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	<title>Netzgiraffe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T09:51:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Netzgiraffe&amp;diff=2534305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:46:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Netzgiraffe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Giraffa camelopardalis reticulata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[William Edward de Winton|de Winton]], 1899&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nord-Giraffe&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Giraffa camelopardalis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Giraffen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Giraffa&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Giraffenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Giraffidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Stirnwaffenträger&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pecora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Wiederkäuer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ruminantia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Giraffa camelopardalis reticulata 01.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Netzgiraffe im Zoo Karlsruhe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzgiraffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Giraffa camelopardalis reticulata&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Unterart]] der [[Nord-Giraffe]] (&amp;#039;&amp;#039;Giraffa camelopardalis&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Giraffen]] (&amp;#039;&amp;#039;Giraffa&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Giraffenartige]]n (Giraffidae). Eine Zeit lang wurde sie als eigenständige Art geführt,&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Fennessy, Tobias Bidon, Friederike Reuss, Vikas Kumar, Paul Elkan, Maria A. Nilsson, Melita Vamberger, Uwe Fritz und Axel Janke: &amp;#039;&amp;#039;Multi-locus Analyses Reveal Four Giraffe Species Instead of One.&amp;#039;&amp;#039; Current Biology 26, 2016, S. 2543–2549, [[doi:10.1016/j.cub.2016.07.036]]&amp;lt;/ref&amp;gt; doch stuften weitere genetische Untersuchungen aus dem Jahr 2020 sie wieder auf den Rang der Unterart zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petzold et al. 2020&amp;quot;&amp;gt;Alice Petzold, Anne-Sophie Magnant, David Edderai, Bertrand Chardonnet, Jacques Rigoulet, Michel Saint-Jalme und Alexandre Hassanin: &amp;#039;&amp;#039;First insights into past biodiversity of giraffes based on mitochondrial sequences from museum specimens.&amp;#039;&amp;#039; European Journal of Taxonomy 703, 2020, S. 1–33, [[doi:10.5852/ejt.2020.703]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzgiraffen werden immer seltener und ihr Gesamtbestand nimmt weiterhin stark ab. Die [[IUCN]] schätzt den Rückgang auf etwa 56 Prozent (zwischen 1988 und 2018) und ging 2018 von weniger als 16.000 Individuen im gesamten Verbreitungsgebiet aus. Auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten#IUCN 2|Roten Liste]] werden Netzgiraffen daher als stark gefährdet eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt; A. Muneza, J.B. Doherty, A. Hussein Ali, J. Fennessy et al. (2018): &amp;#039;&amp;#039;Giraffa camelopardalis ssp. reticulata. The IUCN Red List of Threatened Species 2018.&amp;#039;&amp;#039; [[doi:10.2305/IUCN.UK.2018-2.RLTS.T88420717A88420720.en]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Netzgiraffe ist in [[Somalia]], im Süden von [[Äthiopien]] und im Norden von [[Kenia]] heimisch, wird jedoch im gesamten Verbreitungsgebiet immer seltener und wurde daher von der IUCN als stark gefährdet eingestuft. Insbesondere außerhalb von Naturschutzgebieten und Reservaten ist der Verlust und die Fragmentierung des Lebensraumes durch zunehmende menschliche Besiedelung der wachsenden Bevölkerung hierbei das Hauptproblem.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Habitate der Tiere sind [[Savanne]]n mit Schirmakazien, Dornbuschsteppen und lichte Galeriewälder.&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Körperbau ===&lt;br /&gt;
