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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Neotropis</id>
	<title>Neotropis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T10:04:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neotropis&amp;diff=405828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Axolotl Nr.733: BKL-Link aufgelöst</title>
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		<updated>2025-11-19T16:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL-Link aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neotropis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus der [[Biogeographie]]. Er wird sowohl in der [[Zoogeographie|Tiergeographie]] als auch der [[Pflanzengeographie]] (als eines der [[Florenreich]]e) verwendet. Er steht für [[Südamerika]] (aus [[Botanik|botanischer]] Sicht zählt die südlichste [[Anden]]region nicht mehr zur Neotropis, sondern zur [[Antarktis (Florenreich)|Antarktis]]), [[Mittelamerika]], die [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]], den südlichen Teil von [[Mexiko]] sowie die Südspitze [[Florida]]s. Die tiergeographische Region der Neotropis umfasst Südamerika, Mittelamerika und Westindien. Dabei stellt Mittelamerika ein Übergangsgebiet zur [[Nearktis]] dar.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecozone Neotropic.svg|mini|Die neotropische Region (lila)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neotropis war lange Zeit von [[Nordamerika]] getrennt, deshalb konnte sich dort eine sehr eigenständige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln, die mehr den [[Gondwana|gondwanischen]] Elementen der Antarktis und [[Australis]] ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subregionen ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet innerhalb der Neotropis mehrere Subregionen. Dies sind in erster Linie die Westindischen Inseln, die eine sehr eigenständige Tierwelt aufweisen, und Mittelamerika. In Südamerika selbst unterscheidet man vor allem eine [[andin]]-[[Patagonien|patagonische]] und eine guiana-brasilianische Fauna. Erstere umfasst die Andenregion sowie die kühleren [[Pampa]]s-Gebiete und die patagonischen Steppen, letztere die tropischen Tieflandswälder und Savannen. Schließlich bilden die [[Galapagos-Inseln]] eine klar begrenzte Einheit innerhalb der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Illies: &amp;#039;&amp;#039;Tiergeographie&amp;#039;&amp;#039;. 2. verbesserte Auflage. Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1972, ISBN 3-14-160285-9 (Hrsg.: Edwin Fels, Ernst Weigt, Herbert Wilhelmy; Originalfassung: 1970).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenbergia stellata BotGardBln1105PartOfInflorescenceWithFlowers.jpg|mini|Blütenstand von &amp;#039;&amp;#039;Hohenbergia stellata&amp;#039;&amp;#039; (Bromeliaceae), welche beispielsweise in [[Tobago]], [[Trinidad (Insel)|Trinidad]], [[Venezuela]] und [[Brasilien]] beheimatet ist]]&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Vegetationsformen zählen die [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwälder]]. Diese bedecken einen großen Teil des [[Amazonasbecken|Amazonastieflands]] sowie weite Gebiete Mittelamerikas. Isoliert davon findet man an der südlichen Ostküste die sogenannte [[Mata Atlântica]], den Atlantischen Regenwaldgürtel. Diese ist durch Savannen und Trockenwälder ([[Cerrado]], [[Gran Chaco]]) von den Amazonas-Regenwäldern getrennt. Im Norden der Amazonaswälder liegt eine weitere Savannenregion, die [[Llanos]]. Die Westflanke Südamerikas wird von der gewaltigen Gebirgskette der Anden beherrscht, an deren Hängen sich in den Tropen die Bergregenwälder empor ziehen und dann in Hochlandsteppen übergehen. Westlich der tropischen Anden liegt die trockene Atacama-Wüste. Diese Trockengebiete gehen in südlicher Richtung über mediterrane Buschgebiete in gemäßigte Laubwälder über, die sich bis Feuerland erstrecken. Im Osten der südlichen Anden dehnen sich die [[Pampa]]s-Grasländer und die Patagonischen Steppen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders charakteristische Familien sind bei den Pflanzen die [[Cactaceae]] und die [[Bromeliaceae]], aber auch die [[Tropaeolaceae]]; als Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Agave]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Palmlilien|Yucca]]&amp;#039;&amp;#039; sowie etliche Gattungen der als Familie pantropischen [[Palmengewächse|Palmen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Euterpe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sabal]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Jubaea]]&amp;#039;&amp;#039;). Weitere Familien sind [[Cannaceae]], [[Cyclanthaceae]] und [[Marcgraviaceae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neotropic