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	<title>Nerkewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:25:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nerkewitz&amp;diff=1150957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung</title>
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		<updated>2026-02-08T17:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lehesten (bei Jena)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Lehesten&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/59/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/35/42/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 239 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.854&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/163069 |titel=Gemarkung Nerkewitz, Gemeinde Lehesten |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 297&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1968-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07778&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03641&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 036425&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Nerkewitz 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = im Vordergrund Nerkewitz, im Hintergrund das obere Gönnatal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Nerkewitz 01.jpg|mini|500px|Nerkewitz, Stiebritz (hinten) und unteres Gönnatal (rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nerkewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Lehesten (bei Jena)|Lehesten]] bei [[Jena]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Saale-Holzland-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das zu Nerkewitz gehörende Gebiet besteht im Westen aus meist fruchtbaren Ackerflächen, die bis zu den Höhen der [[Ilm-Saale-Platte]] reichen. Einige flache Täler und Einsenkungen verlaufen trichterartig zum Gönnatal hin. Im östlichen Teil der [[Gemarkung]], im &amp;#039;&amp;#039;Nerkewitzer Grund&amp;#039;&amp;#039;, liegen Wiesen und Waldflächen. Am [[Gönnabach]] unterhalb des Dorfes stehen die ehemaligen Mühlen &amp;#039;&amp;#039;Ober-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Untermühle&amp;#039;&amp;#039;. Oberhalb des Ortes wird der Gönnabach zu einem See aufgestaut, dem &amp;#039;&amp;#039;Nerkewitzer Stausee&amp;#039;&amp;#039;. Die höchste Erhebung liegt bei ca. {{Höhe|310|DE-NHN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nerkewitz St. Georg 01.jpg|mini|links|hochkant|Kirche in Nerkewitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersterwähnt wird Nerkewitz in einer Urkunde des Jahres 1044, nach der König [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich]] der [[Abtei Hersfeld]] zum Seelenheil seiner Eltern 10 Hufen &amp;#039;&amp;#039;in villa Niuedecauiz et in pago Ginnaha&amp;#039;&amp;#039; übereignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nerkewitz war zunächst [[Reichsgut]] und gehörte seit Mitte des 12. Jahrhunderts den [[Lobdeburg (Adelsgeschlecht)|Herren von Lobdeburg]] bzw. deren Zweig der Herren von [[Burgau (Jena)|Burgau]]. Mitte des 14. Jahrhunderts übernahmen die [[Haus Wettin|Wettiner]] deren Besitz. Nerkewitz wurde an die Familie von [[Thüna]] und 1490 an die Familie von [[Watzdorf (Adelsgeschlecht)|Watzdorf]] verlehnt. 1532 verkaufte Volrad von Watzdorf das Dorf an den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]]. Bis 1809 gehörte Nerkewitz der [[Kommende|Ordenskommende]] [[Zwätzen]] und damit dem [[Albertiner|albertinischen]] Sachsen an. 1815 wechselte es zum [[Ernestiner|ernestinischen]] Herzogtum [[Sachsen-Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1626 starben 197 Einwohner an der [[Pest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Nerkewitz und Lehesten liegt die [[Wüstung]] &amp;#039;&amp;#039;Schemnitz&amp;#039;&amp;#039;. Die Siedlung war bereits im Jahr 1337 vollständig verlassen. Die Ortsflur hielt sich noch bis zur Grundstückszusammenlegung im Jahr 1872 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MUFT - Nerkewitz Idol.jpg|mini|hochkant|Idol von Nerkewitz, Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens (Weimar)]]&lt;br /&gt;
Ein weibliches, plastisches Ton[[Abgott|idol]] fand man in dem Waldstück zwischen Nerkewitz und [[Rödigen (Lehesten)|Rödigen]], das in der [[Linienbandkeramik]]-Kultur eine Rolle der [[Muttergottheit]] spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Nerkewitzer Stausee&amp;#039;&amp;#039; bietet viele Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten wie Angeln, Zelten und im Winter Schlittschuhlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Georg ===&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Georg (Nerkewitz)|St. Georg von Nerkewitz]] besitzt einen wehrhaften Turm mit wertvollen Wandmalereien des späten 15. Jahrhunderts. Zum Kirchspiel Nerkewitz gehören die Filialen Rödigen, Neuengönna mit Porstendorf (seit 1539), Zimmern (1539–1821, seit 1977), Stiebritz (bis 1529, seit 1977) und Hainichen (seit 1977). Das Patronat über die Pfarrei übte seit dem 13. Jahrhundert der [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] und seit 1489 der [[Johanniterorden]] über seine Kommende in [[Utenbach (Apolda)|Utenbach]] aus. Von 1562 bis 1809 gehörte das Patronat dem Deutschen Orden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Gedenkstein]] in Ortsmitte erinnert an die [[deutsche Wiedervereinigung]] mit folgendem Text auf der Metalltafel: „Einigkeit und Recht und Freiheit. 3. Oktober 1990“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Nerkewitzer Weihnachtsmarkt, jährlich am Samstag vor dem 1. Advent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Brauer]] (* 1896 in [[Dresden]], † 1946 im sowjetischen [[Speziallager Nr. 2 in Buchenwald]]), deutscher Theologe, Philosoph, Oberlandeskirchenrat und NSDAP-Mitglied, war von 1921 bis 1925 Pfarrer in Nerkewitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Hanfried Victor&lt;br /&gt;
   |Titel=Kirchen in Dornburg und Umgebung. Die Kirchspiele Dornburg, Dorndorf und Nerkewitz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wartburg-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-374-01068-7}}&lt;br /&gt;
* Hans Rhode, Heidrun Rhode: &amp;#039;&amp;#039;830 Jahre Weinbau im Gönnatal (1182–2012). Ein Beitrag zur Geschichte des Weinbaus in den Gemeinden Hainichen, Lehesten, Neuengönna und Zimmern nördlich von Jena.&amp;#039;&amp;#039; H. Rhode, Stiebritz 2012, ISBN 978-3-00-038902-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Lehesten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1028172370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehesten (bei Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saale-Holzland-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1044]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1968]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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