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	<title>Netzekreis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Städte und Gemeinden 1945 */</title>
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		<updated>2026-02-08T06:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Städte und Gemeinden 1945&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Province Grenzmark divisions Netzekreis.svg|mini|Netzekreis (in Rot), gebildet aus bei Preußen verbliebenen Teilen vormals posenscher Kreise (Czarnikau, Filehne und Kolmar) mit deren ehemaligen Grenzen (in Grau), 1919]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzekreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1919 bis 1945 ein Landkreis in der [[Grenzmark Posen-Westpreußen]]. Sein Verwaltungssitz war die Kreisstadt [[Schönlanke]]. Die Landschaft des Kreises war von der [[Letzte Kaltzeit|Eiszeit]] geprägt. Das Urstromtal der [[Noteć]] im Süden bildete die südliche Kreisgrenze zu [[Polen]]. Heute liegt das ehemalige Kreisgebiet in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Großpolen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzmark PW.png|mini|Karte der Grenzmark Posen-Westpreußen mit Netzekreis, 1922]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Netzekreises gehörte im 18. Jahrhundert zum [[Netzedistrikt]], der mit der [[Polnische Teilung#Die erste Teilung von 1772|ersten polnischen Teilung]] im Jahre 1772 zu [[Preußen]] kam. Von 1807 bis 1815 gehörte das Gebiet zum [[Herzogtum Warschau]] und seit 1815 zum [[Regierungsbezirk Bromberg]] der preußischen [[Provinz Posen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden bereits vor Abschluss eines Friedensvertrages große Teile der Provinz Posen durch polnische Freischärler im Zuge des [[Posener Aufstand (1918–1919)|Posener Aufstands]] besetzt. Seit dem 2.&amp;amp;nbsp;August 1919 wurden die im Deutschen Reich verbliebenen Teile der Kreise [[Landkreis Czarnikau|Czarnikau]], [[Landkreis Filehne|Filehne]] und [[Kreis Kolmar i. Posen|Kolmar in Posen]] von Schönlanke aus gemeinsam verwaltet. Am 20.&amp;amp;nbsp;November 1919 wurde das Gebiet dem neuen Verwaltungsbezirk &amp;#039;&amp;#039;Grenzmark Westpreußen-Posen&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Schneidemühl]] unterstellt. Der formale Zusammenschluss zum neuen Netzekreis erfolgte am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1919. Zum 10.&amp;amp;nbsp;Januar 1920 trat der [[Vertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] in Kraft, wonach jetzt auch förmlich alle Gebiete der früheren Kreise Czarnikau, Filehne und Kolmar in Posen südlich der neuen deutsch-polnischen Grenze polnisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 11.&amp;amp;nbsp;Januar 1921 wurde der Verwaltungsbezirk „Grenzmark Westpreußen-Posen“ in „Grenzmark Posen-Westpreußen“ umbenannt. Am 1. Juli 1922 wurde aus dem Verwaltungsbezirk die neue Provinz [[Grenzmark Posen-Westpreußen]] gebildet. Deckungsgleich mit der Provinz wurde am 1. August 1922 der neue [[Regierungsbezirk Schneidemühl]] gebildet. Zum 30.&amp;amp;nbsp;September 1928 fand im Netzekreis entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der fast alle [[Gutsbezirk]]e aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1936 wurde die Gemeinde Lukatz-Kreuz in [[Kreuz (Ostbahn)]] umbenannt und zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am. 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1938 wurde der Netzekreis nach der Auflösung der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen in die [[Provinz Pommern]] eingegliedert. Der Regierungsbezirk Schneidemühl erhielt aus Traditionsgründen die Bezeichnung „Grenzmark Posen-Westpreußen“. Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen und nach Kriegsende der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF; text-align:center;&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1925&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1933&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1939&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF; text-align:center;&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|| 40.793&lt;br /&gt;
|| 41.020&lt;br /&gt;
|| 39.178&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF; text-align:right;&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholiken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|| 32.970&amp;lt;br /&amp;gt;7070&amp;lt;br /&amp;gt;491&lt;br /&gt;
|| 33.116&amp;lt;br /&amp;gt;7329&amp;lt;br /&amp;gt;403&lt;br /&gt;
|| 31.518&amp;lt;br /&amp;gt;6896&amp;lt;br /&amp;gt;144&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Landräte ===&lt;br /&gt;
* 1918–1919{{0|00}}[[Jobst Henrich von Plettenberg]] &amp;lt;small&amp;gt;(1866–1921)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1919–1933{{0|00}}[[Horst von Cornberg]] &amp;lt;small&amp;gt;(1886–1943)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933{{0|0000000}}Kothe (&amp;#039;&amp;#039;stellvertretend&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1934{{0|0000000}}[[Wolfgang Winkler (Landrat)|Wolfgang Winkler]] &amp;lt;small&amp;gt;(1902–1945)&amp;lt;/small&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;vertretungsweise&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1934–1945{{0|00}}[[Jochen-Hilmar von Wuthenau]] &amp;lt;small&amp;gt;(1887–1965)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalverfassung ===&lt;br /&gt;
