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	<title>Netolice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rmcharb: tk</title>
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		<updated>2025-09-27T20:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt im Okres Prachatice. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Netolice (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                =&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Sin escudo.svg|111px|Wappen von ????]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Netolice PT CZ.png&lt;br /&gt;
| Okres              = Prachatice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2635&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/550442/Netolice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 432&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 550442&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 384 11&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Budweis]] – [[Vimperk]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Dívčice–Netolice|Dívčice–Netolice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Vladimír Pešek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Mírové Náměstí 208&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 384 11 Netolice&lt;br /&gt;
| Website            = www.netolice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/02/57/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/11/49/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netolice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Nettolitz&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Netolitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in [[Tschechien]]. Sie liegt 23 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von [[Budweis]] und gehört zum [[Okres Prachatice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Netolice 2009.JPG|mini|links|Netolice (2009)]]&lt;br /&gt;
Netolice befindet sich in den als [[Netolická pahorkatina|Nettolitzer Hügelland]] bezeichneten nördlichen Ausläufern des [[Blanský les]] am [[Bezdrevský potok]], der hier auch Netolický potok genannt wird. Südlich und westlich der Stadt liegen mehrere größere Teiche. Netolice ist Kreuzungspunkt der Staatsstraßen 145 zwischen [[Budweis]] und [[Vimperk]] mit der 122 zwischen [[Ktiš|Smědeč]] und [[Týn nad Vltavou]] sowie Ausgangspunkt der 142 nach [[Volyně]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Krtely und Hradiště im Norden, Hláska und Podeřiště im Nordosten, [[Mahouš]] und [[Olšovice]] im Osten, Hlodačky und [[Babice u Netolic|Babice]] im Südosten, [[Lužice u Netolic|Lužice]] und Grejnarov im Süden, Peklo, Podroužek, Švarcenberk und Hrbov im Südwesten, [[Petrův Dvůr]] und Kratochvíle im Westen sowie Velký Bor im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Malovice]]&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Strunkovice nad Blanicí|Strunkovice]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Olšovice]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Hracholusky u Prachatic|Hracholusky]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Mahouš]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Lužice u Netolic|Lužice]], [[Babice u Netolic|Babice]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Lhenice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Netolice01.JPG|mini|Laubengang auf dem Stadtplatz]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Chronica Boemorum]] soll Netolice im Jahre 981 eine der Grenzfesten des Fürsten [[Slavník]] gewesen sein. Nach der Vernichtung der [[Slavnikiden]] durch die [[Přemysliden]] übernahmen diese die Burg, die im 13. Jahrhundert unterging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Burg entstand die Vorburg mit der Kirche des Hl. Wenzel, deren Existenz seit 1167 als gesichert gilt und um die eine Stadt entstand. Eine frühere, auf 1088 datierte Urkunde darüber, entstand wahrscheinlich auch zu dieser Zeit. 1253 findet sich in einer Urkunde [[Ottokar II. Přemysl]]s die letztmalige Erwähnung eines Kastellans von Netolice. Nach der Gründung des [[Kloster Zlatá Koruna|Klosters Goldenkron]] 1263 durch Ottokar&amp;amp;nbsp;II. überließ dieser Netolice dem Kloster. 