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	<title>Neoexpressionismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T10:19:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neoexpressionismus&amp;diff=1549259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aschmidt: Anpassungen</title>
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		<updated>2024-03-27T21:51:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anpassungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neoexpressionismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gr. &amp;#039;&amp;#039;neo&amp;#039;&amp;#039; = „neu“, lat. &amp;#039;&amp;#039;expressio&amp;#039;&amp;#039; = „Ausdruck“) ist eine [[Kunststil|Stilrichtung]] in der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]]. Sie zeichnet sich durch eine figürliche Malerei von expressiver Farbigkeit aus. Der Neoexpressionismus entstand Anfang der 1960er Jahre in Abkehr zum vorherrschenden [[Informel]]. Maßgeblich an der Entstehung beteiligt waren in Deutschland [[Meisterschüler]] der Kunstschulen in [[Ost-Berlin|Ost-]] und [[West-Berlin]] wie [[Georg Baselitz]] und [[Eugen Schönebeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Krieger.jpg|mini|[[Markus Lüpertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der gestürzte Krieger&amp;#039;&amp;#039;, bemalte Bronze, 1995]]&lt;br /&gt;
Baselitz und Schönebeck, die sich an der Berliner [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Kunst]] kennengelernt hatten, legten 1961 ihr „1.&amp;amp;nbsp;Pandämonisches Manifest“ vor, in dem sie gegen die etablierten Kunstformen rebellierten und einen neuen expressiven Malstil forderten. Unter dem gleichen Titel stellten sie ihre Bilder in der Galerie von [[Michael Werner (Kunsthändler)|Michael Werner]] und [[Benjamin Katz]] in Berlin aus. Sie bekräftigten ihre Forderung in einem Folge[[manifest]]&amp;lt;!--??, dem eigentlichen [[Pandämonium]],--&amp;gt; dem „2.&amp;amp;nbsp;Pandämonischen Manifest“ 1962. Kurz danach endete die Zusammenarbeit der beiden Maler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Informel ausgehend, verfolgten Künstler wie [[Walter Stöhrer]] zu dieser Zeit ähnliche Ansätze, die vor allem in Berlin von Malern wie Peter Chevalier, [[Rainer Fetting]], [[Dieter Hacker]], [[Markus Lüpertz]], [[Helmut Middendorf]] sowie von den Gründern der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Vision&amp;#039;&amp;#039; (1960–64), [[Karl Horst Hödicke]] und [[Bernd Koberling]], ausgearbeitet wurden. Auch der anfangs stilistisch an Baselitz orientierte [[Anselm Kiefer]] wird hier zugerechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildsprache zeichnet sich meist durch eine spontane, heftige [[Gestik]] aus. Als [[Sujet]]s dienten in der Anfangszeit vornehmlich Großstadtmotive, wobei teilweise Gedanken des [[Expressionismus]] rezipiert und neu wiedergegeben wurden. Insbesondere wurde die Rückkehr der Malerei zu einer persönlichen und symbolischen Bildsprache gefordert. Ab Mitte der 1970er Jahre entwickelte so [[Barbara Heinisch]] ihre eigene Kombination von Malerei und Performance im Dialog mit dem Modell.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Klant (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst in Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; Hatje Cantz Verlag, 2004, ISBN 3-7757-1433-2 ([http://www.hatjecantz.de/files/3775714332_06.pdf PDF-Datei], Leseproben zu &amp;#039;&amp;#039;Filmbeiträgen zur Kunst der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Neoexpressionismus gingen ab etwa Ende der 1970er Jahre verschiedene Gruppierungen hervor, die mit [[Schlagwort (Sprachwissenschaft)|Schlagworten]] wie „Berliner Heftige“, „Spontanisten“ und schließlich „Junge Wilde“, beziehungsweise [[Neue Wilde]] belegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_6293.html|titel=Neoexpressionismus|werk=Das grosse Kunstlexikon von P. W. Hartmann|zugriff=14. Januar 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Berliner Kunstszene fand die neue kulturpolitische Protestmalerei ironischere Ausdrucksformen. So ging ab dem Sommersemester 1969 aus der [[Joseph Beuys|Beuys]]-Klasse der [[Kunstakademie Düsseldorf]] die Gruppe „[[YIUP]]“, bestehend aus [[Hans Rogalla]], [[Peter Angermann]], [[Robert Hartmann (Maler)|Robert Hartmann]], Hans Heininger und Hans Henin&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Stüttgen: &amp;#039;&amp;#039;Der Ganze Riemen. Der Auftritt von Joseph Beuys als Lehrer – die Chronologie der Ereignisse an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf 1966–1972.