vegetation 2.png|mini|links|600px|Die natürlichen [[Vegetationszone]]n der Neotropis&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #CCCCCC; font-size:smaller; vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|eafffe}} Eisschilde und Gletscher&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|00b4b4}} Immergrüner borealer Nadelwald&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|e3dc84}} Winterkalte Halbwüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ff883b}} Trockensavannen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|babfba}} Kältewüste&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|00706c}} Gebirgs-Nadelwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|faf4bc}}  Winterkalte Wüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|e36356}} Dornstrauch- und Kakteensavannen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ebd1ff}} Flechten- und Moostundra&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|026dc1}} Gemäßigte Küsten-Regenwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffcccc}} Hartlaubvegetation&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|c29724}} Tropische Trockenwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|c0acfe}} Zwergstrauch- und Wiesentundra&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|009c43}} Laub- und Nadelmischwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffae00}} Heiße Halbwüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|b7dd08}} Regengrüne Feuchtsavannen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|a964b2}} Bergtundra, alpine Matten und Heiden&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|00f100}} Gemäßigte Laub- und Auenwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|fbe787}} Heiße Wüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|4cac00}} Tropische und &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FE0309; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;ʅ&amp;lt;/span&amp;gt; subtropische regengrüne Feuchtwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|24ffa7}} Laubholz Waldtundra und boreale Auen&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|b8ff00}} Gemischte Waldsteppen&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|eee7d1}} Hochlandsteppen und -wüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|2d5f02}} Tropische und &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FE0309; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;ʅ&amp;lt;/span&amp;gt; subtropische Regenwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|a6dfdf}} Nadelholz Waldtundra&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffff00}} Grassteppen und Salzwiesen&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|dc9fa1}} Subtropische Trockenwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|799202}} Tropische Gebirgsregenwälder und -Nebelwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|04dcd7}} Sommergrüner borealer Nadelwald&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffd824}} Strauch- und Trockensteppen&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|07b5ff}} Subtropische Feuchtwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|b6fbf7}} Riedsümpfe und flutende Wasserpflanzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;#039;font-size:200%;???:&amp;quot;;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;≡&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; = Gebirgszüge&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FE0309; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:::&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; = vegetationslose Wüstenregionen&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#4CAC00; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;¤&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;/span&amp;gt; = Oasenvegetation (zum Teil mit Begrenzung)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF06E0; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;•••&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; = Mangrovenküsten&lt;br /&gt;
