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	<title>Neroth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neroth&amp;diff=154968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Politik */ Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)</title>
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		<updated>2025-04-26T15:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Nerother Wappen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50.19603&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6.74571&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Neroth in DAU.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vulkaneifel&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Gerolstein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 470&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54570&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06591&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07233050&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kyllweg 1&amp;lt;br /&amp;gt;54568 Gerolstein&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.neroth.de/ www.neroth.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Klaus-Dieter Peters &lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Nerother Kopf 2010.JPG|mini|Die Ortschaft überragt vom [[Nerother Kopf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nerother Kopf.JPG|mini|Der fast gleiche Blickwinkel im Winter.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neroth 01.jpg|mini|Neroth, Ortslage von Westen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Vulkaneifel]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Gerolstein]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Neroth liegt am Fuß des [[Nerother Kopf]]es ({{Höhe|651.7}}) zwischen [[Daun]] und [[Gerolstein]] im [[Naturpark Vulkaneifel]]. Es ist mit diesen Orten über Gemeindestraßen verbunden. Zudem hat Neroth Anteil an den [[Landschaftsschutzgebiet]]en „Zwischen [[Üßbach|Ueß]] und [[Kyll]]“ (östlicher Gemeindeteil) und „Gerolstein und Umgebung“ (westlicher Gemeindeteil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Neroth gehört, auch aufgrund seines Namens, zur mittelalterlichen [[Rodung]]speriode, die um 1200 abgeschlossen war. Es wurde 1388 erstmals als Niederroth urkundlich erwähnt. Die dazugehörigen Siedlungsplätze Oberroth und Hundswinkel wurden wohl in der darauf folgenden [[Wüstung#Spätmittelalterliche Wüstungsperiode und Wüstungsursachen|spätmittelalterlichen Wüstungsperiode]] aufgegeben. Neroth war einst recht bedeutend, es hatte ein [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]], an dem die Herren von [[Burg Daun|Daun]] und von [[Ulmen (Eifel)|Ulmen]] Recht sprachen. Und die [[Freudenkoppe|Nerother Burg]] war eine Anlage der Grafen von [[Grafschaft Luxemburg|Luxemburg]], später der Kurfürsten von [[Kurtrier|Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Neroth, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: &amp;#039;&amp;#039;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/index.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0723306&amp;amp;tp=4095 Regionaldaten.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0em; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 347&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 527&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 586&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 610&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 758&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 766&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 716&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 874&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 862&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 830&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Neroth besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#Mehrheitswahl|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Brokonier (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/720/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042936210-OL-720-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Neroth am 9. Juni 2024 |werk=Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 25/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-12 |abruf=2025-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Peters wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Neroth. Da für die [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] dem Rat, der sich auf seiner [[Konstituierende Sitzung|konstituierenden Sitzung]] einstimmig für Klaus-Dieter Peters entschied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/720/ausgabe/31/2024/artikel/00000000000043477020-OL-720-2024-31-31-0 |titel=Aus dem Ortsgemeinderat |titelerg=Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates der Ortsgemeinde Neroth 2024 |werk=Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 31/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2025-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vorgänger Egon Schommers war von 1991 bis 2024 Ortsbürgermeister von Neroth. Die Ortsgemeinde hat ihm für seine besonderen Verdienste im Juli 2024 das [[Ehrenbürger]]recht der Ortsgemeinde verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gerolstein.de/aktuelles/news/2024/ehrenbuergerwuerde-fuer-egon-schommers/ |titel=Ehrenbürgerwürde für Egon Schommers |hrsg=Verbandsgemeinde Gerolstein |datum=2024-07-31 |abruf=2025-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Zwischen einem durch Zinnenschnitt von Gold und Rot geteilten Schildhaupt und einem grünen Fünfberg, darin eine silberne Mausefalle, in Gold eine rote Waage&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Der gold-rote Zinnenschnitt im Schildhaupt symbolisiert die von [[Johann von Böhmen]] errichtete [[Freudenkoppe|Burg]] auf dem [[Nerother Kopf]]. Die Waage steht für das Nerother [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]]. 