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	<title>Neuötting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neu%C3%B6tting&amp;diff=41327&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der Zeitreisende: neuer Bürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neu%C3%B6tting&amp;diff=41327&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-05-01T06:27:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neuer Bürgermeister&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die bayerische Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuötting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für die gleichnamige Stadt in Böhmen siehe [[Nová Včelnice]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Neuötting COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/14/28&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/41/06&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Neuötting in AÖ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altötting&lt;br /&gt;
|Höhe              = 392&lt;br /&gt;
|PLZ               = 84524&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08671&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09171125&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE NUI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 40 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Ludwigstraße 62&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.neuoetting.de/ www.neuoetting.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Veit Hartsperger&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Christlich-Soziale_Union_in_Bayern|CSU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuötting - Ludwigstr v O, Stadtpfarrkirche 02.jpg|mini|Ludwigstraße mit Stadtpfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuötting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bairische Dialekte|bairisch]]: Neieding&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lra-aoe.de/landkreis/geschichte/ortsnamen-suche |titel=Ortsnamenssuche - Geschichte - Landkreis - Landratsamt Altötting |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200922020551/https://www.lra-aoe.de/landkreis/geschichte/ortsnamen-suche |archiv-datum=2020-09-22 |abruf=2020-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Stadt]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Altötting]] im Regierungsbezirk [[Oberbayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am [[Inn]], 2&amp;amp;nbsp;km nördlich des bekannten Wallfahrtsorts [[Altötting]], und gehört zur [[Tourismusregion Inn-Salzach]]. Neuötting befindet sich auf einer Meereshöhe von rund 390 m über NN auf einem Ausläufer der Hochschotterterrasse, die vom Inn im Norden und vom Mörnbach im Südwesten begrenzt wird. Die zum Neuöttinger Gemeindegebiet gehörenden Ortsteile in Alzgern befinden sich östlich der Stadt zwischen dem Inn und der hier einmündenden [[Alz]]. Im Süden begrenzt der Öttinger Forst das Alzgerner Siedlungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegt rund 70&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Salzburg]], 80&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Passau]] und knapp 100&amp;amp;nbsp;km östlich von [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte im Landkreis Altötting#Neuötting|titel1=Systematische Gliederung der Gemeindeteile von Neuötting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 40 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Stadt Neuötting |zugriff=2017-12-23 |val=135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=98664576450 |objekt=Gemeinde Neuötting |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=4|gesamtbreite=63em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Alter Pfarrhof (Neuötting)|Alter Pfarrhof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Alzberg]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Alzgern]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Bemberg (Neuötting)|Bemberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Bremsthal]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Erber (Neuötting)|Erber]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Fading (Neuötting)|Fading]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Gasteig (Neuötting)|Gasteig]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Gießübel (Neuötting)|Gießübel]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Holzmann (Neuötting)|Holzmann]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Jaubing]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Kainzberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Kohlstatt (Neuötting)|Kohlstatt]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Kuhbauer]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Lehneck]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Lohner (Neuötting)|Lohner]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Lohwimm]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Maierhof (Neuötting)|Maierhof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Mitterau (Neuötting)|Mitterau]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Mitterhausen (Neuötting)|Mitterhausen]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Mitterlehen]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Mittling]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* Neuötting (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Oed (Neuötting)|Oed]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Ortfischer]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Ortmairgütl]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Pfaffenöd (Neuötting)|Pfaffenöd]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Reitmann]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Riedergütl]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Roja (Neuötting)|Roja]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Sankt Johann (Neuötting)|Sankt Johann]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Schwepfing]]&lt;br /&gt;
* [[Sigl (Neuötting)|Sigl]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Sporneck]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Stockmann (Neuötting)|Stockmann]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Stög (Neuötting)|Stög]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Straß (Neuötting)|Straß]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Überfuhr (Neuötting)|Überfuhr]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Untereschelbach]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Winkl (Neuötting)|Winkl]] (Einöde)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Altstadt liegen die Vorstädte St. Sebastian, St. Anna und die Fischervorstadt. Die östlich von Neuötting gelegenen 35 Orte der ehemaligen Gemeinde [[Alzgern]] wurden am 1. Juli 1971 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=416}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einöde [[Obereschelbach]] ist mittlerweile zur [[Wüstung]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Besiedelung ===&lt;br /&gt;
[[Archäologie|Archäologische]] Funde aus [[Ur- und Frühgeschichte|vor- und frühgeschichtlicher Zeit]] belegen die lange Geschichte im Bereich von Neuötting und Alzgern. Erste Siedlungsspuren sind unter anderem ein Silexfund bei Alzgern und eine Steinaxt des [[Spätneolithikum]]s, die 1909 bei Roja gefunden wurde. Weitere Fundkomplexe reichen von der [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Latènezeit]] bis hin zu Funden aus römischer und bajuwarischer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein größerer Siedlungskomplex der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] wird im Umfeld von Neuötting, im Bereich zwischen Simbacher Straße und der Autobahn A 94, vermutet. Gestützt wird diese These durch zahlreiche Einzelfunde in diesem Gebiet sowie die Entdeckung einer römischen Grabanlage am Michaelifeld im Jahr 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Autingas“ – die Anfänge von Oetting ===&lt;br /&gt;
Urkundlich tritt Oetting im Jahre 748 erstmals ins Licht der Geschichte. Auf einer [[latein]]isch abgefassten Urkunde erscheint der Ort in seiner latinisierten Namensform „autingas“. Der Siedlungskern lag im Gebiet des heutigen Altötting, im Bereich des [[Kapellplatz (Altötting)|Kapellplatzes]]. Hier befand sich ein Hof des bayerischen Herzogs [[Tassilo III.|Tassilo]], der bedeutendste Herzogssitz in Bayern nach Regensburg. Im 9. Jahrhundert ist Oetting bereits königliche Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Markt zur Stadt ===&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung von Neuötting findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1231, in der die namentliche Trennung von Alt- und Neuötting erstmals schriftlich belegt ist: „vetus Odingen …a porta fori scilicet novi Odingen“ (das alte Odingen ... vorm Tore des Marktes des neuen Odingen). Dies weist bereits auf eine bestehende Marktsiedlung hin, deren Entstehung wohl bald nach 1200 durch die [[Wittelsbach]]er Herzöge erfolgt sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem blühenden Gemeinwesen mit Zollstation, Markt und einer Münze. Im Jahr 1296 wird Neuötting erstmals als Stadt bezeichnet. Die erste Erwähnung eines Stadtrechts erfolgt 1316, die älteste erhaltene Niederschrift ist aus dem Jahr 1321 datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrecht und Siegel ===&lt;br /&gt;