|}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Amazon Manaus forest.jpg|mini|Tropischer Regenwald im Amazonasbecken nördlich von [[Manaus]], Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ParaguayChaco Palmar de las Islas.jpg|mini|Die Trockenwälder des [[Gran Chaco]] im nördlichen [[Paraguay]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Patagonian plains argentina.jpg|mini|Trockensteppe in Patagonien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Südamerika war während des größten Teils der Erdneuzeit von den anderen Kontinenten isoliert. Damals bildeten sich einmalige Säugetierformen heraus, die zum Teil noch heute für Südamerika charakteristisch sind. Dazu zählen verschiedene Beuteltiere, die Gürteltiere, Ameisenbären und Faultiere. Die [[Neuweltaffen]] und [[Meerschweinchenverwandte]]n gelangten ebenfalls sehr früh als Inselhüpfer auf den Kontinent. Die heutige Säugetierfauna der neotropischen Region besteht allerdings zum größten Teil aus Gruppen, die im Zuge des [[Großer Amerikanischer Faunenaustausch|großen Amerikanischen Faunenaustauschs]] im Pliozän aus Nordamerika einwanderten. Als sich vor etwa drei Millionen Jahren die mittelamerikanische Landbrücke bildete, gelangten Paarhufer ([[Hirsche]], [[Kamele]], [[Nabelschweine]]), Unpaarhufer (Tapire), Hasen, Raubtiere (Katzen, Hunde, Marder, Bären, Kleinbären), Insektenfresser und die Nagerfamilien der Neuweltmäuse und Hörnchen aus Nordamerika nach Südamerika. Damals wanderten auch Rüsseltiere und Pferde ein, die jedoch später wieder verschwanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Opossum with young.png|mini|Beutelratte der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Monodelphis]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die [[Beuteltiere]] sind in Südamerika durch [[Beutelratten]], [[Mausopossums]] und die [[Microbiotheriidae]] vertreten. Die Beutler sind dabei bis auf das [[Nordopossum]], das auch in der Nearktis vorkommt, auf die Neotropis beschränkt. Neben kletternden Formen (&amp;#039;&amp;#039;[[Didelphis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Marmosa]]&amp;#039;&amp;#039;) gibt es auch semiaquatische (&amp;#039;&amp;#039;[[Lutreolina]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Chironectes]]&amp;#039;&amp;#039;).  Die Mausopossums sind auf Reliktareale der Andenregion beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Gürteltiere reicht von den maulwurfsartigen [[Gürtelmull]]en bis zum [[Riesengürteltier]]. Sie bewohnen Wälder und Trockengebiete gleichermaßen. Eine einzige Art, das Neunbindengürteltier, kommt auch in der Nearktis vor. Die Ameisenbären sind mit [[Großer Ameisenbär|Riesenameisenbär]], Tamandua und Zwergameisenbär vertreten. Die [[Faultiere]] sind nur noch durch Baumformen vertreten, während bis ins Pleistozän auch große bodenlebende Formen existierten. Ameisenbären und Faultiere sind heute auf die neotropische Region beschränkt. Hier kommen sie aber auch in Mittelamerika vor.&lt;br /&gt;
Gleiches gilt für die [[Neuweltaffen]], die in der Neotropis endemisch sind, aber sowohl Süd- als auch Mittelamerika bewohnen. Die Neuweltaffen haben im Gegensatz zu den Altweltaffen keine Bodenformen hervorgebracht. Sie lassen sich in [[Kapuzinerartige]], [[Klammerschwanzaffen]], Nachtaffen, [[Sakiaffen]] und [[Krallenaffen]] unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meerschweinchenverwandten des amerikanischen Kontinents sind fast ausschließlich auf die neotropische Region beschränkt. Lediglich die [[Baumstachler]] sind mit dem [[Urson]] auch in der Nearktis heimisch. Die Wasserschweine waren es bis ins späte Pleistozän, sind heute aber auf die Neotropis beschränkt. Weitere Familien der Meerschweinchenverwandten sind die Trugrattenartigen (Octodontoidea), die bodenbewohnenden [[Cavioidea]], [[Chinchilloidea]] und [[Dinomyoidea]]. Letztere sind nur noch durch das [[Pakarana]] vertreten. Daneben kommen die schwimmenden [[Myocastoridae]] (Sumpfbiber) vor.&lt;br /&gt;
Die zweite wichtige Nagetiergruppe sind die [[Neuweltmäuse]], die die ganze Region mit Ausnahme des Amazonasbeckens bewohnen und in großer Formenvielfalt von Feuerland und den Hängen der Anden bis Mexiko verbreitet sind. Weitere Nager sind die [[Taschenratten]], die vor allem in Mittelamerika vorkommen und die [[Taschenmäuse]], die bis in den Norden Südamerikas vorkommen. Außerdem kommen Hörnchen (&amp;#039;&amp;#039;[[Eichhörnchen|Sciurus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sciurillus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Microsciurus&amp;#039;&amp;#039;) vor. Hasen sind durch zwei Gattungen (&amp;#039;&amp;#039;[[Echte Hasen|Lepus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Sylvilagus]]&amp;#039;&amp;#039;) in der neotropischen Region vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Spitzmäuse]] kommen in Mittelamerika und im Norden Südamerikas vor, während sie im Süden von Beutelratten vertreten werden. Die einzige Gattung der Spitzmäuse, die in Südamerika selbst vorkommt, ist &amp;#039;&amp;#039;[[Cryptotis]]&amp;#039;&amp;#039;, offenbar ein sehr junger Einwanderer. Die [[Schlitzrüssler]] kommen auf Kuba und Haiti vor. Die [[Nesophontidae|Nesophontiden]] sind im [[Holozän]] auf den großen Antillen ausgestorben. Die Fledertiere sind nur durch [[Fledermäuse]] (Microchiroptera) vertreten. Diese kommen in mehreren Familien vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarhufer sind durch Kamele (Guanako, Vikunja), verschiedene Hirsche ([[Weißwedelhirsch]], [[Pampashirsch]], [[Sumpfhirsch]], [[Gabelhirsche]], [[Pudus]], [[Spießhirsche|Mazamas]]) und drei Pekariarten vertreten. Das [[Halsbandpekari]] dringt auch in die südlichen Bereiche der Nearktis vor, während [[Weißbartpekari]] und [[Chaco-Pekari]] auf die Neotropis beschränkt sind. Der Weißwedelhirsch dringt in der Nearktis sogar bis Kanada vor. Alle anderen Paarhuferarten sind gänzlich auf die Neotropis beschränkt. Dabei ist das [[Vikunja]] ein typischer Hochgebirgsbewohner der Anden, während das [[Guanako]] die Trockengebiete des Südens besiedelt. Die Hirsche sind in den meisten Lebensräumen zumindest mit einer Art vertreten.