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	<title>Neschholz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:33:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neschholz&amp;diff=687834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2023-11-21T20:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Church Neschholz.JPG|mini|hochkant=1.0|Dorfkirche Neschholz]]&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neschholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt [[Bad Belzig]] im [[Brandenburg]]er Landkreis [[Landkreis Potsdam-Mittelmark|Potsdam-Mittelmark]]. Seine Fläche beträgt sieben Quadratkilometer, auf der 118 Menschen leben (Stand 13. November 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-belzig.de/texte/www.bad-belzig.de/texte/www.bad-belzig.de/texte/www.bad-belzig.de/texte/seite.php?id=369699 |titel=Bad Belzig – Daten &amp;amp;amp; Fakten |sprache=de |abruf=2023-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal des Streckerbachs zwischen den größeren Tälern des [[Baitz#Baitzer Bach|Baitzer Bachs]] und der [[Plane (Fluss)|Plane]] bestimmt die naturräumliche Einbindung des Ortes, der zum [[Naturpark Hoher Fläming]] gehört. Das landwirtschaftlich geprägte Dorf verfügt über eine mittelalterliche [[Feldsteinkirche]] aus der seltenen Gruppe der Apsissäle, die eine prunkvolle Innenausmalung aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Naturraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neschholz1.JPG|mini|Neschholz]]&lt;br /&gt;
=== Lage und Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Neschholz liegt rund sechs Kilometer östlich von Bad Belzig an der [[Bundesstraße 246]] und bildet den östlichsten Bad Belziger Ortsteil. Auf ungefähr halber Strecke zu Bad Belzig folgt an der gleichen Bundesstraße das Nachbardorf [[Lüsse (Bad Belzig)|Lüsse]], dessen [[Lüsse (Bad Belzig)#Sonderlandeplatz Lüsse (EDOJ)|Segelflugplatz]] – Schauplatz der [[Flugplatz Lüsse#Segelflug-Weltmeisterschaft 2008|Weltmeisterschaften 2008]] in dieser Sportart – bis nach Neschholz reicht. Nach Osten schiebt sich Neschholz mit der Wühlmühle bis an die [[Plane (Fluss)|Plane]] heran und grenzt im Nordosten an die [[Gemarkung]]en des Dorfs [[Gömnigk]] aus der Stadt [[Brück]] und im Südosten an das Dorf Ziezow, Teil von Locktow aus der Gemeinde [[Planetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nordwestliche Nachbardorf [[Baitz]] folgt nach knapp drei Kilometern und gehört wiederum zu Brück. An der Verbindungsstraße zwischen beiden Dörfern befindet sich der Bahnhof Baitz, der in einer Entfernung von nur rund 1.500 Metern für Neschholz den Anschluss an die [[Wetzlarer Bahn]] herstellt. Auf der Eisenbahnstrecke zwischen [[Berlin]] und [[Dessau]] verkehrt stündlich der [[Regional-Express]] (RE 7) nach Berlin und Bad Belzig und zweistündlich nach Dessau (von Bad Belzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neschholzer Heide ===&lt;br /&gt;
Das Nachbardorf Baitz bildet zudem ein Tor zu der ausgedehnten Niederung [[Belziger Landschaftswiesen]] im [[Baruther Urstromtal]]. Mit der nördlichen Ausbuchtung &amp;#039;&amp;#039;Neschholzer Heide&amp;#039;&amp;#039; zwischen Baitz und Trebitz/Gömnigk grenzt auch die Neschholzer Gemarkung selbst an das ausgedehnte Naturschutzgebiet der Landschaftswiesen, das sich insbesondere dem Schutz der [[Großtrappe]] (Otis Tarda) verschrieben hat. Die Neschholzer Heide (&amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Wald&amp;#039;&amp;#039; in Brandenburg/Berlin) besteht überwiegend aus [[Kiefern]]. Sie ruht auf einem kleinen Plateau, das im Fuchsberg (64 Meter) und Räuberberg (69 Meter) ausläuft und im Norden um ein paar Meter zu den Landschaftswiesen abfällt. Unmittelbar am Hang verläuft der autofreie [[Europaradweg R1]], der Baitz und [[Trebitz (Brück)|Trebitz]] verbindet. Vom Weg bietet sich ein guter Überblick über die weite und siedlungsfreie Niederungslandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streckerbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neschholz Streckerbach.JPG|mini|Bett des Streckerbachs, im Hintergrund die Neschholzer Heide]]&lt;br /&gt;
