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	<title>Netbook - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T07:59:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Netbook&amp;diff=1309645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karl432: /* Konzept */ Ausdruck</title>
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		<updated>2025-03-14T15:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konzept: &lt;/span&gt; Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HP 2133 Mini-Note PC (front view compare with pencil).jpg|mini|HP 2133 Mini-Note PC (2008)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netbook&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Klasse von [[Notebook]]s bezeichnet, die besonders auf Mobilität und einen niedrigen Preis ausgelegt sind, und die dafür bei der Leistungsfähigkeit und Ausstattung deutliche Kompromisse eingehen; obwohl sie insbesondere als mobile [[Internet]]-[[Client]]s konzipiert sind, verfügen nur wenige Modelle über ein integriertes [[Mobilfunk]]-[[Modem]]. Netbooks waren von 2007 bis ungefähr 2011 populär, [[Tablet]]s und [[Convertible (Computer)|Convertibles]] lösten die Netbooks weitgehend ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MacBookEeePCNintendoDS.JPG|mini|Größenveranschaulichung (klein nach groß, vorne nach hinten):&amp;lt;br /&amp;gt;[[Nintendo DS Lite]], [[Asus Eee PC]] und&amp;lt;br /&amp;gt;[[Apple MacBook]] (13″-Notebook) (Modelljahre um 2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PAVILION LIBRETTO.JPG|mini|Übliches 17″-Breitbild-Notebook (HP Pavilion DV9769eg, 2008) im Vergleich zum „Mini-Notebook“ Toshiba Libretto 100CT von 1997]]&lt;br /&gt;
Netbooks wurden entworfen, um mit [[Webbrowser|Browserfunktionen]] im [[Intranet]] oder im Web zu surfen oder Webapplikationen zu verwenden. Sie sind leistungsschwächer als konventionelle [[Notebook]]s, z.&amp;amp;nbsp;B. mit kleinen [[Festplattenlaufwerk|Festplatten]] und schwächeren Prozessoren. Dadurch konnten Preisvorteile gegenüber seinerzeit teureren kompakten Notebooks mit ähnlicher Displaygröße erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Display von Netbooks hat in der Regel eine Bilddiagonale von 18 bis 30&amp;amp;nbsp;cm (7 bis 11,6″)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Youtube |id=NQgiZd0-DxI |titel=How to: Notebook vs Netbook |laufzeit=8:18 |upload=2008-10-06 |uploader=TigerDirect Business&amp;lt;!--[[:en:TigerDirect]]--&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.itwissen.info/definition/lexikon/Netbook-netbook.html |titel=Netbook |werk=ITWissen.info |datum=2012-04-03 |abruf=2022-10-16 |zitat=Ein Netbook ist ein abgespeckter Subnotebook mit kleineren Abmessungen, kleinerem Display, dessen Größe bei 10″ und darunter liegt.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein [[optisches Laufwerk]] ist grundsätzlich nicht integriert. Netbooks haben nur selten einen [[Touchscreen]]. Hingegen haben sie eine vollwertige [[PC-Tastatur]] mit [[Funktionstaste]]nreihe (aber ohne separaten [[Cursortasten]]- und [[Ziffernblock]]) und ein [[Touchpad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Betriebssystem kamen ursprünglich verschiedene [[Linux-Distribution]]en und später [[Microsoft]] [[Microsoft Windows XP|Windows&amp;amp;nbsp;XP]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;itwire&amp;quot; /&amp;gt; zum Einsatz, denn die Rechenleistung war bei den meisten Netbooks für [[Microsoft Windows Vista|Windows Vista]] nicht ausreichend. Mit dem Verkaufsstopp von Windows&amp;amp;nbsp;XP am 22. Oktober 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.gulli.com/news/14555-windows-xp-verkaufsstop-morgen-2010-10-21 | archive-is=20120904100605 | text=&amp;#039;&amp;#039;Seit dem 22. Oktober 2010 wird kein neuer Computer mehr mit Microsoft Windows&amp;amp;nbsp;XP ausgeliefert.