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	<title>Netzschkau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Netzschkau&amp;diff=151052&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die sächsische Stadt Netzschkau im Vogtlandkreis. Der Ortsteil Netzschkau der Stadt [[Bad Lauchstädt]] in Sachsen-Anhalt wird im Artikel der Ortschaft [[Milzau]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Netzschkau coat of arms.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/37/0/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/15/0/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Netzschkau in V.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vogtlandkreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Netzschkau-Limbach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 378&lt;br /&gt;
|PLZ               = 08491&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03765&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14523260&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE NZK&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Kernstadt; 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 12&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.netzschkau.de/ www.netzschkau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Mike Pürfürst&lt;br /&gt;
|Partei            = Gewerbeverein Netzschkau und Umgebung e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzschkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Sachsen|sächsischen]] [[Vogtlandkreis]] nordöstlich von [[Plauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Netzschkau liegt im Norden des sächsischen Vogtlandkreises. Der Ort befindet sich im Osten des [[Vogtland (Naturraum)|Naturraumes Vogtland]] im sächsischen Teil des historischen [[Vogtland]]s. Im Norden bildet die [[Göltzsch]] die Landesgrenze zum [[Thüringen|Freistaat Thüringen]]. Der [[Kuhberg (Brockau)|Kuhberg]] ({{Höhe|510|DE-NHN|link=true}}) im Ortsteil Brockau stellt die höchste Erhebung des nördlichen Vogtlands dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Netzschkau gehören folgende Orts- und Siedlungsteile:&lt;br /&gt;
* [[Brockau]] (mit Dungersgrün, Eichmühle und Ziegelei)&lt;br /&gt;
* [[Foschenroda]]&lt;br /&gt;
* [[Weidig (Netzschkau)|Weidig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden und -orte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbargemeinden Netzschkaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | NORD={{DE-TH|#}} [[Greiz|Stadt Greiz]] im [[Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Elsterberg|Stadt Elsterberg]] im [[Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Reichenbach im Vogtland|Stadt Reichenbach]] im [[Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Limbach (Vogtland)|Gemeinde Limbach]] im [[Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] Netzschkau grenzt an folgende Orte:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbarorte Netzschkaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Kleingera]] mit Reuth&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Reinsdorf (Greiz)|Reinsdorf]]&amp;lt;br /&amp;gt;({{DE-TH|#}}[[ Thüringen]])&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Brockau]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Mylau]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Foschenroda]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Lambzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde etwa im [[9. Jahrhundert]] von [[Sorben]] gegründet. Er zählt somit zu den ältesten Siedlungen des Vogtlands. Urkundlich wurde Netzschkau jedoch erst im Jahr 1351 erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom [[Sorbische Sprache|altsorbischen]] *&amp;#039;&amp;#039;necky&amp;#039;&amp;#039; ab, was die Bedeutung „Mulde“ hat (vgl. [[Obersorbische Sprache|obersorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;mjecki&amp;#039;&amp;#039;, „Mulde, Trog“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Ortsnamen zwischen Saale und Neiße.&amp;#039;&amp;#039; Band III, Domowina-Verlag, Bautzen 1993, S. 16f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in der Mitte des 12. Jahrhunderts die vogtländische Familie von Metzsch auch das zu Mylau gehörige „Gehöft Netzschkau“ erworben hatte, errichtete&lt;br /&gt;