&lt;br /&gt;
Während die Pferde in Süd- und Nordamerika am Ende des Pleistozän vor rund 10.000 Jahren ausgestorben sind, überlebten die Tapire und stellen mit dem Mittelamerikanischen Tapir die größten Landtiere des Kontinents. Die beiden anderen Arten sind der [[Flachlandtapir]] und der [[Bergtapir]]. Tapire fehlen in der nearktischen Region.&lt;br /&gt;
[[Datei:Panthera onca at the Toronto Zoo 2.jpg|mini|Der Jaguar ist die größte Katze der Neotropis]]&lt;br /&gt;
Die Raubtiere sind in der Neotropis durch [[Skunks|Stinktiere]] und Marderartige, Kleinbären, Großbären, Katzen und Hunde vertreten. Unter den Mardern fällt die Tayra auf. Weitere Formen sind [[Wiesel]], [[Grisons]] und Otter, von denen der [[Riesenotter]] die größte Art darstellt. Typisch für die Neotropis sind die Kleinbären. Dazu zählen [[Nasenbären]], [[Krabbenwaschbär]]en, [[Makibären]] und [[Wickelbär]]en. Das [[Katzenfrett|Mittelamerikanische Katzenfrett]] kommt zumindest im Norden der Region vor. Die Großbären sind heute nur noch durch den [[Brillenbär]] vertreten, der auf die Anden beschränkt ist. Der Brillenbär ist der letzte Vertreter der [[Tremarctinae]]. Im Pleistozän existierten in Nord- und Südamerika verschiedene Vertreter dieser Bären-Unterfamilie. Unter den Hunden ist der [[Mähnenwolf]] die größte Art. Daneben existieren zahlreiche kleinere Gattungen wie [[Kurzohrfuchs]], [[Waldhund]], [[Maikong]] und diverse &amp;#039;&amp;#039;[[Lycalopex]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten. Zumindest Venezuela erreicht der ansonsten nearktisch verbreitete Graufuchs. Die größte Katze und nach dem Brillenbären zugleich das zweitgrößte Raubtier der Neotropis ist der [[Jaguar]]. Er erreichte natürlicherweise die südlichen Bereiche der Nearktis. Der [[Puma]] ist etwas kleiner und war einst weit über Nord- und Südamerika verbreitet. Er bewohnte ursprünglich nahezu die gesamte neotropische Region. Weitere kleinere Katzen der Region sind Ozelot, Langschwanzkatze, Tigerkatze, Jaguarundi und Andenkatze. In den Flüssen der neotropischen Region leben Manatis und Flussdelphine.&lt;br /&gt;
An den Küsten der Region leben verschiedene Robbenarten, wie der [[Seeelefant]], die [[Mähnenrobbe]] und der Galapagos-Seelöwe. Die [[Karibische Mönchsrobbe]] ist dagegen ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Vögeln, die in der neotropischen Region besonders vielfältig vertreten sind, sind folgende Gruppen charakteristisch: [[Nandus]], [[Steißhühner]], [[Tukane]], [[Sägeracken]], [[Glanzvögel]], [[Kolibris]], [[Tyrannen]] ([[Tyrannidae]]), [[Hokkohühner]], [[Wehrvögel]], [[Hoatzin]]. Einige Tyrannen- und Kolibriarten kommen auch in der Nearktis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Müller: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. G. Fischer, Stuttgart 1991, ISBN 3-334-00398-1, S. 135.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Walter (Botaniker)|Heinrich Walter]], Siegmar-Walter Breckle: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie der Erde. Band 1: Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Gustav Fischer, Stuttgart 1991, ISBN 3-437-20454-8.&lt;br /&gt;
* [[Erich Thenius]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Faunen- und Verbreitungsgeschichte der Säugetiere.&amp;#039;&amp;#039; Eine historische Tiergeographie. 2., völlig neubearbeitete Auflage. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-437-30312-0 (erste Auflage unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Verbreitungsgeschichte der Säugetiere&amp;#039;&amp;#039;). Gustav Fischer Verlag, Jena 1972.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neotropic|Neotropis}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Florenreiche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4102448-5|VIAF=244110950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogeographische Region]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogeographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Axolotl Nr.733</name></author>
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