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;gulli.com&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; war auch die Auslieferung von neuen Netbooks mit XP nicht mehr möglich, sodass fortan Netbooks überwiegend mit dem verhältnismäßig ressourcenschonenden [[Microsoft Windows 7#Editionen|&amp;#039;&amp;#039;Windows&amp;amp;nbsp;7 Starter&amp;#039;&amp;#039;]] ausgestattet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jedoch das Netbook von den meisten Kunden einfach nur als günstiges Notebook wahrgenommen und verwendet wurde, existierte schon 2009 ein Trend zu stärkeren Komponenten, um den Kundenerwartungen entgegenzukommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.theguardian.com/technology/2009/may/28/netbooks-sales |title=Are netbooks losing their shine? |first=Barry|last=Collins |date=2009-05-29 |accessdate=2011-01-19 |language=englisch|publisher=guardian.co.uk |quote=&amp;#039;&amp;#039;[…] it is the failure of the netbook idea. You were supposed not to need a big hard drive and a powerful processor running Windows because all your applications would be on the net, and you&amp;#039;d access them via a browser. But it seems most people preferred the system they already knew.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dieser neuen Geräteklasse verschwamm die Grenze zu den seinerzeit so benannten [[Subnotebook]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;„Die Abgrenzung der Netbooks von Subnotebooks ist nicht eindeutig, Context zählt alle Notebooks bis 12,1 Zoll zu den Netbooks.“ heise c’t 1/2009, Seite 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit neueren, leistungsstärkeren Modellen mit mehr als 2&amp;amp;nbsp;GB RAM und einem hochauflösenden 12,1″-Display wurde zu jener Zeit auch &amp;#039;&amp;#039;Windows&amp;amp;nbsp;7 Home Premium&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:VAIO PCG 462 M - Sony, 2002.jpg|mini|links|Sony-VAIO mit externem DVD-Laufwerk, 2002]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OLPC XO next to a Psion Netbook 3.jpg|mini|links|Das erste Gerät mit der Bezeichnung „Netbook“ von Psion (rechts) neben einem [[OLPC XO-1]] (links), 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Asus Eee proportions.png|mini|links|Größenvergleich zwischen dem Asus Eee PC 701 und einem Päckchen Taschentücher, 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurden Notebooks unterhalb der seinerzeitigen Standardgröße (13″ bis 17″) als „Mini-Notebooks“ bezeichnet (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[c’t]] 15/1998: „Bewegung im Mini-Notebook-Markt“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/select/ct/archiv/1998/15/seite-21 Kurzmeldungen]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Der erste in Deutschland bekanntere Typ war das &amp;#039;&amp;#039;Libretto&amp;#039;&amp;#039; von [[Toshiba]], das bei Markteinführung über 5000 DM kostete. In Ostasien gab es 1998/99 einen Trend zu Mini-Notebooks; diese konnten sich in Europa nicht durchsetzen. Die Kategorie verschwand daraufhin – mit Ausnahme einiger [[Acer]]-, Toshiba- und [[Sony]]-Modelle – für einige Jahre vom Markt. Diese Gerätekategorie, nach der damaligen Preis- und Leistungsdefinition weiterhin teuer und leistungsfähig, wurde seinerzeit als „[[Subnotebook]]s“ vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, ein sehr kleines und mit nur begrenzter Leistung ausgestattetes Notebook anzubieten, gab es bereits lange vor den Netbooks, derartige Geräte spielten aber am Markt nur eine untergeordnete Rolle. Ein Beispiel hierfür ist ein Gerät des Herstellers [[Psion]] aus dem Jahr 2000, das erstmals die Bezeichnung „[[Psion#Psion netBook|Netbook]]“ verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in Bezug auf ihre geringe Größe und eingeschränkte Leistung mit heutigen Netbooks vergleichbare Geräte waren der [[OLPC XO-1]] (2005) und Intels [[Classmate PC]] (2007). Beide Geräte waren zunächst als günstige und robuste Notebooks für den Einsatz durch Schüler in [[Schwellenland|Schwellenländern]] gedacht; ein Verkauf an private Kunden war zunächst nicht vorgesehen. Die Geräte waren jedoch einige Zeit später auch in Europa und den USA erhältlich; zum Teil jedoch nur unter der Bedingung, ein weiteres zu spenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=291406 |Titel=One Laptop per Child in Turbulenzen |Autor=Florian Müssig |Datum=2008-01-21 |Abruf=2018-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer sehr ähnlichen Basis, jedoch für erwachsene Privatkunden gedacht, entstanden schließlich die Ende der 2000er-Jahre als Netbook bezeichneten Geräte. Das erste Netbook dieser Art war der [[Asus Eee PC]] 700, der im Oktober 2007 in Taiwan eingeführt wurde und seit Januar 2008 in Europa erhältlich war. Der Hersteller hatte anfangs aufgrund hoher Nachfrage mit Verfügbarkeitsproblemen zu kämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.computerbase.de/2008-02/asus-eee-pc-4g-vorerst-ausverkauft/ &amp;#039;&amp;#039;Asus Eee PC 4G vorerst ausverkauft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ComputerBase&amp;#039;&amp;#039;, 6. Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend stellten diverse Anbietern ähnliche Geräte vor. Im ersten Halbjahr 2009 wurden weltweit etwa 13,5 Millionen Geräte verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.cio.de/a/marktfuehrer-verschlafen-netbook-trend,898606| titel=Mini-Computer wirbeln PC-Industrie durcheinander|abruf=2018-03-10| titelerg=Marktführer verschlafen Netbook-Trend| autor=Werner Kurzlechner| hrsg=IDG Business Media GmbH| werk=CIO| datum=2009-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsstreit zwischen Intel und Psion ===&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Netbook wurde von Chip-Hersteller [[Intel]] im Februar 2008 benutzt, obwohl Psion sein „[[Psion#Psion netBook|Psion netBook]]“ bereits seit dem Jahr 2000 vermarktete. Außerdem wurde eine deutsche [[Wortmarke]] am 2. Oktober 2008 für die [[Markenklassifikation|Markenklassen]] 09, 35 und 42 zur Eintragung angemeldet,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psionwelt.de/besprechungen/18-netbook/18-netbook.html Psion netBook] Besprechung im Mai 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39189135,00.htm?h &amp;#039;&amp;#039;IDF: Intel zeigt Classmate-PCs mit 9-Zoll-Bildschirm.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ZDNet&amp;#039;&amp;#039;, 3. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,598396,00.html &amp;#039;&amp;#039;Netbook ist ein Warenzeichen – angeblich droht Abmahnwelle.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039;, 26. Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; die jedoch letztendlich zurückgewiesen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020080635495/DE# |titel=Auskunft zu einer Markenanmeldung (netbook) |hrsg=[[Deutsches Patent- und Markenamt]] |datum=2019-11-18 |abruf=2022-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Psion]] Teklogix beanspruchte die Bezeichnung „Netbook“ für sich. In einem Brief an Webseiten und Portale, die den Begriff in ihrer Berichterstattung verwenden, wies das Unternehmen an, dies künftig zu unterlassen – das Recht an der Marke läge bei ihnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/?url=/?id=1229975001147 &amp;#039;&amp;#039;Psion will Verwendung des Begriffs „Netbook“ unterbinden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;DerStandard.at&amp;#039;&amp;#039;, 25. Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Februar 2009 erwirkte Psion die Sperrung des Begriffes bei [[Google AdWords]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20100917000230/http://jkontherun.com/2009/02/06/google-to-psion-netbook-is-indeed-a-protected-trademark/ &amp;#039;&amp;#039;Google to Psion – “netbook” is indeed a protected trademark.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;jkontherun.com&amp;#039;&amp;#039;, 6. Februar 2009 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dell und Intel hatten eine Klage zur Löschung des Begriffs Netbook als Marke erhoben, da es sich ihrer Meinung nach um einen Gattungsbegriff handelt. Am 1. Juni 2009 gab Psion auf seiner Website bekannt, dass es jedem Unternehmen erlaubt sei, den Begriff Netbook zu verwenden. Das Unternehmen habe sich im Rechtsstreit mit Intel „friedlich geeinigt“, heißt es in der Erklärung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://futurezone.orf.at/stories/1603885 | wayback=20090611150734 | text=&amp;#039;&amp;#039;Streit über Begriff Netbook endet friedlich.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;futurezone.orf.at&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktentwicklung ===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie des Marktforschungsanbieters [[Gartner Inc.