu dem auch [[Haus Omagen]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Harffer Schlossallee wurde die Marienkapelle errichtet. In einer Grünanlage zwischen dem Umsiedlungsort und dem benachbarten Königshoven steht das alte Harffer Friedhofskreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Der nächste Bahnhof liegt in Bedburg. Von dort aus verkehrt die [[Erftbahn#Erft-Bahn|Erft-Bahn]] nach [[Horrem (Kerpen)|Horrem]] bzw. [[Köln Hauptbahnhof|Köln]] und [[Neuss Hauptbahnhof|Neuss]] über [[Grevenbroich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
Die nächste Autobahnauffahrt ist in [[Lipp (Bedburg)|Lipp]] und heißt Bedburg. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße 36 und am Ort vorbei die Landstraße 279.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverbindungen ===&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es die Bushaltestellen Kaster Rathaus und Schützendelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naherholung und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Im Ortsteil gibt es ein Schwimmbad und ein Jugendheim. Bei Alt-Kaster liegt der Kaster See, durch den Tagebau entstanden. In Kaster bzw. Umsiedlungsbereich von [[Epprath|Neu-Epprath]] gibt es zwei Sportplätze. In Kaster ist ein Tennisplatz.&lt;br /&gt;
[[Datei:Einkaufsstraße Morken-Harff (neu).jpg|mini|Ortskern 2011]]&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* Jugendheim und Bücherei&lt;br /&gt;
* Schule und Kindergarten&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bruderschaft-morken-harff.de/ Historie über Morken-Harff bei der Bruderschaft Morken-Harff]&lt;br /&gt;
* [https://www.kirchblick.de/Kirchen/StMartinusKaster/ Pfarrgemeinde St. Martinus Kaster] mit Kurzinformationen und vielen Abbildungen&lt;br /&gt;
* {{webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/40542880 |archive-today=20130131194102 |text=Bild der Marienkapelle}}&lt;br /&gt;
* {{webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/40542810 |archive-today=20130131064655 |text=Kreuzigungsgruppe aus Omagen}}&lt;br /&gt;
* {{webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/40543775 |archive-today=20130131033630 |text=Harffer Friedhofskreuz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Morken-Harff – Dokumentation eines Umsiedlungsortes im Erftkreis.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland Verlag 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Planmappe des Kreises Bergheim&amp;#039;&amp;#039; vom Blees Verlag Düren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/0/17/N|EW=6/33/0/E|type=city|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bedburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bedburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Speravir</name></author>
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