Die östliche Plateaugrenze bildet das Tal des Fläminghauptstroms Plane, während westlich der Streckerbach die Hügelkette durchschneidet, die die das Baruther Urstromtal von acht Kilometer in den Landschaftswiesen auf rund drei Kilometer bei [[Brück]] verengt. Der naturnahe Streckerbach entspringt gut zwei Kilometer südlich des Neschholzer Dorfkerns auf der Gemarkung von [[Mörz (Planetal)|Mörz]]/Locktow, fließt durch Neschholz und mündet nach rund fünf Kilometern nördlich von Baitz in den [[Baitz#Baitzer Bach|Baitzer Bach]]. In den Sommermonaten fällt der Bach seit einigen Jahren im Oberlauf streckenweise trocken. Wie der Baitzer Bach, der parallel rund einen Kilometer westlich verläuft, bildete auch der Streckerbach bis zum Mittelalter ein morastiges Tal, woran der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Neschholz&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Siedlung am Eschenwald&amp;#039;&amp;#039; indirekt erinnert. Denn der Baum des Jahres 2001, die [[Gemeine Esche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fraxinus excelsior&amp;#039;&amp;#039; L.), bevorzugt feuchte nährstoffreiche Böden, wie sie in [[Auwald|Auwäldern]], [[Schluchtwald|Schluchtwäldern]], Niederungen und [[Eiche]]n-[[Hainbuche]]nwäldern vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie: Siedlung am Eschenwald ===&lt;br /&gt;
Die älteste überlieferte schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1385: &amp;#039;&amp;#039;czu Eczholte&amp;#039;&amp;#039;. 1416 hieß es &amp;#039;&amp;#039;czu dem Escholte&amp;#039;&amp;#039;, 1466 &amp;#039;&amp;#039;zcu Nescholtz&amp;#039;&amp;#039;, 1548 &amp;#039;&amp;#039;zu Escholtz&amp;#039;&amp;#039; und 1590 &amp;#039;&amp;#039;Neschholtz&amp;#039;&amp;#039;. Die Bezeichnung geht auf die Zeit der feuchten Talung zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Siedlung am Eschengehölz&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Etymologie|etymologischen]] Ableitung von [[Reinhard E. Fischer]] entstand die heutige Namensform &amp;#039;&amp;#039;durch falsche Anknüpfung des Artikels [...]: to den Eschholt → Neschholt.&amp;#039;&amp;#039; (Ähnlich die Bildung des sächsischen Ortsnamens [[Mohorn]]: 1452 &amp;#039;&amp;#039;bey dem Ahorn&amp;#039;&amp;#039; → 1470 &amp;#039;&amp;#039;Mahorn&amp;#039;&amp;#039;.)&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard E. Fischer, Jürgen Neuendorf, Joachim Reso: &amp;#039;&amp;#039;Rund um Belzig. Orts- und Flurnamen, Findlinge und Bäume, Bäche und Teiche.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Förderkreis Museum Burg Eisenhardt Belzig e.&amp;amp;nbsp;V., &amp;#039;&amp;#039;Buch 4 zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Das Vorwort ist von 1997. S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit lag ungefähr zwischen 1425 und 1550 bei der [[Vogt]]ei Belzig, danach gehörte das Dorf zum Amt Belzig-Rabenstein. Wie der gesamte Belziger Landstrich war auch Neschholz über Jahrhunderte hinweg bis zum [[Wiener Kongress]] 1815 [[Königreich Sachsen|sächsisch]]. Die Grenze zwischen Brandenburg und dem sächsischen [[Kurkreis]] verlief durch die Belziger Landschaftswiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestandsaufnahmen der kirchlichen [[Visitation]]en im Zuge der [[Reformation]] verzeichnen für das Jahr 1542 vierundzwanzig bebaute [[Hufe]]n und eine unbebaute Hufe. Die Kirche besaß 1506 zwei und 1591 drei [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Wiese. Aufzeichnungen gibt es aus dem Jahr 1575 zur Versorgung des Pfarrers und [[Küster]]s. Danach „bezog der Pfarrer ein Dreißig Roggen, ein Dreißig Gerste, 15 [[Alte Maße und Gewichte|Mandeln]] Hafer und 6 Mandeln Weizen als [[Zehnt]]en. Der Küster hatte 24 [[Alte Maße und Gewichte|Scheffel]] Korn und 59 Brote“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engeser&amp;quot;&amp;gt;Theo Engeser, Konstanze Stehr: &amp;#039;&amp;#039;Ev. Dorfkirche Neschholz.