|Gartner]] machten Netbooks bereits im zweiten Quartal 2008 3 % des weltweiten PC-Marktes aus, bevor viele der großen Anbieter überhaupt derartige Geräte anboten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eeepcnews.de/2008/07/17/Netbooks-machen-ca-3-aller-pc-verkaeufe-aus&amp;lt;/ref&amp;gt; Im dritten Quartal 2008 stieg dieser Anteil im [[EMEA (Wirtschaftsraum)|Wirtschaftsraum Europa, Nahost und Afrika]] (EMEA) zusammen auf 10 %, in den USA auf 5 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Achim Sawall | url=http://www.golem.de/0810/62953.html | titel=Mini-Notebooks erobern 10 Prozent des PC-Marktes in Europa | werk=[[golem.de]] | datum=2008-10-15 |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Studie berichtet von 7,7 % für EMEA und nennt mit 2,2 Mio. Geräten erstmals konkrete Zahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=216115 |Titel=Europäischer PC-Markt wächst dank Netbooks deutlich zweistellig |Autor=Matthias Parbel |Datum=2008-11-10 |Abruf=2018-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Analysten wurde das Netbook-Konzept als eine Herausforderung für die marktdominierende Position des [[Betriebssystem]]-Herstellers [[Microsoft]] gewertet, da durch die Konzentration auf grundlegende Funktionen und Internetnutzung das Betriebssystem unwichtiger werden könnte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=198594 |Titel=IT-Analysten: Windows kollabiert |Autor=Jürgen Kuri |Datum=2008-04-11 |Abruf=2018-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch die Weiterentwicklung von benutzerfreundlicheren Linuxsystemen von breiterem kommerziellen Interesse sein könnte. Das zeigte sich beispielsweise in den Bemühungen von Intel um das [[Moblin]]-Projekt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.linux-magazin.de/meldung/27354 „Linux-Kongress: Intel wirbt für intuitiven Zugang zu Linux“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vision hat sich bis 2012 jedoch nicht bewahrheitet: ursprünglich eine reine Linux-Domäne, erhöhte sich bei den Netbook-Verkäufen mit vorinstallierten Betriebssystem der Windows-Anteil, mit dem verfügbar werden von [[Microsoft Windows XP|Windows&amp;amp;nbsp;XP]] als Option 2008, bis 2009 auf über 90 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;itwire&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://www.itwire.com/it-industry-news/market/22362-windows-crushing-linux-in-netbook-market-acer|title=Windows crushing Linux in netbook market: Acer|first=Stan|last=Beer|publisher=itwire.com |date=2008-12-17 |accessdate=2011-11-19 |language=englisch |quote=&amp;#039;&amp;#039;[…] Acer and other leading vendors have confirmed that Microsoft Windows&amp;amp;nbsp;XP now dominates the emerging sub-notebook market with more than 90% of new sales. Meanwhile, Linux, which had the netbooks market to itself until April this year, has seen its share of the space eroded to less than 10% in a breath-taking decline.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Netbooks mit vorinstallierten Linux-Distributionen hatten mit überproportionalen Rückgabe- und Umtauschquoten durch die Käufer zu kämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.informationweek.com/windows/operating-systems/microsoft-96-of-netbooks-run-windows/216402927|quote=&amp;#039;&amp;#039;[…] United Kingdom&amp;#039;s Car phone Warehouse dropped Linux-based netbooks after seeing return rates as high as 20%.&amp;#039;&amp;#039;|title=Microsoft: 96% Of Netbooks Run Windows - Gains in PC market&amp;#039;s hottest category come at the expense of Linux, Redmond says.