1677 werden als gemeinsame Gerichtsherren Graf Nikolaus zu Daun, Haust von Ulmen und Zant von Merl genannt. Fünf markante vulkanische Erhebungen (Berge) umrahmen den Ort. Aus diesem Grunde wurde der Fünfberg aufgenommen. Die silberne [[Mausefalle]] weist auf die Drahtwarenindustrie als Erwerbsgrundlage im 19. Jahrhundert und auf das einmalige Mausefallenmuseum der Gemeinde hin.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliches Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Pfarrgemeinde ergänzen!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits seit 1910 gibt es in Neroth eine [[Freiwillige Feuerwehr]], die – wie oftmals im ländlichen Raum in Deutschland – durch die Einbindung der Bevölkerung einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Lebens einnimmt. Erst in viel späteren Jahren wurden die verschiedenen in Neroth existierenden [[Sportverein]]e gegründet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Sportplatz, „Goldener Herbst“, Musikverein? neuer Gemeindesaal?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Auf dem nahe gelegenen Berg [[Nerother Kopf]] befindet sich die [[Freudenkoppe]], eine [[Ruine|Burgruine]] mit in der Nähe liegender [[Mühlsteinhöhle]]. In dieser wurde in der [[Silvester]]nacht 1919/20 der [[Nerother Wandervogel – Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg|Nerother Wandervogel]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Kulturdenkmäler in Neroth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mausefallen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Mausefallenmacher.webm|mini|Video: Herstellung von Mausefallen und anderen Gegenständen aus Draht in Neroth, 1980]]&lt;br /&gt;
Die Eifel war im 19. Jahrhundert eine Landschaft großer Armut, auch verursacht durch die [[Realerbteilung]], die die landwirtschaftliche Erwerbsgrundlage zusehends verkleinerte. Die Landwirtschaft war äußerst karg. Gewerbliche und handwerkliche Verdienstmöglichkeiten waren gering. Neroth war unter den Dörfern der [[Eifel]] insofern keine Ausnahme. Ein Teil der eingesessenen Dorfbevölkerung betrieb daher Nebengewerbe wie den [[Hausierer|Hausierhandel]] mit geschnitzten Löffeln oder Korbwaren. Bei einem weiteren, kleinen Teil handelte es sich um zugezogene und ortsfest werdende jenische Hausierhändler und Flickhandwerker. So waren die Voraussetzungen für den Einstieg in die handwerkliche Produktion und in den Vertrieb eines viel verlangten Gegenstands, der Mause- und Rattenfalle, gegeben, den ein damaliger Lehrer aus Neroth für die Menschen seines Dorfes als Ausweg aus der Existenznot um die Mitte des Jahrhunderts konzipierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der ärmeren Bewohner – [[jenische]] und nichtjenische – betrieben in der Folge einen Hausierhandel mit Drahterzeugnissen, darunter Mausefallen. Im Ergebnis verbesserte sich die Lebenssituation vieler Familien deutlich. Hergestellt wurden die Drahtwaren hauptsächlich von Frauen in [[Heimarbeit]]. Die Männer verkauften die Fallen als fahrende Händler. Dabei gelangten die „Musfallskrämer“ weit über die Grenzen der heutigen Bundesrepublik bis nach Polen und in die tschechische Republik. Die Hausierer benutzten zur Verständigung untereinander eine Geheimsprache, das [[Jenische Sprache|Jenisch]]. Die zunehmende Industrialisierung erschwerte das Geschäft ab Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch zusehends, bis es 1970 ganz zum Erliegen kam. Die hergestellten Drahtwaren konnten sich zu jeder Zeit mit industriellen Fertigprodukten messen oder waren sogar von höherer Qualität, durch die Handarbeit bei ihrer Herstellung wurden sie in Zeiten gestiegener Löhne jedoch zu teuer. Kennzeichen war der „aufgebundene Draht“. Das heißt, die Drähte wurden an Kreuzungspunkten mit einem feineren Draht umwickelt. Heute befindet sich in Neroth das &amp;#039;&amp;#039;Mausefallenmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mausefallendorf.de/museum/ |wayback=20111005153214 |text=Mausefallen-Museum}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.eifel.info/a-mausefallenmuseum-neroth| titel=Mausefallenmuseum Neroth| zugriff=2019-05-08| hrsg=Eifel Tourismus GmbH}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dokumentiert die Arbeit und das einfache Leben der Mausefallenmacher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://kulturland.rlp.de/aktuelles/detail/news/detail/News/museen-in-der-eifel-bringen-sich-neu-in-position/?no_cache=1&amp;amp;cHash=15173cae8adbd339e7ef36abcef8530d| titel=Museen in der Eifel bringen sich neu in Position| zugriff=2019-05-08| hrsg=Kulturabteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz| datum=2009-04-09| offline=ja}}, Artikel der Landesregierung vom 8. