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	<title>Nesselwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wietek: + fett</title>
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		<updated>2025-02-15T09:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ fett&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Nesselwitz&amp;lt;br /&amp;gt;Pokrzywnica&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Pokrzywnica-Herb-2019.png|100px|pokrzywnica-herb-2019]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat = Kędzierzyn-Koźle&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Kędzierzyńsko-Kozielski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Reinschdorf&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gemeinde Reinschdorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 20&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 20&lt;br /&gt;
| Längengrad = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute = 4&lt;br /&gt;
| Längensekunde = 12&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 820&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://mapa.szukacz.pl/html1/opolskie/kedzierzynsko-kozielski/27499.html Nachweis über die aktuelle Einwohnerzahl] Abgerufen am 6. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 47-208&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OK&lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Straße2 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = [[Bahnstrecke Katowice–Legnica|Kędzierzyn-Koźle–Nysa]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz = pokrzywnica.eu&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche = &lt;br /&gt;
| TERYT = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Renata Krause&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Urząd Gminy Reńska Wieś|url=http://www.renskawies.pl/bip/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogcategory&amp;amp;id=41&amp;amp;Itemid=89|sprache=pl|titel=Pokrzywnica|werk=BIP|zugriff=2013-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt = sołectwo{{!}}Sołtys&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = März 2011&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-01 Pokrzywnica 04.jpg|mini|Eingang zur Kirche von Nesselwitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nesselwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pokrzywnica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Ort in der [[Gemeinde Reinschdorf|Landgemeinde Reinschdorf]] im [[Powiat Kędzierzyńsko-Kozielski]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 11. Januar 2011 ist Nesselwitz amtlich [[Zweisprachige Gemeinden in Polen|zweisprachig]] (&amp;#039;&amp;#039;polnisch und deutsch&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mswia.gov.pl/download.php?s=1&amp;amp;id=12605 |wayback=20151226114939 |text=Aufstellung des Polnischen Innenministeriums |archiv-bot=2024-03-30 13:13:29 InternetArchiveBot }}, pdf, abgerufen am 11. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nesselwitz wurde im Jahre 1285 in einem Dokument erwähnt. 1740 wurde im Dorf eine St.-Sebastian-Kapelle gebaut, an deren Stelle am 26. Mai 1911 die neue [[Sebastianskirche|St.-Sebastian-Kirche]] errichtet wurde. 1847 entstand eine katholische Schule mit einer Klasse. Zuvor hatten die Schüler eine Schule in [[Juliusburg (Reinschdorf)|Juliusburg]] besucht. 1903 wurde das Schulgebäude erweitert und 1936 eine neue, größere Schule errichtet. Durch die Eröffnung der Eisenbahnstrecke [[Bahnstrecke Katowice–Legnica|Kandrzin–Deutsch Rasselwitz]] am 1. Dezember 1876 (Länge 33,6 km, mit weiterem Anschluss in Richtung [[Nysa|Neisse]]) erhielt Nesselwitz eine Eisenbahnanbindung. Von 1914 bis 1920 wurde die Straße von Cosel durch Wiegschütz–Nesselwitz–Twardawa nach [[Oberglogau]] (Reichsstraße 115) gebaut. Im Jahre 1920 begann die lokale Stromgenossenschaft mit der Planung der elektrischen Energieversorgung. Am 17. Dezember 1927 wurde Nesselwitz an das Stromnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 wurden in Nesselwitz von 610 Wahlberechtigten 596 Stimmen abgegeben. Davon stimmten 532 (89,2 %) für den Verbleib bei Deutschland und 64 (10,7 %) für einen Anschluss an Polen. Es gab keine Enthaltungen. Folglich verblieb das Dorf in der [[Weimarer Republik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abstimmung&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.oberschlesien-ka.de/abstimmung/cosel.htm |wayback=20091108100409 |text=Ergebnisse der Volksabstimmung }} Abgerufen am 11. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] gegründet und im Jahre 1958 ein Feuerwehrhaus an der Stelle, an der früher die Holzkapelle stand, gebaut. 