|first=Paul|last=McDougall|publisher= InformationWeek|date=2009-04-06|accessdate=2012-09-09|language=englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einführung der [[Tablet-Computer|Tablet-PC]]s fiel das Absatzvolumen für Netbooks deutlich hinter die Erwartungen der Hersteller zurück. Microsoft stellte einen 40%igen Rückgang der Netbook-Verkäufe im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.netbooktestsieger.de/news/entwicklung-des-netbook-marktes-in-2011/ | wayback=20150722225332 | text=Entwicklung des Netbook-Marktes in 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Netbook-Hersteller wie [[Acer]] und [[Asus]] haben 2015 die Einstellung der Produktion bekanntgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.comsmile.de/neuigkeiten-news/ende-der-netbooks |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150520111634/http://www.comsmile.de/neuigkeiten-news/ende-der-netbooks |archiv-datum=2015-05-20 |titel=Das Ende der Generation Netbook ist eingeläutet |hrsg=comsmile.de |datum=2015-05-13 |abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Betriebssystems für Netbooks unterschied sich deutlich von der für andere PCs, da die Leistung begrenzt ist und Lizenzkosten relativ stärker ins Gewicht fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Markteinführung der Netbooks schied das zu dieser Zeit aktuelle [[Microsoft Windows Vista|Windows Vista]] als Betriebssystem aus, da die Leistung typischer Netbooks nur geringfügig über den Minimalanforderungen des Systems lag und vor allem die Lizenzkosten die Geräte deutlich verteuert hätten. In Europa waren die meisten Geräte noch für längere Zeit mit dem eigentlich eingestellten Vorgänger [[Microsoft Windows XP|Windows&amp;amp;nbsp;XP]] ausgestattet, dessen Verfügbarkeit speziell für &amp;#039;&amp;#039;Ultra Low Cost PCs&amp;#039;&amp;#039; um zwei Jahre zunächst bis Juni 2010 verlängert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=195958 |Titel=Microsoft verlängert Verfügbarkeit von Windows XP |Autor=Jürgen Kuri |Datum=2008-04-04 |Abruf=2018-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lizenz wurde je nach Leistung des Systems weiter verbilligt und die zulässige Ausstattung allerdings nach oben begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://ht4u.net/news/1903_je_schwaecher_der_ulpc_desto_billiger_die_windows_xp_lizenz/&amp;lt;/ref&amp;gt; Maximal 1&amp;amp;nbsp;GB Arbeitsspeicher waren zulässig; darüber sollte nach Microsofts Vorstellungen Windows Vista verwendet werden. De facto wurde diese Begrenzung jedoch entweder ignoriert oder Systeme mit mehr als 1&amp;amp;nbsp;GB Arbeitsspeicher gar nicht mit Windows angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ht4u.net/news/2464_wird_microsoft_vista_in_den_ulpc-sektor_druecken/ &amp;#039;&amp;#039;Wird Microsoft Vista in den ULPC-Sektor drücken?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;HT4U.net&amp;#039;&amp;#039;, 10. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Netbooks durften von den [[Erstausrüster|OEM]]-Herstellern nur bis 22. Oktober 2010 mit Windows&amp;amp;nbsp;XP vorinstalliert werden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.chip.de/news/Windows-XP-Kein-Netbook-Verkauf-mehr-ab-Oktober_43331167.html | wayback=20100616112215 | text=&amp;#039;&amp;#039;Windows&amp;amp;nbsp;XP – Kein Netbook-Verkauf mehr ab Oktober.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Chip.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 20. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; hiernach wurde die neuere Betriebssystemversion [[Microsoft Windows 7|&amp;#039;&amp;#039;Windows&amp;amp;nbsp;7 Starter&amp;#039;&amp;#039;]] lizenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Netbooks wurden mit verschiedenen Linux-Versionen ausgeliefert; der Eee PC beispielsweise mit einer angepassten Version der [[Linux-Distribution]] [[Xandros]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0711/55901-4.html &amp;#039;&amp;#039;Test: Asus Eee-PC in der Praxis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;golem.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren wurden auch das [[Fedora (Linux-Distribution)|Fedora]]-Derivat [[Linpus Linux|Linpus]] (beim [[Acer Aspire One]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=753609 |Titel=Acer kündigt Billig-Notebook Aspire One an |Autor=Christof Windeck |Datum=2008-03-06 |Abruf=2018-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[SUSE Linux Enterprise Desktop]] 10 von [[Novell]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eeepcnews.de/2008/05/13/msi-wind-updates-suse-linux-lieferdatum-preise/ &amp;#039;&amp;#039;MSI Wind Updates: SUSE Linux, Lieferdatum, Preise.