&amp;#039;&amp;#039; [http://userpage.fu-berlin.de/~engeser/potsdam-mittelmark/neschholz/neschholz.html userpage.fu-berlin.de] Der Abschnitt „Feldsteinkirche Neschholz“ beruht komplett auf den Informationen von Engeser/Stehr; auch die Angaben von Viola Pfeifer (1997) sind hier entnommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wühlmühle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuehlmuehle1.JPG|mini|Wühlmühle an der [[Plane (Fluss)|Plane]]]]&lt;br /&gt;
Zwei Kilometer vom Dorf entfernt liegt im östlichsten Zipfel der Neschholzer Gemarkung am Fläminghauptfließ Plane die traditionsreiche Wühlmühle. Die [[Wasserrad|Wassermühle]] mit Ferienwohnungen und Reiterhof gehört zum Stations- und Wegenetz des Naturparks Hoher Fläming. Mit dem Reiterhof nimmt auch Neschholz an dem [[Tourismus|touristischen]] Aufschwung teil, der in einigen Naturparkdörfern die traditionelle land- und forstwirtschaftliche Ausrichtung zunehmend ergänzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuehlmuehle2.JPG|mini|Wühlmühle mit Reiterhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etymologie: Bösewiel ====&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung der noch heute technisch vollintakten Wassermühle findet sich 1565 in einem Vermerk &amp;#039;&amp;#039;Müller auffm Bosen Weill&amp;#039;&amp;#039;. Über &amp;#039;&amp;#039;Bösewiehlmühle&amp;#039;&amp;#039; (1591) kam es 1716 bereits zum Begriff &amp;#039;&amp;#039;Wühlmühle&amp;#039;&amp;#039;, dann 1745 wieder zu &amp;#039;&amp;#039;Bösenmühle&amp;#039;&amp;#039; und 1841 wohl endgültig zur &amp;#039;&amp;#039;Wühlmühle&amp;#039;&amp;#039;. Laut Reinhard E. Fischer stammt der Name von einer benachbarten Wiese, die den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bösewiel&amp;#039;&amp;#039; trug. Dabei steht &amp;#039;&amp;#039;böse&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;schlecht&amp;#039;&amp;#039; und das [[Mittelniederdeutsche Sprache|mittelniederdeutsche]] &amp;#039;&amp;#039;wel&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise spätere [[brandenburg]]ische &amp;#039;&amp;#039;Weel&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;ausgedehnte Wasserfläche in der Niederung hinterm Deich&amp;#039;&amp;#039; und im konkreten Bezugsrahmen für &amp;#039;&amp;#039;eine von der Plane ausgespülte Tiefe&amp;#039;&amp;#039;. Als der ursprüngliche Sinn von &amp;#039;&amp;#039;Bösewiel&amp;#039;&amp;#039; verlorenging, wurde der &amp;#039;&amp;#039;nicht mehr verständliche Name […] zu wühlen gestellt.&amp;#039;&amp;#039; Den Namen erklärten sich die Dorfbewohner nunmehr mit der [[Sage]] vom Bösen Wühl, einem [[Kobold]], der in der Mühle sein Unwesen trieb, bis er von einem Bären und dem Bärenführer vertrieben wurde – eine laut Fischer in vielen Orten gebräuchliche Erzählung, die mit jeweils angepassten Koboldnamen verlorene Sinnzusammenhänge verständlich machen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard E. Fischer, Jürgen Neuendorf, Joachim Reso: &amp;#039;&amp;#039;Rund um Belzig. Orts- und Flurnamen, Findlinge und Bäume, Bäche und Teiche.&amp;#039;&amp;#039; S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vom Müllerhandwerk zum Tourismus ====&lt;br /&gt;