1930 erwarb die Schlesische Siedlungsgesellschaft den Buttermilchhof in Nesselwitz und errichtete 13 Siedlerstellen, in die zwölf Familien aus [[Westfalen]] einzogen. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde 1943 war in Nesselwitz ein Arbeitskommando britischer Kriegsgefangener aus dem [[Internierungslager Lamsdorf|Kriegsgefangenenlager Lamsdorf]] (Stalag VIII B) untergebracht. Nachdem die [[Rote Armee]] die [[Oder]] bei [[Koźle|Cosel]] überquert hatte, wurde Nesselwitz von Teilen der 344. Infanterie-Division gesichert. In Nesselwitz hatten divisionseigene Sturmgeschütze des Hauptmanns Lederer und Teile des Artillerieregiments Stellung bezogen. Kommandeur dieses Regiments war Oberst Kiewitt. Am 18. März 1945 um 02:00 Uhr wurde Nesselwitz von der Roten Armee eingenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Georg Gunter | Titel = Letzter Lorbeer – Vorgeschichte und Geschichte der Kämpfe in Oberschlesien – von Januar bis Mai 1945 | Jahr = 2006 | Verlag = Laumann-Verlag | Ort = Dülmen | ISBN = 3-89960-284-6 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Nesselwitz als &amp;#039;&amp;#039;Pokrzywnica&amp;#039;&amp;#039; unter polnische Verwaltung gestellt und gehört nach der Unterzeichnung des [[Deutsch-polnischer Grenzvertrag|Deutsch-polnischen Grenzvertrags]] seit dem 16. Januar 1992 auch völkerrechtlich zu Polen. Bis 1949 wurde eine [[Polonisierung]] der nicht geflohenen Einwohner durchgeführt. Bewohner, die damit nicht einverstanden waren, wurden [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Da nicht alle Einwohner geflohen waren oder vertrieben wurden, konnte sich eine [[Deutsche Minderheit in Polen|Deutsche Minderheit]] halten. Im Herbst 1945 wurden 19 Familien aus [[Kresy|Ostpolen]] (ca. 150 Personen) angesiedelt. Die meisten von ihnen kamen aus Hanaczów. Im Januar 1946 wurde Nesselwitz Teil der Landgemeinde Wiegschütz. Seit 1948 existiert der Fußballverein LZS Pokrzywnica. Die ersten Spiele wurden auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes ausgetragen, bis der neue Fußballplatz am Waldrand an der Straße nach Twardawa fertiggestellt wurde. Am 1. Januar 1973 fand eine erneute Verwaltungsreform statt, infolge derer Nesselwitz an die [[Gemeinde Reinschdorf|Landgemeinde Reinschdorf]] angeschlossen wurde, zu der es bis heute gehört. In der ersten Hälfte der 1980er Jahre wurde in Nesselwitz eine Folge der Fernsehserie „Blisko, coraz bliżej“ gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen von Nesselwitz:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pokrzywnica.eu/german/historiawsi.html Nachweis der Einwohnerzahlen der Gemeinde Nesselwitz] Abgerufen am 5. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:500 height:200&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:70 right:40 top:20 bottom:20&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:gray1 value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
DateFormat = yyyy&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:1500&lt;br /&gt;
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PlotData =&lt;br /&gt;
  bar:1532 color:gray1 width:1&lt;br /&gt;
   from:0 till:127 width:15 text:127 textcolor:red  fontsize:8px&lt;br /&gt;
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  bar:1939 color:gray1 width:1&lt;br /&gt;
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  bar:1960 color:gray1 width:1&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-01 Pokrzywnica 01.jpg|mini|Die Kirche von Nesselwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Neobarock|neubarocke]] [[Pfarrkirche]] [[Sebastian (Heiliger)|St. Sebastian]] mit [[Jugendstil]]-Anklängen, erbaut 1910/1911, mit einer zur Kirche führenden Lindenallee.&lt;br /&gt;
* Statue des böhmischen Landesheiligen [[Johannes Nepomuk]] aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Kirche.&lt;br /&gt;
* Statue des [[Schutzpatron]]s [[Florian von Lorch|hl. Florian]] vor dem Feuerwehrhaus.&lt;br /&gt;
* [[Bildstock|Bildstöcke]] und [[Wegkreuz]]e in Nesselwitz und Umgebung&lt;br /&gt;
* Nesselwitzer Wald, ca. 200 ha groß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pokrzywnica (województwo opolskie)|Nesselwitz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pokrzywnica-2018.jpg|mini|alternativtext=|Das Dorf aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
* [http://pokrzywnica.eu Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Reinschdorf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Reinschdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1285]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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