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;eeepcnews.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hp2133.de/?page_id=7 &amp;#039;&amp;#039;Technische Daten HP 2133.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;hp2133.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzt. Die Geräte von [[Dell]] und [[Toshiba]] benutzten eine angepasste [[Ubuntu (Betriebssystem)|Ubuntu]]-Version.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ubuntu&amp;quot;&amp;gt;{{Heise online |ID=212206 |Titel=Ubuntu für Netbooks |Autor=Oliver Diedrich |Datum=2008-06-04 |Abruf=2018-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit der Vorstellung des [[Intel Atom|Atom-Prozessors]] richtete Intel unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Moblin&amp;#039;&amp;#039; ein Entwicklerportal ein und stellte Linux-Kernel-Patches bereit, die über die Stromsparfunktionen der Plattform längere Akkulaufzeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.marketwire.com/mw/release.do?id=863903 &amp;#039;&amp;#039;Xandros Adopts Moblin for 25 Percent Battery Boost on Netbooks.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;marketwire.com&amp;#039;&amp;#039;, 3. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres linuxbasiertes Betriebssystem, das zuvor in [[Mobiltelefon]]en und [[Tablet-Computer|Tablet-PC]]s eingesetzte [[Android (Betriebssystem)|Google Android]], wurde im Februar 2009 von [[Google Inc.|Google]] für den Einsatz in Netbooks angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
|titel = Android vs. Windows: Google greift Microsoft an&lt;br /&gt;
|url = http://www.stern.de/computer-technik/computer/:Android-Windows-Google-Microsoft/655650.html&lt;br /&gt;
|datum = 2009-02-23&lt;br /&gt;
|werk = stern.de&lt;br /&gt;
|abruf=2009-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
|titel = Alpha 680: Android-Netbook kommt im Sommer&lt;br /&gt;
|url = http://www.pro-linux.de/news/2009/14121.html&lt;br /&gt;
|datum = 2009-04-27&lt;br /&gt;
|werk = pro-linux.de&lt;br /&gt;
|abruf=2009-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch stattdessen lancierte Google [[Chromebook]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
Die Hardwareausstattung von verschiedenen Netbooks unterschied sich nur wenig. Ein im Vergleich zu normalen Notebooks sehr langsamer Prozessor wurde mit einem älteren Notebook-Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit verbunden. Als Datenspeicher kamen teilweise [[Solid-State-Drive|Solid State Disks]], zum größten Teil aber 2,5″-[[Festplattenlaufwerk|Festplatten]] zum Einsatz. Die verwendeten Displays haben zumeist eine (eher ungewöhnliche) Auflösung von 1024&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;600 Pixeln; einige Netbooks hatten [[HD ready|HD-ready]]-Displays.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netbooks, die von Mobilfunkanbietern subventioniert mit Vertrag angeboten worden sind, beinhalteten generell ein eingebautes [[Modem#Funkmodem|Mobilfunkmodem]] mit entsprechender [[SIM-Karte]]. Üblich waren weiterhin teilweise Bluetooth und ein integriertes [[Wireless Local Area Network|WLAN]]-[[Modem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prozessor ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Intel Atom and Chipset.jpg|mini|links|In vielen Netbooks fand der Prozessor [[Intel Atom]] N270 mit dem 945GSE-Chipsatz Verwendung (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skytone Alpha 400-de.png|mini|Das Skytone Alpha 400 verwendet eine 336-MHz-MIPSel-CPU (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ECS Elitegroup T800.jpg|mini|Im T800 von Elitegroup kam ein [[Open Multimedia Application Platform|OMAP]]3-Prozessor mit wahlweise 800&amp;amp;nbsp;MHz oder 1&amp;amp;nbsp;GHz zum Einsatz (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Asus Eee 700 bzw. 701 basierte noch auf einem [[Intel Celeron|Celeron]]-[[Low-Voltage-Prozessor|ULV-Prozessor]], der von den ursprünglichen 800 oder 900 MHz nochmals um etwa 1/3 verlangsamt wird, um so den Energieverbrauch zu senken. Spätere Modelle verwendeten dann Prozessoren, die