Caspar von [[Metzsch]], Marschall am [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen Hof]] um 1492&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/antiquitaeten_zeitung1894/0368/image,info Uni Heidelberg - Antiquitäten-Zeitung — 2.1864]&amp;lt;/ref&amp;gt; anstelle der um 1462 erwähnten Burganlage ein Wohnschloss, dessen ältester Teil bis in die Gegenwart erhalten blieb. Unter Caspar von Metzsch wurde das damals aus 14 Bauernhöfen und zwei Mühlen bestehende Dorf Netzschkau mit 110 Einwohnern in den Rang einer Stadt erhoben. Gemeinsam mit seinem Bruder Jobst erhielten sie vom deutschen Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] am 20. Dezember 1491 die Urkunde mit dem Stadtrechtsprivileg, welche der sächsische Kurfürst [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich der Weise]] und sein Bruder, der sächsische Herzog [[Johann der Beständige]] bestätigten. Die Familie von Metzsch, welche ihren Hauptwohnsitz in der benachbarten [[Burg Mylau]] hatte, veräußerte das Schloss Netzschkau im Jahr 1578 an Christoph [[Reibold (Adelsgeschlecht)|von Reibold]]. Im Jahr 1616 erwarb Hans Ernst [[Bose (Adelsgeschlecht)|Bose]] das Anwesen mit dem dazugehörigen [[Rittergut]]. Unter dessen Sohn [[Carol Bose]] (1596–1657) erfolgte eine umfassende Umgestaltung und Erweiterung des Schlosses. Nachdem das Stadtrecht aus verschiedenen Gründen rund 200 Jahre ungenutzt geblieben war, erwarb Carl Gottfried Bose, ein Sohn von Carol Bose, im Jahr 1687 von Kurfürst [[Johann Georg III. (Sachsen)|Johann Georg III.]] die Wiederbestätigung des Stadtrechts. Dadurch wurde in der Stadt ein ehrenamtlicher Stadtrat mit zwei Bürgermeistern wirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzschkau gehörte ursprünglich zur [[Herrschaft Mylau]], die im 16. Jahrhundert zum kursächsischen [[Amt Plauen]] kam. Die Grundherrschaft über die Stadt lag bis ins 19. Jahrhundert beim [[Rittergut]] [[Schloss Netzschkau|Netzschkau]]. Die Stadt Netzschkau lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] Amt Plauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1856 wurde die Stadt dem [[Gerichtsamt Reichenbach]] und 1875 der [[Amtshauptmannschaft Plauen]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Plauen im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241123062914/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm | archiv-datum=2024-11-23 | abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts setzte in Netzschkau ein Aufschwung durch die zunehmende Industrialisierung ein. Mit dem Bau der [[Göltzschtalbrücke]] (1846–1851) und der Eröffnung des letzten Abschnitts der [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]] erhielt die Stadt am 15. Juli 1851 eine Bahnstation. Ebenfalls hatte der Bau der Göltzschtalstraße nach [[Greiz]] (1911 bis 1913)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.netzschkau.de/fileadmin/netzschkau/dateien/Weidig_Internet.pdf Weidig auf der Website der Stadt Netzschkau]&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Entwicklung der Netzschkauer Industrie eine große Bedeutung. Mit der Einführung des mechanischen Webstuhls wuchs die Textilindustrie rasch. Aufgrund der drei Stadtbrände der Jahre 1850, 1887 und 1890 sowie der Verdopplung der Bevölkerung in dieser Zeit veränderte sich das Stadtbild Netzschkaus enorm. Im Bereich des Markts wurden moderne, große Gebäude in Ziegelbauform errichtet. Es entstanden ganze Straßenzüge und Stadtteile neu, u.&amp;amp;nbsp;a. an der „Elsterberger Straße“, das „Dichterviertel“ oder [[Dungersgrün]] im Westen der Stadt auf [[Brockau]]er Flur. Neben Handels- und Gewerbetreibenden siedelten sich in Netzschkau Industriebetriebe der Textil- und Metallbranche an, wodurch sich die Stadt bis zum Jahr 1914 zu einer der bedeutendsten Industriestädte des Vogtlands entwickelte. Nach dem Tod von Gräfin Frieda von [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|Schönburg-Hinterglauchau]] (1864–1943), deren Schwiegervater im Jahr 1858 das Schloss Netzschkau gekauft und einen Schlosspark im englischen Stil angelegt hatte, erwarb die Stadt Netzschkau im Jahr 1944 das Schloss samt dem Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zweite Kreisreform in der [[DDR]] kam die Stadt Netzschkau im Jahr 1952 zum [[Kreis Reichenbach]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Reichenbach im Vogtland|Landkreis Reichenbach]] fortgeführt wurde und 1996 im Vogtlandkreis aufging. Zur Zeit der DDR waren der Textilbetrieb „Vogtlandstoffe“ und der Metallbetrieb „NEMA Netzschkau“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vhkk.org/page/geschichte/pdf/Nema_Unternehmensgeschichte+.pdf Geschichte des Unternehmens NEMA Netzschkau]&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannte Unternehmen. Foschenroda wurde 1974, Lambzig 1992 und Brockau 1999 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(ab 1960 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1687 bis 1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1687: {{0}}200&lt;br /&gt;
* 1814: 1.058&lt;br /&gt;
* 1834: 1.594&lt;br /&gt;
* 1880: 3.797&lt;br /&gt;
* 1900: 7.426&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1933 bis 2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1933: 7.274&lt;br /&gt;
* 1960: 7.426&lt;br /&gt;
* 1998: 4.856 {{FN|*}}&lt;br /&gt;
* 1999: 4.732&lt;br /&gt;
* 2001: 4.687&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2003 bis 2012&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: 4.544&lt;br /&gt;