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Hessisches Landesmuseum Darmstadt. Verlag der Buchhandlung Walter König, Köln 2008, ISBN 978-3-86560-306-7, S. 722.&amp;lt;/ref&amp;gt; hervor. Deren Name war eine Anspielung auf die [[Dialekte und Sprachen in Nordrhein-Westfalen|rheinische Dialektform]] von Beuys’ Vornamen „Joseph“ (Jupp). Aus „YIUP“ formierte sich ab Mitte der 1970er Jahre um Peter Angermann, [[Jan Knap]] und [[Milan Kunc]] die „[[Gruppe Normal]]“, die sich programmatisch mit Mitteln der Entlarvung der Auflösung der Grenzen zwischen Kitsch, Konsum und Kunst widmen und „das Normale“ und „das Vernünftige“ relativieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Bis Heute. Stilgeschichte der bildenden Kunst im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; DuMont Buchverlag, Köln 1986, ISBN 3-7701-1939-8, S.&amp;amp;nbsp;354–359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallele Entwicklungen international ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vasiliy Ryabchenko. &amp;quot;Daphne&amp;quot;, 200 x 150 cm, oil on canvas, 1989 (Odessa Fine Arts Museum).jpg|mini|hochkant|[[Wassyl Rjabtschenko]]. &amp;#039;&amp;#039;Daphne&amp;#039;&amp;#039;, 200 × 150 cm, Öl auf Leinwand, 1989]]&lt;br /&gt;
Entsprechungen finden sich in Europa in Frankreich in der &amp;#039;&amp;#039;[[Figuration Libre]]&amp;#039;&amp;#039; und in der italienischen &amp;#039;&amp;#039;[[Transavantgarde|Transavanguardia]]&amp;#039;&amp;#039; mit Künstler wie [[Sandro Chia]], [[Francesco Clemente]], [[Fernando Leal Audirac]] oder [[Mimmo Paladino]]. In Spanien gilt [[Jorge Rando]] als der führende Vertreter des Neoexpressionismus. Ukrainische Vertreter der Richtung sind Oleg Golosiy und [[Wassyl Rjabtschenko]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im angloamerikanischen Raum manifestierten sich Begriffe wie &amp;#039;&amp;#039;Bad Painting&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;New Image Painting&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wild Style&amp;#039;&amp;#039; als Gegenbewegungen zur [[Konzeptkunst]], wobei der um 1980 entstandene Begriff des Wild Style wiederum eine gedankliche Fortführung des europäischen [[Fauvismus]] darstellt und meistens auf die Maler der New Yorker [[Graffiti]]-Szene Verwendung findet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Bis Heute.&amp;#039;&amp;#039; Glossar.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannte Vertreter sind hier [[Jean-Michel Basquiat]], Chuck Connelly, David Salle oder [[Julian Schnabel]] sowie Ronnie Cutrone, [[Keith Haring]] und Kenny Scharf (letztere werden gelegentlich auch als „Neo-Pop“ bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Donald Kuspit]], [[Markus Brüderlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Expressiv!&amp;#039;&amp;#039; Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2003, ISBN 3-7757-1302-6.&lt;br /&gt;
* Nina Ehresmann: &amp;#039;&amp;#039;Paint Misbehavin&amp;#039;: Neoexpressionismus und die Rezeption und Produktion figurativer, expressiver Malerei in New York zwischen 1977 und 1984.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt a. M. 2005, ISBN 3-631-52629-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neoexpressionismus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung in der Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössische Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschmidt</name></author>
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