Das Neuöttinger [[Stadtrecht]] umfasst 114 Artikel. Es diente als Vorlage für eine Reihe anderer Stadtrechte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem Stadtrecht von [[Schärding]] (Oberösterreich). Darin wurde die Rechtspflege, das Zusammenleben der Bürger sowie Handel und Handwerk geregelt. Die Stadt übte die „niedere Gerichtsbarkeit“ aus. Dazu gehörte nicht die Verurteilung bei todeswürdigen Verbrechen (Hochgerichtsbarkeit) wie Raub, Überfall, Notzucht und Mord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 14. Jahrhundert führt die Stadt ein Siegel mit der Madonna im Oktogon der [[Gnadenkapelle (Altötting)|Altöttinger Gnadenkapelle]]. Das älteste Hauptsiegel, das vor 1321 entstanden ist, zeigt die Kapelle noch ohne die gotischen Anbauten. In späteren Siegeln wird das Gebäude abwechselnd rund und achteckig dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogstadt und Handelsstadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bogner Epitaph 1588.jpg|mini|Bogner Epitaph 1588: Älteste Stadtansicht Neuöttings]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat es seiner Lage am Schnittpunkt zweier bedeutender Handelswege zu verdanken, dass es sich relativ rasch zu einer bedeutenden Handelsstadt entwickelte: dem Inn und der Handelsstraße zwischen [[Regensburg]] und [[Salzburg]]. Zudem lag die Stadt auf der nach drei Seiten steil abfallenden Bergterrasse gut geschützt und ließ sich leicht verteidigen. Die [[Wittelsbacher]] Herzöge verfolgten mit der Gründung Neuötting ein klares strategisches Ziel: sie richtete sich gegen die Salzburger Städte [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] und [[Tittmoning]] im Kampf um die Kontrolle der Handelswege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Einnahmequelle war neben dem Getreidehandel der Salzhandel. Das Salz kam auf dem Wasserweg aus [[Hallein]] und [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] über die Flüsse [[Salzach]] und [[Inn]] nach Neuötting und wurde von hier auf dem Landweg nach [[München]] und [[Regensburg]] und in außerbayerische Gebiete transportiert. Als 1649 die Salzniederlage endgültig aufgehoben wurde, war dies für Neuötting wirtschaftlich ein herber Verlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer Bedeutung als Handelsstadt war Neuötting seit dem 14. Jahrhundert auch Sitz zahlreicher herzoglicher Ämter wie dem Mautamt und dem [[Pfleggericht]]. Die Stadt war also nicht nur eines der größten Handelszentren in der Region, sondern seine Ämter, seine Münze und die herzogliche Burg machten sie zu einem wichtigen Verwaltungszentrum des Inn-Salzach-Raums. Der Grad der Bedeutung Neuöttings in jener Zeit lässt sich auch daran ablesen, dass die Stadt ein eigenes Oettinger Maß und Gewicht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Schwaab |Titel=Altötting |Hrsg=Kommission für Bayerische Landesgeschichte |Sammelwerk=Historischer Atlas von Bayern |Band=63 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=München |Datum=2005 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Stadtbrand 1797 und seine Folgen ===&lt;br /&gt;
Eine einschneidende Zäsur in der historischen Stadtentwicklung markierte der große Stadtbrand von 1797, in dessen Folge große Teile der Stadt zerstört wurden und Neuötting seine Rolle als wichtiger Amtssitz für immer verlor. Bedingt durch die politischen Reformen unter Staatsminister [[Montgelas (Adelsgeschlecht)|Graf von Montgelas]] (1759–1838) und den Stadtbrand 1797 wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts viele Ämter verlegt oder endgültig aufgehoben. Darunter befanden sich das Forstgericht, das [[Pfleggericht]] und das Mautamt. 1822 verlor Neuötting auch seine Funktion als Garnisonsstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stadtentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Trotz dieser historischen Zäsur blieb Neuötting auch im 19. Jahrhundert ein wichtiger Handels- und Marktplatz für das Umland. Wichtige Kaufmanns- und Unternehmerfamilien waren hier ansässig, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die aus [[Savoyen]] stammende Kaufmannsfamilie Cartier oder die Schiffsmeisterfamilie Riedl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts blieb die städtische Entwicklung auf die historischen Stadtteile begrenzt: den mittelalterlichen Stadtkern zwischen Burghauser und Landshuter Tor mit seinen Seitengassen, die Sebastiani-Vorstadt, das Stadtviertel „unter den