Die Mühle ist zwar vollständig funktionsfähig, wird allerdings seit Jahrzehnten mit einer Turbine angetrieben, sodass die Mühlenromantik mit außenliegendem Wasserrad lange zurückliegt. Die Besitzer haben einen großen Teil der Gebäude zu einer [[Pension (Tourismus)|Pension]] mit einem modernen Reiterhof umgebaut und im umgebenden Planetal weitläufige Koppeln angelegt. Der Hof gehört als Reitwander-Stützpunkt zu dem ausgedehnten Stations- und Wegenetz für [[Wanderreiten|Wanderreiter]] im Naturpark Hoher Fläming. Neben der Mühle besteht ein [[Gehege|Tiergehege]], in dem die Hofbetreiber [[Damhirsch|Damwild]] züchten. Die Plane bietet in diesem Bereich einen reichen [[Bachforelle|Forellenbestand]] und Badefreunde finden im rund 500 Meter entfernten Ziezower See der gleichnamigen Planetal-Gemeinde ein klares Gewässer. Auch die Neschholzer kommen seit alters her zum Baden an den See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Neschholz wurde am 31. Dezember 2002 nach (Bad) Belzig eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hausnummern – Ende einer Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neschholz2.JPG|mini|hochkant=1.0|Hauseingang]]&lt;br /&gt;
Nicht alle Neschholzer waren und sind mit der Eingemeindung in die Kreisstadt Belzig zufrieden. Wie bei solchen Neugliederungen üblich, mussten auch die Neschholzer verschiedene Straßennamen wie Dorfstraße, Bahnhofstraße oder Mühlenweg, die auf dem Belziger Gebiet nun mehrfach vorhanden waren, ändern (jetzt einheitlich: Neschholz). Vor allem aber ging eine jahrhundertelang gepflegte Tradition zu Ende, die das Dorf lange verteidigt hatte. Entgegen allen üblichen Methoden, die Häuser in den Straßen durchzunummerieren, vergaben die Neschholzer die [[Hausnummer]]n in der Reihenfolge, in der sie ihre Häuser bauten. Da einige Häuser nicht mehr existierten, fehlten einige Nummern, manche Straße hatte keine Nummer 1 und die Nummern gingen wild durcheinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dies für ortsunkundige Rettungskräfte wie [[Feuerwehr]] und [[Rettungsdienst]] nicht ganz unproblematisch war, versuchte die Stadt Belzig eine Änderung herbeizuführen. Insbesondere der Bau- und Planungsausschuss der Stadt, der mit der Neschholzer Zählweise Probleme bei den Bebauungsplänen hatte, drängte auf eine Anpassung an „normale“ Gepflogenheiten. Laut einem Bericht der [[Märkische Allgemeine|Märkischen Allgemeinen Zeitung]] vom 8. November 2005 wehrte sich der Neschholzer [[Ortsbeirat]] gegen den Nummernaustausch unter anderem mit dem Argument, dass die Ziffern schließlich viel Geld gekostet hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred Hasselmann: &amp;#039;&amp;#039;Zahlensalat in Neschholz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Märkische Allgemeine&amp;#039;&amp;#039; vom 8. November 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. März 2006 beschloss die [[Stadtverordnetenversammlung]] Belzig dann allerdings für den Ortsteil Neschholz: &amp;#039;&amp;#039;Die Hausnummern werden entsprechend Variante 4 des Hausnummernplans neu geordnet.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung Belzig, 27. März 2006, Öffentliche Bekanntmachung. Beschluss-Nr.: 307-22/06 (Vergabe eines Straßennamens im OT Neschholz) {{Webarchiv | url=http://www.stadt-belzig.de/instanz_1/belege/20_bk_2006_000006.htm | wayback=20070928013907 | text=online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Neschholz}}&lt;br /&gt;
Die romanische [[Feldsteinkirche]] Neschholz aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit Fachwerk-Dachturm zeigt im Innern eine prachtvolle barockisierende Ausmalung vom Beginn des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard E. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Belzig.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://rrbb.info/suedwestliche-route/dorfkirche-neschholz/ Routen der Romanik in Berlin und Brandenburg - Dorfkirche Neschholz]&lt;br /&gt;
{{Commons|Bad Belzig|Neschholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Bad Belzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/9/9.44/N |EW=12/41/42.81/E |type=city |pop=150 |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Belzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Potsdam-Mittelmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1385]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück</name></author>
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