* 2005: 4.361&lt;br /&gt;
* 2007: 4.299&lt;br /&gt;
* 2008: 4.251&lt;br /&gt;
* 2012: 4.149&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ab 2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: 4.107&lt;br /&gt;
* 2024: 3.764 {{FN|**}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|Gebietsstand 1. Januar 1999}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|**|Stand: Januar 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.netzschkau.de/buergerinformationen/zahlen-fakten Zahlen und Fakten], auf netzschkau.de&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Brockau]] mit Dungersgrün, Eichmühle und Ziegelei || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1. Januar 1999&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Foschenroda]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1. Januar 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lambzig]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1. April 1992&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Stadtratswahl 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14523&amp;amp;gemeinde=14523260 Wahlergebnisse {{!}} 2024 {{!}} Netzschkau], auf wahlen.sachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 66,3 % (2019: 60,5 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = GWVN&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 72.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 54.3&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 70CBFF&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 12.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 33.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 8.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 11.9&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 6.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 0.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Stadtratswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 16 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* GWVN: 12 Sitze&lt;br /&gt;
* CDU: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* SPD: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Linke: 1 Sitz&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Stadtratswahlen&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; |{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = Stadtrat ab 2024&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Linke|SPD|GWVN|CDU&lt;br /&gt;
| Linke = 1&lt;br /&gt;
| SPD   = 1&lt;br /&gt;
| GWVN  = 12&lt;br /&gt;
| GWVN Farbe = 70CBFF&lt;br /&gt;
| CDU   = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Wahlvorschlag&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14523&amp;amp;gemeinde=14523260&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse {{!}} 2024 {{!}} Netzschkau | hrsg=wahlen.sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14523&amp;amp;gemeinde=14523260&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse {{!}} 2019 {{!}} Netzschkau | hrsg=wahlen.sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14523&amp;amp;gemeinde=14523260&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse {{!}} 2014 {{!}} Netzschkau | hrsg=wahlen.sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gewerbeverein Netzschkau und Umgebung e. V.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;72,7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;54,3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45,7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|12,0&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|33,8&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|29,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|8,4&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|11,9&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|11,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|6,9&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|11,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[FDP Sachsen|FDP]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |66,3 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |60,5 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |50,1 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2013 wurde Mike Pürfürst (parteilos) im ersten Wahlgang zum Nachfolger von Werner Müller (SPD) gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.blick.de/vogtland/netzschkau-waehlt-mike-purfuerst-artikel8284874.php |wayback=20170407054911 |text=Netzschkau wählt Mike Purfürst }}, auf blick.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. März 2020 wurde er mit 96,6 % der gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 37,9 % im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-12 |url=https://www.wahlen.sachsen.de/wahlergebnisse-2020-nach-gemeinden-7494.html?_cp=%7B%22accordion-content-7497%22%3A%7B%2216%22%3Atrue%7D%2C%22previousOpen%22%3A%7B%22group%22%3A%22accordion-content-7497%22%2C%22idx%22%3A16%7D%7D |text=Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen 2020 – Netzschkau}}, abgerufen am 7. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2020#Vogtlandkreis|2020]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Mike Purfürst&lt;br /&gt;