Lederern“ (heute Mühlgasse), sowie die St. Anna- und die Fischer-Vorstadt. Erst in neuerer Zeit kamen am Bürgerwald und zwischen Altstadt und Inn neue Wohngebiete hinzu. Noch etwas jünger sind die Gewerbegebiete im Westen und Osten der Stadt und nördlich des Inns an der [[Bundesautobahn 94]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1971 wurde die Gemeinde [[Alzgern]] mit den Gemeindeteilen Untereschelbach, Schwepfing, Alzgern, Mitterhausen, Jaubing und Mittling eingemeindet. Das Gemeindegebiet umfasst heute eine Fläche von 37&amp;amp;nbsp;km², die Bevölkerungszahl liegt bei rund 8500 Einwohnern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening B064 Neuötting, Stadt.jpg|mini|Ansicht von Neuötting nach einem Kupferstich von [[Michael Wening]] von 1721]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 7723 auf 8932 um 1209 Einwohner bzw. um 15,7 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Das historische Stadtbild leitet sich direkt von der Topografie ab: auf einem Hochplateau das auf drei Viertel der Altstadt-Länge mit auf 3 Seiten (Westen, Süden und Norden) steil abfallenden Hängen gelegen, folgt der Grundriss der Altstadt dem langgezogenen, in der Mitte aufgeweiteten Marktplatz, an dessen Enden sich jeweils ein Stadttor (&amp;#039;&amp;#039;Burghauser&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Landshuter Tor&amp;#039;&amp;#039;) befindet. Auf den Marktplatz stoßen von beiden Seiten Gassen, die teilweise durch [[Schwibbogen (Architektur)|Schwibbögen]] vom Platz abgetrennt sind. Die Architektur ist geprägt durch den [[Inn-Salzach-Stil]], der auch in den Altstädten benachbarter Städte, wie etwa [[Mühldorf am Inn|Mühldorf a. Inn]] und [[Tittmoning]], anzutreffen ist. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Pfarrkirche [[St. Nikolaus (Neuötting)|St. Nikolaus]], eine große dreischiffige [[Hallenkirche]] der [[Spätgotik]] (1410–1492). Wegen ihrer exponierten Lage am westlichen Ende des Hochplateaus ist sie aus größerer Entfernung sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Neuötting ist über die Autobahn [[Bundesautobahn 94|A&amp;amp;nbsp;94]], Anschlussstelle Nr.&amp;amp;nbsp;23 (Neuötting), die Bundesstraßen [[Bundesstraße 299|B&amp;amp;nbsp;299]] und [[Bundesstraße 588|B&amp;amp;nbsp;588]] ans übergeordnete Straßennetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtansicht von Süden Günther Josef 1848.jpg|mini|Stadtansicht Neuöttings von Süden, Ausschnitt aus einer Lithographie von Josef Günther 1848 (Stadtmuseum Neuötting)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionale Straßenverbindungen bieten die [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2550|Staatsstraßen St&amp;amp;nbsp;2550]] (ehemalige [[Bundesstraße 12|B&amp;amp;nbsp;12]]) aus Mühldorf, [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2107|St&amp;amp;nbsp;2107]] nach Burgkirchen und [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2108|St&amp;amp;nbsp;2108]] über [[Emmerting]] nach Burghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im etwa zwei Kilometer entfernten [[Eisenfelden]] befindet sich der von der [[Südostbayernbahn]] betriebene [[Bahnhof Neuötting]] an der [[Bahnstrecke München–Simbach]]. Die [[Königlich Bayerische Staatseisenbahnen|Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen]] nahmen den Bahnhof am 1. Mai 1871 in Betrieb. Von 1906 bis 1930 war Neuötting durch die [[Dampfstraßenbahn Neuötting–Altötting]] mit Altötting und dem Bahnhof Neuötting verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Reinhard Wanka, Wolfgang Wiesner | Titel=Die Hauptbahn München–Simbach und ihre Zweigbahnen | Verlag=Bufe-Fachbuch-Verlag | Ort=Egglham | Datum=1996 | ISBN=3-922138-59-4 | Seiten=56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#f9f9f9&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der letzten Kommunalwahl am 15. März 2020 hat der Stadtrat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,87 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wahl.info/kandidaten/ort/stadt-neuoetting_163.html&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| GUV          = ja&lt;br /&gt;
| TITEL        = Wahl des Stadtrats Neuötting 2020&lt;br /&gt;
| TITEL2       = Wahlbeteiligung 52,7 %&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2014&lt;br /&gt;