Netzgiraffen können eine Höhe von bis zu 560&amp;amp;nbsp;cm, eine Schulterhöhe von bis zu 330&amp;amp;nbsp;cm und ein Gewicht von bis zu 900&amp;amp;nbsp;kg erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tierdoku-Netzgiraffe&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://tierdoku.com/index.php?title=Netzgiraffe |wayback=20130322160218 |text=Tierdoku-Netzgiraffe |archiv-bot=2024-03-30 14:54:48 InternetArchiveBot }}, Merkmale, abgerufen am 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz ihres extrem langen Halses besitzen Giraffen – wie nahezu alle anderen Säugetiere, inklusive des Menschen – lediglich sieben [[Halswirbel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spezielle Zoologie&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Hals]] wird von einer einzigen, sehr starken [[Sehne (Anatomie)|Sehne]] in einem Winkel von ca. 55° gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giraffa camelopardalis&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Anne Innis Dagg]]|Titel=Giraffa camelopardalis|Auflage=Mammalian Species, No. 5, S. 1–8|Verlag=The American Society of Mammalogists|Ort=|Jahr=1971}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Im Ruhezustand hält diese Sehne Hals und Kopf in einer aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z.&amp;amp;nbsp;B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Namibia-Jagdfarm&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.namibia-jagdfarm.com/netzgiraffe.html |text=Namibia-Jagdfarm |archivebot=2019-05-03 15:44:36 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Hals trägt auf seiner ganzen Länge eine Stehmähne. Am oberen Rande der Stirnbein-Knochenzapfen befindet sich ein Büschel dunkler Haare. Die Nasenlöcher sind schlitzförmig und können verschlossen werden. Die Schwanzquaste besteht aus schwarzen kräftigen Haaren von bis zu 0,5&amp;amp;nbsp;m Länge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;world of animals&amp;quot;&amp;gt;[http://www.world-of-animals.de/Tierlexikon/Tierart_Giraffe.html world of animals], abgerufen am 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderbeine sind länger als die Hinterbeine, so dass die Rückenlinie nach hinten deutlich abfällt. Ebenso markant ist die extrem lange bläuliche [[Zunge]], mit der Giraffen ihre Nahrung von Ästen abstreifen. Sie kann eine Länge von über 40&amp;amp;nbsp;cm erreichen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Giraffenfell.JPG|mini|Nahaufnahme der Fellzeichnung]]&lt;br /&gt;
Auffällig sind auch die kleinen „Hörner“ am Kopf der Giraffen. Hierbei handelt es sich um Knochenzapfen, die mit [[Haut]] überzogen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giraffa camelopardalis&amp;quot; /&amp;gt; Männliche Giraffen nutzen diese Hörner beim innerartlichen Kampf, weshalb der obere Rand dieser Knochenzapfen zumeist blank gerieben ist. Bei den weiblichen Giraffen hingegen sind dunkle Haarbüschel an diesen Hörnern zu erkennen. Neben den Hörnern lassen sich männliche Giraffen auch aufgrund ihrer größeren Statur und ihres kräftig verknöcherten Schädels von den Weibchen unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spezielle Zoologie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um [[Blut]] in ausreichendem Maße bis ins Gehirn zu pumpen, weist das Herz der Netzgiraffen mit 12&amp;amp;nbsp;kg gewaltige Ausmaße auf. Das Herz kann sechzig Liter Blut pro Minute durch den Körper pumpen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spezielle Zoologie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Wilfried Westheide, Reinhard Rieger|Titel=Spezielle Zoologie|Auflage=Teil 2|Verlag=Gustav Fischer|Ort=Jena|Jahr=1996|Seiten=625}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Blutdruck]] ist deutlich höher als bei Tieren vergleichbarer Größe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tierdoku-Giraffe&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://tierdoku.com/index.php?title=Giraffe |wayback=20130322225934 |text=Tierdoku-Giraffe |archiv-bot=2024-03-30 14:54:48 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fellzeichnung ===&lt;br /&gt;
Bei den Netz- und [[Massai-Giraffe]]n hat jedes Individuum seine ganz charakteristische Fellzeichnung, durch die es sich von allen anderen Artgenossen unterscheidet. Das Fell ist creme- bis ockerfarben und weist unregelmäßige Fleckenmuster auf, die durch dünne weiße Fugen voneinander abgegrenzt sind. Daher stammt auch der Name Netzgiraffe. Die Farbe der Flecken ist häufig rötlich- bis leberbraun, es treten mitunter aber auch heller gezeichnete Individuen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume VI. Pigs, Hippopotamuses, Chevrotain, Giraffes, Deer and Bovids.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London 2013, S. 98–110&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Colin Groves und Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. S. 108–280)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauchseite ist heller und unbefleckt. Die Farbe der Fellzeichnung wird mit dem Alter dunkler, kann aber auch von der sozialen Stellung eines Individuums abhängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Madelaine P. Castles, Rachel Brand, Alecia J. Carter, Martine Maron, Kerryn D. Carter und Anne W.Goldizen: &amp;#039;&amp;#039;Relationships between male giraffes’ colour, age and sociability.&amp;#039;&amp;#039; Animal Behaviour 157, 2019, S. 13–25, [[doi:10.1016/j.anbehav.2019.08.003]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kenya, Safari (32245583428).jpg|mini|Fressende Giraffen im [[Samburu National Reserve|Samburu-Schutzgebiet]] in Kenia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Girafe réticulée 1.jpg|mini|Netzgiraffen im [[Samburu National Reserve|Samburu-Schutzgebiet]] in Kenia]]&lt;br /&gt;
