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	<title>Neobop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T16:17:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neobop&amp;diff=917373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Durchkopplung, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-31T21:12:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durchkopplung, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neobop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Stilrichtung des [[Jazz]] bezeichnet, die als Folge des wiederkehrenden Interesses am [[Bebop]] und [[Hardbop]] ab dem Ende der 1970er entstanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Wicke und Ziegenrücker schrieben im &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der populären Musik&amp;#039;&amp;#039; (überarbeitete und erweiterte Neuausgabe, 2001, S. 354) über &amp;#039;&amp;#039;Neo-Bop&amp;#039;&amp;#039;: „... In den achtziger Jahren in den USA aufkommende Spielweise des Jazz, die wesentlich im Bebop der vierziger Jahre gründet, der von einer Generation junger Musiker wiederentdeckt und mit Einflüssen aus dem zeitgenössischen Jazz verbunden worden ist. Hauptvertreter sind die Trompeter Wynton Marsalis (geb. 1961), Terence Blanchard (geb. 1962), [[Brian Lynch (Musiker)|Brian Lynch]] (geb. 1972)[sic!] und [[Roy Hargrove]] (geb. 1970) sowie die Saxophonisten [[Kenny Garrett]] (geb. 1964), [[Bob Berg]] (1951–2002) und [[Courtney Pine]] (geb. 1964).“ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikumsinteresse ==&lt;br /&gt;
[[Ekkehard Jost]] beschreibt das Interesse des Publikums am &amp;#039;&amp;#039;Neobop&amp;#039;&amp;#039; damit, dass dieser „nach den Zeiten der Verunsicherung durch den [[Free Jazz]] und den Jahren der Reizüberflutung durch den [[Fusion (Musik)|Electric Jazz]]“ wie „eine Oase des Friedens, der Entspannung, der Sicherheit“ erschien; der &amp;#039;&amp;#039;Neobop&amp;#039;&amp;#039; passte „ganz offensichtlich“ zu dieser „Bewusstseinslage und ... den aus ihr resultierenden Bedürfnissen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost, Sozialgeschichte des Jazz, S. 282&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Neobop baute auf einer Art Bebop-Revival auf, das maßgeblich durch das neue Quintett von [[Dexter Gordon]] und dessen Platte &amp;#039;&amp;#039;Homecoming&amp;#039;&amp;#039; (1976) geprägt wurde, als dieser nach langjähriger Abwesenheit erstmals wieder in den USA auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung des Neobop ==&lt;br /&gt;
In ihrer Neuausgabe des Jazzbuchs von 1991 beschreiben [[Joachim-Ernst Berendt]] und [[Günther Huesmann]] den &amp;#039;&amp;#039;Neobop&amp;#039;&amp;#039; einerseits als Weiterentwicklung eines Hauptstromes, dessen Gruppen bereits zwanzig Jahre zuvor gebildet wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;Sie nennen Gruppen um Musiker des Bebop wie [[Art Blakey]] oder [[Dizzy Gillespie]], die die inzwischen gemachten Erfahrungen ebenso verarbeiteten wie die Band von [[McCoy Tyner]], das [[Phil Woods]] Quartett sowie [[Herbie Hancock]]s Formation &amp;#039;&amp;#039;[[V.S.O.P. (Band)|V.S.O.P.]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Wayne Shorter]], [[Freddie Hubbard]], [[Ron Carter]] und [[Tony Williams]]. Die Autoren bezeichnen besonders die McCoy Tyner-Band als „eine Kraftquelle für die gesamte Szene“.- Berendt/Huesmann, S.&amp;amp;nbsp;547&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andererseits als Stilrichtung neu geformter Ensembles. Die Neobop-Bewegung der 70er brachte auch neue Gruppen, wie das Quintett des 1989 verstorbenen [[Woody Shaw]] hervor, das „einen maßgeblichen Beitrag zur Aussöhnung von Bebop einerseits und [[Modaler Jazz|modalem Spiel]] andererseits leistete“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu einer ähnlichen Definition kommt [[Carlo Bohländer]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzführer]]&amp;#039;&amp;#039; (2000) zum &amp;#039;&amp;#039;Zeitgenössischen Bebop&amp;#039;&amp;#039; (Neobop): „Spielweisen, die auf der rhythmischen und harmonischen Grundlage des Bebop sich die Erfahrung der zeitgenössischen Entwicklungen im Jazz zunutze machen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die zahlreichen Ensembles der 1980er Jahre, die Berendt/Huesmann als „Gruppen des Klassizismus des Bebop“&amp;lt;ref&amp;gt;Berendt/Huesmann, S.&amp;amp;nbsp;556.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichneten, galten Blakeys diverse &amp;#039;&amp;#039;[[Jazz Messengers]]&amp;#039;&amp;#039;-Ausgaben als &amp;#039;&amp;#039;Sprungbrett&amp;#039;&amp;#039; für die Gruppen, die die Bebop-orientierte Spielweise stilistisch verfeinerten und erweiterten: die [[Wynton Marsalis]] Band, das [[Branford Marsalis]] Quartett, das [[Terence Blanchard]]/[[Donald Harrison]] Quintett, die [[Mulgrew Miller]] Band und die Gruppe des Trompeters [[Wallace Roney]]. Als Ziel dieser Bands nennen die Autoren den „Gedanken der musikalischen Integration“, den „Zusammenhalt und die kommunikative Dichte in einer Gruppe zu schaffen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach Berendt/Huesmann, S.&amp;amp;nbsp;557&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorbild sei dabei vor allem für das Blanchard/Harrison-Quintett das zweite [[Miles Davis|Miles-Davis]]-Quintett der 1960er Jahre gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kamen weitere Bands wie die von [[Nicholas Payton]] oder [[Joshua Redman]]. Egal ob sich dabei klassischer Bebopthemen angenommen wird oder nicht, so handelt es sich auf keinen Fall um ein schlichtes “[[Revival]]”. Vielmehr unterscheidet sich das Spiel deutlich von dem der 1940er Jahre, da harmonische Errungenschaften der dazwischen liegenden Zeit (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[modaler Jazz|modale Jazzimprovisation]]), neue Instrumentaltechniken (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Multiphonics]] oder [[Cluster (Musik)|Clusterakkorde]]), aber auch die bessere Verstärkung (die z.&amp;amp;nbsp;B. den Einsatz von [[Flageolett]]tönen oder perkussiven Effekten erlaubt) den Aufbau und die Entwicklung der Stücke deutlich beeinflussen. Ein besonderes Attribut des &amp;#039;&amp;#039;Neobop&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Straight Ahead Jazz|Straight-Ahead]]-Spiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost, Sozialgeschichte des Jazz, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Ernst Berendt, Günther Huesmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Jazzbuch. Von New Orleans bis ins 21. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt/M. 2005, ISBN 3-10-003802-9&lt;br /&gt;
* [[Ian Carr]], [[Digby Fairweather]], [[Brian Priestley]]: &amp;#039;&amp;#039;The Rough Guide to Jazz.&amp;#039;&amp;#039; Rough Guides, 2004. ISBN 1843532565.&lt;br /&gt;
* [[Ekkehard Jost]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialgeschichte des Jazz in den USA.&amp;#039;&amp;#039; Erweiterte Neuausgabe 2001: Frankfurt 2003. ISBN 3-86150-472-3.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Bohländer]], Karl Heinz Holler, Christian Pfarr: &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzführer]].&amp;#039;&amp;#039; 5., durchgesehene und ergänzte Auflage. Reclam, Stuttgart 2000, ISBN 3-15-010464-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Stil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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