speziell für diese Geräte gedacht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Netbooks verwendeten hierbei die [[Intel Atom|Intel-Atom-Prozessoren]], die zwischenzeitlich mehrfach verbessert wurden. Teilweise wurden diese aufgrund der sehr niedrigen Leistung der integrierten Grafikeinheit mit [[Nvidia ION|Nvidia-ION]]-Grafikkernen kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in [[State of the Art|High-End]]-Netbooks aber auch speziell dafür konzipierte, stromsparende [[Intel-Core-i-Serie|Core-i]]-Prozessoren eingebaut. Sie waren zwar teurer, erzielten aber eine höhere Leistung und boten meist weitere Funktionen wie zum Beispiel [[Intel Turbo Boost|Turbo Boost]] oder [[Integrierter Grafikprozessor|integrierte Grafikprozessoren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von AMD wurden Netbooks anfangs eher abgelehnt, eingesetzt wurden vereinzelt die veralteten [[AMD Geode|Geode]]-Prozessoren oder verschiedene AMD-Neo-Versionen. Anfang 2011 stand mit [[AMD Fusion]] jedoch eine für diesen Bereich geeignete Architektur zur Verfügung, die sich auch am Markt verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anbieter, unter anderem [[Hewlett-Packard]], setzten auch auf einen [[VIA C7|C7-Prozessor]] von [[VIA Technologies|VIA]], der als preisgünstiger, aber deutlich langsamer als die Intel-CPUs galt. Als Nachfolger erschien hier der pinkompatible [[VIA Nano]], der zumindest mit Intel gleichziehen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eeepcnews.de/2008/04/12/via-isaiah-und-nvidia-der-intel-atom-killer/&amp;lt;/ref&amp;gt; Um diesen herum haben VIA und Nvidia eine komplette Plattform für Netbooks und UMPCs entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls fanden sich Netbooks auf dem Markt, die einen besonders stromsparenden [[Vortex86|x86 SoC]] verwendeten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://winfuture.de/news,45625.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig fanden sich in besonders günstigen Geräten auch Prozessoren, die die [[MIPS-Architektur]] verwendeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=119375 |URL=https://web.archive.org/web/20081201152219/http://www.heise.de/mobil/Linux-Netbook-fuer-179-Euro--/artikel/119375 |Autor=Florian Müssig |Titel=Billiger Jakob: Linux-Netbook für 179&amp;amp;nbsp;Euro |Datum=2008-11-24 |Abruf=2008-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenspeicher ====&lt;br /&gt;
Durch die Optimierung auf geringen Stromverbrauch, günstigen Preis und kompakte Bauform erscheinen übliche Notebook-Festplatten für Netbooks teilweise überdimensioniert. Aus diesem Grund verfügten die ersten Geräte dieser Klasse ausschließlich über [[Solid-State-Drive]]s (SSD) mit einer Kapazität von wenigen [[Byte|Gigabyte]]. Festplatten wurden in diesen Größen nicht mehr angeboten und würden in den Geräten wesentlich mehr Platz verbrauchen. Mit dem Aufkommen größerer Netbooks mit einer Bilddiagonalen von 9 bis 10″ wurden jedoch zunehmend konventionelle 2,5″-[[Festplattenlaufwerk|Festplatte]]n verbaut – üblicherweise mit 160, 250, 320 oder 500&amp;amp;nbsp;GB –, die einige Vorteile der Solid-State-Drives wie beispielsweise die bessere Stoßfestigkeit nicht mehr boten, dafür aber wesentlich mehr Datenspeicher für den gleichen Preis boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kommunikation ====&lt;br /&gt;
Vorgesehen für die mobile Nutzung war der [[Wireless Local Area Network|WLAN]]-Standard. Auch [[Bluetooth]]-Module waren vergleichsweise häufig eingebaut. Eher selten (Beispiel: Samsung NC10 BH) waren jedoch integrierte [[Universal Mobile Telecommunications System|UMTS]]-Module zu finden, die für den mobilen Internetzugang außerhalb von [[Hot Spot (WLAN)|Hot Spots]] benötigt werden. Durch das eingebaute UMTS-Modul wurde keine USB-Schnittstelle für einen UMTS-Stick benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nettop ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009 Taipei IT Month Day1 Acer Aspire Revo.jpg|mini|Nettop &amp;#039;&amp;#039;„Aspire Revo“&amp;#039;&amp;#039; von [[Acer]] (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZotacION.jpg|mini|[[Mini-ITX]]-[[Hauptplatine|Platine]] von [[Zotac]] (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Nettop&amp;#039;&amp;#039; wurde seit 2008 bis Anfang der 2010er Jahre für im Leistungsumfang mit seinerzeitigen Netbooks vergleichbare [[Desktop-Computer|Desktop-PCs]] verwendet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Kaufmann |url=https://www.zdnet.de/39189154/idf-intel-setzt-auf-billig-rechner/ |titel=IDF: Intel setzt auf Billig-Rechner. |titelerg=Netbooks und Nettops sollen für unter 300 Dollar zu haben sein |werk=[[CNET|ZDNet.de]] |datum=2008-04-03 |abruf=2019-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie sie 2008 z.&amp;amp;nbsp;B. in Form der &amp;#039;&amp;#039;Asus EeeBox b202&amp;#039;&amp;#039; oder dem &amp;#039;&amp;#039;MSI Wind PC&amp;#039;&amp;#039; angeboten waren. Nettops konnten entweder als Komplettsystem oder auch in Einzelteilen gekauft werden. Mainboards für Nettops waren meist im [[Mini-ITX]]-Format mit aufgelötetem [[Prozessor]] und bereits aufgesetztem Kühler erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geräte basierten, abhängig vom Gehäuse und Mainboard, häufig auf den aus [[Notebook|Note-]] und Netbooks bekannten Bauteilen, wie etwa 2,5″-Festplatten oder [[Small Outline Dual Inline Memory Module|SODIMM]]-Speichermodulen, sowie auf verschiedenen Varianten des [[Intel Atom|Intel-Atom]]- und [[Intel Celeron M|Celeron-M]]-Prozessors beziehungsweise deren Nachfolgern. Zahlreiche Firmen wie [[Intel]] bieten Mini-ITX-Mainboards an, die mit einem fest aufgelöteten Atom-Prozessor bestückt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nettops waren in der Regel nur begrenzt aufrüstbar (Festplatte, [[Random-Access Memory|RAM]]) und verfügten wie Netbooks lediglich über eine &amp;#039;&amp;#039;ausreichende&amp;#039;&amp;#039; Leistung. Dafür waren sie jedoch sehr preiswert und zeichnen sich durch einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Modellen um 2010 konnte durch die Weiterentwicklung des Chipsatzes der Stromverbrauch weiter gesenkt werden. Ein voll ausgestatteter Nettop, basierend auf der Intel-[[Hauptplatine]] &amp;#039;&amp;#039;D510MO&amp;#039;&amp;#039;, die mit dem Atom-D510-Prozessor ausgestattet war, benötigte selbst unter Last nur 27&amp;amp;nbsp;Watt. Nettops mit dem weit verbreiteten Vorgänger ([[Intel Atom#Diamondville (Atom-(N)200- und 300-Serie)|Intel Atom 330]]) benötigten im Schnitt noch 35&amp;amp;nbsp;Watt unter Last.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pcfreunde.de/artikel/a623/mini-pcs-im-eigenbau-teil-1-der-nettop/2/ |titel=Mini-PCs im Eigenbau – Teil 1: Der Nettop |werk=pcfreunde.de |datum=2010-07-14 |seiten=2 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180709160742/http://www.pcfreunde.de/artikel/a623/mini-pcs-im-eigenbau-teil-1-der-nettop/2/ |archiv-datum=2018-07-09 |abruf=2019-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren arbeiteten Nettops sehr leise oder bei passiv gekühlten Komponenten in Kombination mit einem [[Solid-State-Drive]] völlig geräuschlos. Beispielsweise verursachte die 2008 erschienene &amp;#039;&amp;#039;EeeBox b202&amp;#039;&amp;#039; von [[Asus]] unter Volllast lediglich einen Geräuschpegel von 26&amp;amp;nbsp;[[Bel (Einheit)|dB]]. Darüber hinaus waren bei diesen Geräten spezielle Gehäuseformen mit einem Volumen von maximal zwei Litern marktüblich. Einige Varianten ließen sich sogar an die Rückwand eines Monitors montieren oder waren direkt in das Monitorgehäuse integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 2010er Jahre ist die eigenständige Geräteklasse „Nettop“ durch [[Mini-PC]]s abgelöst, die mit ähnlichen oder kleineren Abmessungen und einem weiten Spektrum an Ausführungen in Preis, Leistungsfähigkeit und Geräuschpegel verfügbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Netbooks}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nettops}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--bitte keine „Netbook-Newsticker“, da es von denen zu viele gibt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tragbare Computer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karl432</name></author>
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