Die Tiere ernähren sich von [[Akazien]], Myrrhen, Knospen, jungen Trieben, Blättern und in seltenen Fällen auch von Gras. Dabei umgreift die Giraffe einen Zweig oder ähnliches mit der langen, blaugefärbten Zunge und streift die Nahrung ab. Eine Netzgiraffe braucht, abhängig von der Größe, zwischen 50 und 60&amp;amp;nbsp;kg Nahrung am Tag, um dies zu bewältigen durchstreifen Herden große Gebiete immer auf der Suche nach Nahrung. Männchen verbringen circa 43 % des Tages mit der Nahrungsaufnahme, Weibchen circa 55 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tierlexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tierlexikon.ch/index.php?option=com_ds_browser&amp;amp;func=detail&amp;amp;anzeige=458 |wayback=20131020034435 |text=Tierlexikon-Schweiz |archiv-bot=2019-05-03 15:44:36 InternetArchiveBot }}, Steckbrief Netzgiraffe, abgerufen am 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Giraffen sind [[Wiederkäuer]]. Beim Wiederkäuen muss der Nahrungsbrei aus dem [[Netzmagen]] bis über 3&amp;amp;nbsp;m hoch ins Maul zurückbefördert werden. Das gelingt mit Hilfe der muskulösen [[Speiseröhre]], die die Nahrungsportion in einer Kontraktionswelle nach oben schiebt. Dieses immer höher steigende Ausdehnen und Zusammenziehen des Halses lässt sich an wiederkäuenden Giraffen gut beobachten. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zu senken; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spezielle Zoologie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialverhalten und Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Giraffen leben entweder als [[Solitär (Zoologie)|Einzelgänger]] oder in losen Verbänden aus adulten Kühen, Kälbern und Jungbullen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spezielle Zoologie&amp;quot; /&amp;gt; Ausgewachsene Giraffenbullen sind Einzelgänger, die sich nur zur [[Paarungszeit]] den Herden nähern. Bei der Paarung und den damit verbundenen Rangkämpfen ist das „Halsschwingen“ der Bullen zu beobachten. Dabei schwingen die Bullen ihre Hälse wie Keulen, und das mit solcher Wucht, dass ein circa 1500&amp;amp;nbsp;kg schwerer Bulle das Gleichgewicht verlieren kann. Die Köpfe der Bullen sind mit einer doppelten Knochenschicht geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme der Giraffen ist selten zu hören, sie wird als Blöken oder Grunzen beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giraffa camelopardalis&amp;quot; /&amp;gt; Das Muttertier lockt sein Junges durch Fiepen. Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren [[Infraschall]]bereich mit Frequenzen unter 20 [[Hertz (Einheit)|Hz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Namibia-Jagdfarm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Netzgiraffe Euter.JPG|mini|x260px|Euter einer Netzgiraffe]]&lt;br /&gt;
Im Alter von etwa fünf Jahren können Giraffenweibchen erstmals trächtig werden. Nach einer [[Tragzeit]] von circa fünfzehn Monaten bringen sie dann gewöhnlich ein einzelnes Junges im Stehen zur Welt. Zwillingsgeburten sind sehr selten. Da die Weibchen schon zwei bis drei Monate nach der Geburt wieder paarungsbereit sind, vermögen sie bei günstigen Verhältnissen etwa alle anderthalb Jahre ein Junges zur Welt zu bringen. Jedes Weibchen könnte also bei einer Lebenserwartung von ungefähr fünfundzwanzig Jahren rechnerisch zwölf bis vierzehn Junge gebären. Durchschnittlich dürften es aber in freier Wildbahn nur etwa die Hälfte hiervon sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWF Numisbriefe Kollektion, Markus Kapeller&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/netzgiraffe.html |wayback=20100609190759 |text=Markus Kappeler - Netzgiraffe |archiv-bot=2024-03-30 14:54:48 InternetArchiveBot }} Markus Kapeller, 1999, Netzgiraffe, erschienen in der WWF Numisbriefe Kollektion, abgerufen am 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kalb, das durchschnittlich 70&amp;amp;nbsp;kg bei der Geburt wiegt und eine Durchschnittsgröße von circa 180&amp;amp;nbsp;cm hat, muss einen Sturz aus circa 2,5 m Höhe über sich ergehen lassen, bevor es die nächsten 9 bis 12 Monate von seiner Mutter gesäugt wird. Trotz des Schutzes durch die Mutter erreichen nur 25 bis 50 % der Jungtiere das Erwachsenenalter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giraffa camelopardalis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortbewegung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Giraffa reticulata 357280194.jpg|mini|Nahaufnahme einiger Netzgiraffen]]&lt;br /&gt;