|Purfürst&lt;br /&gt;
|96,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2013#Vogtlandkreis|2013]]&lt;br /&gt;
|GWVN&lt;br /&gt;
|52,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Vogtlandkreis|2008]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Werner Müller&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |SPD&lt;br /&gt;
|54,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Vogtlandkreis|2001]]&lt;br /&gt;
|56,2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Netzschkau coat of arms.png&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Silber auf grünem Rasen ein Gärtner in blauer Arbeitskleidung, eine frischgepflanzte Linde festbindend; im [[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|rechten]] Obereck eine aus den Wolken ragende Hand, die aus einem Krug Wasser auf den Baum herabgießt.&lt;br /&gt;
 |Quelle = [https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/wiki/Netzschkau Wappen von Netzschkau] auf heraldry-wiki.com&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das Wappen ist in einigen Darstellungen von einem [[Wahlspruch|Spruchband]] umgeben, dessen Inhalt das Wappenbild erklärt: ‚Durch Gottes reichen Segen und meiner Obern Pflegen‘.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Rosbach vor der Höhe]] am [[Taunus]] im [[Hessen|hessischen]] [[Wetteraukreis]] (seit 1990)&lt;br /&gt;
Zudem ist Netzschkau Mitglied im [[Städteverbund Nordöstliches Vogtland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Netzschkau}}&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Netzschkau.jpg|mini|Das Schloss Netzschkau]]&lt;br /&gt;
* Die [[Göltzschtalbrücke]] am Stadtrand von Netzschkau ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie wurde in den Jahren 1846 bis 1851 erbaut und steht unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
* Das denkmalgeschützte [[Schloss Netzschkau]], eines der ältesten spätgotischen Schlösser Sachsens, befindet sich im Stadtkern unter hohen Bäumen verborgen. Das Wohnschloss wurde um 1490 erbaut.&lt;br /&gt;
* Der 1900 errichtete [[Bismarckturm]] auf dem südwestlich von Netzschkau gelegenen Kuhberg ist ein 21&amp;amp;nbsp;m hoher, denkmalgeschützter [[Aussichtsturm]] und ein beliebtes Ausflugsziel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/sachs/netzsch.html |wayback=20150923191220 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bismarckturm Netzschkau&amp;#039;&amp;#039; }} auf bismarcktuerme.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Rathaus wurde 1855 errichtet, 1912 erfolgte ein Anbau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;Kuhbergtürme.jpg|Bismarckturm, dahinter der Rundfunkturm&lt;br /&gt;
Netzschkau town hall.JPG|Rathaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen| |Das folgende Kapitel}}&lt;br /&gt;
==== Schlosskirche ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskirche-Netzschkau.jpg|mini|Schlosskirche und Schloss]]&lt;br /&gt;
Unweit des Schlosses steht die Schlosskirche der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde. Das im Stil des [[Klassizismus]] erbaute Gotteshaus war Nachfolgerin einer Kapelle, die sich bis zu deren Verfall im Schlossareal befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ev-Luth Kirchenbezirk Vogtland |url=https://kirchenbezirk-vogtland.de/kirchen-im-kirchenbezirk/kirchen-der-ev-luth-kirchgemeinde-netzschkau/ |titel=Ev.-Luth. Kirchenbezirk Vogtland - Ev.-Luth. Kirchgemeinde Netzschkau |sprache=de-DE |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als einer der wenigen Kunstschätze aus jener Kapelle konnte eine [[Predella]] gerettet werden, die das letzte Abendmahl Jesu darstellt. Diese Alabasterplastik im Halbrelief wurde durch den Schneeberger Bildhauer Böhm dem in der dortigen [[St.-Wolfgangs-Kirche (Schneeberg)|St.-Wolfgangs-Kirche]] befindlichen Cranach-Altar nachempfunden und ähnelt dem Vorbild bis in die Gesichtszüge hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1629 ließ [[Carol Bose]] die erste Kirche neben dem Schloss errichten. Diese wurde 1814 wegen Baufälligkeit gesperrt, so dass die Gottesdienste mehrere Jahre im Saal des Schlosses gefeiert wurden. Am 30. April 1838 wurde schließlich der Grundstein zur neuen Schlosskirche gelegt, die 1840 geweiht wurde. 1892 wurden zwei seitliche Aufgangstürme zur Empore angebaut und die Kirche innen und außen saniert. 1908 erhält die Kirche eine neue Orgel und Buntglasfenster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1911 werden im Altarraum zwei große Figuren, die Apostel Petrus und Paulus darstellend, aufgestellt.&lt;br /&gt;