| JAHRNEU      = 2020&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CSUE&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 46.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 48.2&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 26.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 33.1&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = Grüne&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 14.3&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 6.7&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = FW(BY)&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 12.2&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 12.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
| {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Stadtrat Neuötting seit 2020&lt;br /&gt;
|SPD|Grüne|FW(BY)|CSUE|&lt;br /&gt;
| SPD      = 5&lt;br /&gt;
| Grüne    = 3&lt;br /&gt;
| FW(BY)   = 2&lt;br /&gt;
| CSUE     = 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Nikolaus (Neuötting) aussen 4.jpg|mini|Westliche Altstadt von Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Veit Hartsperger (CSU) ist seit 1. Mai 2026 [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]; dieser wurde am 8. März 2026 mit 62,8 % der Stimmen gewählt. Er ist somit Nachfolger von Peter Haugeneder (SPD), der zuvor ab 2008 im Amt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen der Stadt Neuötting&lt;br /&gt;
 |Blasonierung    = In Blau eine achteckige silberne Kapelle mit breitem Unterbau und schmälerem Obergeschoss und rotem Zeltdach; im offenen Tor mit goldenen Flügeln sitzend die gekrönte [[Maria (Mutter Jesu)|heilige Maria]] mit blau gefüttertem silbernen Mantel und rotem Kleid, auf dem linken Arm das nimbierte nackte Kind.&lt;br /&gt;
 |Zusatz          = Das Wappen wird seit dem 14. Jahrhundert geführt.&lt;br /&gt;
 |Quelle          = {{HdBG GKZ |zugriff=2020-08-31}}&lt;br /&gt;
 |Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{CZE}}: [[Nová Včelnice]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten, Vereine und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Neuötting-2.JPG|mini|hochkant|Stadtpfarrkirche [[St. Nikolaus (Neuötting)|St. Nikolaus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Der historische Stadtplatz, die Ludwigstraße ist im [[Inn-Salzach-Bauweise|Inn-Salzach-Stil]] erbaut. Zahlreiche repräsentative Bürgerhäuser wie z.&amp;amp;nbsp;B. das Cartier-Haus oder das Baron-Haus erinnern an Neuöttings Geschichte als bedeutende Handelsstadt.&lt;br /&gt;
* Das Rathaus mit Getreide-Stadel, ein stattlicher Bau mit gezinntem Giebel und Glockentürmchen, im Kern aus dem 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Das Stadtmuseum, ehemaliges Zehenthaus des [[Kloster Baumburg|Klosters Baumburg]], seit 1996 Stadtmuseum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brigitte Kaiser |Titel=Das Stadtmuseum Neuötting - Die Geschichte einer heimatkundlichen Sammlung |Hrsg=Öttinger Heimatbund |Sammelwerk=Oettinger Land |Band=19 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Altötting |Datum=1999 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die stattliche spätgotische Stadtpfarrkirche [[St. Nikolaus (Neuötting)|St. Nikolaus]] mit ihrem 78 Meter hohen Turm wurde 1410 von [[Hans von Burghausen]] begonnen und erst 1623 abgeschlossen. 1878 bis 1896 fand eine umfangreiche Neugestaltung statt, auf die das [[Rippengewölbe]] im Langhaus zurückgeht, während die Wölbungen des Chores und der Seitenkapellen aus dem Mittelalter stammen. Die Einrichtung ist bis auf das Orgelgehäuse von 1643 größtenteils neugotisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helga Czerny |Titel=Hans von Burghausen, der Baumeister der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Neuötting |Hrsg=Öttinger Heimatbund |Sammelwerk=Oettinger Land |Band=14 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Altötting |Datum=1994 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die spätgotische Nebenkirche St. Anna wurde 1510 erbaut und 1511 geweiht. Die ehemalige Siechenhauskapelle enthält ein Schnitzwerk der [[Heilige Sippe|heiligen Sippe]] um 1515.&lt;br /&gt;
* Die spätgotische [[Heilig Geist (Neuötting)|Spitalkirche Hl. Geist]] entstand um 1500 an einer Kapelle von 1423, die als Seitenkapelle erhalten blieb. Der Rokokoaltar stammt aus der Landshuter [[Dominikanerkirche (Landshut)|Dominikanerkirche]].&lt;br /&gt;