1284 erfolgte die Weihe der Kirche Mariä Himmelfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Stadtgründung bis zum 14. Jahrhundert lebte in Netolice überwiegend deutsche Bevölkerung, deren Anteil später auf eine unbeachtliche Minderheit zurückging. Netolice lag am [[Goldener Steig|Goldenen Steig]] und erlangte im Mittelalter Bedeutung durch die Viehmärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Klosters Goldenkron durch die [[Hussiten]] eignete sich [[Ulrich II. von Rosenberg]] dessen Besitzungen an. Nachdem [[Peter Wok von Rosenberg]] 1601 wegen Überschuldung Netolice an [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]] verkaufen musste, überließ [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] die Stadt 1621 seinem Günstling [[Hans Ulrich von Eggenberg]]. Nach dem Sieg in der [[Schlacht bei Sablat]] brannten die kaiserlichen Truppen unter [[Heinrich von Dampierre]] 1619 die Stadt nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der [[Eggenberg (Adelsgeschlecht)|Eggenberger]] ging Netolice 1719 an die [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberger]] über. Im 18. Jahrhundert verschafften die Pferdemärkte Netolice Bedeutung. Die von nur aus wenigen Häusern bestehenden Ansiedlungen geprägte ländliche Umgebung wurde zu einem Zentrum der Pferdezucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Netolice 1848 eine selbstständige Stadt. Die Stadt war Sitz eines Bezirksgerichtes und hatte 1930 2272 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Netolice besteht aus den Ortsteilen Netolice &amp;#039;&amp;#039;(Nettolitz)&amp;#039;&amp;#039; und [[Petrův Dvůr]] &amp;#039;&amp;#039;(Peterhof)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/casti-obce-obec/550442/Obec-Netolice Gebietsidentifikationsregister der Tschechischen Republik. Ortsteile]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie den Ortslagen Kratochvíle (&amp;#039;&amp;#039;Kurzweil&amp;#039;&amp;#039;), Grejnarov (&amp;#039;&amp;#039;Greinerhof&amp;#039;&amp;#039;), Podroužek, Švarcenberk (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzenberg&amp;#039;&amp;#039;) und Peklo. Grundsiedlungseinheiten sind Kratochvíle, Netolice, Petrův Dvůr und Podroužský mlýn.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/550442/Obec-Netolice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Ringelai]], Deutschland – seit 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Muzeum JUDr. Otakara Kudrny, Mírové náměstí 248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Archeopark Netolice am Janský vrch, Ausgrabungsstätte des Burgstalles aus dem 10.–13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* St.-Wenzels-Kirche, errichtet im 13. Jahrhundert anstelle eines romanischen Vorgängerbaus und im 18. Jahrhundert barock umgestaltet&lt;br /&gt;
* Kirche Mariä Himmelfahrt, erbaut 1284, nach einem Umbau im Jahre 1625 erhielt sie 1770 ihre barocke Gestalt&lt;br /&gt;
* [[Schloss Kratochvíle]], das zwei Kilometer nordwestlich der Stadt am Kratochvílský rybník gelegene Anlage entstand zwischen 1583 und 1589 auf den Fluren des wüsten Klosterhofes Rohn für [[Wilhelm von Rosenberg]].&lt;br /&gt;
* Statuengruppe des Hl. Johannes von Nepomuk auf dem Markt&lt;br /&gt;
* Rathaus, Neorenaissancebau, errichtet 1869 mit Josef Niklas&lt;br /&gt;
* Rosenberger Häuser am Markt, in den Renaissancebauten befindet sich das Museum Otakar Kudrna.&lt;br /&gt;
* Gebäude der früheren Stadtbrauerei in Petrův Dvůr, 1663 gegründet und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umgebaut&lt;br /&gt;
* Marktbrunnen, 1677 vom Bildhauer Jiří Plánský geschaffen&lt;br /&gt;
* Krčín-Kanal, der im 16. Jahrhundert von [[Jakob Krčín von Jelčany]] angelegte acht Kilometer lange Kanal führt Wasser des Melhutka-Baches von Hrbova über mehrere Teiche zu den Fontänen im Schlosspark Kratochvíle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Andreas Holly]] (1747–1783), Komponist&lt;br /&gt;
* Josef Fischl (1828–1892), Internist an der Deutschen Medizinischen Fakultät Prag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Netolice}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archeopark-netolice.cz/de/ Archeopark]&lt;br /&gt;
* [http://www.jiznicechy.org/cz/index.php?path=mest/netolice.htm Geschichte] (tschechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Prachatice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4628991-4|VIAF=243867845}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netolice| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blanský les]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rmcharb</name></author>
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