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	<title>Netzmagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:50:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Netzmagen&amp;diff=207947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2024-02-23T11:42:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rumen-sheep2.jpg|mini|250px|Mägen eines Schafes von links. 1–13 [[Pansen]], 14 Pansen-Netzmagen-Furche, 15 Netzmagen, 16 [[Labmagen]], 17 [[Speiseröhre]], 18 [[Milz]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzmagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, lat. &amp;#039;&amp;#039;Reticulum&amp;#039;&amp;#039;) ist der am weitesten vorn gelegene Abschnitt des [[Magen]]s der [[Wiederkäuer]]. Der Name &amp;#039;Netzmagen&amp;#039; leitet sich von den leistenförmigen [[Schleimhaut]]falten (&amp;#039;&amp;#039;Cristae reticuli&amp;#039;&amp;#039;) ab, die vier- bis sechseckige Haubenzellen (&amp;#039;&amp;#039;Cellulae reticuli&amp;#039;&amp;#039;) begrenzen und der inneren Oberfläche des Netzmagens ein [[wabe]]n- oder netzartiges Aussehen verleihen. Der Netzmagen liegt links in der [[Bauchhöhle]], vor dem [[Pansen]] und direkt hinter dem [[Zwerchfell]]. Da die Funktionen von Netzmagen und Pansen eng ineinander greifen, werden beide auch unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ruminoreticulum&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Netzmagen spielt eine wichtige Rolle als Separator von festen und bereits fermentierten Futterstoffen. Erstere werden wieder in den [[Pansen]] geleitet, letztere in den [[Blättermagen]]. Außerdem ermöglicht er das Wiederkäuen: Anschließend an eine längere Haubenkontraktion wird Futter durch [[Peristaltik|antiperistaltische]] [[Muskelkontraktion|Kontraktionen]] der [[Speiseröhre]] zurück in die [[Mundhöhle]] transportiert, dort zerkaut und wieder abgeschluckt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Reticulum-mucosa.jpg|mini|250px|Innere Schleimhaut der Haube. 1 Speiseröhrenmündung, 2 Haubenlippen, zwischen beiden liegt die Haubenrinne, 3 Haubenleisten, 4 Hauben-Psalter-Öffnung]]&lt;br /&gt;
Von der [[Speiseröhre]]nmündung bis zur Öffnung in den [[Blättermagen]] (&amp;#039;&amp;#039;Ostium reticulo-omasicum&amp;#039;&amp;#039;) erstreckt sich der von zwei muskulösen Lippen gestützte Netzmagenabschnitt der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magenrinne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sulcus reticuli&amp;#039;&amp;#039;), die von einer rechten und linken Lippe (&amp;#039;&amp;#039;Labium dexrum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Labium sinistrum&amp;#039;&amp;#039;) begrenzt wird. Sie wird veraltet auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlundrinne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie setzt sich in die Psalterrinne (Sulcus omasi) fort, beide bilden mit der Labmagenrinne (&amp;#039;&amp;#039;Sulcus abomasi&amp;#039;&amp;#039;) den &amp;#039;&amp;#039;Sulcus ventriculi&amp;#039;&amp;#039;. Die Netzmagenrinne schließt sich bei [[Kalb]] und [[Lamm]] bei Aufnahme flüssiger Nahrung [[Reflex|reflektorisch]] zu einem Rohr ([[Haubenrinnenreflex]]). Das verhindert, dass Milch in den [[Pansen]] gelangt und dort fehlvergoren wird, was zu [[Durchfall]] führen würde. Dieser Haubenrinnenreflex verliert sich später wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist wenig selektive Futteraufnahme der [[Rinder]] führt oft dazu, dass mit dem Futter Fremdkörper (z. B. Nägel, Teile von Weidezaundraht) aufgenommen werden und eine sogenannte [[Fremdkörpererkrankung der Wiederkäuer|Fremdkörpererkrankung]] auslösen. Die Fremdkörper sammeln sich meist im Netzmagen an und können bei der Haubenkontraktion dessen Wand durchbohren. Folge können unter anderem Leberabszesse oder Herzbeutelentzündungen sein. Zur Vorbeugung können [[Käfigmagnet]]en in den Netzmagen eingebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz-Viktor Salomon: &amp;#039;&amp;#039;Magen, Ventriculus (Gaster).&amp;#039;&amp;#039; In: Salomon u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomie für die Tiermedizin&amp;#039;&amp;#039;. 2. erw. Auflage. Enke-Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8304-1075-1, S. 272–293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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