* Die 2006 eröffnete &amp;#039;&amp;#039;[[Gartenbahn|Parkbahn]] Neuötting&amp;#039;&amp;#039; hat eine Gleislänge von 505 Metern und eine [[Spurweite (Schienenverkehr)|Spurweite]] von 7&amp;amp;nbsp;1/4&amp;amp;nbsp;Zoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Neuötting|Liste der Bodendenkmäler in Neuötting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Faschingsgesellschaft Neuötting e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; wurde 1975 offiziell als eingetragener Verein gegründet, wobei der Verein eine viel längere Geschichte hat.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Spielmanns- und Fanfarenzug Neuötting e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (SPFZ) ist 1960 gegründet worden und tritt seit 1968 mit der historischen Bürgerwehruniform von Neuötting aus dem Jahre 1820 auf.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Freiwillige Feuerwehr]] der Stadt Neuötting e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1860 gegründet. Sie ist die älteste Freiwillige Feuerwehr im Landkreis.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;TSV 1852 Neuötting e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; wurde 1852 gegründet und ist der größte Sportverein der Stadt. Es gibt die Abteilungen [[Fußball]], [[Tennis]], [[Basketball]], [[Tischtennis]], [[Turnen]], [[Ski]], [[Kegeln]] und [[Karate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Neuöttinger Gaudiwurm: Faschingsumzug&lt;br /&gt;
* Internationale Neuöttinger Gitarrentage: seit 2001 prägt dieses – jährlich im April stattfindende – Festival das Image Neuöttings als Kulturstadt. Gitarristen von Weltruf sind in der Stadt zu Gast, aber auch für junge vielversprechende Nachwuchstalente bietet das Festival ein Forum&lt;br /&gt;
* Neuöttinger Arkadenhofkonzerte: im Juli findet diese Konzertreihe in den historischen Arkadenhöfen der Stadt statt. Das Repertoire reicht dabei von klassischer Musik bis Jazz und Weltmusik.&lt;br /&gt;
* Neuöttinger Volksmusiktage: sie ist die traditionsreichste Veranstaltungsreihe der Stadt. Jedes Jahr im Oktober treffen sich Volksmusikgruppen aus nah und fern im Neuöttinger Stadtsaal.&lt;br /&gt;
* Marktwesen: Vier große Jahrmärkte im Frühjahr und Herbst sowie ein großer Antik- und Raritätenmarkt im August ziehen Besucher aus nah und fern jedes Jahr nach Neuötting.&lt;br /&gt;
* Neuöttinger Volksfest mit Trachtenmarkt: Die Dult findet immer Mitte August auf dem Neuöttinger Festplatz statt. Der Trachtenmarkt am Dultsonntag zählt dabei zu den besonderen Attraktionen dieses Volksfests.&lt;br /&gt;
* Stadtfest: Hier feiern die Neuöttinger mit ihren Gästen auf dem Neuöttinger Stadtplatz. Das Stadtfest findet alle zwei Jahre statt.&lt;br /&gt;
* Bürgerfest: Alle zwei Jahre veranstaltet die Feuerwehr Neuötting im Wechsel mit dem Stadtfest ihr Bürgerfest am Feuerwehrhaus. Das Fest versteht sich als ein Fest von Bürgern für Bürger und ist immer sehr gut besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung ==&lt;br /&gt;
Die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers wird seit 1992 von der Stadt Altötting übernommen. Es erfolgt eine gemeinschaftliche Versorgung der Städte Altötting und Neuötting sowie der Gemeinde [[Winhöring]]. Das Trinkwasser wird aus fünf Brunnen gefördert: Drei Brunnen beim Wasserwerk an der Osterwies reichen bis in den 2. Grundwasserleiter des tertiären Grundwasserstroms in 185 bis 207 Metern Tiefe. Zwei weitere Brunnen befinden sich im Staatsforst Altötting und fördern aus dem 1. Grundwasserstock in 62 und 64 Metern Tiefe. Im Wasserwerk Altötting {{Coordinate|NS=48.2115|EW=12.6548|type=building|region=DE-BY|text=ICON2|name=Wasserwerk Altötting}} erfolgt die Aufbereitung des Rohwassers, welche sich hauptsächlich auf die [[Enteisenung und Entmanganung]] beschränkt. Dem Wasser werden keine Chemikalien zugefügt. Um Energiekosten zu sparen, läuft die Anlage nur während der [[Niedertarifstrom|Nachtstromzeiten]] zwischen 22 und 6 Uhr. Nach der Aufbereitung wird das Trinkwasser in das 179 Kilometer lange Hauptleitungsnetz eingespeist (davon 45 Kilometer in Neuötting). Bei [[Graming]] befindet sich ein [[Hochbehälter]] {{Coordinate|NS=48.2073|EW=12.6671|type=building|region=DE-BY|text=ICON2|name=Hochbehälter Graming}} mit 9.000&amp;amp;nbsp;m³ Fassungsvermögen, der 1991 in Betrieb ging. Er soll Verbrauchsspitzen abdecken und dient der Druckerhaltung im Netz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/trinkwasser/ |titel=Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/geschichte-wasserwerk-aloetting/ |titel=Entwicklung der Wasserversorgung von Altötting |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brutto-Verbrauchspreis liegt bei 1,38 Euro je Kubikmeter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/informationen/ |titel=Aktuell gültige Beitrags- und Gebührensätze |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer [[Wasserhärte|Gesamthärte]] von 13,4&amp;amp;nbsp;°dH liegt das Neuöttinger Trinkwasser im Härtebereich „mittel“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/wasseranalyse/ |titel=Aktuelle Wasseranalyse 2021 |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abwasser von Neuötting wird in der zentralen Kläranlage Alt-Neuötting behandelt {{Coordinate|NS=48.2557|EW=12.7036|type=building|region=DE-BY|text=ICON2|name=Klärwerk Alt-Neuötting}}. An die Anlage sind ca. 34.000 Einwohner aus Altötting und Neuötting sowie den Gemeinden [[Kastl (Landkreis Altötting)|Kastl]], [[Teising]], [[Winhöring]] und dem [[Tüßling|Markt Tüßling]] angeschlossen. Der Anschlussgrad der Stadt Neuötting lag 2016 bei 96,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2020/09171125.pdf |titel=Stadt Neuötting - Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |sprache=de |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kläranlage wurde 1977 in Betrieb genommen. Im Jahr werden etwa 3&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ Abwasser gereinigt und in den Inn abgegeben. Der anfallende [[Klärschlamm]] wird verfault, mit einer [[Zentrifuge]] entwässert und anschließend verbrannt. Das bei der Faulung entstehende [[Biogas|Klärgas]] wird mit in einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet. So kann die Anlage inzwischen etwa die Hälfte ihres Energiebedarfs selbst decken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/klaeranlage/ |titel=Kläranlage Altötting-Neuötting |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am Schnittpunkt wichtiger regionaler und überregionaler Radwege wie dem [[Inn-Radweg|Innradweg]] oder dem Benediktradweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Ehrenbürger von Neuötting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Neuötting geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Urban Lorenz Kirnberger]] (1819–1892), Organist, Musiklehrer und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hubert von Leoprechting]] (1897–1940), Separatist, Agent, Publizist, Hochstapler und verurteilter Hochverräter&lt;br /&gt;
* [[Anton Staller]] (1923–2008), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Lydia Pfann]] (1931–2019), Turnerin&lt;br /&gt;
* [[Seban Dönhuber]] (1934–2023), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wimmer]] (* 1936), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Günther Rybarczyk]] (* 1951), Fußballspieler, -trainer und -funktionär&lt;br /&gt;
* [[Anton Haugeneder]] (* 1953), Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Neuötting verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Karl von Leoprechting|Karl Freiherr von Leoprechting]] (1818–1864), Volkskundler und Genealoge, zog 1854 nach Neuötting und war hier Distriktrat und Landwehrmajor&lt;br /&gt;
* [[Joseph Reitberger]] (1818–1899), Pfarrer, Dekan und Abgeordneter des Bayerischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Josef Zirnbauer]] (1834–1917), Lederfabrikant und Lokalpolitiker; wuchs in Neuötting auf&lt;br /&gt;
* [[Georg Pletzeneder]] (1836–1883), Druckereibesitzer und Bürgermeister in Neuötting, Abgeordneter des Bayerischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Paul Maria Baumgarten]] (1860–1948), katholischer Priester und Historiker; lebte ab 1924 in Neuötting&lt;br /&gt;
* [[Max Halbe]] (1865–1944), Schriftsteller; lebte und starb in Neuötting&lt;br /&gt;
* [[Max Fellermeier]] (1890–1982), Lehrer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Gunkel]] (1915–2013), Politiker, starb in Neuötting&lt;br /&gt;
* [[Franz Mußner]] (1916–2016), katholischer Geistlicher und Theologe, war in den 1940er Jahren Kaplan in Neuötting&lt;br /&gt;
* [[Hans Pfann (Turner)|Hans Pfann]] (1920–2021), Olympiateilnehmer, ehemaliger Turner des TSV 1852 Neuötting&lt;br /&gt;
* [[Gerold Tandler]] (* 1936), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Johann Brandstetter (Illustrator)|Johann Brandstetter]] (* 1959), Illustrator und Künstler, wohnt in Neuötting&lt;br /&gt;
* [[Franz Ackermann (Maler)|Franz Ackermann]] (* 1963), Maler, wuchs in Neuötting auf&lt;br /&gt;
* [[Stephan Mayer (Politiker, 1973)|Stephan Mayer]] (* 1973), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neuoetting.de/ Stadt Neuötting]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9171125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Altötting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041859-5|LCCN=n/97/17813|VIAF=167995792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuotting}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuötting| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altötting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1321]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der Zeitreisende</name></author>
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