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin existiert ein Buch und ein Dokumentarfilm zu diesem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren befindet sich in Neroth ein mittelgroßer [[Hotel]]betrieb. Durch Kontakte des Nerother Musikvereins gehören dort [[Niederlande|niederländische]] Touristen zu den regelmäßigen Gästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2009 führen etliche Kilometer der 10. Etappe des neuen [[Eifelsteig]]s von [[Gerolstein]] nach [[Daun]] durch den Ort, wobei diese ziemlich genau die Mitte der Etappe bilden. In der Folge wurde ein örtliches [[Restaurant]] mit wenigen [[Fremdenzimmer|Gästezimmern]] ebenfalls zu einem Hotel erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum: Ein Luxemburger als Lehrer in Neroth im Kriegsjahre 1942 ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige Direktor des Luxemburger Nationalarchivs [[Paul Spang]] hat im Jahre 1942 eine kurze Zeit lang als Vertretungslehrer an der Volksschule in Neroth unterrichtet. Spang hatte im Juli 1941 das Abitur in seiner Heimatstadt [[Echternach]] im damals von Nazi-Deutschland besetzten Großherzogtum Luxemburg bestanden. Der Zugang zum Universitätsstudium blieb ihm aber versperrt, da hierzu ein eindeutiges Bekenntnis zum Deutschtum und eine freiwillige Meldung zum &amp;quot;freiwilligen&amp;quot; Arbeitsdienst verlangt waren, zwei Voraussetzungen, die Spang nicht erfüllte. Der Besuch der Volksschullehrerbildungsanstalt in [[Ettelbrück]] wurde ihm allerdings nicht verwehrt, und so entschloss er sich Volksschullehrer zu werden, ein Studienweg, der ihn schließlich nach Neroth führen sollte, aber nicht verhindern konnte, dass er im Oktober 1942 in den [[Reichsarbeitsdienst]] eingezogen und danach als Zwangsrekrutierter in der deutschen [[Wehrmacht]] an die Ostfront kam. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hat Spang dann sein Universitätsstudium doch antreten können, wurde Professor am Echternacher Gymnasium und später Direktor des Nationalarchivs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spang&amp;quot;&amp;gt;Paul Spang: &amp;#039;&amp;#039;Die ausgeklammerten Jahre : 10. Mai 1940 – 17. Mai 1945. Aus dem Tagebuch eines zwangsrekrutierten Luxemburgers.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Saint-Paul, Luxembourg 2012, ISBN 978-2-87963-842-3, S. 29–38 (posthum erschienen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Neroth, wo er bei der Familie Felix Klaus einquartiert war, hat er positive Erinnerungen verknüpft: “In Neroth, auf historisch luxemburgischem Territorium, gab es nur eine Hakenkreuzfahne, und die lag auf dem Speicher der Schule. Hier waren alle freundlich mit mir und ich durfte sogar mit Pfarrer Schelian spazieren gehen, trotzdem dieser auf Geheiß der Gestapo das Ortsgebiet nicht verlassen durfte.”&amp;lt;ref name=&amp;quot;spang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* 2024: Egon Schommers,  Ortsbürgermeister von 1991 bis 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willi Steffens: &amp;#039;&amp;#039;Der Nerother Kopf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch 1974.&amp;#039;&amp;#039; Weiss-Verlag, Daun 1974, S. 40–41. [https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/ online]&lt;br /&gt;
* Siegfried Stahnke: &amp;#039;&amp;#039;Nerother Burg – Vergessene Burg?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch 1983.&amp;#039;&amp;#039; Weiss-Verlag, Daun 1983, S. 47–53. [https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/ online]&lt;br /&gt;
* Siegfried Stahnke: &amp;#039;&amp;#039;Mausefallen aus Neroth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch 1985.&amp;#039;&amp;#039; Weiss-Verlag, Daun 1985, S. 145–147. [https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/ online]&lt;br /&gt;
* Werner Grasediek: &amp;#039;&amp;#039;Vom Steffelberg rollt das Feuerrad&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch 2003.&amp;#039;&amp;#039; Weiss-Verlag, Daun 2003, S. 113–115. [https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/ online]&lt;br /&gt;
* Hildegard Ginzler: &amp;#039;&amp;#039;Die „Musfallskrämer“ aus der Eifel: Entwicklung des Drahtwarengewerbes in Neroth als Beispiel für Selbsthilfe in einer Mittelgebirgsregion&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Volkskunde Rheinland-Pfalz, Mainz 1986, ISBN 3-926052-00-7.&lt;br /&gt;
* Hildegard Ginzler: &amp;#039;&amp;#039;Die Mausefallenmacher&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag, Köln 1989, ISBN 3-7927-1111-7 {{Falsche ISBN|3-7927-1111-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Peter Honnen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geheimsprachen im Rheinland&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Eine Dokumentation der Rotwelschdialekte in [[Bell (bei Mendig)|Bell]], [[Breyell]], [[Kofferen]], Neroth, [[Speicher (Eifel)|Speicher]] und [[Stotzheim (Euskirchen)|Stotzheim]]&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Rheinische Mundarten&lt;br /&gt;
   |Band=Band 10&lt;br /&gt;
   |Auflage=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rheinland-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7927-1728-X&lt;br /&gt;
   |Kapitel=VI.&amp;amp;nbsp;Neroth&lt;br /&gt;
   |Seiten=156–174&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Mit einer CD}}&lt;br /&gt;
* Wolfram Windolph: &amp;#039;&amp;#039;Nerother Jenisch: Schriftliche Quellen und Glossar&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 1998, ISBN 3-447-04044-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neroth.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Neroth]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier|ort}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=fC36MlIEY94 Mausefallenmacher in der Eifel, Neroth 1980.] Film des Landschaftsverbandes Rheinland.&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23306050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vulkaneifel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4235832-2|LCCN=nr90001641|VIAF=124761341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vulkaneifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1388]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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