Während der Zeit des Kirchenkampfes standen sich 1935 „[[Deutsche Christen]]“ und „[[Bekennende Kirche]]“ gegenüber, die Schlosskirche wurde für die „Bekennende Kirche“ gesperrt. Gräfin Frida von Schönburg-Glauchau, die seinerzeit das Schloss bewohnte, stand auf Seiten der „Bekennenden Kirche“ und ermöglichte während dieser Zeit Gottesdienste im Schlosshof unter einem Kreuz aus Eichenholz, das heute an der Ostseite der Kirche seinen Platz hat. Zum 100. Kirchweihfest 1940 sagte Superintendent Ficker aus Dresden in seiner Predigt: „Wer gegen die Gemeinde Christi kämpft, hat es mit dem lebendigen Gott selber zu tun.“ 1955/56 wurde eine moderne Gasluftheizung durch die [[Netzschkauer Maschinenfabrik]] „NEMA“ eingebaut und der Kircheninnenraum in diesem Zusammenhang saniert. 1971/71 erhält die Turmhaube ein neues Kupferdach, Turm und Schiff neuen Außenputz. Zur 350-Jahr-Feier der Stadt Netzschkau predigte Kirchenpräsident i.&amp;amp;nbsp;R. [[Martin Niemöller]], der durch die Kirchenkampfzeit mit der Gemeinde verbunden war. 1981 wurde unter Mitwirkung von Domorganist Metz aus Zwickau die neue Orgel geweiht. Im Jahre 2000 konnte das Glockengeläut umfassend saniert werden, so dass hinfort alle vier Glocken aus Klangstahl durch elektrische Läutemaschinen betätigt werden können.&lt;br /&gt;
Seit 2010 laufen die Arbeiten zur Generalsanierung der Kirche. 2010 wurde die Außenhülle des Turmes nach historischem Vorbild erneuert, im selben Jahr begann die Sanierung des Kirchendaches, das künftig in Kupfer eingedeckt sein wird und die historischen Dachgauben zurückerhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholische Kirche ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholisch-Netzschkau.jpg|mini|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
Auf der Mylauer Straße, unweit des Stadtkernes, befindet sich die 1991 geweihte Katholische Pfarrvikarie „St.&amp;amp;nbsp;Joseph“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Apostolische Kirche ====&lt;br /&gt;
Für die [[Konfessionsgruppe der apostolischen Gemeinschaften|apostolischen Kirchen]] hat Netzschkau eine besondere Bedeutung. Auf der Mylauer Berg befindet sich die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Tränenkirche&amp;#039;&amp;#039; (heute nicht mehr genutzt) der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] der um 1900 ca. 600 Netzschkauer (ca. 10 % der Bevölkerung) angehörten. Um 1921 kam es zu einer Spaltung in der Gemeinde und der [[Reformiert-Apostolischer Gemeindebund|Reformiert-Apostolische Gemeindebund]] entstand, der heute &amp;#039;&amp;#039;„Am Birkenwäldchen“&amp;#039;&amp;#039; sein größtes Kirchengebäude unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Kirchen ====&lt;br /&gt;
Die 1899 geweihte Evangelisch-methodistische Kirche steht in der Plauener Straße. Eine weitere kirchliche Gemeinschaft ist die Landeskirchliche Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Netzschkau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Netzschkau DM Krieg Gewalt 6896.jpg|alternativtext=Dieser Stein auf der Grünanlage erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Foto Juli 2021..|mini|Netzschkau erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Foto Juli 2021..]]&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel in der Aula der Oberschule erinnert an den Netzschkauer Lehrer [[Felix Mauersberger]], der nach geglückter Flucht aus dem [[Liste der Außenlager des KZ Flossenbürg|Außenlager]] [[Lengenfeld (Vogtland)|Lengenfeld]] des [[KZ Flossenbürg]] am 8. Mai 1945 an seinen erlittenen Misshandlungen starb. Ihm zu Ehren trägt die Schule auch heute noch seinen Namen. Am 14. November 2011 erfolgte die Weihe eines Denkmales im Park vor der Schlosskirche und soll auch künftige Generationen an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und die Töchter und Söhne Netzschkaus erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogtländisches Bergbaumuseum Netzschkau, Bergbaudenkmal.jpg|mini|Vogtländisches Bergbaumuseum Netzschkau, Bergbaudenkmal]]&lt;br /&gt;
* Vogtländisches Bergbaumuseum (Bergbaugeschichte der Region)&lt;br /&gt;
* Ketzels Mühle (Mühlengeschichte und Informationen zum Müllerhandwerk)&lt;br /&gt;
