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	<title>Neu-Venedig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neu-Venedig&amp;diff=430214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Website ≠ Webseite; form</title>
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		<updated>2024-05-14T08:27:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Website ≠ Webseite; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Seen-suedost-berlin.png|mini|hochkant=1.3|Östlich des [[Müggelsee]]s liegt Neu-Venedig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-Venedig Luftbild.jpg|mini|Neu-Venedig aus der Luft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu-Venedig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Wohn- und [[Wochenendhaus]]&amp;amp;shy;siedlung im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Rahnsdorf|Rahnsdorf]] (Ortslage [[Wilhelmshagen]]) bezeichnet. Sie liegt an der [[Müggelspree]] zwischen [[Dämeritzsee|Dämeritz-]] und [[Müggelsee]] südlich der Fürstenwalder Allee. Die [[Spree]] bildet an dieser Stelle ein kleines [[Flussdelta|Delta]], in dem sich fünf Kanäle verzweigen. Die meisten Grundstücke in diesem Gebiet sind Wassergrundstücke, von denen viele einen [[Steg (Brücke)|Steg]] oder ein [[Bootshaus]] besitzen. In der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Neu-Venedig von ausgebombten Familien bewohnt. Während der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit haben dort hauptsächlich [[Funktionär]]e der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ein Wochenendgrundstück („[[Datsche]]“) erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neu-Venedig in Berlin 08-13 img1.jpg|mini|Typische Ansicht von Neu-Venedig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin - Neu-Venedig 1.jpg|mini|Kanal in Neu-Venedig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung Neu-Venedigs geht zurück auf das Jahr 1890. In diesem Jahr wurde das Rittergut Rahnsdorf verkauft und zusammen mit dem [[Gutshof|Gut]] Hessenwinkel von der Stadtverwaltung der damals eigenständigen Stadt [[Berlin-Köpenick#Geschichte|Köpenick]] erworben, die 1920 zum [[Bezirk (Berlin)#Bildung Groß-Berlins am 1. Oktober 1920|16.&amp;amp;nbsp;Verwaltungsbezirk von Berlin]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Ländereien des damaligen Gutes Rahnsdorf gehörten auch die sumpfigen Spreewiesen, ein Vorflutgelände der Spree, unterhalb des Gutshauses. Im Jahre 1925 wurde vom Bauamt Köpenick ein Bebauungsplan für einen Teil der Spreewiesen erstellt, die folglich ab 1926 durch Kanäle entwässert wurden. Man nannte das Gebiet anfangs „Neu-Kamerun“. Im Verlauf der Arbeiten wurde es allerdings in Neu-Venedig umbenannt. Schließlich wurde ein fünf Kilometer langes Kanalsystem ausgehoben, das sechs Inseln umfließt und über neun Auto- sowie drei Fußgängerbrücken verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Neue Rahnsdorfer Terrain-Actiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mit dem Verkauf der 374 Wassergrundstücke beauftragt. Die Grundstücke wurden ab 600&amp;amp;nbsp;Quadratmeter für 3,50&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Mark]] je Quadratmeter verkauft und befinden sich heute in Privatbesitz. Von 1933 bis 1935 wurden die Wege durch Aushub des in Bau befindlichen [[Gosener Kanal]]s um rund einen Meter erhöht. Aufgrund des [[Schlamm|morastigen]] Untergrundes der ehemaligen Spreewiesen werden die geschotterten Wege auch heute nicht asphaltiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu-Venedig wird heute vom [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rahnsdorf#Lagunenweg*|Lagunenweg]] im Osten und dem [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rahnsdorf#Rialtoring*|Rialtoring]] im Süden und Westen umschlossen. Der Rialtoring führt dabei über vier Brücken und hat seinen Namen von der [[Rialtobrücke]] in [[Venedig]]. Im Inneren Neu-Venedigs ist bis heute kein [[Wohnrecht|Dauerwohnrecht]] zu erhalten, da die Grundstücke als Flutgelände die Hauptstadt Berlin vor Hochwasser schützen und im Notfall geflutet werden können. Die bislang höchste Flut verzeichnete Neu-Venedig im Jahr 1947. Verursacht wurde sie, weil sich das Wasser von der Berliner [[Mühlendammschleuse (Berlin)|Mühlendammschleuse]] spreeaufwärts staute. Die Schleuse war durch die Folgen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kurzzeitig funktionsunfähig. Der höchste [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Pegelstand]] wurde damals in Neu-Venedig mit 74&amp;amp;nbsp;Zentimetern gemessen&amp;amp;nbsp;– alle Ufer und Häuser auf den flachen Grundstücken waren unter Wasser gesetzt und nur die Straßen schauten aus den Fluten hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Neu-Venedig}}&lt;br /&gt;
* [http://www.neu-venedig.de/ Website Neu-Venedigs]&lt;br /&gt;
* [http://www.neuvenedig.de/neu_venedig/bildergalerie.html Bildergalerie alt und neu zu Neu-Venedig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/25/53/N |EW=13/42/28/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Rahnsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wochenendhaussiedlung in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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