Die Netzekreis gliederte sich in die Stadt Schönlanke, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollständigen Auflösung im Jahr 1928 – in [[Gutsbezirk]]e. Mit Einführung des [[Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz|preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes]] vom 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1933 sowie der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30. Januar 1935 wurde zum 1.&amp;amp;nbsp;April 1935 das [[Führerprinzip]] auf Gemeindeebene durchgesetzt. Entsprechend dem früheren Posener Recht waren die Gemeinden nicht zu [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirken]], sondern zu wesentlich größeren [[Polizeidistrikt]]en zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polizeidistrikte, Städte und Gemeinden ==&lt;br /&gt;
=== Polizeidistrikte ===&lt;br /&gt;
Die Landgemeinden des Netzekreises waren in den 1930er Jahren in die sechs Polizeidistrikte Groß Drensen, Kreuz, Schloß Filehne, Schneidemühl, Schönlanke I und Schönlanke II gegliedert. Die Städte des Kreises waren amtsfrei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/pommern/schneidm/amtsbez.htm territorial.de: Polizeidistrikte im Netzekreis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte und Gemeinden 1945 ===&lt;br /&gt;
Zum Ende seines Bestehens im Jahr 1945 umfasste der Netzekreis die beiden Städte [[Krzyż Wielkopolski|Kreuz (Ostbahn)]] und [[Trzcianka|Schönlanke]] und 57 weitere Gemeinden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=netzekreis.html|name=Kreis Netzekreis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
* Ascherbude&lt;br /&gt;
* [[Biała (Trzcianka)|Behle]]&lt;br /&gt;
* Buchwerder&lt;br /&gt;
* Corda&lt;br /&gt;
* Czarnikau&lt;br /&gt;
* Dragefeld&lt;br /&gt;
* Ehrbardorf&lt;br /&gt;
* Eichberg&lt;br /&gt;
* [[Wieleń|Filehne]]&lt;br /&gt;
* Fissahn&lt;br /&gt;
* Floth&lt;br /&gt;
* Follstein&lt;br /&gt;
* Fratzig&lt;br /&gt;
* Glashütte&lt;br /&gt;
* Gornitz&lt;br /&gt;
* [[Groß Drensen]]&lt;br /&gt;
* Groß Kotten&lt;br /&gt;
* Groß Lubs&lt;br /&gt;
* Grünfier&lt;br /&gt;
* Hammer&lt;br /&gt;
* [[Gieczynek|Hansfelde]]&lt;br /&gt;
* Hüttchen&lt;br /&gt;
* Ivenbusch&lt;br /&gt;
* Karlshorst&lt;br /&gt;
* [[Rychlik (Trzcianka)|Karolina]]&lt;br /&gt;
* Kienwerder&lt;br /&gt;
* Klein Drensen&lt;br /&gt;
* Klein Lubs&lt;br /&gt;
* Kottenhammer&lt;br /&gt;
* Kreuz (Ostbahn), Stadt&lt;br /&gt;
|valign=top |&lt;br /&gt;
* Küddowtal&lt;br /&gt;
* Lemnitz&lt;br /&gt;
* Ludwigsdorf&lt;br /&gt;
* Marienbusch&lt;br /&gt;
* Mariendorf&lt;br /&gt;
* Minettenruh&lt;br /&gt;
* Mischke&lt;br /&gt;
* Neu Behle&lt;br /&gt;
* Neudorf&lt;br /&gt;
* Neuhöfen&lt;br /&gt;
* Niekosken&lt;br /&gt;
* Putzig&lt;br /&gt;
* Putzighauland&lt;br /&gt;
* [[Radolin (Trzcianka)|Radolin]]&lt;br /&gt;
* Radosiew&lt;br /&gt;
* Runau&lt;br /&gt;
* Schönlanke, Stadt&lt;br /&gt;
* Selchow&lt;br /&gt;
* Selchowhammer&lt;br /&gt;
* Sophienberg&lt;br /&gt;
* Stieglitz&lt;br /&gt;
* Stöwen&lt;br /&gt;
* Straduhn&lt;br /&gt;
* Theerofen&lt;br /&gt;
* Theresia&lt;br /&gt;
* Usch&lt;br /&gt;
* [[Ługi Ujskie|Usch Hauland]]&lt;br /&gt;
* Wiesental&lt;br /&gt;
* Zaskerhütte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Netzekreis lagen außerdem die unbewohnten gemeindefreien Gutsbezirke Forst Behle, Forst Filehne Schloß, Forst Neuhochzeit und Forst Schönlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die 1920 festgelegte Grenzziehung verblieben nur die nördlich der Netze gelegenen Teile der drei Städte [[Czarnków|Czarnikau]], [[Wieleń|Filehne]] und [[Ujście|Usch]] im Deutschen Reich. Diese Gebiete bestanden im Netzekreis als die Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Czarnikau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Filehne&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Usch&amp;#039;&amp;#039; fort. 1937 entfiel das Präfix „Deutsch“ bei diesen drei Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=netzekreis.html|name=Provinz Pommern – Landkreis Netzekreis}}&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20120829221552/http://kreis-netzekreis.de/ Der Netzekreis in der ehemaligen Provinz Pommern]&amp;#039;&amp;#039; (2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kreis-netzekreis.de/ Pommersche Forschungsgemeinschaft: Der Netzekreis]&lt;br /&gt;
* [http://www.netzekreis.de/verschiedenes/Ortsnamen.htm Ortsnamen im Netzekreis]&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/schneidm/landkrs.htm Netzekreis] Verwaltungsgeschichte und Landratsliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke), Stand 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise in der Provinz Pommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041681-1|VIAF=242533175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Powiat Czarnkowsko-Trzcianecki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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