* Museum Schloss Netzschkau (Schlossgeschichte, Sonderausstellungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Netzschkau (3).jpg|mini|Haltepunkt Netzschkau, Blick Richtung Plauen (2017)]]&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten war in der Stadt der [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Nema Netzschkau angesiedelt, der 1889 als Maschinenbauwerkstatt „Hofmann und Stark“ gegründet worden war und ab 1899 als „Netzschkauer Maschinenfabrik Franz Stark &amp;amp; Söhne“ firmierte. Der Betrieb war ein wichtiger Hersteller von kälte- und klimatechnischen Prüfkammern innerhalb des [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]] und gehörte bis 1990 dem [[Kombinat ILKA Luft- und Kältetechnik]] an. Nach der Wende wurden die Unternehmensteile verkauft und schließlich abgewickelt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vhkk.org/page/geschichte/pdf/Nema_Unternehmensgeschichte.pdf |wayback=20170713103948 |text=Firmengeschichte als PDF }}, abgerufen am 19. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Netzschkau ist der Geschäftsbereich &amp;#039;&amp;#039;Lithodecor&amp;#039;&amp;#039; der Firma [[Deutsche Amphibolin-Werke|DAW SE]] ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Seit 1851 besitzt Netzschkau einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]]. Durch den Ort verläuft die einstige [[Bundesstraße 173]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stand 13. Februar 2022 verkehren 5 Buslinien in Netzschkau. Die Linien 80 und 85 bilden zusammen einen [[Taktfahrplan|Halbstundentakt]] (am Wochenende Stundentakt) nach Reichenbach bis zum Krankenhaus. Sie nehmen am Postplatz in Reichenbach am Rendezvous-System teil und bieten Anschlüsse in die ganze Stadt. Die Linien 83 und 84 binden in Netzschkau auf die Linie 80 durch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Endpunkte&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Verkehrsunternehmen&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;80&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzschkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ↔ [[Hauptmannsgrün]]&lt;br /&gt;
| Reichenbach – Krankenhaus&lt;br /&gt;
| Plauener Omnibusbetrieb&lt;br /&gt;
| [[PlusBus]], Teilnahme am Rendezvous&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;83&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Reichenbach ↔ Treuen&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzschkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Limbach (Vogtland)|Limbach]] – [[Hartmannsgrün (Treuen)|Hartmannsgrün]]&lt;br /&gt;
| Plauener Omnibusbetrieb&lt;br /&gt;
| [[TaktBus]], Teilnahme am Rendezvous über Linie 80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;84&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Reichenbach ↔ [[Elsterberg]]&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzschkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Reimersgrün]] – [[Coschütz (Elsterberg)|Coschütz]]&lt;br /&gt;
| Plauener Omnibusbetrieb&lt;br /&gt;
| TaktBus, Teilnahme am Rendezvous über Linie 80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;85&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzschkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ↔ Oberreichenbach&lt;br /&gt;
| Reichenbach – Krankenhaus&lt;br /&gt;
| Plauener Omnibusbetrieb&lt;br /&gt;
| [[Stadtbus|StadtBus]], Teilnahme am Rendezvous&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;86&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Mylau ↔ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzschkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Lambzig]] – [[Foschenroda]]&lt;br /&gt;
| Plauener Omnibusbetrieb&lt;br /&gt;
| [[Rufbus|RufBus]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick vom Fesselballon ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|2012-08-19 Göltschtalbrücke Panorama.jpg|2000|Das Foto zeigt einen 360-Grad-Blick vom Fesselballon an der Göltzschtalbrücke auf Teile Netzschkaus.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Netzschkau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sandra Gerbert: &amp;#039;&amp;#039;Die frühe Industrialisierung in den vogtländischen Städten Reichenbach, Mylau und Netzschkau.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Sächsische Heimatblätter]] 66(2020)2, S. 106–112&lt;br /&gt;
* Falk Naumann: &amp;#039;&amp;#039;325 Jahre Stadtrecht Netzschkau.&amp;#039;&amp;#039; Netzschkau 2012&lt;br /&gt;
* {{BKD|11|39|45|Netzschkau}}&lt;br /&gt;
* Oliver Straub: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Brandschutzwesens in Netzschkau.&amp;#039;&amp;#039; Netzschkau 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Netzschkau}}&lt;br /&gt;
* [https://www.netzschkau.de/ Offizielle Website der Stadt Netzschkau]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=4298961-9|TEXT=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4298961-9}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/einweihung-einer-verzinkerei-in-netzschkau/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMTM2MzQ Einweihung einer Verzinkerei in Netzschkau] [[Deutscher Fernsehfunk]], 29. Dezember 1965 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Vogtlandkreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Netzschkau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4298961-9|LCCN=n92064735|VIAF=142040064}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1491]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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