Giraffen sind [[Passgang|Passgänger]], darauf weist das Fehlen einer Spannhaut zwischen Rumpf und Gliedmaßen hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spezielle Zoologie&amp;quot; /&amp;gt; Bei Gefahr können Giraffen auch [[Pferdegangart#Galopp|galoppieren]]. In dieser Gangart werden die Vorderbeine nach vorne geworfen, während sich der Hals nach rückwärts bewegt, um das Gleichgewicht zu halten. Wenn die Vorderbeine aufgesetzt sind, greifen die Hintergliedmaßen weit nach vorn über die Vorderbeine hinaus. Giraffen erreichen auf diese Weise Geschwindigkeiten von über 50&amp;amp;nbsp;km/h. Durch die Balancebewegungen und das Schwingen der Beine ist der Galopp der Giraffen eine merkwürdig schaukelnde Gangart.&lt;br /&gt;
Das Klettervermögen der Giraffen ist gering. Verhältnismäßig niedrige Böschungen bilden für sie ein unüberwindliches Hindernis. Ins Wasser gehen Giraffen nicht gerne.&lt;br /&gt;
Im Liegen schlagen die Giraffen ihre Beine, die in Hand- und Fersengelenken gebeugt sind, unter den Rumpf. Ein Hinterbein ist in dieser Lage immer etwas abgespreizt.&lt;br /&gt;
Auf der Flucht oder bei Erregung biegen Giraffen ihren Schwanz auf die Seite, sodass dieser dem Oberschenkel aufliegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;world of animals&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feinde ===&lt;br /&gt;
Der größte Feind der Giraffe ist der Mensch. Wilderer machen immer noch Jagd auf Giraffen, um ihr Fleisch (als „[[Bushmeat]]“) und ihr Fell anzubieten. Der Verlust geeigneter Lebensräume durch die rasch anwachsende afrikanische Bevölkerung ist jedoch das größte Problem für den Erhalt der Netzgiraffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giraffa camelopardalis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein natürlicher Feind der Giraffe ist der [[Löwe]], während die Gefahr vor einem [[Gepard]]en oder [[Nilkrokodil]] anteilmäßig sehr gering ist. Jungtiere hingegen werden auch durch [[Hyänen]], [[Leopard]]en und [[Afrikanischer Wildhund|Afrikanische Wildhunde]] bedroht. Jeder [[Fressfeind]] läuft allerdings Gefahr, sein Leben bei einem Angriff auf eine Giraffe zu verlieren, denn ihre Größe und die langen, kräftigen Beine, die Giraffen zum Zutreten und Stampfen einsetzen, können durchaus ein Löwenrudel in Schach halten und vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoohaltung ==&lt;br /&gt;
Anfang 2025 ist die Netzgiraffe europaweit in 38 [[Zoo]]s und [[Tierpark]]s vertreten. Die meisten Standorte, wo man die Tiere sehen kann, sind in Deutschland, wo sie an folgenden Orten gehalten werden: im [[Zoo Augsburg]], im [[Zoo Frankfurt]], im [[Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe|Zoologischen Stadtgarten in Karlsruhe]], im [[Opel-Zoo]] (bei [[Königstein im Taunus|Königstein]]), im [[Tierpark Hellabrunn]], im [[Zoologischer Garten Neunkirchen|Zoologischen Garten Neunkirchen]], im [[Zoo Osnabrück]], in der Stuttgarter [[Wilhelma]], im [[Allwetterzoo Münster]] und im [[Serengeti-Park]] (in [[Hodenhagen]]). Weitere europäische Länder mit Netzgiraffen in Tierparks oder Zoos sind: [[Frankreich]] (6 Haltungen), [[Italien]] (4), die [[Niederlande]] (3), [[Tschechien]] (3), [[Spanien]] (2), Polen (2), Dänemark (2) und jeweils ein Standort in [[Österreich]], [[Griechenland]], [[Ungarn]], [[Schweden]], [[Litauen]] und [[Zypern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zootierliste.de/?klasse=1&amp;amp;ordnung=121&amp;amp;familie=12105&amp;amp;art=1160605 Netzgiraffe. Giraffa camelopardalis reticulata], Zootierliste, abgerufen am 30. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Giraffa reticulata|Netzgiraffe (&amp;#039;&amp;#039;Giraffa camelopardalis reticulata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://giraffeconservation.org/giraffe-species/reticulated-giraffe/] Abgerufen am 30. Januar 2025&lt;br /&gt;
* [https://giraffeconservation.org/wp-content/uploads/2017/01/Conservation-Status-Distribution-poster-Jan-2017-LR-c-GCF.pdf] Abgerufen am 30. Januar 2025&lt;br /&gt;
* [http://www.tierportraet.ch/htm06b/netzgiraffe.php tierportraet.ch] Abgerufen am 20. April 2013&lt;br /&gt;
* [http://www.tiere-tierarten.de/tiere/netzgiraffe.shtml tiere-tierarten.de] Abgerufen am 20. April 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paarhufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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